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Dachfonds

Dachfonds, auch Funds of Funds (englisch), sind Investmentfonds, die in andere Fonds (Zielfonds) investieren.

Durch die doppelte Risikostreuung auf verschiedene Fondsmanager weisen sie tendenziell ein geringeres Risiko auf als Investments in einzelne Fonds. Am besten investiert der Dachfonds in Zielfonds verschiedener Investmentgesellschaften. Andernfalls können konzerninterne Vorgaben eine suboptimale Auswahl herbeiführen.

Dachfonds werden auch als Umbrella-Fonds (Schirmfonds) bezeichnet. Sie finden oftmals in der Vermögensverwaltung auf Fondsbasis Verwendung.

Vermögensverwaltung auf Fondsbasis

Sehr vermögende Privatanleger beauftragen meist Vermögensverwaltungen für die Auswahl der Geldanlagen und das Risikomanagment. Der Grundgedanke von Dachfonds ist, eine solche Vermögensverwaltung für den Otto-Normalverbraucher zu schaffen. Da die Einstiegsgrößen gering sind, ermöglichen Dachfonds eine Art Vermögensverwaltung auf Fondsbasis für Kleinanleger.

Wie bei einer herkömmlichen Vermögensverwaltung streut der Fondsmanager eines Dachfonds die Kundengelder in unterschiedliche Anlageklassen und Zielfonds. Ein Vermögensverwalter berücksichtigt bei der Anlage die Mentalität und Risikoneigung seiner Kunden. Deshalb legen Fondsgesellschaften mehrere Dachfondsprodukte auf, die eine unterschiedliche Risikogewichtung oder Asset Allocation aufweisen. Die Risikogewichtung ergibt sich aus der Aktienquote im Fonds und aus den gewählten Zielfonds. Eine höchstmögliche Aktienquote des Fonds ist zwingend im Fondsprospekt dokumentiert. Diese darf nicht überschritten werden. Der Kleinanleger sucht sich gezielt sein Produkt nach seiner Risikoneigung aus.

Vorteile und Chancen eines Dachfonds

Durch die große Diversifizierung des Fonds wird das Vermögen der Kunden abgesichert. Ein professionelles und aktives Fondsmanagement kann schnell auf Marktschwankungen reagieren. Ferner ist der Zugang zu institutionellen Fonds möglich („Institutional Shares“), die dem Privatanleger sonst nicht zur Verfügung stehen. Deshalb können besonders Anleger ohne oder mit geringen wirtschaftlichen Fachkenntnissen von der einfachen Auswahl anhand eines Chance-Risiko-Profils und der bevorzugten Anlagestrategie profitieren. Denn weiter muss der Investor nichts tun und kann sich voll auf die Arbeit der Profis verlassen.

Ziel eines Dachfonds

Wie bei anderen Investmentfonds auch liegt das Ziel eines Dachfonds in der möglichst hohen Wertentwicklung. Dabei steht dem Investor jedoch eine deutlich größere Auswahl an Anlagemöglichkeiten zur Verfügung als bei einem herkömmlichen Investmentfonds. Dachfonds bieten zudem eine breitere Streuung für die Anlegergelder als ein Investment in Einzelfonds. Ein aktives Fondsmanagement übernimmt die laufende Asset Allocation und überwacht die Anlagestrategie. Für Anleger bietet ein Dachfondskonstrukt damit den Vorteil, dass er sein Depot nicht ständig überwachen muss. Der Anleger hat mit nur einem Fonds entsprechend seiner Risikoneigung den Markt abdeckt.

Nachteile und Risiken eines Dachfonds

Versierte Anleger kritisieren, dass sie die Asset-Allokation und das Risikomanagement gänzlich an das Fondsmanagement abgeben. Folglich spielt das wirtschaftliche Fachwissen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung des Anlegers.

Als weiteren Nachteil sehen Kritiker auch die Kosten von Dachfonds. Denn Gebühren für das Fondsmanagement fallen sowohl auf Ebene der Zielfonds als auch auf Ebene des Dachfonds selbst an. Diese Kosten müssen natürlich durch die Erträge kompensiert werden. Dazu ist jedoch anzumerken, dass Dachfondsmanager Zielfonds zum Nettoinventarwert einkaufen. Der Nettoinventarwert ist schlicht die Differenz aus den Vermögenswerten des Fonds und den Verbindlichkeiten. Ein Ausgabeaufschlag fällt also in der Regel nicht an.

Neben dem Ausgabeaufschlag berechnen Fondsgesellschaften auch  Managementgebühren, Erfolgshonorare, Transaktionskosten und sonstige Gebühren. Beim Dachfonds fallen sowohl für den Zielfonds als auch für den Hauptfonds diese Gebühren an. Selbst wenn das Fondsmanagement mit den Zielfonds Sonderkonditionen vereinbart hat, kommt es dennoch zu einer gewissen Doppelbelastung.

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