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Fondsdomizil

Das Fondsdomizil ist das Land, in welchem ein Investmentfonds aufgelegt wurde. Für den Kapitalanleger kann das Fondsdomizil in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle spielen. Denn der Investmentfonds unterliegt den Gesetzen und der Besteuerung des Landes, in dem er beheimatet ist. Und auch für die Kontrolle des Fondsmanagements sind die ländereigenen Aufsichtsbehörden im Fondsdomizil verantwortlich.

Unterschied von Onshore Funds und Offshore Funds

Im Zusammenhang mit dem Fondsdomizil unterscheiden Börsianer Investmentfonds in „Onshore Funds“ (engl., übersetzt: auflandiger Fonds bzw. Fonds auf dem Festland) und „Offshore Funds“ (engl., zu Deutsch: küstenferner Fond bzw. Fonds jenseits der Küste), wobei der tatsächlichen geografischen Lage des Fondsdomizils eine untergeordneten Bedeutung zukommt. So versteht man unter den sogenannten Onshore Funds Investmentfonds, die ihren Sitz in einem Land mit einer umfangreichen Gesetzgebung im Hinblick auf einen wirksamen Anlegerschutz haben. Zu den Offshore Funds zählen hingegen jene Fonds, die in Ländern mit freizügigeren Gesetzen und Vorschriften für das Investmentgeschäft aufgelegt sind. Oftmals bieten diese Fondsdomizile auch Steuervorteile bei der Kapitalanlage.

Unter beiden Kategorien gibt es Fondsdomizile, die sich als beliebte Standorte etabliert haben. Am Volumen gemessen erreicht bei den Onshore Funds in Europa Luxemburg als Fondsdomizil den Spitzenplatz. Neben der zentralen Lage sprechen für diesen Standort zum einen die politische Stabilität und eine beständige Rechtssicherheit. Zum anderen gewährt Luxemburg zugleich den Wirtschaft- und Finanzakteuren einen erweiterten Handlungsspielraum und steuerliche Vorteile. Bevorzugte Fondsdomizile bei den Offshore Funds sind karibische Inseln wie British Virgin Islands und Cayman Islands, Hongkong, Taiwan, Panama, die Isle of Man, Jersey oder auch Liechtenstein und die Niederlande.

Besteuerung in Abhängigkeit vom Fondsdomizil

Für deutsche Kapitalanleger ist bedeutsam, dass in Deutschland bei der Besteuerung von Investmentfonds je nach Fondsdomizil verschiedene Regelungen zum Tragen kommen. Zunächst unterscheiden die Finanzämter hierzulande zwischen zugelassenen deutschen Fonds und ausländischen Fonds, welche wiederum in drei Klassen aufteilt werden:

  1. Registrierte Investmentfonds mit ausländischem Fondsdomizil, welche ihre Fondsanteile in Deutschland öffentlich anbieten dürfen. Dafür müssen Vorgaben des deutschen Gesetzgebers erfüllt sein.
  2. Nicht-registrierte Auslandsfonds mit Finanzvertretern, welche die deutschen Registrierungskriterien nicht besitzen und daher ihre Anteile in der Bundesrepublik nicht öffentlich offerieren dürfen.
  3. Alle restlichen im Ausland ansässigen Fonds, deren Anteile in Deutschland ebenfalls nicht öffentlich angeboten werden dürfen.

Bei der Besteuerung sind die registrierten ausländischen Fonds den deutschen Investmentfonds nahezu gleichgestellt. Abweichungen gelten nur in ganz wenigen Fällen bei besonderen vorliegenden Voraussetzungen. Auf steuerliche Nachteile gegenüber diesen Fondsgruppen müssen sich deutsche Anleger einstellen, wenn sie in nicht-registrierte Auslandsfonds investieren möchten.

Bei Fondsdomizil im Ausland der möglichen Doppelbesteuerung entgehen

Ferner ist bei Investmentfonds mit ausländischem Fondsdomizil zu beachten, dass man als Anleger die mögliche Doppelbesteuerung der Auslandsdividenden vermeidet. Die meisten Länder erheben eine Quellensteuer, wenn Renditezahlungen ihr Land verlassen. So erhält etwa ein deutscher Anleger nach Abzug der Quellensteuer im Domizilland den Restbetrag, wobei die Depot-Bank in Deutschland nunmehr 25 Prozent Abgeltungssteuer direkt an den Fiskus abführt. Dank der Doppelbesteuerungsabkommen, die die Bundesrepublik mit vielen Ländern unterhält, kann man als Anleger einen jeweils festgelegten Prozentsatz der Auslandssteuer mit der in Deutschland zu zahlenden Steuer verrechnen. Es gilt jedoch zu beachten, dass einige Länder mehr abziehen, als der deutsche Fiskus anrechnet. Auch dann gibt es noch weitere Maßnahmen, die man ergreifen kann, um zu viel gezahlte Steuern aus dem Domizilland zurückzufordern. Deshalb ist in solchen Fällen das Hinzuziehen eines Steuerberaters sinnvoll.

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