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Thesaurierung

Die Thesaurierung ist unter anderem eine Art der Ertragsverwendung bei Investmentfonds. Im Gegensatz zu ausschüttenden Investmentfonds schütten thesaurierende Fonds ihre erwirtschafteten Gewinne nicht aus, sondern legen diese automatisch wieder an. Damit steigt das Anlagekapital der Investment­gesellschaft, man spricht daher auch von akkumulierenden Fonds. Die depotführende Bank informiert Anleger hierüber unter dem Stichwort „Ertragsverwendung“. Bei Investmentfonds die thesaurieren verbleiben die im Veranlagungszeitraum erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen.  Die Erträge erhöhen so permanent den Anteilwert eines Fonds. Eine Ausschüttung oder Barausschüttung  der Erträge an den Investor findet nicht statt. Die Anzahl der Anteile des Fonds im Depot bleibt gleich, jedoch haben die einzelnen Anteile nach der Thesaurierung einen höheren Eigenwert.

Thesaurierung

Ertragsverwendung bei Fonds

Generell können Anleger die Ertragsverwendung eines Fonds dem Fondsprospekt entnehmen. Häufig werden die Abkürzungen „dis“ und „acc“ verwendet:

  • dis – distribution, zu deutsch Ausschüttung. Häufig findet man auch die Abkürzungen Mdis, Qdis, Ydis.  Dahinter verbirgt sich die  monatliche, quartalsweise, oder jährliche Ausschüttung.
  • acc – accumulation, zu deutsch Akkumulation (Anhäufung, Ansammlung)

Die Ertragsverwendung ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Auswahl von Investmentfonds. Die Thesaurierung bei Fonds kommt für Anleger in Frage, die Vermögen aufbauen wollen und nicht auf laufende Erträge oder Dividenden angewiesen sind. Fondsanleger die regelmäßig Zahlungen auf Ihrem Konto sehen wollen, sollten sich eher für einen ausschüttenden Fonds entscheiden.

Begriff der Thesaurierung im Allgemeinen

Thesaurierung bedeutet, dass eine Organisation die erwirtschafteten Erträge wieder anlegt (reinvestiert) und nicht als Dividende ausschüttet. Der Begriff entspringt dem griechischen thesauros, zu deutsch Schatzhaus. Steuerrechtlich ist die Einbehaltung von Unternehmensgewinnen seit 2008 begünstigt mit dem Unternehmenssteuer­reformgesetz (UntStRefG).

Vergleich der Thesaurierung mit der Wiederanlage

Nicht zu verwechseln ist die Thesaurierung mit der Wiederanlage bei Investmentfonds. Bei einer Wiederanlage werden die Erträge ausgeschüttet und dann in weitere Anteile desselben Fonds wieder angelegt. Die Fondsgesellschaft reicht den Vermögenszuwachs durch die Wiederanlage zusätzlicher Fondsanteile an die Anleger weiter. Der Kurs des Anteils wird durch die Ausschüttung der Erträge verringert.

Thesaurierung und Wiederanlage unterscheiden sich in steuerlichen Aspekten, jedoch nicht in der der Renditeleistung. Aus ökonomischer Sicht steigt sowohl bei thesaurierenden Fonds als auch bei der Wiederanlage der Wert des einzelnen Fondsanteils um den thesaurierten Betrag.

Wann wird die Abgeltungssteuer fällig?

Für Anleger thesaurierender sowie ausschüttender Fonds gilt, dass laufende Erträge unter die Abgeltungssteuer fallen. Die spannendere Frage ist eher, wann der Investmentfonds die Erträge als erwirtschaftet verbucht. Hierdurch gibt es   verschiedene Berechnungszeitpunkte, an denen die Abgeltungssteuer fällig wird.

Bei einem ausschüttenden Investmentfonds erzielt der Investor sein steuerpflichtiges Einkommen am Tag der Ausschüttungsauszahlung. Die Abgeltungssteuer wird von der depotführenden Stelle des Fonds direkt einbehalten. Bei der Thesaurierung eines Investmentfonds gelten erwirtschaftete Gewinne erst am Ende des Veranlagungszeitraums als steuerlich zugeflossen. Die Finanzbehörde spricht von „ausschüttungsgleichen Erträgen“.

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