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Lexikon Investmentfonds - Seite 24

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Einmalanlage

Als Einmalanlage wird eine einmalige Einzahlung eines verfügbaren, größeren Geldbetrages zum Kauf von Investmentfondsanteilen bezeichnet. Investmentfonds stellen für alle Anleger eine hervorragende Möglichkeit für den Vermögensaufbau als auch für die Altersvorsorge dar. Fondsdiscounter, wie zum Beispiel FondsClever.de, bieten beim Kauf von Fondsanteilen 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Dadurch tragen sie zu einem für Sie effizienten und kostengünstigen Investment bei. Dabei haben Sie als Anleger von Investmentfonds grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie Sie ihr Kapital anlegen wollen. Sie können es beispielsweise über einen Sparplan in kleinen, regelmäßigen Beträgen investieren oder Sie kaufen alle Investmentfondsanteile in einem einzigen großen Investment, was man dann als Einmalanlage oder auch als Einzelinvestment bezeichnet.

Wie funktioniert die Einmalanlage?

Falls Sie bereits etwas Kapital angespart haben und es nun gewinnbringend investieren wollen oder wenn Sie beispielsweise über einen größeren Geldbetrag aus einer fälligen Lebensversicherung oder Festgeldanlage verfügen, dann ist ein Einzelinvestment in Investmentfonds für Sie geeignet. Entscheiden Sie sich für die Einmalanlage in Fondsanteile, investieren Sie einen festen Kapitalbetrag in Anteile eines Investmentfonds. Durch eine Einmalanlage in Investmentfonds erhalten Sie zudem eine sehr gute Diversifikation beziehungsweise Risikostreuung gegenüber einer Einmalanlage in Aktien. Dadurch minimieren Sie die Schwankungsanfälligkeit und das Verlustrisiko Ihres Depots. Über den Fondsrechner von FondsClever.de können Sie sich die Wertentwicklung Ihrer Einmalinvestition in Investmentfonds berechnen lassen.

Einmalanlage als mittel- bis langfristiges Investment

Der Erwerb von Investmentfonds als Einmalanlage können Sie jederzeit über FondsClever.de in Auftrag geben. Allerdings besteht bei dieser Anlageform das Problem des richtigen Timings. Durch einen gut gewählten Einstiegszeitpunkt beeinflussen Sie Ihre Gewinne beziehungsweise Verluste Ihrer Anlage. Jedoch kann kein Investor der Welt die Kursentwicklungen der Märkte vorhersagen. Bei einem kurzen Anlagezeitraum läuft man jedoch Gefahr, dass die Kurse fallen und man seine Anlage mit Verlust verkaufen muss. Deshalb ist ein mittel- bis langfristiger Anlagezeitraum für ein Einzelinvestment sehr empfehlenswert. Auf der anderen Seite können Sie mit einer einmaligen Anlage eine sofortige Rendite auf das Gesamtkapital erwirtschaften, sofern sich die Kurse in die richtige Richtung entwickeln. Dadurch wären man gegenüber einem Sparplan klar im Vorteil, da der Zinseszinseffekt über den Zeitablauf stärker ins Gewicht fällt.

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Valuta Kauf und Verkauf

Valuta bei Bankbuchungen

Hierbei handelt es sich um das rechtsgültige Datum der Wertstellung, d.h. der Tag, an dem zum Beispiel eine Einzahlung oder Überweisung seitens der Bank auf Ihrem Girokonto wirksam wird. Bei einer Gutschrift beginnt die Verzinsung ab diesem Datum zu laufen bzw. zu wirken. Das Buchungsdatum kann daher vom Valutadatum abweichen. Beispiel: Die Bank erfasst eine ausstehende Zinszahlung an Sie einige Tage vor dem Valutadatum in ihrem System.  Sie sehen den Zahlungseingang mit dem entsprechenden Buchungsdatum auch auf Ihrem Konto. Das Buchungsdatum ist für den Beginn der Verzinsung jedoch nicht relevant. Hier wird auf das Valutadatum abgestellt.
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Nachhaltigkeitsfonds

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Nachhaltigkeitsfonds oder auch „Ethikfonds“ einen Investmentfonds, dessen Investmentstrategie nicht nur auf die bloße Erzielung einer möglichst hohen Rendite ausgerichtet ist. Gerade die Punkte verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Handeln besitzen einen enormen Stellenwert bei Nachhaltigkeitsfonds. Dabei kommen lediglich Unternehmen in Betracht, die nachhaltig wirtschaften. Die Auswahl der Wertpapiere, in die der Fonds anlegt, erfolgt nach einer im Fondsprospekt festgeschriebenen Methode. Dementsprechend kommen die Methoden „Ausschlusskriterium“, „Positivauswahl“, „Best in class-Ansatz“ und „Themenfonds“ zum Einsatz.

Ethisch-nachhaltige Geldanlage in Nachhaltigkeitsfonds

Die Nachfrage nach nachhaltigen Investmentprodukten wächst seit geraumer Zeit stetig an und liegt voll im Trend. Dementsprechend achten immer mehr Privatanleger aber auch institutionelle Kapitalgeber und Unternehmen bei ihrer Kapitalanlage auf die Einhaltung sozialer, ökologischer und kultureller Kriterien. Viele Investoren wollen neben einer guten finanziellen Rendite auch einen gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert durch ihre Kapitalanlage in Fonds erwirtschaften.

Der Leitgedanke der ethisch-nachhaltigen Kapitalanlage liegt in der aktiven Mitgestaltungsmöglichkeit des Anlegers auf wirtschaftliche Abläufe und unternehmerisches Handeln begründet. Dadurch leistet der Anleger durch seine Geldanlage in Nachhaltigkeitsfonds einen konkreten Beitrag zu mehr Ethik und Nachhaltigkeit und schont gleichzeitig die Ressourcen der heutigen und zukünftigen Generationen. Das Fondsmanagement bedient sich dabei verschiedener Methoden, um die passenden Investments zu identifizieren und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

ESG-Kriterien: Schlüsselkriterien zur Nachhaltigkeit

Die Schlüsselkriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, wurden von der „Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management“ (DVFA) ins Leben gerufen. Aus dem Englischen leitet sich die Abkürzung „ESG“ ab und steht für „Environment Social Governance“. Der Impuls war und ist, dass weder Nachhaltigkeitsberichte noch Lageberichte den Erfordernissen von Investoren, Finanzanalysten und Kreditgebern genügen. Es sollten also neue extra-finanzielle Leistungsindikatoren, die sich an den Bedürfnissen der Finanzbranche orientieren, geschaffen werden.

Die ESG-Kriterien sind messbar und sollen die unterschiedlichen Firmen unter Einbeziehungen ökologischer und sozial-gesellschaftlicher Kriterien vergleichbarer machen. Kapitalanleger finden in den ESG also eine Orientierungshilfe, ebenso wie zahlreiche Ratingagenturen, die ihre Analysen darauf aufbauen. So betreffen ESG-Kriterien beispielsweise Maßnahmen zu Umweltverträglichkeit, Nutzung erneuerbarer Energiequellen, Gesundheit und Sicherheit von Produkten bzw. gegen Fehlquoten bei Mitarbeitern, Belegschaftsänderungen infolge von Umstrukturierungen oder Korruption. Kurzum, es geht um die Evaluierung der unternehmerischen Sozialverantwortung auf freiwilliger Basis, welche über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht.

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Geldmenge

Im Eurowährungsgebiet beschreibt der Begriff Geldmenge den gesamten Bestand an Bargeld und Bankeinlagen, der sich auf alle Nichtbanken, wie z.B. Privatpersonen und Unternehmen, verteilt. Guthaben der Banken, zum Beispiel bei der EZB, finden dabei keine Berücksichtigung. Für die Wirtschaft stellt die Geldmenge eine wichtige ökonomische Größe dar und hängt eng mit der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zusammen. Sie liefert Informationen bezüglich der langfristigen Preisentwicklung. Die wesentlichen Funktionen von Geld sind zum einen Tausch- und Zahlungsmittel und zum Anderen Wertaufbewahrungsmittel. Da der Übergang zwischen den beiden ersten Funktionen einerseits und der Wertaufbewahrungsfunktion andererseits gleitend ist, werden auch mehrere Geldmengen betrachtet. Deshalb unterscheidet das Eurosystem drei Geldmengen M1, M2 und M3 in Abhängigkeit von der jeweiligen Verfügbarkeit des Geldes für den Bankkunden.

Geldmenge M1

Die Geldmenge M1 umfasst diejenigen Geldguthaben von Nichtbanken, die ein Kunde am schnellsten in liquides Bargeld umtauschen kann. Dazu zählen alle außerhalb des Bankensektors zirkulierenden Bargeldbestände zum einen und täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen) der Privatpersonen und Unternehmen auf Girokonten zum anderen. Die Einlagen können jederzeit in uneingeschränkt liquides Bargeld umgewandelt werden und zählen deshalb auch dazu. Anders ausgedrückt gehören zur Geldmenge M1 alle Geldbestände über die jederzeit verfügt werden kann.

Geldmenge M2

Zusätzlich zum gesamten Bargeldbestand und Bankeinlagen rechnet die Geldmenge M2 noch Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten und Termineinlagen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren dazu. Als Termineinlagen bezeichnet man Gelder, die bei einer Bank zu einem Festzins und zu einer bestimmten Laufzeit angelegt werden können.

Dagegen sind Spareinlagen grundsätzlich unbefristet und nach einer bestimmten Kündigungsfrist rückforderbar. Die Verzinsung gestaltet sich in der Regel variabel und passt sich dem allgemeinen Zinsniveau an. Normalerweise kann ein Bankkunde bei Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist bis zu 2.000,- Euro pro Monat abheben. Für Beträge, die über diese Summe hinausgehen, muss der Privatanleger jedoch die jeweiligen Kündigungsfristen beachten. Unterlässt er dies, kann die Bank einen Strafzins erheben.

Im Gegensatz zu den Sichteinlagen kann der Sparer die Spareinlagen gerade nicht jederzeit für Zahlungen heranziehen. Jedoch sind Termingelder und Spareinlagen mit kurzen Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen relativ fix in Bestandteile der Geldmenge M1 umwandeln. Deshalb bilden sie zusammen mit M1 die Geldmenge M2.

Geldmenge M3

Die nächste Stufe ist die sogenannte Geldmenge M3. Sie beinhaltet die Bestandteile von M2 und darüber hinaus noch weitere kurzfristige Geldanlagen, die Banken und Finanzinstitute ausgeben und hinsichtlich ihres Liquiditätsgrads mit Bankeinlagen vergleichbar sind. Es ist die Rede von kurzfristigen Bankschuldverschreibungen (Laufzeit bis 2 Jahre), Geldmarktfondsanteile sowie Repogeschäfte.

Bei einer Bankschuldverschreibung zahlt die Bank nach Ablauf der Laufzeit den Nennwert an den Inhaber der Schuldverschreibung zurück. Der Käufer erhält Zinsen für die Überlassung seines Kapitals.

Geldmarktfonds verkaufen Anteile an Investoren, um sich Kapital zu beschaffen, die sie dann in kurzfristige Anlageformen anzulegen. Verkauft der Anleger seine Fondsanteile wieder zurück, bekommt er den Gegenwert als Sichteinlage auf sein Konto ausbezahlt.

Bei Repogeschäften besteht eine kurzfristige Rückkaufverpflichtung zwischen einer Bank und einer Nichtbank bezüglich eines gegen Zahlung an die Nichtbank verkauften Vermögensgegenstandes (z.B. ein Wertpapier). Ziel ist die kurzfristige Liquiditätsbeschaffung der Bank. Ökonomisch betrachtet liegt eine Termineinlage vor, die mit Wertpapieren besichert ist.

Keine eindeutige Definition der Geldmenge möglich

Die Übergänge der drei vorgestellten Geldmengen sind fließend. Deshalb ist es schwer, eine eindeutige Definition herauszuarbeiten. Letztendlich verwenden verschiedene Länder verschiedene Geldmengenbegriffe, je nachdem welche Kriterien für das jeweilige Land am wichtigsten erscheinen und zur Erfüllung der geldpolitischen Ziele am besten passen. Beispielsweise verwenden die Schweiz und die USA eine andere Definition als die EU und der Euroraum. Das Eurosystem verwendet die Geldmenge M3 für seine monetären Lageeinschätzungen.

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