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Thesaurierung | Ertragsverwendung als automatische Wiederanlage

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Thesaurierung - thesaurierende Fonds in Kürze:

  • Thesaurierung ist eine Form der Ertragsverwendung bei Investmentfonds.
  • Bei thesaurierenden Fonds werden die erzielten Gewinne nicht an die Anleger ausgeschüttet, sondern innerhalb des Fonds reinvestiert.
  • Durch die Thesaurierung erfolgt eine Wertsteigerung des Anteilswerts.
  • Bei Wiederanlage der Erträge innerhalb des thesaurierenden Fonds ergibt sich ein Zinseszinseffekt.
Christian Gruber, Author bei DTW
Beitrag von Christian Gruber aktualisiert am 02.08.2022

Was ist die Thesaurierung bei Fonds?

Thesaurierung ist eine Form der Ertragsverwendung bei Investmentfonds. Im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds zahlen thesaurierende Fonds ihre erwirtschafteten Gewinne nicht an die Anleger aus. Stattdessen werden diese automatisch in den Fonds reinvestiert.

Das Fondsvermögen wächst, wenn Erträge erneut investiert werden. Daher nennt man thesaurierende Fonds auch akkumulierende Fonds.

Durch die Wiederanlage der Gewinne erhöht sich der Wert der einzelnen Anteile des Investmentfonds. Der Begriff „Thesaurierung“ leitet sich vom griechischen Wort „thesauros“, das übersetzt „Schatzhaus“ bedeutet.

Die Art der Ertragsverwendung, also ob nun thesaurierend oder ausschüttend, wird bei Auflegung des Fonds von Anfang an festgelegt. Die Information dazu steht im Verkaufsprospekt. Aber auch anhand der Abkürzungen im Fondsnamen erkennen Anleger, was mit den Erträgen passiert: Der Zusatz "acc" im Fondnamen steht für thesaurierende Fonds, "dis" für Fonds, die Gewinne ausschütten.

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Ertragsverwendung bei ausschüttenden und thesaurierenden Fonds

Im Fondsprospekt sehen Anleger unter dem Stichwort "Ertragsverwendung", ob es ein thesaurierender oder ausschüttender Investmentfonds ist. Darin steht auch, wann die Erträge ausgeschüttet beziehungsweise reinvestiert werden. Folgende Abkürzungen sind daher wichtig:

  • "Dis" steht für "distribution", zu Deutsch Ausschüttung. Die Abkürzungen Mdis, Qdis, Ydis geben an, ob es sich um eine monatliche, quartalsweise oder jährliche Ausschüttung handelt.
  • "Acc" für "accumulation", zu Deutsch Akkumulation, Anhäufung oder Ansammlung, bedeutet, dass es sich um einen thesaurierenden Fonds handelt.

Thesaurierende und ausschüttende Fonds

Was bedeutet thesaurierend bei Fonds und ETFs?

Beim thesaurierenden Investmentfonds verbleiben die im Veranlagungszeitraum erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen. Damit erhöhen die Gewinne permanent den Anteilswert des Fonds. Die Anzahl der Anteile des Fonds im Depot bleibt unverändert. Allerdings haben die einzelnen Anteile nach der Thesaurierung einen höheren Eigenwert.

Expertentipp

Die Ertragsverwendung ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Auswahl von Investmentfonds. Thesaurierende Investmentfonds eignen sich für Anleger, die Vermögen aufbauen wollen und keinen Wert auf laufende Erträge bzw. Dividenden legen. Fondsanleger, die stattdessen regelmäßige Zahlungen bevorzugen, sollten sich für einen ausschüttenden Fonds entscheiden.

Unterscheidung von Thesaurierung und automatischer Wiederanlage

Nicht zu verwechseln ist die Thesaurierung mit der automatischen Wiederanlage. Denn bei einer automatischen Wiederanlage werden die Erträge zuerst an den Anleger ausgeschüttet. Jedoch legt die depotführende Stelle das Geld automatisch in weitere Anteile desselben Fonds wieder an. Es liegen dann mehr Anteile des Fonds im Depot.

Bei thesaurierenden Fonds kommt es gar nicht zur Ausschüttung. Außerdem legt die Kapitalanlagegesellschaft die Gewinne innerhalb des Fonds an, so dass sich der Wert des einzelnen Fondsanteils erhöht. Die Zahl der Anteile bleibt dabei aber gleich.

Sowohl bei der Thesaurierung als auch bei der automatischen Wiederanlage steigt der Wert des Fondsdepots. Sie unterscheiden sich also nicht bei der Renditeleistung.

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Warum sich thesaurierende Fonds lohnen

Durch die regelmäßige Wiederanlage der Erträge erzielen thesaurierende Fonds eine zusätzliche Wertsteigerung. Das ist mit dem Zinseszinseffekt vergleichbar. Denn dieser Effekt gilt auch bei thesaurierenden Fonds oder ETFs: Der Ertrag wird reinvestiert. Damit erhöht sich der Anteil am Fondvermögen auf das Anleger dann wiederum Erträge erhalten.

Expertentipp

Zinseszinseffekt: Bevor die Zeit der Niedrigzinsen anbrach, war der Zinseszins ein praktisches Mittel, Vermögen zu vermehren. Der Grundsatz ist einfach - alle gutgeschriebenen Zinsen bleiben auf dem Konto oder in der Geldanlage erhalten. Der Betrag erhöht sich und bei der nächsten Abrechnung werden sowohl auf den Sparbetrag als auch auf die Zinsen erneut Zinsen ausgezahlt.

Für welchen Anlegertyp sind thesaurierende Fonds interessant?

Anleger die, langfristig ein Vermögen aufbauen möchten, entscheiden sich oftmals für thesaurierende Fonds. Die Sparer kaufen entweder einmalig Anteile an einem Fonds oder zahlen regelmäßig in einen Fondssparplan ein. Aufgrund der Thesaurierung wird der Vermögenswert der einzelnen Fondsanteile im Fondsdepot größer, der Eigenwert der Anteile erhöht sich. Dies steht im Gegensatz zu ausschüttenden Fonds, bei denen der Anleger regelmäßige Ausschüttungen erhält. Gerade für Anleger, die auf ein bestimmtes Sparziel hinarbeiten, wie z. B. der Kauf eines Autos, bieten sich thesaurierende Fonds an. Man profitiert so vom Zinseszinseffekt.

Wie werden thesaurierende Fonds besteuert?

Vor der Einführung der Investmentsteuerreform blieben erwirtschaftete Gewinne aus thesaurierenden Fonds bis zum Ende der Laufzeit oder bis zum Verkauf der Anteile steuerlich unberücksichtigt. Erst dann sprachen Finanzbehörden von "ausschüttungsgleichen Erträgen", die man versteuern musste. Bei ausschüttenden Fonds war dagegen direkt bei Auszahlung der Erträge eine Fondsbesteuerung (Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer) fällig.

Die Rahmenbedingungen rund um die Besteuerung thesaurierender Fonds haben sich seit der Einführung der Investmentsteuerreform im Jahr 2018 verändert. Steuerlich sind sie inzwischen den ausschüttenden Fonds quasi gleichgestellt.

Thesaurierung

Dadurch kam es nach Meinung von Finanzexperten zu einer Ungleichbehandlung bei der Besteuerung. Denn der thesaurierende Fonds "arbeitete" über die Jahre mit dem kompletten Vermögen. Steuern dafür zahlten Anleger aber erst ganz zum Schluss. Anleger mit einem ausschüttenden Fonds hatten im Gegensatz dazu über die Laufzeit gesehen einen niedrigeren Eigenwert, da sie die Steuern bereits zahlen mussten.

Was ist die Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds?

Anleger zahlen seit der Gesetzesreform eine sogenannte "Vorabpauschale" auf nicht realisierte Kursgewinne. Damit gibt es keinen Steueraufschub mehr. Die Bank, wo der Anleger sein Depot hat, berechnet diesen fiktiven Betrag für das Gesamtjahr. Am ersten Werktag des nächsten Jahres wird der Betrag zugerechnet und dient als Grundlage für die Steuerberechnung. Allerdings hat der Gesetzgeber mit der Teilfreistellung dafür gesorgt, dass Anleger nicht mehr auf alle Erträge Steuern zahlen müssen.

Für die Vorabpauschale gelten unterschiedliche Teilfreistellungen bei der Steuer - je nachdem, ob es sich um Aktien- oder Mischfonds oder offene Immobilienfonds handelt.

Die Vorabpauschale dient auch dazu, ausländische thesaurierende Fonds oder ETFs zu besteuern.

Expertentipp

Bis zur Gesetzesreform mussten Anleger die fiktiven Gewinne aus ausländischen thesaurierenden Fonds in der Steuererklärung angeben. Das wurde aber oft nicht gemacht und stattdessen die Gewinne erst beim Verkauf besteuert. Damit ist seit 2018 Schluss, denn die Vorabpauschale gilt auch für ausländische Fonds und ETFs.

Wie berechnet sich die Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds und ETFs?

Seit Januar 2019 gibt es die Vorabpauschale für thesaurierende und teilausschüttende Fonds und ETFs. Wie hoch sie ist, berechnet sich aus dem Wert des Fondsanteils zu Beginn des vorangegangenen Jahres mal 70 Prozent vom Basiszins.

Expertentipp

Den Basiszins ermittelt die Bundesbank zweimal im Jahr. Ist der Basiszins negativ, wie es 2021 der Fall war, müssen Sparer in 2022 keine Vorabpauschale versteuern.

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