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Lexikon Investmentfonds - Seite 10

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Performance

Unter Performance bei Investmentfonds versteht man deren Wertentwicklung. Angegeben wird die prozentuale Veränderung der Fondsanteile während eines bestimmten Zeitraums. Sie dient so als Maßstab, um den Erfolg verschiedener Investmentfonds zu vergleichen. Allerdings müssen dafür zum einen die Berechnungsmethoden einheitlich sein. Zum anderen sind dabei nur Fonds wirklich sinnvoll vergleichbar, die ungefähr die gleichen Anlageobjekte und eine ähnliche Anlagestrategie besitzen.

Unterschied von Brutto- und Netto-Wertentwicklung

Wichtig ist bei der Performance grundsätzlich die Unterscheidung von Brutto- und Netto-Wertentwicklung des Fonds. Während man bei der Brutto-Wertentwicklung keinerlei Kosten des Anlegers beim Investment berücksichtigt, fließen bei der Netto-Wertentwicklung anfallende Kosten wie Ausgabeaufschläge, Depotgebühren etc. in die Berechnung ein.

Performance ist demgemäß also nicht immer gleich Performance. Der Kapitalanleger sollte in jedem Fall genau hinsehen, welche Annahmen oder Kriterien methodisch in die jeweilige Berechnung einfließen. Hohe Werte können trügerisch sein. Fonds mit einer eher niedrigen Angabe des Prozentsatzes können hingegen durchaus sehr lukrativ sein. Und für die persönliche Investitionsentscheidung mag beispielsweise der Unterschied von ausschüttenden und thesaurierenden Fonds Relevanz besitzen, bei denen sich verschiedene Performance-Werte ergeben.

Übliche Berechnung der Performance bei Investmentfonds

Meist und üblicherweise erfolgt die Berechnung der Performance bei Investmentfonds in Deutschland nach der Methode des Bundesverbandes Deutscher Investmentgesellschaften (BVI). Um zu ermitteln, wie sich der Anlagewert in einer bestimmten Zeitperiode entwickelt hat, wird zunächst der Anteilswert oder Rücknahmepreis herangezogen. Die Ausgabeaufschläge bleiben dabei unberücksichtigt. Denn ansonsten wären Investmentfonds mit und ohne Ausgabeaufschlag nicht miteinander vergleichbar. Zudem geht die BVI-Berechnung von der Annahme aus, dass die Anleger alle Ausschüttungen des Investmentfonds am selben Tag in denselben reinvestieren, und zwar ohne jegliche Spesen und Steuerabzüge. Durch diese angenommene Thesaurierung beinhaltet die Messung ein Zinseszinseffekt, welcher den Prozentwert des Endresultats erhöht.

Verwendung des Performance-Begriffs

Den Performance-Begriff findet man in vielen Bereichen von der IT-Technik bis hin zur darstellenden Kunst. Auch im Investmentgeschäft kann eine uneinheitliche Verwendung des Begriffs beobachtet werden. Das kann bei Kapitalanleger durchaus zu Missverständnissen führen. Viele Wertentwicklungen beispielsweise bei Indizes, einschließlich dem DAX, beschreiben Börsianer, Fondsmanger, Experten der Volkswirtschaft, Finanzjournalisten etc. ebenfalls als Performance. Bei Aktien, Fonds und weiteren Anlagen, deren Entwicklung besser als die des Index verlief, sprechen sie davon, dass sie eine „Outperformance“ im Gegensatz zu einer „Underperformance“ hingelegt haben. Letztlich lässt sich daher der weit verbreitete Begriff Performance am Kapitalmarkt ganz allgemein als eine Kombination aus einer Kurs- und Ertragsentwicklung der Geldanlage zusammenfassen.

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Ökofonds

Unter Ökofonds versteht man Fonds, die vornehmlich in Unternehmen investieren, welche sich durch Geschäftstätigkeiten mit ökologischer, sozialer und ethischer Verantwortung auszeichnen. Synonym verwendet werden auch Bezeichnungen wie ökologische oder ethisch-ökologische Fonds, nachhaltige bzw. Nachhaltigkeitsfonds oder auf Englisch „sustainable“ Fonds . Manchmal findet man bei solchen Investmentfonds auch das Wort „grün“ bzw. „green“ im Fondsnamen.

„Rendite nicht um jeden Preis“

Die Nachfrage nach Ökofonds steigt. Als noch relativ junges Produkt fristen sie im Vergleich zur Vielzahl angebotener Investmentfonds aber noch eher ein Nischendasein. Dennoch legen viele Anleger immer mehr Wert darauf, mit ihrer Kapitalanlage keine umweltschädigenden und fragwürdigen Geschäftspraktiken zu finanzieren. Sicher, sie möchten mit ihrem Geld eine hohe Rendite erzielen, aber nicht um jeden Preis.

Bei der Zusammenstellung der Ökofonds achten daher die Anbieter darauf, dass die jeweiligen Unternehmen bei ihrer Produktion mit Ressourcen schonend umgehen, dass die Nutzung der Produkte umweltfreundlichen Gesichtspunkten genügt und dass soziale Standards für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehalten werden. Da sich viele Unternehmen in all ihren Geschäftsfeldern zunehmend ökologischer und sozialverträglicher ausrichten, haben Ökofonds auf dem Zukunftsmarkt sehr gute Perspektiven.

Ökofonds mit unterschiedlichen Kriterien

Ökofonds kann man heute bei fast jeder Bank oder jedem Fondsanbieter bekommen. Als Anleger sollte man sich allerdings im Vorfeld Gedanken machen, welche Kriterien man persönlich als erfüllt sehen möchten. Denn zum einen sind die Bank- und Fondsberater im Regelfall keine Experten in Sachen Nachhaltigkeit. Und zum anderen ist die Vorsilbe „öko“ nicht nur im Bereich der Investmentfonds ein durchaus dehnbarer Begriff.

Die meisten Ökofonds werden vom Fondsmanagement nach festgelegten Kriterien zusammengestellt. Es gibt Ausschlusskriterien wie beispielsweise der Verzicht auf eine Investition in Unternehmen aus den Branchen Rüstung, Atomkraft, Glückspiel und dergleichen. Im Fonds werden stattdessen nur Unternehmen berücksichtigt, die definierte Bedingungen erfüllen: z.B. Einsatz erneuerbare Energien, Herstellung von Bio-Produkten, Vorhandensein sozialer Standards etc.

Ökofonds nach dem „Best-in-Class-Prinzip“

Einige Ökofonds folgen dabei auch dem sogenannten „Best-in-Class-Prinzip“. Bei dieser Herangehensweise schließt das Fondsmanagement bestimmte Branchen nicht prinzipiell von vornherein aus. Stattdessen suchen sie innerhalb der Branche die Unternehmen heraus, welche in Fragen des Umweltschutzes, der Nachhaltigkeit und/oder der sozialen Verantwortung am besten abschneiden. Das bedeutet, dass in einem solchen Ökofonds durchaus ein Ölkonzern oder Agrarriese enthalten sein kann, sofern er in seiner Branche ökologischer, nachhaltiger und ethischer arbeitet als die Konkurrenz.

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Fondsdiscount

Unter Fondsdiscount versteht man die Möglichkeit, Fondsanteile zu einem ermäßigten oder ohne Ausgabeaufschlag zu erwerben. Diese Gebühr wird ansonsten erhoben, um die Vertriebs- und die Beratungskosten des Investmentfonds zu decken. Da bei einem Fondsvermittler bzw. Fondsdiscounter allerdings keine oder nur eine eingeschränkte Beratung stattfindet, kann er Investmentfonds mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag anbieten. Beim Fondsdiscounter verzichtet der Anleger auf die Anlageberatung. Die passenden und geeigneten Fonds sucht sich der Anleger also selber aus. Im Gegenzug verzichtet der Fondsdiscounter auf die Einnahme der Ausgabeaufschläge.

Übersicht der Vorteile beim Fondsdiscount

  • Bankenunabhängige Fondsvermittlung
  • Über 6.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Alle Fonds in einem Depot
  • Online-Zugang mit Transaktion
  • Keine Transaktionsgebühren bei aktiven Fonds
  • Namhafte und originale Fonds mit 100 % Rabatt
  • Kein Beratungshonorar oder Serviceentgelt
  • Handel von Fonds ohne Ablschluss- oder Verkaufsgebühr
  • Ohne Depotgebühren ab 25.000,- Depotvolumen
  • Keine Abschlussprovision

Fondsdiscount ohne Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag, auch Agio genannt, ist der größte Kostenfaktor beim Kauf von Anteilen von Investmentfonds. Die Gebühr differiert je nach Anlageform. Bei Rentenfonds beträgt der Ausgabeaufschlag meist zwei bis 4 Prozent. Bei Aktienfonds fallen rund drei bis sechs Prozent an. Und offene Immobilienfonds können sich um etwa fünf Prozent durch den Ausgabeaufschlag verteuern.

Einige Fondsdiscounter werben mit Rabatten von 25, 50 oder 75 Prozent auf den Ausgabeaufschlag. Andere wie FondsClever.de bieten einen 100%-Rabatt beim Kauf von Fondsanteilen. Das bedeutet, das Agio entfällt dabei vollständig. Denn FondsClever.de ist ein reiner Fondsvermittler. Unter dem Stichwort „execution only“ erbringt der Fondsdiscounter daher keinerlei Anlageberatung und trifft auch keine Kauf- oder Verkaufsentscheidungen für die Anleger.

Die rechtliche Grundlage für den Fondsdiscount bietet in Deutschland die Gewerbeordnung (GewO). Gemäß § 34f Abs.1 Satz 1 GewO sind reine Fondsvermittler bzw. Fondsdiscounter als Finanzanlagenvermittler zugelassen, was eine Anlageberatung explizit ausschließt.

Kostenersparnis beim Fondsdiscounter

Manch Interessent mag die Kosten für die Beratungskosten und Vertriebsprovision beim Kauf von Fondsanteilen bei einer Hausbank unterschätzen. Doch man sollte sich bewusst sein, dass ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent beim Erwerb der Anteile erst durch eine Rendite von mindestens 5,26 Prozent kompensiert wird. Außerdem gilt: Je langfristiger die Anlage ausgelegt ist, desto höher fällt die Gebühr ins Gewicht. Denn dem Anleger entgeht ja auch die Rendite auf den Betrag, den er für den Ausgabeaufschlags gezahlt hat. Bei FondsClever.de wird der „100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag“ den Käufern bereits ab dem ersten Euro gewährt. Somit kommt der Kostenwegfall direkt der Rendite zugute. Desweiteren spart der Anleger in vielen Fällen zusätzlich die Depotgebühr und die Transaktionskosten, was ebenfalls der Rendite zugute kommt.

Für wen eignet sich der Fondsdiscount?

Mit einem Fondsdiscount ohne Ausgabeaufschlag kann der Anleger also beim Anteilskauf von Fonds viel Geld sparen. Da jedoch im Gegenzug die individuelle Beratung entfällt, eignet sich der Fondsdiscount Apriori nicht für jedermann. Deshalb richten sich Fondsdiscounter im Regelfall an die erfahrenen, risikobewussten und informierten Anleger, welche sich selbst die Verkaufsprospekte, Rechenschaftsberichte, Key Investor Documents (KID), Halbjahres-Bilanzen des jeweiligen Fonds beschaffen und gegebenenfalls Hintergrundartikel in Wirtschaftsmagazinen zu Gemüte führen.

Fondsdiscounter in Finanztest

Auch in der Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest werden Fondsdiscounter als eine der besten Adressen für den Fondskauf benannt. „Fonds­vermittler im Internet sind häufig die beste Adresse, wenn es um den Kauf aktiv gemanagter Fonds geht. Bei ihnen gibt es Tausende Fonds ohne Ausgabe­aufschlag.“, so die Stiftung Warentest Finanztest im Dezember 2016. Auch in der Ausgabe Ausgabe 03/2016 schreibt die Stiftung Warentest Finanztest: „Über Fondsvermittler im Internet können Anleger fast alle Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag bekommen.“ Bei FondsClever.de erhalten Sie über 6.000 Investmentfonds mit einem Fondsdiscount von 100 % auf den Ausgabeaufschlag.

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Depotübertrag

Ein Depotübertrag ist die Übertragung von Fondsanteilen oder Wertpapieren von einem bestehenden Depot in ein neues Depot. Dabei kann das neue Depot sowohl bei dem bisherigen Kreditinstitut als auch bei einem neuen Kreditinstitut geführt werden. Den Depoteinzug übernimmt und regelt der Depotanbieter, bei dem das neue Depot geführt wird.

Gründe für einen Depotwechsel

Ein Depotübertrag ist durchaus keine Seltenheit. Wer mit seinem bisherigen Depotanbieter unzufrieden ist, kann daher selbstverständlich zu einem neuen Kreditinstitut wechseln. Oftmals werben neue Depotanbieter auch mit attraktiven Prämienangeboten für einen Depotwechsel zur ihrer Bank. Dann kann der Anleger entweder mit Teilen oder seinem gesamten Portfolio zum neuen Anbieter umziehen, um etwa ein Bonusangebot zu nutzen oder einen höheren Zinssatz zu erhalten. Bei FondsClever.de haben Sie beispielsweise die Möglichkeit ein kostenloses Test-Depot zu eröffnen, für das bei Fondsübertrag zwei Jahre lang keine Depotgebühren anfallen.

Aber auch ein Depotübertrag innerhalb eines Kreditinstituts kann anstehen, wenn zum Beispiel ein Gläubigerwechsel vorgenommen werden soll. So findet im Zuge einer Erbschaft eine Übertragung des Depots auf den oder die Erben statt, wenn der Depotinhaber verstorben ist. Auch eine Schenkung von Teilen oder des gesamten Depots wird durch einen Depotübertrag vollzogen. Möglich ist er ebenfalls auf den Ehepartner oder auf andere Dritte. Aber in letzterem Fall ist zu beachten, dass der Depotübertrag an einen anderen Dritten als Veräußerung des Depots gilt, bei welcher dann die Abgeltungsteuer fällig wird. Diese wird bei Erbschaft, Schenkung und Übertragung auf den Ehepartner hingegen nicht erhoben.

Den Depotübertrag kann man unproblematisch beantragen

Wenn man einen Depotwechsel wünscht, muss man bei der Bank, die das neue Depot führen soll, einen Antrag auf Depoteinzug stellen. Hierfür ist lediglich ein entsprechendes Formular auszufüllen. Danach kümmert sich das Kreditinstitut um den ganzen Ablauf. Letztlich handelt es sich beim Depotübertrag nur um einen Umbuchungsvorgang, weil keine physische Bewegung der Dokumente erfolgt. Die Banken buchen die Wertpapiere oder Fondsanteile lediglich aus dem bisherigen Depot aus und in das neue ein. Kosten entstehen dem Depotinhaber hierfür nicht, zumindest nicht bei einem Depoteinzug innerhalb Deutschlands. Denn nach Entscheidungen des Bundesgerichthofs dürfen deutsche Kreditinstitute für einen Depotübertrag im Inland keine Gebühren verlangen.

Falls der Depoteinzug von einem ausländischen Depotanbieter erfolgen soll, können dabei allerdings sehr wohl Gebühren anfallen. Wer sich im Vorfeld über deren Höhe erkundigen möchte, muss sich dann an das Kreditinstitut im Ausland wenden, welche das bisherige Depot führt.

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Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only). Quellen für alle Daten/Fakten zu Investmentfonds: FWW GmbH (Kurse/ Daten), Stiftung Warentest (Ratings/Bewertungen). Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.

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