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Lexikon Investmentfonds

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Feri Fonds Rating

Das Feri Fonds Rating ist ein Bewertungsmodell für alle Arten von Fonds – ob Aktien-, Investment– oder Mischfonds. Die Klassifizierung soll es Anlegern erleichtern sich in dem riesigen Fonds-Angebot zurechtzufinden. Schließlich gibt es weltweit über 100.000 verschiedene Fonds. In Deutschland sind rund 8.000 Investmentfonds für private und institutionelle Anleger zugelassen. Um die 3.000 davon haben ein Feri Fonds Rating.

Die deutsche Ratingagentur Feri mit Sitz in Bad Homburg veröffentlicht seit 1999 das Feri Fonds Rating. Sie benotet Fonds auf einer Skala von A bis E. A ist dabei die beste Bewertung (sehr gut), E die schlechteste (schwach). Die Bewertung wird jeden Monat überprüft. Feri ist eine von vielen Ratingagenturen. Die bekanntesten sind Morningstar, Standard & Poor’s, Scope und in Deutschland eben auch Feri. Allerdings unterschieden sich ihre Bewertungsverfahren.

Rating keine Zukunftsprognose

Fondsratings, wie von Feri oder Morningstar, beleuchten die Wertentwicklung und stützen sich dafür auf Daten aus der Vergangenheit. Ein Rating kann keine Prognose für die künftige Entwicklung sein. Vielmehr hilft es Anlegern einzuschätzen, wie gut das Fondsmanagement in der Vergangenheit seinen Job gemacht hat. Fondsrating ist nicht nur für Kleinanleger interessant, die ihre Anlagestrategie planen wollen. Auch institutionellen Investoren dient es häufig zur Vorauswahl – bevor sie dann eine eigene Analyse starten.

Zwei Kriterien wichtig für Feri Fonds Rating

Feri beurteilt zwei Kriterien: Zum einen, welchen Anteil das Fondsmanagement an der Performance hat. Dafür fließen Daten zur relativen Performance, sowie zur langfristigen Ertragskraft und Stabilität ein. Sie bestimmen das Rating zu 70 Prozent. Zum anderen wird der Beitrag zur Risikoverminderung betrachtet. Darunter fallen Timing-Risiko, sowie Verlust- und Verhaltensrisiko. Das macht die restlichen 30 Prozent der Bewertung aus.

Bei seiner Bewertung vergleicht Feri den Fonds mit Konkurrenzprodukten aus demselben Bereich. Insofern gibt das Feri Fonds Rating also keine Auskunft über absolute Zahlen, sondern lediglich darüber, wie ein Produkt im Verhältnis zu vergleichbaren anderen Produkten abschneidet. Anders gehen Standard & Poor?s oder Moodys vor – sie bewerten die Kreditwürdigkeit und stützen sich dabei auf absolute Zahlen.

Studien besagen, dass die richtige Mischung von Aktien, Anleihen oder Immobilien der Haupterfolgsfaktor einer Anlage ist. Die Qualität der Titel macht danach nur etwa 20 Prozent des Anlageerfolgs aus. Daher kann das Feri Fonds Rating keine konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung bieten. Doch es kann Anlegern helfen, Fonds besser einzuschätzen und somit die Anlagestrategie besser zu planen.

Qualitative und quantitative Betrachtung

Fonds, die noch keine drei Jahre am Markt sind, analysiert Feri in erster Linie nach qualitativen Kriterien. Das sind Bewertungen der Anlagestrategie und des Fondsmanagements. Fragebögen und Management-Interviews liefern die Daten dazu. Wechselt das Fondsmanagement bleibt der Fonds für 12 bis 18 Monate „under review“, also unter Beobachtung.

Erst ab fünf Jahren stützt sich Feri für das Rating allein auf quantitative Faktoren, wie beispielsweise Wertentwicklung oder Schwankungsanfälligkeit eines Fonds. Top-Fonds, die mit A oder B bewertet sind, sollten über einen mittleren Zeitraum eine stabile überdurchschnittliche Performance aufweisen – bei relativ niedrigem Risiko. Ab diesem Zeitraum bewertet Feri die Fonds auch ohne Auftrag. Für Fonds, die kürzer als fünf Jahre am Markt sind, gibt die Fondsgesellschaft den Auftrag zur Bewertung.

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Standardisierte Vermögens­verwaltung

Standardisierte Vermögens­verwaltung ist eine Form der Vermögens­verwaltung. Darüber hinaus gibt es noch die individuelle Vermögens­verwaltung und seit einigen Jahren ist zudem die automatisierte Vermögens­verwaltung auf dem Vormarsch. Der Begriff Vermögens­verwaltung hat sich eingebürgert – die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) spricht eigentlich von Finanzportfolioverwaltung.

Ziel jeglicher Form der Vermögens­verwaltung ist es, Vermögen zu sichern und zu vermehren – bei möglichst geringem Verlustrisiko. Das Risikomanagement ist daher eine der Hauptaufgaben der professionellen Vermögens­verwaltung.

Depot-Manager entscheiden eigenständig

Banken, Finanzportfolioverwalter und Kapitalanlage­gesellschaften bieten standardisierte Vermögens­verwaltung an. Dabei handeln sie zwar im Auftrag des Kunden, entscheiden aber eigenständig. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Anlage- und Vermögensberatung, die lediglich über Aktien oder Fonds informiert – die Kaufentscheidung muss der Kunde dann selbst treffen.

Standardisierte Vermögens­verwaltung geht über Anlagen in einzelne Fonds hinaus. Je nach Anbieter besteht das Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen. Neben Anlagen in Fonds oder Dachfonds kann in Aktien, Anleihen, Immobilien oder andere Finanzprodukte investiert werden.

Standardisierte Vermögens­verwaltung für Kleinanleger

Standardisierte Vermögens­verwaltung ist vor allem für Kleinanleger interessant, da sie bereits kleineren Vermögen offensteht. In manchen Fällen ist auch gar kein Mindestanlagebetrag nötig. Für individuelle Vermögens­verwaltung dagegen muss man meist wenigstens einen sechsstelligen Anlagebetrag mitbringen.

Der Kunde eröffnet ein Depot, auf das der Depot-Manager Zugriff hat und es aktiv verwaltet. Damit bietet standardisierte Vermögens­verwaltung viele Vorteile der professionellen Vermögens­verwaltung – allerdings ohne, dass der Kunde seine ganz individuellen Wünsche anmelden kann oder einen persönlichen Ansprechpartner hat.

Stattdessen entscheidet er sich für eine Anlagestrategie. Ist die Strategie defensiv, investiert der Depot-Manager in Fonds, Anleihen oder Wertpapiere mit geringem Risiko. Wählt der Kunde eine offensive Strategie, handelt der Depot-Manager entsprechend risikofreudiger. Standardisiert ist das Vorgehen, weil alle Kunden derselben Anlagestrategie dieselben Produkte bekommen.

Kosten für standardisierte Vermögens­verwaltung

Für die standardisierte Vermögens­verwaltung wird meist eine Pauschale verlangt, die dann alle Kosten wie Management, Transaktions- und Depotgebühren einschließt. Je nach Anbieter kann noch eine Provision für gute Performance fällig werden. Die Pauschalen sind sehr unterschiedlich. Meist bewegen sie sich bei ein bis zwei Prozent des angelegten Vermögens. Eine günstige Variante bieten digitale Vermögensverwalter wie ebase.de oder fintego.

Pluspunkte der standardisierten Vermögens­verwaltung

Standardisierte Vermögens­verwaltung hat den Vorteil, dass Anleger sich nicht selbst das Fachwissen aneignen und die Märkte beobachten müssen. Die Entscheidung für den Kauf oder Verkauf eines Titels trifft ein Depot-Manager mit langjähriger Erfahrung für sie, der sich dafür auf sein Know-how sowie moderne Technologie stützt. Fast alle großen Vermögensverwalter leisten sich eine eigene Research-Abteilung, die Zahlen und Auswertungen zu Unternehmen, Märkten oder Branchen liefert.

Neben der Expertise bietet seriöse Vermögens­verwaltung das Plus unabhängiger Beratung. Im Fokus stehen Wünsche und Bedürfnisse des Kunden. Außerdem sollte der Berater, ob vom Asset Management einer Bank oder von einem unabhängigen Vermögensverwalter, seine Kunden transparent über Chancen und Risiken des Investments sowie Gebühren und andere Kosten aufklären.

Automatisierte Vermögens­verwaltung

Eine andere Möglichkeit, sein Vermögen kostengünstig verwalten zu lassen, bieten digitale Services, sogenannt Robo-Advisors. Hier liegen die Gebühren teilweise unter einem Prozent. Immer mehr Vermögensverwalter ergänzen damit ihr klassisches Angebot. Allerdings erfolgen Anlage­entscheidungen hier stärker auf der Basis von Algorithmen oder anderen Rechenmodellen.

Individuelle Vermögens­verwaltung

Für institutionelle Anleger wie Investment­gesellschaften, Betriebe, Stiftungen, Versicherungen, Krankenkassen, aber auch Kirchen, Vereine oder staatliche Organisationen bieten Vermögensverwalter individuell zugeschnittene Betreuung. Aber auch für Privatpersonen mit großen Vermögen oder semiprofessionelle Anleger gibt es maßgeschneiderte Lösungen. Ab einem einstelligen Millionenbetrag richten Vermögensverwalter für ihre privaten Kunden Family Offices ein, die so genannt werden, weil in vielen Fällen die ganze Familie an Bord ist.

Strategie wird gemeinsam entschieden

Bei der individuellen Vermögensberatung entwickeln institutionelle Anleger oder vermögende Privatkunden gemeinsam mit dem Vermögensverwalter eine Anlagestrategie. Insbesondere legen sie fest, welche Anlageklassen, also ob Aktien, Anleihen, Immobilien oder andere Finanzprodukte ins Portfolio sollen und welches Risiko der Kunde tragen kann oder will. Der Kunde eröffnet dann ein Depot bei einer Depotbank, zu dem der Vermögensverwalter die Vollmacht hat. Er kann künftig im Rahmen der festgesetzten Strategie für den Kunden kaufen oder verkaufen.

Standardisierte Vermögens­verwaltung über FondsClever.de

Über FondsClever.de haben Sie drei unterschiedliche Möglichkeiten einer standardisierten Vermögens­verwaltung.

1. Solidvest – Vermögens­verwaltung in Einzeltitel aus Aktien und Anleihen

FondsClever.de bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Robo-Advisor Solidvest eine Vermögens­verwaltung für Ihre Geldanlage an. Solidvest konzentriert sich dabei auf die Auswahl einzelner Aktien und Anleihen. Welche Aktien und Anleihen ausgewählt werden, wird von dem Analystenteam der DJE Kapital AG festgelegt.

2. fintego – Professionell gemanagtes ETF-Portfolio

Das fintego Managed Depot stellt den Anlegern eine effiziente Lösung zur Verfügung und kümmert sich – mit der Unterstützung professioneller Finanzmarktexperten – um die Verwaltung ihres Vermögens. Bereits ab einem Anlagebetrag von nur 50,- € bietet Ihnen fintego die Möglichkeit, in ein professionell gemanagtes Portfolio auf Basis von Exchange Traded Funds (ETFs) zu investieren.

3. ebase Managed Depot – Nachhaltige Geldanlage im ebase Managed Depot

Neben den klassischen Anlagekriterien Rendite, Sicherheit und Liquidität sind für viele Anleger auch ökologische und soziale Aspekte maßgebend für ihre Anlageentscheidung. In den Muster-Fondsportfolios des ebase Managed Depots sind daher überwiegend Fonds (aktive Fonds und ETFs) enthalten, die in puncto Umweltschutz, Soziales und Unternehmensführung (ESG) höchste Standards erfüllen.

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Ratingagenturen

Ratingagenturen sind Unternehmen, welche zum einen die Kreditwürdigkeit von Staaten, Firmen, Kreditnehmern und Finanzprodukten bewerten. Zum anderen erstellen sie Prognosen über die Qualität und Zuverlässigkeit von Staatswirtschaften, Unternehmen und Anlageinstrumenten wie etwa auch Investmentfonds. Auf den internationalen Finanz- und Wertpapiermärkten spielen sie eine wichtige Rolle. Denn sowohl Regierungen, als auch Kreditinstitute, Unternehmen und Anleger ziehen die Agenturbewertungen für ihre Finanz- und Anlage­entscheidungen heran.

Ratingcodes für die Analyseergebnisse

Die Ratingagenturen vergeben nach ihren Analysen zumeist Buchstabenkombinationen für ihre Untersuchungsergebnisse. Die Bewertungsskala reicht von Triple-A, also AAA, für die beste Qualität bis zu D, was als schlechteste Bewertung für „Zahlungsunfähigkeit“ steht. Im Regelfall ergeben sich die Ratingcodes aus einer Rangfolge innerhalb einer Untersuchungskategorie wie etwa ein konkretes Anlageinstrument. Beim Fondsrating beispielsweise, also der Bewertung von Investmentfonds anhand qualitativer und quantitativer Faktoren, fassen die Agenturen das Ratingergebnis dann oftmals auch in Form von fünf Sternen bis zu einem Stern für den jeweiligen Fonds zusammen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen der Ratingagenturen

Für die Funktionsfähigkeit der globalen Finanzmärke haben Ratingagenturen auch rechtliche Bedeutung. So gibt es in der Europäischen Union (EU) seit der im Januar 2014 in kraftgetretenen Kapitaladäquanzverordnung (englisch abgekürzt: CRR) und dem Standardansatz als gesetzlicher Regelfall der Berechnungsmethode, die gesetzliche Verpflichtung für institutionelle Anleger und Kreditinstitute, die Ratings der Agenturen zu übernehmen. Zudem müssen sie bei schlechten Ratings entsprechend reagieren. Die Vorschriften können sie in solchen Fällen dazu zwingen, zum Beispiel Finanzprodukte zu verkaufen, Kreditmargen zu erhöhen oder Kredite zu kündigen. Außerdem dürfen sie Finanzprodukte mit schlechten Ratingergebnissen gar nicht erst erwerben.

Ratingagenturen unter Finanzaufsicht

Innerhalb Europas kann eine Ratingagentur nicht ohne eine Genehmigung der EU gegründet werden. Nach der förmlichen Anerkennung wird sie als External Credit Assessment Institution (ECAI) bezeichnet und untersteht der europäischen Wertpapieraufsicht „European Securities and Markets Authority“ (ESMA) sowie den Aufsichtsbehörden der Mitgliedsstaaten. Im Fall von gesetzlichen Verstößen kann die EU einer Ratingagentur die Lizenz auch wieder entziehen.

In den USA beaufsichtigt die Finanzbehörde „Security Exchange Commission“ (SEC) die Ratingagenturen. Sie überlässt ihnen allerdings freiere Wahl bei den Bewertungskriterien. Bei etwaigen Falschbewertungen kann die US-Justiz sie zudem nicht haftbar machen. Dies liegt daran, dass sich die Agenturen auf den 1. Zusatzartikel zur US-Verfassung, das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, berufen können.

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Arbitrage

Arbitrage ist die Ausnutzung von Kurs-, Zins-, und Preisunterschieden an verschiedenen Börsen bzw. Märkten. Dabei ist entweder die Erzielung eines Gewinns oder die Vermeidung eines Verlustes beabsichtigt. In der Regel ist das mit einem sehr geringen oder überhaupt keinem Verlustrisiko verbunden. Die zunehmende digitale Vernetzung der Börsenplätze und der Computerhandel verringern allerdings die Möglichkeiten für Arbitragegeschäfte. Sie funktionieren nur dann, wenn möglichst wenig Leute von den aktuellen Preisunterschieden wissen. Sobald viele Händler die Arbitrage nutzen, gleichen sich die Preise an und die Chance ist vertan. Es gibt verschiedene Arten von Arbitrage. Sie unterscheiden sich nach den Wirtschaftsgütern.

Arbitrage: Effektenarbitrage

Hier geht es um die Ausnutzung bestehender Preis- und Kursunterschiede für Wertpapiere zu einem bestimmten Zeitpunkt an verschiedenen Börsen. Auch hier gibt es verschiedene Arten und zwar die Differenzarbitrage und die Ausgleichsarbitrage. Der Unterschied liegt in der Zielsetzung. Ein Ziel ist, Wertpapiere an einer Börse günstig zu kaufen und anschließend an einer anderen teurer zu verkaufen (Differenzarbitrage). Die zweite Möglichkeit ist ein Wertpapier am günstigsten zu kaufen und es dann zu halten oder ein bereits im Bestand befindliches Papier am teuersten Börsenplatz zu verkaufen  (Ausgleichsarbitrage).

Devisenarbitrage

Das ist die Ausnutzung temporärer Kursdifferenzen an mindestens zwei verschiedenen Devisenmärkten, wobei die Kursdifferenzen vermindert oder ganz beseitigt werden. Ausgleichsarbitrage und Differenzarbitrage sind im Devisenhandel unter dem Oberbegriff Raumarbitrage zusammengefasst. Bei der Ausgleichsarbitrage ist die Tätigkeit auf das Aufspühren des günstigsten Kurses für den erforderlichen Kauf oder Verkauf einer Devise beschränkt. Wird jedoch gleichzeitig ein Gegengeschäft abgeschlossen liegt eine Differenzarbitrage vor. Die Identifizierung und Ausnutzung von Kursunterschieden im Devisenhandel sind durch die verbesserte Informationstechnologie deutlich erschwert. Abweichende Kurse kommen heutzutage nur noch selten vor.

Zinsarbitrage

Bei der Zinsarbitrage geht es um Börsengeschäfte, bei denen Zinsunterschiede ausgenutzt werden. Die Börsenplätze befinden sich immer an unterschiedlichen Orten. Insbesondere in anderen Ländern, wodurch die Währungen meist verschieden sind. Zinsarbitrage kann zwischen Zinspositionen gleicher Laufzeiten erfolgen, aber auch zwischen solchen mit unterschiedlichen Fälligkeiten (Zinszeitarbitrage). Dies setzt neben freiem Kapitalverkehr gute Informationsmöglichkeiten und Kommunikations­verbindungen voraus und verlangt meist schnelles Reagieren.

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