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Inflation | Definition und Bedeutung der Geldentwertung

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Inflation in Kürze:

  • Inflation herrscht, wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen.
  • Sie wird anhand des Verbraucherpreisindex gemessen.
  • Das Inflationsziel der EZB beträgt für den Euroraum zwei Prozent jährlich.
Christian Gruber, Author bei DTW
Beitrag von Christian Gruber aktualisiert am 14.08.2023

Was ist Inflation und wie ist die Definition?

Inflation bezeichnet einen nachhaltigen Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen, der mit einer Entwertung des Geldes einher geht.

Meist wird die Inflationsrate im Euroraum mithilfe des Verbraucherpreisindex (VPI) bzw. dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) berechnet, welcher die Preisentwicklung eines sogenannten "Warenkorbes" abbildet.

Dieser Warenkorb umfasst Konsumgüter eines "typischen" Haushalts. Betrachtet man die Preisentwicklung des Warenkorbs, lässt sich eine "Verbraucherpreisinflation" ableiten. Meist wird zur Berechnung der Inflationsrate der Vorjahresmonat als Vergleichsgröße herangezogen.

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Inflation: Wenn der Warenkorb teurer wird

Von einer Inflation ist dann die Rede, wenn sich das gesamte Preisniveau verteuert, welches der Warenkorb abbildet. Je nachdem um welche Art von Ware oder Dienstleistung es sich handelt, wird eine unterschiedliche Gewichtung innerhalb des Warenkorbs festgelegt.

Wächst zum Beispiel die Geldmenge M3 stärker als das Bruttoinlandsprodukt, steigt die Inflation.

Beispielsweise treffen Preissteigerungen beim Benzin den Verbraucher härter als Preissteigerungen bei Möbel.

Preissteigerungen bei Lebensmitteln oder Energie werden viel intensiver wahrgenommen, weil sie tagtäglich konsumiert werden. Ganz im Gegensatz zu Preissteigerungen von Gebrauchsgütern, wie Möbel, PCs etc.

Was ist im Warenkorb enthalten?

  • Produkte des alltäglichen Konsums wie z. B. Lebensmittel, Pflegeprodukte, Benzin
  • langlebige Gebrauchsgüter wie z. B. Autos oder Elektrogeräte
  • Dienstleistungen von Friseuren, Handwerkern, Mechanikern, etc.

Problematisch wird es, wenn sich bestimmte Waren/ Dienstleistungen des Warenkorbs laufend wandeln. Ein Beispiel hierfür sind Qualitätsverbesserungen bei Computern, die in der Regel nicht erfasst werden.

Daher fließt bei der Berechnung der Inflationsrate in Deutschland seit der Einführung des Euro die sogenannte hedonische Methode mit ein. Sie berücksichtigt beispielsweise die Leistungssteigerung von Computern.

Wie wird der HVPI berechnet?

Die Berechnung des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) für den Euroraum setzt sich aus

  • Preisermittlung,
  • Gewichtung der Waren und Güter sowie
  • Gewichtung der Länder

zusammen.

Zunächst werden alle Preise des Warenkorbs erfasst, ganz egal ob im Handel vor Ort oder im Internet. Je nach Land können die Warenkörbe anders zusammengestellt sein.

Darüber hinaus werden die Produkte bzw. die Produktgruppen unterschiedlich gewichtet. Es finden diesbezüglich auch regelmäßig Anpassungen statt, da sich die Verkaufsgewohnheiten der Verbraucher ändern können. Grundsätzlich wird ein Durchschnittswert bei den Gewichtungen herangezogen, der sich an allen Verbrauchertypen orientiert, wie z. B. arm / reich.

Zuletzt wird für die Berechnung des HVPI im Euroraum auch die Länder unterschiedlich gewichtet. Je nachdem wie hoch der Beitrag des Landes an den gesamten Konsumausgaben im Euroraum ist.

Zur Berechnung der Inflationsrate im Euroraum werden die von den länderspezifischen Statistikämtern ermittelten Inflationsraten an das Statistikamt der EU (Eurostat) übermittelt. Dieses führt die Daten zusammen und berechnet die Inflationsrate für den Euroraum.

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Die Kerninflation

Oftmals wird von der sogenannten Kerninflation gesprochen. Die Kerninflation berücksichtigt die Preise von Lebensmittel und dem Energiesektor nicht, da deren Preise sehr stark schwanken können.

Diese Preisschwankungen müssen nicht zwingend etwas mit der generellen Preis-Entwicklung der Waren und Gütern eines Landes zu tun haben. Das hat man bspw. im Jahr 2022 gesehen, als die Gaspreise aufgrund des Ukraine-Konflikts in die Höhe schossen.

Drei Szenarien

Betrachten wir drei Fälle: Zunächst ein Szenario mit moderaten Inflationsraten von bis zu fünf Prozent im Jahr. Anschließend ein weiteres Szenario mit Inflationsraten deutlich über fünf Prozent. Und schließlich ein Szenario mit sehr niedriger Inflation bzw. Deflation.

Eine moderate Inflation bis circa fünf Prozent im Jahr kann die Wirtschaft stimulieren. Moderate Inflation bietet Anreize, Geld auszugeben und Investitionen zu tätigen (sofern die erwartete Rendite über der Inflationsrate liegt). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt beispielsweise eine Inflationsrate von nahe zwei Prozent im Jahr an.

Hohe Inflationsraten liegen deutlich über fünf Prozent im Jahr. Daraus folgt häufig, dass Anschaffungen schnell getätigt werden. Schließlich kann der Preis morgen deutlich teurer sein. Bei sehr hohen Inflationsraten spricht man auch von einer Hyperinflation. Anleger weichen dann verstärkt auf Sachwerte wie Immobilien und Rohstoffe aus.

Kreditfinanzierte Investitionen verteuern sich jedoch. Gleichzeitig gewinnen Sachwerte im Vergleich zum Geld an Wert. Umgekehrt verringern sich Schulden real. Daher wurde Inflation im Laufe der Geschichte schon als politisches Instrument der "Entschuldung" von Staaten verwendet.

Eine sehr niedrige Inflation nahe Null Prozent oder gar unter Null (Deflation) führt dazu, dass Wirtschaftsteilnehmer ihr Geld nur zögerlich ausgeben. Sie warten auf künftige Preissenkungen. Verbraucher halten sich mit Konsumentscheidungen zurück und Unternehmen fahren Investitionen zurück. Die Folge: die Wirtschaft kühlt sich ab, was wiederum die Deflation verstärkt und zu noch stärkerer Zurückhaltung der Wirtschaftsteilnehmer führt.

Quelle: https://www.ecb.europa.eu/ecb/educational/explainers/tell-me-more/html/what_is_inflation.de.html

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