Rentabilität

Verhältnis Gewinn vs. investiertes Kapital

Die Rentabilität gibt den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens an. Die Kennzahl zeigt den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

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A
Absolute Return FondsAktieAktiengesellschaft (AG)Aktienindex bzw. Index (allgemein)AktionärAnlageklasseAnlagestrategieAnleihenAnteilsklasseAnteilspreisAnteilswertAntizyklischArbitrageAsset AllocationAsset (Vermögenswert)AuflagedatumAusschüttung
B
BaFinBasisinformationsblatt FondsBenchmarkBetaBluechipsBörseBottom-upBranchenfondsBruttoinlandsproduktBuy & Hold-StrategieBundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI)BVI-Methode
C
Capital Asset Pricing Model (CAPM)Cash-FlowChartCost-Average-EffektCut-off-Zeit
D
DachfondsDepot (Investmentdepot)DepoteinzugDepotübertragDerivate (Finanzderivate)Deutsche Aktienindex (DAX)DiversifikationDividendeDow JonesDuration
E
Emerging-Markets-FondsEmittentEntnahmeplanErtragsverwendungEURO STOXX 50
F
Floating Rate NotesFondsanteilFondsdiscountFondsdomizilFondsgesellschaftFondsmanagerFondsratingFondstauschFondsvermögenFondsvolumenFondswährungForward-Pricing
G
GeldmarktfondsGeldmengeGrowth Fonds
H
HausseHedge-FondsHigh WatermarkHochzinsanleihen
I
InflationInformation RatioInternational Securities Identification Number (ISIN)Investment Grade
J
JahresberichtJahresdepotauszug
K
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)KapitalmarktKey Investor Information Document (KIID)KonjunkturKorrelationKorrelationskoeffizient
L
Large CapsLeerverkaufLimit und Dynamisches Limit bei FondsLong-Short-Strategie
M
Markowitz PortfoliotheorieMarktkapitalisierungMid CapsMSCI WorldMulti-Asset-Fonds
N
NASDAQ 100NebenwerteNet Asset Value (NAV)Nominalwert oder Nennwert
O
OGAW-RichtlinieOutperformance
P
Pantoffel-PortfolioPeergroupPerformancePortfolioPortfolio-TheoriePreislieferungPRIPsPrivate Label FondsProfitabilität
R
RatingagenturenReal Estate Investment Trust (REIT)RentabilitätRisiko-Ertrags-ProfilRisikoklasseRobo-Advisor
S
SachwerteScope Rating für Fonds (vormals Feri Rating)Shareholder ValueSharpe RatioSize-StrategieSmall CapsStaatsanleihenStandardisierte VermögensverwaltungStandardwerteStock-PickingSynthetic Risk and Reward Indicator (SRRI)
T
Thesaurierung - thesaurierende FondsTop-DownTotal Return FondsTrack-RecordTracking Error
U
UCITS
V
Value at Risk (VaR)Value FondsValuta - Wertstellung Kauf/ VerkaufVerkaufsprospekt InvestmentfondsVermögensverwalterVerwahrstelleVL-Bescheinigung bei der FNZ BankVolatilität
W
WertpapierWertpapierkennnummer (WKN)Wesentliche Anlegerinformationen
X
Xetra
Z
ZielfondsZins

Rentabilität in Kürze:

  • Die Rentabilität ist eine bedeutende betriebswirtschaftliche Kennzahl
  • Sie gibt den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens oder einer Geldanlage an
  • Die Rentabilitätskennzahl setzt den Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital
  • Es gibt verschiedene Rentabilitätskennziffern die man betrachten sollte
  • Die Rentabilität ist eine wichtige Größe zur Beurteilung der Profitabilität
Udo Hirschinger, Author bei DTW

Beitrag von Udo Hirschinger aktualisiert am 19.08.2026

Was ist die Rentabilität?

Die Rentabilität gibt den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens oder einer Geldanlage an. Es ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl - nämlich der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Rentabilität wird oft mit Rendite gleichgesetzt. Rendite ist allerdings eher ein Begriff aus der Finanzwelt und wird im Zusammenhang mit Aktien- oder Investmentfonds verwendet, auch wenn er letztlich das Gleiche beschreibt: Die Veränderung des eingesetzten Kapitals.

Deckt der Umsatz alle betrieblichen und privaten Kosten und wirft zudem Gewinn ab, ist ein Unternehmen rentabel. Die Rentabilität ist eine wichtige Größe zur Beurteilung der Profitabilität. Ebenso wie EBIT, der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern, oder EBITDA, der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.

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Verschiedene Kennziffern der Rentabilität

Es gibt verschiedene Rentabilitätskennziffern:

  • Eigenkapital­rentabilität
  • Fremdkapital­rentabilität
  • Gesamtkapital­rentabilität
  • Umsatzrentabilität.

Die jeweiligen Werte geben Eigentümern oder Investoren Aufschluss über die Rentabilität ihres eingesetzten Kapitals. Aber nur wenn man alle Kennzahlen betrachtet, ergibt sich ein rundes Bild über den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Was ist die Eigenkapital­rentabilität?

Die Eigenkapital­rentabilität berechnet sich aus dem Verhältnis von Gewinn und Verlust zum eingesetzten Eigenkapital.

Für Eigentümer ist diese Zahl besonders wichtig, da sie Aufschluss darüber gibt, wie sich das eingesetzte Geld entwickelt. Wichtig ist hier die Unterscheidung zwischen Eigenkapital­rentabilität vor und nach Steuern.

Die Formel zur Berechnung der Eigenkapital­rentabilität lautet:

Eigenkapital­rentabilität = Jahresergebnis ÷ Eigenkapital x 100

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Was ist die Fremdkapital­rentabilität?

Die Fremdkapital­rentabilität gibt Auskunft über die durchschnittliche Höhe der Zinsen für geliehenes Geld. Eine hohe Fremdkapital­rentabilität mindert das Vermögen des Unternehmens. Daher dient diese Zahl externen Betrachtern häufig zur Beurteilung der Unternehmens-Performance.

Bei der Fremdkapital­rentabilität werden die Ausgaben für alle Fremdkapitalzinsen zusammengerechnet – unabhängig davon wieviele Kredite und zu welchem Zinssatz aufgenommen wurden.

Die Fremdkapital­rentabilität wird mit dieser Formel berechnet:

Fremdkapital­rentabilität = Fremdkapitalzinsen ÷ Fremdkapital x 100t

Was ist die Gesamtkapital­rentabilität?

Eine weitere wichtige Zahl zur Beurteilung des unternehmerischen Erfolgs ist die Gesamtkapital­rentabilität, oder auch Return of Investment (ROI). Sie beantwortet die Frage, wie erfolgreich das gesamte Kapital eingesetzt wurde und ob sowohl Eigentümer als auch Gläubiger profitieren konnten.

Vereinfacht gesagt, gibt sie an wieviel Geld man erhält, wenn man einen bestimmten Betrag investiert. Bei einer Gesamtkapital­rentabilität von 12 Prozent bedeutet das, man würde für jede 100 Euro an eingesetztem Kapital 12 Euro erhalten.

Die Gesamtkapital­rentabilität berechnet sich mit folgender Formel:

Gesamtkapital­rentabilität = (Jahresergebnis + Fremdkapitalzinsen) ÷ Gesamtkapital x 100

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Was ist die Umsatzrentabilität?

Bei der Umsatzrentabilität wird das Jahresergebnis ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt – und nicht zum eingesetzten Kapital. Das unterscheidet diese von den anderen drei Kennzahlen.

Das Ergebnis zeigt an, wieviel Prozent vom Umsatz als Gewinn übrigbleiben. Fügt man das Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern in die Formel ein, ergibt sich die Bruttoumsatzrentabilität. Die Nettoumsatzrentabilität erhält man dementsprechend, wenn man das Jahresergebnis nach Zinsen und Steuern einträgt.

Die Formel lautet also:

Umsatzrentabilität = Jahresergebnis ÷ Umsatz x 100

Bilanzorientierte Betrachtung der Rentabilität

Bei der bilanzorientierten Betrachtung werden Zinsen und Abschreibungen vom Jahresergebnis abgezogen. Da die Zinsen einerseits vom Gewinn abgezogen werden, andererseits aber Teil der Formel sind, ergibt sich folgende Formel:

Gesamtkapital­rentabilität = (Gewinn – Zinsen – Abschreibungen + Zinsen) ÷ Gesamtkapital x 100

Bei einer bilanzorientierten Berechnung der Gesamtkapital­rentabilität muss man jedoch berücksichtigen, dass es unterschiedliche Abschreibungsmethoden gibt. Der Gewinn kann also unterschiedlich ausfallen. Zudem können verschiedene Standards bei der Rechnungslegung zu unterschiedlichen Gewinnzahlen führen. Viele Unternehmen weisen ihre Investitionen nicht in der Bilanz aus, sondern als Forschungs- und Entwicklungskosten. Auch dadurch kommt es zu verzerrten Zahlen in der Bilanzsumme.

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