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Lexikon Investmentfonds - Seite 18

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Neuste Einträge im Lexikon Investmentfonds

Ertragsverwendung

Unter dem Terminus „Ertragsverwendung“ eines Fonds wird der Anleger darüber informiert, in welcher Form die erwirtschafteten Erträge an ihn fließen. Man unterscheidet dabei grundsätzlich zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds. Es gibt aber auch Mischformen.

Ausschüttung der Fondserträge

Ein ausschüttender Investmentfonds sammelt die erwirtschafteten Erträge über einen festgelegten Zeitraum und schüttet diese dann an die Anleger aus. Üblicherweise erfolgt die Ausschüttung einmal im Jahr. Manche Fonds zahlen die Erträge allerdings auch quartalsweise, halbjährlich oder gegebenenfalls  unregelmäßig aus.

Bei der Ausschüttung erhält jeder Anleger entsprechend seiner Fondsanteile eine Gutschrift. Zugleich reduziert sich der Preis der Fondsanteile um den Ausschüttungsbetrag. Da mit der erfolgten Ausschüttung die Erträge aus dem Fonds als zugeflossen gelten, sind sie zu diesem Zeitpunkt steuerpflichtig. Die Depotbanken führen bei inländischen Fonds die Kapitalertragssteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer direkt an das Finanzamt ab. Bei Fonds, die ganz oder teilweise im Ausland aufgelegt wurden oder deren Depots sich im Ausland befinden, muss der Anleger selbst aktiv werden und die erhaltenen Ausschüttungsbeträge in seiner Steuererklärung angeben.

Neben der Barauszahlung der Fondserträge hat der Anleger auch grundsätzlich die Option der Wiederanlage. Statt der Gutschrift investiert dabei die Depotführungsgesellschaft den entsprechenden Betrag der Ausschüttung für den Anleger in weitere Fondsanteile.

Thesaurierung als Ertragsverwendung

Die Wiederanlage der erwirtschafteten Erträge ist bei thesaurierenden Fonds keine Option, sondern deren Charakterisik. Denn bei der Thesaurierung als Ertragsverwendung werden die Gewinne des Investmentfonds prinzipiell und automatisch wieder angelegt. Eine Gutschrift oder Barauszahlung erfolgt daher nicht. Da mit der Thesaurierung das Anlagekapital der Investment­gesellschaft steigt, spricht man hier auch von akkumulierenden Fonds.

Ertragsverwendung ist Teil der Anlagestrategie

Die Ertragsverwendung der Investmentfonds spielt bei deren Beurteilung eine entscheidende Rolle. Denn sie gehört nicht zuletzt zur Anlagestrategie des Investmentfonds. Die jeweiligen Fondsprospekte oder Fondsfactsheets informieren die Anleger über das genaue Ausschüttungsverhalten ihrer Fonds. Bei unserer Partnerbank ebase sind diese Informationen stets unter dem Stichwort „Ertragsverwendung“ zu finden.

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Sustainable Development Goals (SDG)

Die Sustainable Development Goals (SDG) sind 17 politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen. Diese sind demgemäß auf Grundlage der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit aufgebaut – Umwelt, Soziales und Wirtschaft. Zielsetzung ist es also eine weltweite nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Die SDG traten infolgedessen als Nachfolger der Millenniums-Entwicklungsziele am 01. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren in Kraft. Sie gelten für alle Staaten, also alle Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer. Menschenrechte sind ein Querschnittsthema der Sustainable Development Goals. Jedes SDG ist deshalb mit einer Vielzahl von Menschenrechten verknüpft. Der offizielle deutsche Titel lautet Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Zielsetzung der Sustainable Development Goals

Im Jahr 2015 einigten sich die Vereinten Nationen auf  folglich 17 globale Ziele. Vom 01.01.2016 bis Ende 2030 müssen also die Ziele erreicht werden, um eine nachhaltig funktionierende Welt zu gestalten. Die Finanzierung der Maßnahmen zur Erreichung der SDG sind dabei nicht allein durch öffentliche Mittel, Spenden oder Entwicklungshilfe darstellbar. Private Gelder müssen deswegen in riesigem Ausmaß in Projekte fließen, die zur Erreichung der Sustainable Development Goals beitragen. Dies erfordert jedoch ein Umdenken sowohl bei Unternehmen und Projektinitiatoren als auch bei großen Kapitalsammelstellen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung – SDG

  1. Armut in jeder Form und überall beenden
  2. Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
  3. Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
  4. Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern
  5. Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen
  6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten
  7. Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern
  8. Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern
  9. Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
  10. Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern
  11. Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen
  12. Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen
  13. Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen
  14. Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen
  15. Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen
  16. Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
  17. Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben.
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United Nations Global Compact

Der United Nations Global Compact ist richtigerweise eine der größten Initiativen für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Basis von 10 Prinzipien und der sogenannten Sustainable Development Goals verfolgt er die Vision einer nachhaltigen Weltwirtschaft. Dies dient heute und in Zukunft dem Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte. Bereits über 13.000 Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft in über 160 Ländern sind bereits beigetreten. Mit ihrem Beitritt befürworten die Mitglieder, dass sie diese Vision der Vereinten Nationen verwirklichen wollen. Die UN Global Compact-Prinzipien fordern Unternehmen auf, sich für eine soziale und ökologische Gestaltung der globalen Wirtschaftsordnung einzusetzen.

Der Rahmen des UN Global Compact

Der United Nations Global Compact bietet einen einzigartigen Rahmen, um über Grenzen und Branchen hinweg über eine gerechte Ausgestaltung der Globalisierung zu sprechen. Die Unterzeichner versprechen diese Vision der Vereinten Nationen mit geeigneten Strategien und Maßnahmen umzusetzen. Dabei versteht sich die Initiative der UN nicht als zertifizierbarer Standard oder als Regulator. Vielmehr versteht sich die Initiative als ein offenes Forum. Dadurch werden Veränderungsprozesse angestoßen und Ideen geteilt. In den nationalen Netzwerken entwickeln die Teilnehmer beispielsweise konkrete Lösungsansätze. Somit tragen sie zur globalen Vision des UN Global Compact bei.

10 Prinzipien des United Nations Global Compact

Die UN Global Compact-Prinzipien beziehen sich also auf Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

Unternehmen sollen:

  • den Schutz der internationalen Menschenrechte unterstützen und achten.
  • sicherstellen, dass sie sich nicht an Menschenrechts­verletzungen mitschuldig machen.
  • die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.
  • für die Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit eintreten.
  • gegen alle Arten der Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung.
  • für die Abschaffung von Kinderarbeit eintreten.
  • im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen.
  • für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Erwerbstätigkeit eintreten.
  • Initiativen ergreifen, um größeres Umweltbewusstsein zu fo?rdern.
  • die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen.

Zusammenfassung United Nations Global Compact

Der 1999 ins Leben gerufene UN Global Compact ist eine Vereinbarung zwischen Unternehmen und der UNO, mit der sich Unternehmen zehn Prinzipien verpflichten, die zu einer sozialeren und ökologischer gestalteten Globalisierung beitragen sollen.

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Environment Social Governance (ESG)

Die englische Abkürzung ESG steht für Environment Social Governance, im Deutschen also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Diese Abkürzung hat sich in der Unternehmenswelt und in der Finanzbranche etabliert, wenn wir über das Thema Nachhaltigkeit sprechen. Das Prinzip der nachhaltigen Ressourcen-Wirtschaft beeinflusst dadurch Entscheidungen und Vorgehensweisen von Unternehmen hinsichtlich ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten. Auch die Art der Unternehmensführung spielt dabei eine entscheidende Rolle. ESG-Kriterien geben allerdings Investoren Aufschluss darüber, inwieweit sich ein Unternehmen nachhaltig verhält. Dadurch lassen sich Risiken besser einschätzen um gezielte Investitionsentscheidungen zum Beispiel in Aktien oder Investmentfonds zu treffen.

Grundgedanke des ESG – Environment Social Governance

„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen als gegenwärtig lebende.“ (Hauff 1987, S.46). Dies bedeutet, dass nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren bzw. künftig wieder bereitgestellt werden kann. Diesem Idealbild werden aber nur sehr wenige Unternehmen und Staaten gerecht.

Die Bereiche des ESG – Environment Social Governance

Umwelt – Ressourcen – Abfall – Klimawandel

  • Klimastrategie und -szenarien
  • Klimawandelstrategie
  • Höhe des Energieeinsatzes
  • Umweltmanagement
  • Energiemanagement
  • Anteil erneuerbarer Energieträger
  • Abwasser
  • Treibhausgase
  • Emissionsminimierung
  • Öko-Effizienz
  • Fußabdruck eines Unternehmens
  • Gebäudemanagement
  • Umweltauswirkungen des Produktportfolios
  • Verhalten von Lieferanten, Zulieferern, Auftragnehmer
  • etc.

Soziales – Menschenrechte – Gesellschaft

  • Achtung der Menschenrechte
  • Verbot von Kinder- & Zwangsarbeit
  • Arbeitgeber-, Arbeitnehmerbeziehungen
  • Weiterentwicklung
  • Chancengleichheit und Diversität
  • Versammlungsfreiheit
  • Gesundheit und Sicherheit
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Soziale Auswirkungen des Produktportfolios
  • Verhalten von Lieferanten, Zulieferern, Auftragnehmer
  • etc.

Unternehmensführung, -ethik und -richtlinien

  • Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung
  • Steuerehrlichkeit
  • Bekämpfung von Wettbewerbswidrigen Praktiken
  • Compliance
  • Vielfalt im Aufsichtsrat
  • Unabhängigkeit im Aufsichtsrat
  • Vergütung
  • etc.

Das „E“ in ESG – Environment

Beim E in ESG steht der effiziente Umgang mit Ressourcen, Emissionen und die ökologische Effizienz richtigerweise im Blickpunkt. Ein aktuelles Thema ist folglich der Klimaschutz. Laut aktuellen Untersuchungen verändern sich überdies die fünf gravierendsten Risiken für die Welt zunehmend in Richtung Klimarisiken. Im Bericht des Weltwirtschaftsforum Davos, WEF, für 2019 sind infolgedessen drei der fünf größten Risiken dem Bereich Umwelt zuzuordnen.

Das „S“ in ESG – Social

Beim S in ESG stehen soziale Aspekte wie Arbeitsrechte, Verbot von Kinderarbeit, Diversity beziehungsweise Nichtdiskriminierung im Allgemeinen im Vordergrund. Diese Themen sind außerdem Bestandteil der Prinzipien des UN Global Compact. Dieser ist also ein Pakt zwischen teilnehmenden Unternehmen und der UNO aus dem Jahr 1999. Die Unternehmen verpflichten sich dabei im UN Global Compact zu 10 Prinzipien.

Das „G“ in ESG – Governance

Das G in ESG behandelt außerdem die Thematik der Unternehmensführung und allem was weitestgehend damit zusammenhängt. Ob Zusammensetzung des Aufsichtsrats, Diversität der Mitglieder, Erfahrungen und Fähigkeiten. Auch Unternehmensrichtlinien hinsichtlich Maßnahmen zur Verhinderung von Bestechung, Korruption oder Betrug gehören dazu. Anlegern eines Unternehmens oder eines Investmentfonds können die ESG-Ratings helfen, ob einem Unternehmen zukünftig Gefahren drohen. Ein Beispiel dafür ist die Dieselaffäre. Bereits 2013 identifizierte aus diesem Grund der MSCI ESG Research Bedenken bezüglich Corporate Governance des betroffenen Unternehmens. Infolgedessen war das Unternehmen bereits vor dem Skandal von den ESG-Leader-Indizes ausgeschlossen.

Environment Social Governance – 10 Punkte Aktionsplan der EU-Kommision

  1. EU Klassifizierungssystem für nachhaltige Aktivitäten etablieren (Taxonomie)
  2. Standards und Labels für grüne Finanzprodukte etablieren
  3. Investments in nachhaltige Projekte fördern
  4. Nachhaltigkeit in die Anlageberatung integrieren
  5. Nachhaltige Benchmark etablieren in Kapitalmärkten
  6. Nachhaltigkeit besser in Rating und Research integrieren
  7. Pflichten von institutionellen Anlegern und Asset Managern klarstellen
  8. Nachhaltigkeit in die aufsichtsrechtliche Anforderungen integrieren
  9. Nachhaltige Offenlegung und Regeln für Rechnungslegung stärken
  10. Nachhaltige Corporate Governance stärken und kurzfristiges Handeln

Weltweit wächst der ESG-bezogene Regulierungsdruck

Im finanzpolitischen Umfeld nimmt die Bedeutung der Nachhaltigkeit zu. Die ESG-bezogenen und anlageorientierten Regulierungen auf nationaler und internationaler Ebene ebenfalls. Gab es bisher zahlreiche Regulierungen für Unternehmer und Emittenten, so folgen in naher Zukunft auch Regulierungen für Anleger und Asset Manager. Weltweit rechnen und planen Aufsichtsbehörden mit neuen Gesetzen bei ESG-Investitionen. Zahlreiche Fonds setzen bereits auf nachhaltige Unternehmen. Bei FondsClever.de finden Sie deshalb nachhaltige Fonds mit Berücksichtigung der ESG-Kriterien ohne Ausgabeaufschlag.

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