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Das Thema Nachhaltigkeit hat auch auf den Finanzmärkten immer größeren Zulauf, Stichwort: Green Bond Fonds. Immer mehr Anleger setzen darauf. Sie versprechen sich gute Renditen bei gutem Gewissen. Allein im vergangenen Jahr hat sich das Volumen der in Deutschland zugelassenen „grünen“ Anleihen mehr als verdoppelt. Laut der aktuellen Scope-Studie lag es im Januar 2021 bei 15,4 Milliarden Euro. Das waren 9,6 Milliarden Euro mehr als noch in der letzten Studie von Oktober 2019.

Es gibt kaum ein Vermögensverwalter, der sich nicht auf die ESG-Kriterien für nachhaltiges Investieren verpflichtet hat. Bei der Zusammensetzung ihrer Fonds schauen die Manager verstärkt darauf, ob die Titel zum grünen Gewissen der Anleger passen. Unternehmen, die in Atomkraft oder Gentechnik investieren, sind dann von vornherein ausgeschlossen.

Green Bonds müssen positiven Beitrag leisten

Während nachhaltige Fonds Anlagen in bestimmte Branchen ausklammern, gehen die Green Bonds noch einen Schritt weiter. Hier kommen nur Werte ins Portfolio, die einen positiven Beitrag für Umwelt oder Gesellschaft leisten. Das heißt, das Kapital, welches durch sie eingesammelt wird, muss dem Zweck dienen Umwelt- oder Klimaschäden zu verhindern oder zumindest zu verringern. Diese Ziele müssen mit Zahlen belegt werden.

2007 gab die Weltbank die ersten Green Bonds heraus. Seitdem ist das Interesse an „grünen“ Produkten stetig gewachsen. Europaweit lag die Summe der grünen Anleihen im vergangenen Jahr bei etwa 200 Milliarden Euro. Der niederländische Vermögensverwalter NN Investment Partners (NN IP), der einen der größten Green Bond-Fonds aufgelegt hat, war in seiner Prognose für das Jahr 2021 davon ausgegangen, dass Green Bonds um 50 Prozent zulegen. Aber schon in der letzten Märzwoche wurde das Emissionsvolumen vom Vorjahr mit 48 Milliarden Euro deutlich übertroffen. Daraufhin hat der Vermögensverwalter seine Erwartungen nochmal nach oben geschraubt. Das Management rechnet inzwischen damit, dass das Gesamtvolumen grüner Anleihen in Europa bis Jahresende auf 400 Milliarden Euro steigt. Im Rest der Welt sieht es nicht anders aus – das in Green Bonds investierte Vermögen hat sich innerhalb von vier Jahren verdoppelt.

Green, Social, Blue oder Sustainable

Neben Green Bonds gibt es noch eine Reihe von Anleihen, die etwas bewirken sollen und die immer populärer werden. So finanzieren Herausgeber von „Social Bonds“ Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung oder Infrastruktur. „Blue Bonds“ unterstützen Projekte rund um den Schutz der Meere und der Wasserwirtschaft. „Sustainability Bonds“ investieren in alles, was nachhaltig ist – sowohl ökologische, aber auch soziale Projekte.

Die Aussichten für ein kräftiges Wachstum sind nicht schlecht. Viele Regierungen setzen auf einen grünen Wirtschaftsaufschwung: Der größte Teil der Green-Bond-Neuemissionen besteht aus Staatsanleihen. Damit soll Kapital für den Aus- und Umbau der Infrastruktur beschafft werden. Außerdem braucht man Lösungen zur Einsparung von CO2 um die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht ganz zu verfehlen.

Der Rekordumsatz im ersten Quartal 2021 kommt allerdings nicht ganz überraschend. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden viele geplante Emissionen aus dem vergangenen Jahr verschoben. Mittlerweile richte sich der Blick wieder auf die Zukunft und die andauernde Klimakrise, erklärt Bram Bos, verantwortlicher Portfolio-Manager des NN Green Bond, den Wachstumsschub. Versicherungen gehören zu den Hauptanlegern in grüne Anleihen – etwa 30 Prozent der europäischen Versicherer investieren in Green Bonds.

Sieben Neulinge in Deutschland am Markt

Sieben neue aktiv gemanagte Green-Bond-Fonds wurden vergangenes Jahr in Deutschland zugelassen. Weitere Dynamik könnte der Markt der Grünen Anleihen bekommen, wenn die EU ihre Pläne für den von ihr ausgerufenen „Green Deal“ in konkrete Vorgaben umsetzt. Bis 2050 soll die EU schließlich klimaneutral sein. Laut „Handelsblatt“ will die EU Green Bonds im Wert von 250 Milliarden Euro pro Jahr ausgeben.

NN (L) Green Bond Cap. EUR (LU1586216068)

Der NN Green Bond Cap (LU1586216068) ist ein junger, aber keineswegs wilder, sondern konservativ ausgerichteter Fonds. Er wurde im Jahr 2017 aufgelegt. Inzwischen hat er ein Volumen von knapp 1,5 Milliarden Euro (Stand: 28.02.2021; Quelle ebase.de). Das Fondsmanagement investiert in erster Linie in grüne Anleihen von guter Qualität. Ins Portfolio kommen daher überwiegend Anleihen oder andere Geldmarktinstrumente mit einer Bonität von AAA bis BBB-. Bis zu zehn Prozent des Nettovermögens können jedoch in riskantere Anleihen fließen, die eine schlechtere Bewertung als BBB- haben.

Alle Titel müssen den Grundsätzen für Grüne Anleihen (GBP) entsprechen. Bestimmte Branchen sind von vornherein ausgeschlossen. Beispielsweise die Tabakindustrie, Waffenhersteller oder Produzenten von Kohlestrom. Bei anderen wird genau hingesehen, wie es um die Themen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, als die sogenannten ESG-Kriterien, bestellt ist. Wer ein schlechtes ESG-Rating hat, scheidet aus.

Mit den Investitionen finanziert der Fonds Projekte von Staaten oder Unternehmen zur Einsparung von CO2, Müll oder Wasser. Dafür vergleicht der Vermögensverwalter wie hoch der Emissionsausstoß der Unternehmen innerhalb des Fonds gegenüber des Vergleichsindex war.

Investiert wird weltweit, aber im Fokus stehen europäische Länder. Investitionen in Frankreich machen rund ein Viertel des Portfolios aus (Stand: 31.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Die Niederlande, Spanien und Deutschland folgen dahinter. Zu den Top-Holdings zählen viele Staatsanleihen – kein Wunder, nachdem viele Regierungen die Themen Klimaschutz und Müllvermeidung für sich entdeckt haben.

Der Fonds wird aktiv verwaltet und soll in einem Zeitraum von fünf Jahren den Referenzindex Bloomberg Barclays MSCI Euro Green Bond Index übertreffen. Anleger sollten bereit sein, ihr Geld mittel- bis langfristig zu investieren. Der Fonds legt alle Erträge wieder an, Ausschüttungen gibt es nicht. Die Ratingagentur Morningstar gibt dem NN Green Bond Cap die Bestnote von fünf Sternen (Stand: April 2021).

Franklin Liberty Euro Green Bond (IE00BHZRR253)

Der Franklin Liberty Euro Green Bond ETF wird aktiv gemanagt und bildet im Gegensatz zu den meisten ETFs keine Benchmark nach. Der Fonds ist gerade mal zwei Jahre alt und verwaltet ein Nettovermögen von knapp 100 Millionen Euro (Stand: 12.04.2021, Quelle: Unternehmenswebseite). Mindestens 70 Prozent davon legt der Fonds in Grüne Anleihen an, größtenteils auf dem europäischen Markt. Die restlichen 30 Prozent investiert er in klimafreundliche Anleihen. Der Fonds ist konservativ ausgerichtet und hat in der SRRI-Risikobewertung eine 3 (auf einer Skala von 1 bis 7). Im Portfolio liegen überwiegend Staatsanleihen. Ganz oben stehen dabei die Niederlande, Frankreich, Belgien und Deutschland. Es finden sich aber auch chilenische Staatsanleihen unter den Top-Ten.

Allianz Green Bond (LU1297616283)

Allianz Global Investors (AGI) setzt schon länger auf nachhaltiges Investieren. Der Allianz Green Bond (LU1297616283) ist ein Fonds und gleichzeitig eine Anlagestrategie. „Ziel der Allianz Green Bond Strategy ist es, einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und gleichzeitig einen finanziellen Ertrag zu erwirtschaften“, erklärt Fondsmanager Julien Bras den Investmentansatz. Den grünen Fonds gibt es seit dem Jahr 2015. Er hat mittlerweile ein Volumen von 860 Millionen Euro (Stand: 28.02.2021; Quelle: ebase.de). Investiert wird in erster Linie in Green Bonds, die von Unternehmen, Kommunen, Behörden, Regierungen oder supranationalen Institutionen, wie beispielsweise der EU, ausgegeben werden. Schwerpunkt sind dabei ganz klar Anlagen in Industrieländer. Der Erlös fließt in neue oder bestehende Projekte zum Umweltschutz. Das Management verfolgt dabei einen Investment-Grade-Ansatz und nimmt nur Papiere ins Portfolio, die gute bis mittlere Bewertungen haben. Der Fonds ist gewinnorientiert und im SRRI-Risikobewertung in Stufe 3 klassifiziert (auf einer Skala von 1 bis 7). Er richtet sich an Kunden, denen es nicht um eine schnelle Rendite geht, sondern die ihr Geld mittel- bis langfristig anlegen wollen. In den Allianz Green Bond kann man auch im Rahmen eines Sparplans investieren.

Breit gestreutes Portfolio

Das Portfolio ist sehr breit gestreut. Staatsanleihen der Niederlande, von Belgien und Irland zählen zu den Top-Holdings – machen aber insgesamt nur sechs Prozent aus (Stand: 28.02.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Danach folgen diverse Bankentitel und der Autohersteller Mitsubishi mit jeweils knapp einem Prozent. Ausgeschlossen sind Investments in Unternehmen, von denen schwerwiegende Verstöße gegen die von den Vereinten Nationen aufgestellten Regeln für verantwortliche Unternehmensführung, „Global Compact“, berichtet werden. Auch Unternehmen oder Energieversorger, die mit Kohlegewinnung beziehungsweise Kohlestrom Gewinne machen kommen nicht in Frage – zumindest wenn der Umsatz daraus bei über 30 Prozent liegt. Da der Fonds einen großen Teil des Vermögens in Staatsanleihen anlegt, prüft das Fondsmanagement die Bewertung der Staaten im sogenannten Freedom-House-Index – einem der ältesten Gradmesser für Demokratie und Freiheit. Doch Analysen von außen sind nur ein Teil des Auswahlprozesses. Auch die hauseigene Research-Abteilung liefert Daten und Zahlen für das Fondsmanagement.

Amundi Responsible Investing – Impact Green Bond (FR0013411741)

Mit dem Amundi Responsible Investing – Impact Green Bond (FR0013411741) hat Europas größter Vermögensverwalter im Jahr 2019 einen Teilfonds aufgelegt, der zu 100 Prozent in grüne Anleihen investiert. Diese müssen die Kriterien der Green Bond Principles erfüllen. Außerdem müssen die Projekte, in die das Geld fließt, messbare positive Auswirkungen auf Energie und Umwelt haben. Projekte, zu denen die Initiatoren keine Daten herausgeben und deren Auswirkungen daher nicht messbar sind, kommen nicht ins Portfolio. Das Fondsvolumen beträgt derzeit rund 750 Millionen Euro (Stand: 31.01.2021, Quelle: Unternehmenswebseite). Erträge legt das Fondsmanagement um De Fay Alban wieder an. Der Amundi Responsible Investing – Impact Green Bond ist gewinnorientiert und mit einer 3 im SRRI-Risikorating bewertet (auf einer Skala von 1 bis 7). Drei bis fünf Jahre oder auch länger ist hier der Anlagehorizont.

Der Fonds nimmt nur Titel ins Depot, die eine Bewertung von BBB und besser haben. Die Auswahl ist dabei sehr breit gestreut – der französische Energieversorger Engie SA ist mit über 3,5 Prozent die Top-Position. Im Depot finden sich aber auch viele Staatsanleihen. Unter anderem von Frankreich, Chile, Belgien und Hongkong (Stand: 28.02.2021; Quelle: Unternehmenswebseite).

Oddo BHF Green Bond CR-EU (DE0008478082)

Der deutsch-französische Vermögensverwalter Oddo BHF hat sich vor nicht allzu langer Zeit selbst eine Dekarbonisierung verordnet. Mit dem Oddo BHF Green Bond CR-EU (DE0008478082) hat er zudem einen grünen Rentenfonds aufgelegt, der mindestens 51 Prozent des Nettovermögens in internationale Green Bonds investiert. Die Kandidaten müssen mindestens mit BBB- bewertet sein. Der Fonds ist gewinnorientiert und erhält im SRRI-Risikorating eine 4 (auf einer Skala zwischen 1 und 7). Anleger können im Rahmen eines Sparplans investieren. Sie sollten ihr Geld hier mittel- bis langfristig anlegen. Alle Erträge investiert das Fondsmanagement wieder. Top-Holdings sind Staatsanleihen von Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

Kepler Ethik Rentenfonds (AT0000815006)

Im Jahr 2003 hat die Kapitalanlagegesellschaft Kepler den Kepler Ethik Rentenfonds (AT0000815006) aufgelegt. Mittlerweile umfasst das Nettovermögen knapp 230 Millionen Euro (Stand 26.02.2021; Quelle: ebase). Der Fonds investiert in Unternehmen in der ganzen Welt, die ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Branchen wie Atomkraft, Rüstung oder Unternehmen, die mit Tierversuchen arbeiten, sind ausgeschlossen.

Dabei investiert das Fondsmanagement nur in Unternehmen oder Anleihen, die mindestens ein Rating von BBB haben. Zudem müssen mindestens 51 Prozent des angelegten Kapitals in Titel in Euro fließen. Bei Morningstar erhält der Fonds vier von fünf Sternen (Stand: April 2021). Bei der Auswahl der Titel hat das Fondsmanagement die auf Nachhaltigkeitsanalysen spezialisierte Firma ISS ESG an Bord geholt. Anhand der von Kepler festgelegten Nachhaltigkeitskriterien erstellen die Analysten eine Liste der Titel, die für eine Anlage in Frage kommen. Dabei sehen sie sich zunächst an, wie Unternehmen oder Länder in Sachen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung abschneiden. Anschließend prüfen sie mögliche Ausschlusskriterien. Da der Fonds ökologische und soziale Merkmale fördern will, hat Kepler einen Ethikrat gegründet. Bei Problemen mit der Einhaltung der ESG-Kriterien setzt das Fondsmanagement auf persönliche Gespräche oder zieht sich aus dem Investment zurück.

Der Kepler Ethik Rentenfonds ist konservativ ausgerichtet und ist im SRRI-Risikorating mit 3 eingestuft (auf einer Skala von 1 bis 7). Er orientiert sich nicht an einer Benchmark und richtet sich an Anleger, die ihr Geld langfristig investieren wollen. Titel aus Deutschland, Frankreich und Österreich stellen mit jeweils um die 17 beziehungsweise 15 Prozent den größten Anteil im Portfolio (Stand: 31.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Die Positionen sind dabei breit gestreut – spanische Staatsanleihen und der Council of Europe Development Bank sind mit um die 1,7 Prozent die Top-Holdings (Stand: 31.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite).

Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 14/2021

Mitteilung vom 08.04.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die Gesamtinflation in der Eurozone ist nach Prognosen von Eurostat im März von 0,9% auf 1,3% gestiegen (gemessen am HVPI). Für den Anstieg war vor allem die höhere Energiepreisinflation verantwortlich, die von -1,7% auf +4,3% stieg. Die Kerninflation ging dagegen von 1,1 % auf 0,9 % zurück. Grund für diesen Rückgang könnten unter anderem verzerrte Saisoneffekte sein, zumal der Winterschlussverkauf in einigen Ländern verschoben oder abgesagt wurde.

Finanzmarkt USA

Der Conference Board Consumer Confidence Index ist im März von 90,4 auf 109,7 geklettert und hat damit den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Für Optimismus sorgten sowohl die Konjunkturmaßnahmen der Regierung als auch die Impfkampagne. „Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 14/2021“ weiterlesen…

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Diese Fragen beschäftigen nicht nur Autohersteller, sondern auch Politik, Stadtplaner oder Bürger. Und nicht zuletzt auch Investoren. Denn in den Antrieben der Zukunft liegen auch Renditechancen von morgen. Viele Fonds setzen daher auf Investments in Firmen, die sich auf Elektromobilität oder Autonomes Fahren konzentrieren. Auch Zulieferer und Softwarehersteller, die das Rüstzeug dafür liefern, finden sich in den Portfolios von Mobilitätsfonds.

Studie: Klarer Trend zu E-Autos

Aktuell geht der Trend ganz klar in Richtung elektrischer Antriebe. 2020 hat den E-Autos riesige Zuwächse beschert. Der Bestand kletterte um mehr als drei Millionen Fahrzeuge auf insgesamt 10,9 Millionen. Platz 1 belegt China. Dort gibt es bereits gut fünf Millionen E-Autos. In den USA sind es 1,77 Millionen. Deutschland – im Jahr 2019 noch auf Rang 6 – konnte drei Plätze gutmachen und folgt jetzt mit 570.000 Fahrzeugen hinter den USA. Das hat eine Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) ergeben. Dort wurden internationale Daten zu ausschließlich batteriebetriebenen Pkw und leichten Nutzfahrzeigen, sowie Plug-in-Hybriden oder Range Extender ausgewertet.

Bei der Mobilität der Zukunft kommt vorerst keiner an Tesla vorbei

Spitzenreiter bei den Neuzulassungen von E-Autos ist nach wie vor Branchenprimus Tesla. Fast 500.000 Teslas wurden 2020 neu registriert. Doch die Konkurrenz hat nachgezogen. Volkswagen drängt immer mehr in den Elektro-Markt. 421.600 verkaufte Modelle schrieben sich die Wolfsburger im vergangenen Jahr in die Bilanz. Der chinesische Autobauer SAIC verkaufte im selben Zeitraum 254.300 E-Autos. Aber auch BMW und Daimler sind in den Top-Ten vertreten. BMW auf Platz vier mit 192.600 verkauften Stromern und Hybrid-Modellen und Daimler mit 163.000 auf Rang sechs.

Die höchsten Wachstumsraten verzeichnen die E-Autos in Deutschland. Von 108.530 Neuzulassungen in 2019 stieg die Zahl auf 394.632 im Folgejahr. Ein Plus von satten 264 Prozent. Damit hat Deutschland die weltweit höchste Wachstumsrate bei der Elektromobilität. Insgesamt nahm die Zahl der neu registrierten batteriebetriebenen Fahrzeuge 2020 um 38 Prozent zu. Während der Gesamtmarkt der Autoindustrie schwächelte, boomten die Stromer.

Mobilität der Zukunft: Rohstoffe heiß begehrt

Elektromobilität braucht Rohstoffe: Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan sind für die Batterieherstellung nötig. Doch die Vorkommen sind endlich, so dass das Rennen um alternative Batterien schon im Gange ist. An Feststoffbatterien, sogenannte Solid-State-Batterien wird schon länger geforscht. Sie sind nicht entzündlich und damit deutlich sicherer. Außerdem bieten sie eine hohe Leitfähigkeit und könnten die Reichweite deutlich erweitern. Die Haltbarkeit von Solid-State-Batterien ist zudem erheblich länger als bei einer Lithium-Ionen-Batterie. Auch an anderen wiederaufladbare Batterietechnologien und an Brennstoffzellen wird intensiv geforscht.

Mobilität und Daten sind eng verbunden

Beim Autonomen Fahren geht es ohne Halbleiter und Software nicht, selbst wenn die Technik noch einige Jahre bis zur Marktreife braucht. Deswegen ist Big Data, also das Sammeln und Auswerten von Informationen, ein großes Thema für künftige Mobilität. Auch für den Öffentlichen Personennahverkehr bilden Künstliche Intelligenz und Big Data die Grundlage für moderne Verkehrskonzepte.

Bei Fondsclever.de können Sie in unterschiedliche Fonds, die auf die Mobilität von Morgen setzen, investieren.

LBBW Mobilität der Zukunft R (DE000A2PND96)

Der von der Landesbank Baden-Württemberg angebotene LBBW Mobilität der Zukunft investiert in Unternehmen, die Teil sind vom Wandel der Mobilität. Dabei stehen nicht nur Autohersteller im Mittelpunkt, sondern die gesamte Wertschöpfungskette. Also von Unternehmen, die Rohstoffe abbauen oder weiterverarbeiten, bis hin zu Zulieferern und Dienstleistern. Aber auch Firmen, die an Lösungen für moderne Mobilität forschen, finden sich im Portfolio. Mobilität der Zukunft heißt für diesen Fonds nicht nur, wie Menschen sich künftig fortbewegen, sondern auch wie Waren oder Dienstleistungen ans Ziel gelangen. Dafür investiert der Fonds in Unternehmen, die sich mit Elektrifizierung, Automatisierung, Share Economy und der Vernetzung von Transportmitteln beschäftigen.

Gewinnnorientierter Fonds

Aufgelegt wurde der LBBW Mobilität der Zukunft im November 2019. Mittlerweile hat er ein Volumen von mehr als 174 Millionen Euro (Stand: 29.01.2021; Quelle: ebase.de). Der Fonds ist klar gewinnorientiert. Anlageziel ist ein möglichst hoher Vermögenszuwachs bei einem langfristigen Anlagehorizont. Mindestens die Hälfte des Vermögens wird in Aktien von Unternehmen rund um den Globus angelegt, die den Wandel der Mobilität unterstützen. Die Entwicklungschancen in diesem Markt sind allerdings nur sehr schwer vorherzusehen. Dementsprechend hoch ist das Risiko. Der Fonds ist in der zweithöchsten Risikoklasse eingestuft (6 auf einer Skala von 1 bis 7).

Mehr als ein Drittel und damit der größte Teil des Vermögens liegt in Aktien von US-amerikanischen Unternehmen. Investments in Japan machen gut 13 Prozent des Portfolios aus. Dahinter folgt Deutschland mit mehr als zehn Prozent (Stand: 29.01.2021; Quelle: ebase.de).

Keine Mobilität der Zukunft ohne Technik

Mobilität von morgen kommt nicht ohne Technologie aus – daher macht die Tech-Branche mit mehr als 40 Prozent mit Abstand den größten Anteil am Portfolio aus. Werte von Autoherstellern und Industrieproduzenten liegen mit mehr als zehn Prozent im Portfolio (Stand: 29.01.2021; Quelle: ebase.de). So sehr sich der Fonds auf die Technologie-Branche konzentriert, so breit aufgestellt sind die Einzelwerte. Ganz vorn dabei sind der südkoreanische Mischkonzern Samsung sowie der niederländische Hersteller von Lithographiesystemen für die Halbleiterindustrie, ASML Holding N.V. Der taiwanesische Halbleiterhersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing, der Software-Riese Microsoft und das südkoreanische Chemieunternehmen LG Chem gehören ebenfalls zu den Top-Holdings.

Blackrock Future of Transport Fund (LU1861214812)

Den Blackrock Future of Transport Fund gibt es seit 2018. Aktuell liegen hier knapp 860 Millionen US-Dollar (Stand: 31.01.2021; Quelle: ebase.de). Für das Ziel einer maximalen Rendite investiert das Fondsmanagement mindestens 70 Prozent des Kapitals in Unternehmen, die an Forschung, Entwicklung, Produktion oder Vertrieb von zukunftsweisenden Transporttechnologien arbeiten. Das können Small, Mid oder Large Caps sein. Entscheidend ist, dass sie ihren Umsatz mit dem Wandel zu elektrischen, autonom fahrenden oder vernetzten Fahrzeugen machen. Der gewinnorientierte Fonds ist in der höchsten Risikoklasse 7 eingestuft (auf einer Skala von 1 bis 7).

Die Zukunft der Mobilität sehen die Blackrock-Manager in erster Linie in den USA – denn die überwiegende Zahl der Aktien stammt von US-amerikanischen Unternehmen. Sie machen mehr als 40 Prozent des Portfolios aus. Titel von französischen und südkoreanischen Unternehmen sind mit um die zehn Prozent vertreten (Stand: 31.01.2021; Quelle: ebase.de). Dahinter folgen Deutschland und Großbritannien. Auch der Blackrock Future of Transport investiert in erster Linie in Technologie-Werte. Knapp 40 Prozent des Kapitals sind hier angelegt. Zweitstärkste Branche ist mit knapp 30 Prozent die Industrie. Werte aus der Konsumgüter- und Grundstoff-Industrie liegen mit jeweils mehr als zehn Prozent im Portfolio.

Investments breit gestreut

Die Investments sind breit gestreut – der deutsche Halbleiterhersteller Infineon Technologies und Aptiv Plc, einer der weltweit führenden Autozulieferer mit Hauptsitz in Irland, sind die Top-Holdings.  Dahinter folgen die beiden südkoreanischen Unternehmen LG Chem und Samsung, der US-amerikanische Software-Hersteller Ansys Inc und der Schweizer Konzern TE Connectivity, ein Spezialist für elektrische Steckverbindungen und Netzwerktechnik.

BNY Mellon Mobility Innovation Fund (IE00BZ199G90)

Der BNY Mellon Mobility Innovation Fund (IE00BZ199G90) ist ein reiner Aktienfonds, der im Jahr 2018 aufgelegt wurde. Hier liegen aktuell 674 Millionen US-Dollar (Stand: 25.03.2021; Quelle: ebase.de).

Wie bei den meisten Investments in Zukunftsthemen liegt auch hier das Risiko höher. Der BNY Mellon Mobility ist mit der Risikostufe 6 (auf einer Skala von 1 bis 7) bewertet. Ziel ist ein langfristiges Kapitalwachstum. Entsprechend sollten Anleger bereit sein, ihr Kapital fünf Jahre oder länger zu binden.

Auto-, Halbleiter- und Elektroindustrie sind Top-Branchen

Klarer Fokus sind auch hier Innovationen in Sachen Mobilität. Mindestens 80 Prozent des Vermögens liegen in 40 bis 60 Titeln von Unternehmen aus diesen Bereichen. Das können Automobilhersteller, Zulieferer oder Technikanbieter rund um den Globus sein, aber auch Softwareunternehmen oder Schmieden für Künstliche Intelligenz. Aktuell konzentrieren sich die Investments vor allem auf die Automobilbranche, sowie Halbleiter- und Elektroindustrie.

Top-Holding ist Ansys Inc, die sich auf die Berechnung der Festigkeit von Bauteilen und Werkstoff-Formen spezialisiert hat. Mit dem US-Autohersteller General Motors haben die Fondsmanager einen Autohersteller ins Portfolio aufgenommen, dessen Vize-Chef Ken Morris überzeugt ist, „unsere Zukunft ist elektrisch“. Allerdings erwartet er nicht, dass diese Entwicklung über Nacht passiert. Ebenfalls in den Top-Ten ist die US-amerikanische Twilio Inc. Das relativ junge Unternehmen hat eine Cloud-Kommunikationsplattform entwickelt, die bereits von airbnb und Uber genutzt wird. Obwohl es bisher kaum Gewinne macht, liegt sein Börsenwert bei mehr als 50 Milliarden US-Dollar (Stand: 29.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Automobil-Schwergewichte wie Tesla und Daimler liegen ebenfalls im Portfolio.

ScopeExplorer - Rating-Update März 2021

Mitteilung vom 30.03.2021

Per Ende Februar 2021 trugen insgesamt 6.408 Fonds ein Scope-Rating. Dabei gab es 243 Upgrades und 304 Downgrades. 54 Fonds erhielten erstmals ein Scope Fondsrating. Upgrades gab es unter anderem für zwei Emerging Markets Aktienfonds.

Candriam Equities L Emerging Markets

Der Candriam Equities L Emerging Markets überzeugt durch Kontinuität: Er bewegt sich seit mehr als sechs Jahren durchgängig im Top-Ratingbereich und hat nun nach mehr als zwei Jahren wieder den Sprung auf ein (A)-Rating geschafft. Die beiden Manager des Fonds, Jan Boudewijns und Philip Screbe verfügen über sehr langjährige Erfahrung als Fondsmanager und verwalten den Fonds seit mehr als 20 Jahren. Der Fonds verfolgt einen langfristig orientierten Ansatz und konnte bislang sowohl auf der Performance- als auch auf der Risikoseite punkten. Beispielsweise liegt er mit einer Wertentwicklung von 14,7% deutlich über dem Peergroup-Durchschnitt von 11,0% p.a. Während die Volatilität über drei Jahre mit 15,0% gegenüber 14,1% leicht erhöht war, fiel der maximale Verlust im selben Zeitraum mit -19,6% gegenüber -23,3% deutlich niedriger aus.

Fidelity Funds – Emerging Markets wieder mit Top-Rating

Nach mehr als einem halben Jahr mit einem (C)-Rating ist es dem fast 6 Mrd. Euro schweren Fidelity Funds – Emerging Markets nun gelungen, wieder in den Top-Ratingbereich aufzusteigen. Die schrittweise Erholung des Fonds setzte ab November 2020 auf der Performanceseite ein, während die Risikoseite weiterhin etwas schwächer als der Peergroup-Durchschnitt „Aktien Emerging Markets“ abschneidet. Der seit 2009 von Nick Price verantwortete Fonds setzt auf die besten Ideen aus Fidelitys umfangreichem Team für Emerging Markets Aktien. Aktuelle Top-Holdings im Fonds sind Taiwan Semiconductor, Samsung Electronic und Alibaba, die zusammen ca. 25% des Portfolios ausmachen. Die Wertentwicklung des Fonds fällt über alle Betrachtungszeiträume hinweg überdurchschnittlich aus, doch insbesondere auf Einjahressicht liegt er mit 34,6% gegenüber 22,7% deutlich vor der Peergroup.

Quelle Scope:

Scope Analysis GmbH,
Headquarters Berlin
Lennéstraße 5D
10785 Berlin
Tel. +4930 278910
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www.scopeanalysis.com

PDF: ScopeExplorer – Rating-Update März 2021

Analyst Contact: Barbara Claus
Press: André Fischer

Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 13/2021

Mitteilung vom 30.03.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die deutsche Wirtschaft leidet noch immer unter dem langen Lockdown, der sich bis ins zweite Quartal hinziehen wird. Finanzminister Olaf Scholz hat daher in dieser Woche einen neuen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr in Höhe von 60 Milliarden Euro vorgelegt, der vom Bundeskanzleramt bereits gebilligt wurde. Damit steigt das Nettokreditvolumen in diesem Jahr auf mehr als 240 Milliarden Euro.

Finanzmarkt USA

Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,1% zurückgegangen. Betroffen waren alle Sektoren mit Ausnahme von Flugzeugen. Damit wurde die positive Entwicklung unterbrochen, was uns in Anbetracht der guten Konjunkturaussichten überrascht. „Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 13/2021“ weiterlesen…

Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 08/2021

Mitteilung vom 23.02.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die Wirtschaftsleistung der Eurozone schrumpfte im vierten Quartal 2020 weniger stark als ursprünglich gemeldet (-0,6% vs. Vorquartal). Die Beschäftigungsquote stieg um 0,3% (nach einem Anstieg von 1% im dritten Quartal), liegt damit aber noch immer um 2% unter dem Niveau des vierten Quartals 2019. Allem Anschein nach ist die Wirtschaft während der aktuellen Lockdowns und Beschränkungen stabiler als in der ersten Hälfte des Jahres 2020.

Finanzmarkt USA

Die Einzelhandelsumsätze lagen im Januar über den bereits optimistischsten Erwartungen und stiegen gegenüber Dezember um 5,3%; die Schwäche des vierten Quartals setzt sich offenbar nicht fort. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg in Anbetracht der Tatsache, dass die Zahl der Covid-Fälle zum Zeitpunkt des Berichts noch stieg. US-Verbraucher sind offenbar sehr geneigt, das Geld aus dem Konjunkturprogramm auch auszugeben. „Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 08/2021“ weiterlesen…

ScopeExplorer: Rating-Update Februar 2021

Mitteilung vom 22.02.2021

Per Ende Januar 2021 trugen insgesamt 6.440 Fonds ein Scope-Rating. Dabei gab es 338 Upgrades und 325 Downgrades. Upgrades gab es unter anderem für ein Deutschland-Flaggschiff und einen Klima- und Umweltfonds. FondsClever.de möchte Ihnen 2 Gewinner vom aktuellen Rating vorstellen:

DWS Deutschland erobert Top-Rating zurück

Der bereits seit 2002 von Tim Albrecht verwaltete DWS Deutschland musste im März 2020 zum ersten Mal seit September 2006 sein Top-Rating abgeben. Der Fonds hatte durch seine Investitionsquote von mehr als 100% während des Markteinbruchs überproportional verloren. Unter anderem kostete auch eine Position in Wirecard-Aktien in den Jahren 2019 und 2020 aktive Performance. Im Laufe der Erholung konnte sich die Wertentwicklung wieder verbessern, so dass der Fonds per Ende Januar 2021 wieder zu den Top-Produkten für deutsche Aktien gehört. Während der Fonds über ein und drei Jahre mit einer Performance von 2,6% und -1,5% noch hinter der Peergroup „Aktien Deutschland“ mit 4,3% und -0,4% p.a. zurückliegt, hat er über fünf Jahre mit 7,2% gegenüber 5,8% p.a. wieder einen Vorsprung erwirtschaftet. Die Risikokennzahlen des Fonds, beispielsweise Volatilität und maximaler Verlust über drei Jahre, lagen mit 25,8% und -30,3% deutlich über dem Peergroup-Durchschnitt von 20,9% und -26,1%.

Nordea 1 – Global Climate and Environment mit (A)-Rating ausgezeichnet

Der 2008 aufgelegte Fonds investiert in Unternehmen, die sich in Umweltthemen wie Ressourceneffizienz, Umweltschutz und alternativen Energien engagieren. Fast zwei Drittel des Portfolios bestehen aus globalen Unternehmen aus den Sektoren Technologie und Industrie. Dazu gehören unter anderem Titel wie ASML Holding, Synopsis oder Waste Management. Der Nordea 1 – Global Climate and Environment wird bei Scope in der Peergroup „Aktien Ökologie“ geführt. Innerhalb der letzten fünf Jahre rangierte der Fonds durchgängig im Top-Ratingbereich und hat nun nach fünf Monaten mit einem (B)-Rating wieder den Sprung auf das Spitzenrating (A) geschafft. Seit Auflage erzielte der Fonds eine Wertentwicklung von 7,5%, während die Peergroup lediglich auf 4,8% p.a. kam. Auch über drei und fünf Jahre liegt der Fondsvor dem durchschnittlichen Mitbewerber bei insgesamt leicht überdurchschnittlichen Risikokennzahlen. So betrugen Volatilität und maximaler Verlust des Fonds über drei Jahre 18,2% und -20,9%. Der Peergroup-Durchschnitt lag bei 17,1% und -18,5%.

Quelle:
Scope Analysis GmbH,
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Laut FNG Marktbericht erreichten nachhaltige Geldanlagen in Deutschland 2020 ihren vorläufigen Höchststand. Mit einem Gesamtvolumen von 269,3 Milliarden Euro hatten ökologische und ethische Anlagen daher ein Wachstum von rund 23%. In Anbetracht der enorm wachsenden Beliebtheit nachhaltiger Geldanlagen freuen wir uns besonders, Ihnen mit fintego green+ ein nachhaltiges Managed Depot vorzustellen.

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Nachhaltigkeit und Diversifikation

Mit fintego green+ investieren Sie also in ETFs verschiedener Anlageklassen und Märkte. Diese schneiden bei den ESG-Kriterien überdurchschnittlich gut ab und berücksichtigen zum Beispiel die UN Global Compact Prinzipien und Sustainable Development Goals. Die verschiedenen Anlageklassen im Aktien- und Rentenbereich werden deshalb in unterschiedlicher Gewichtung zu ETF-Portfolios zusammengestellt und bilden damit eine auf Ihr Anlageprofil abgestimmte Strategie. Ein Teil Ihres Anlagebetrages wird sogar in sogenannte „Impact Investment“ investiert. Das bedeutet, dass die entsprechenden ETFs in Unternehmen anlegen, die einen direkten, positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Die Kriterien, die hinter fintego green+ stehen, zielen nicht nur auf Umweltschutz und damit den ersten Buchstaben von ESG (Environment) ab, sondern legen auch Wert auf soziale Aspekte (Social) und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). Damit steht nicht nur Ihre Zukunft, sondern auch die des ganzen Planeten im Fokus.

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Chancen und Risiken – Das sollten Sie bei der Anlage mit Wertpapieren wissen!

Chancen:

Grundsätzlich bieten alle Wertpapiere Chancen auf markt-, branchen- und unternehmensbedingte Kurssteigerungen. ETFs verzichten auf ein aktives Fondsmanagement. Die Verwaltungskosten eines ETFs sind in der Regel niedrig, so dass positive Marktentwicklungen sich auch in der Wertentwicklung der ETF-Anlage widerspiegeln können. Durch die Anlage des Vermögens in mehrere Zielfonds – und innerhalb der Zielfonds in eine Vielzahl von Einzelwerten – wird im Rahmen der standardisierten digitalen Vermögens­verwaltung mit Fonds ein mögliches Risiko breit gestreut.

Risiken:

Durch die Anlage des Vermögens in ein ETF-Portfolio werden mögliche Risiken zwar gestreut; dennoch unterliegen die Fondsportfolios in einem fintego Managed Depot weiterhin diversen Risiken.

  • Kursschwankungs- und Kursverlustrisiko
  • Bonitäts- und Emittentenrisiko
  • Wechselkursrisiko
  • Zinsänderungsrisiko

Besondere Risiken bei börsengehandelten Indexfonds, sogenannten ETFs:

  • Kontrahentenrisiko aus dem Einsatz von Derivaten
  • Einsatz von Terminkontrakten
  • Kursrisiko
  • Replikationsrisiko

Rechtliche Hinweise – Disclaimer

Die in diesem Beitrag zur Verfügung gestellten Informationen sind mit größtmöglicher Sorgfalt von ebase und FondsClever.de zusammengestellt worden. Trotzdem gibt es keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der hier enthaltenen Informationen. Die Informationen und Inhalte dieses Beitrags stellen weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren, Fondsanteilen oder Finanzinstrumenten dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Eine Investmententscheidung bezüglich bestimmter Wertpapiere, Fondsanteile oder Finanzinstrumente sollte auf Grundlage der einschlägigen Verkaufsdokumente (wie zum Beispiel Verkaufsprospekt) erfolgen.

Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 05/2021

Mitteilung vom 02.02.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist nach aktuellen Zahlen im vierten Quartal 2020 stärker als erwartet gewachsen (+0,1% ggü. Vorquartal, -2,9% ggü. Vj.). Die spanische Wirtschaft wuchs ebenfalls um 0,4% (-9,1%), die französische Wirtschaftsleistung schrumpfte mit -1,3% (-5,0%) weniger deutlich als erwartet.

Finanzmarkt USA

Die Vorabschätzungen des US Bureau of Economic Analysis (BEA) deuten auf einen saisonbereinigten Anstieg der realen Wirtschaftsleistung von 4,0% im vierten Quartal hin. Damit setzt sich die Erholung des vorherigen Quartals fort, dennoch liegt die Wirtschaftsleistung noch immer um 2,5% unter dem Wert des Vorjahres.
„Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 05/2021“ weiterlesen…

Ein ungeregelter Brexit konnte zum Jahresende abgewendet werden. Wir möchten Sie deshalb über die Auswirkungen des Brexits für den Kauf und Verkauf von „UK-Fonds“ informieren. Die Rahmenbedingungen auf in UK domizilierte Fonds sind nun definiert.

Rahmenbedingungen UK domizilierte Fonds

Anfang des Jahres ist Großbritannien endgültig aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion ausgeschieden. Dies hat zur Folge, dass seit Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 UK-Fonds (zu erkennen an der mit „GB“ beginnenden ISIN) nicht mehr in Deutschland vertrieben werden dürfen, da die bisher genutzten europäischen Vertriebspassregelungen nicht weiter anwendbar sind.

Konsequenz für UK domizilierte Fonds

Dies hat zur Konsequenz, dass ebase UK-Fonds für Käufe (Einmalanlagen, aber auch neue und bestehende Ansparpläne) sperren muss. Die Verwahrung und der Verkauf der betroffenen Fonds über die ebase ist dagegen weiterhin möglich.

Ausblick für UK-Fonds

Perspektivisch ist es möglich, dass einzelne Sperren wieder aufgehoben werden. Dafür ist es jedoch erforderlich, dass die einzelnen Investment­gesellschaften für die betroffenen Fonds jeweils ein bilaterales Drittstaaten-Vertriebsanzeigeverfahren bei der zuständigen Aufsichtsbehörde in Deutschland durchlaufen, um eine Zulassung zum Vertrieb zu beantragen. Ab Erteilung dieser Zulassung wären in den entsprechenden Fonds auch Käufe wieder möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass ebase auf die gewählte Vorgehensweise der jeweiligen Investment­gesellschaft und deren zeitliche Umsetzung keinen Einfluss hat.

Bisherige bekannte Zulassung

Der Fonds M&G Global Themes Fund (ISIN: GB0030932676) hat inzwischen die Zulassung zum Vertrieb in Deutschland erhalten, weshalb Käufe weiterhin möglich sind.

Was ist zu beachten bei UK-Fonds mit Zulassung

Zu beachten ist jedoch die neue Einstufung dieser Fonds als AIF (alternativer Investmentfonds) und somit als komplexes Finanzinstrument. Sofern Sie diese Fonds zukünftig kaufen möchten, ist es dadurch erforderlich, dass ein ausgefülltes und unterschriebenes Formular „Zulassung zu Transaktionen mit komplexen Fonds bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)“ von Ihnen vorliegt.

Dieses Formular ist auf der Homepage unter „https://www.ebase.com/services/downloads/“ und unter „Formulare für Transaktionen (Kauf / Verkauf / Übertrag / Umschichtungen)“ jederzeit für Sie abrufbar. Einzig bei unverändert fortlaufenden Sparplänen besteht kein Handlungsbedarf.

Besonderheit VL-Sparplan

Sollten Sie eine bestehende VL-Depotposition (Vermögenswirksame Leistungen) in diese Fonds haben und die VL-Einzahlung von Anfang Januar 2021 wurde an Sie zurücküberwiesen, können Sie Ihren Arbeitgeber informieren, dass eine erneute VL-Einzahlung für den Monat Januar 2021 erfolgen kann.

Rechtliche Hinweise – Disclaimer

Die in diesem Beitrag zur Verfügung gestellten Informationen sind mit größtmöglicher Sorgfalt von ebase und FondsClever.de zusammengestellt worden. Trotzdem gibt es keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der hier enthaltenen Informationen. Die Informationen und Inhalte dieses Beitrags stellen weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren, Fondsanteilen oder Finanzinstrumenten dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Eine Investmententscheidung bezüglich bestimmter Wertpapiere, Fondsanteile oder Finanzinstrumente sollte auf Grundlage der einschlägigen Verkaufsdokumente (wie zum Beispiel Verkaufsprospekt) erfolgen.

Das neue Preis- und Leistungsverzeichnis der ebase ab 01.01.2021.

Formular „Zulassung zu Transaktionen mit komplexen Fonds bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®)

Fonds-News Seite:
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