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D
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G
GeldmarktfondsGeldmengeGold-FondsGrowth Fonds
H
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J
JahresberichtJahresdepotauszugJahressteuerbescheinigung
K
Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)KapitalmarktKey Investor Information Document (KIID)Konsumgüter-FondsKorrelationKorrelationskoeffizient
L
Large CapsLeerverkaufLimits und Dynamische Limits beim Handel mit FondsLiquid AlternativesLiquiditätLong-Short-Strategie
M
Magisches Dreieck der VermögensanlageMarkowitz PortfoliotheorieMarktkapitalisierungMarktpreisrisikoMid CapsMischfondsMittelbare FörderungMulti-Asset-Fonds
N
NachhaltigkeitsfondsNachhaltigkeitsindexNASDAQ 100NebenwerteNet Asset ValueNichtveranlagungsbescheinigung
O
ÖkofondsOffene ImmobilienfondsOGAW-RichtlinieOutperformance
P
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R
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S
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T
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Xetra
Z
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BaFin

BaFin ist die Abkürzung für Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungs­aufsicht. Sie wacht über Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel in Deutschland und soll dadurch ein „funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem“ (Quelle: Unternehmens-Webseite) gewährleisten. Daher wird die BaFin häufig auch kurz Bankenaufsicht genannt. Diese Aufgabe teilt sie sich allerdings mit der Bundesbank.

Wächter über Zahlungsfähigkeit

In erster Linie beobachtet die BaFin die Zahlungsfähigkeit von Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern. Außerdem soll sie dafür sorgen, dass Produkte und Finanzdienstleistungen, wie beispielsweise Aktienfonds oder Rentenfonds, für Verbraucher fair und transparent dargestellt werden. Bei Problemen können sich Bankkunden, Versicherte und Anleger an die BaFin wenden. Allerdings bearbeitet die Bundesanstalt nur Beschwerden gegen von ihr beaufsichtigte Unternehmen und Institute. Das sind beispielsweise Kreditinstitute, Versicherungen oder Kapital­verwaltungs­gesellschaften. Einzelhändler dagegen fallen nicht unter ihre Aufsicht. Stellt sie Verstöße fest, kann sie gegen die Unternehmen vorgehen.

Neben diesen Aufgaben beaufsichtigt die Behörde, dass Unternehmen Vorgaben zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einhalten.

Vereinigung mehrerer Bundesaufsichtsämter

1. Mai 2002 erfolgte die Gründung der Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungs­aufsicht. In ihr gingen das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) sowie die Bundesaufsichtsämter für den Wertpapierhandel (BAWe) und für das Versicherungswesen (BAV) in einer gemeinsamen Behörde mit weitreichenden Kompetenzen auf.

Die BaFin ist Teil der europäischen Bankenaufsicht (EBA). Daher ist sie auch in vielen europäischen Gremien aktiv. Sie arbeiten daran, weitere gemeinsame europäische Standards für einen einheitlichen Finanzmarkt zu schaffen. Dazu gehörte die Schaffung eines einheitlichen europäischen Aufsichtsmechanismus SSM (Single Supervisory Mechanism). Er besagt, dass ein Großteil der europäischen Großbanken nicht mehr der nationalen Bankenaufsicht unterliegt. Seit November 2014 werden sie stattdessen von der Europäischen Zentralbank (EZB) kontrolliert. Auf internationaler Ebene beteiligt sich die Behörde an der Schaffung weltweiter Aufsichtsstandards.

BaFin ist dem Finanzministerium unterstellt

Seit Januar 2003 leitet sie der Jurist Felix Hufeld. die Behörde. Sie hat ihren Hauptsitz in Bonn und Frankfurt am Main. Mehr als 2.600 Mitarbeiter sind hier tätig. Dass die Bundesanstalt ihre Aufgaben erfüllt, kontrolliert wiederum das Bundesfinanzministerium. Die BaFin wird nicht aus Haushaltsgeldern finanziert. Sie erhält Gebühren und Umlagen der von ihr beaufsichtigten Unternehmen, Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern. Bei ihrer Arbeit wird sie von verschiedenen Gremien unterstützt.

Wie arbeitet die BaFin?

In erster Linie wacht die BaFin darüber, dass Banken ausreichend Eigenkapital haben. Beispielsweise muss eine Bank mindestens acht Prozent der Summe aller gewährten Kredite zur Verfügung haben. Außerdem soll die BaFin ein Auge darauf haben, dass die Finanzinstitute jederzeit zahlungsfähig sind. Beispielsweise darf nur ein Teil der Gelder langfristig gebunden sein. Eine Reserve muss kurzfristig verfügbar sein. Außerdem sorgt die BaFin für regelmäßige Überprüfungen des bankeninternen Risikomanagements.

Die Unternehmen sind verpflichtet ihre jährlichen Geschäftsabschlüsse sowie monatliche Bilanzkennziffern bei der BaFin vorzulegen. Außerdem müssen sie alle Veränderungen in der Geschäftsleitung oder des Filialnetzes melden. Halten Unternehmen oder Institute sich nicht an die Vorgaben, drohen Bußgelder oder sogar die Schließung. Die BaFin kann auch ein Veto gegen neues Führungspersonal einlegen und im Zweifel einen Übergangskandidaten ernennen. Viele Regeln wurden nach der Finanzkrise von 2008 eingeführt.

Verbraucherschutz wichtige Aufgabe

Neben der Überwachung der Stabilität der Finanzinstitute ist der Verbraucherschutz eine wichtige Aufgabe der BaFin. Sie prüft, ob Informationen zu Anlageprodukten transparent und verständlich sind. Außerdem informiert sie auf ihrer Webseite über Geldanlagen und Versicherungen. Hat die BaFin Zweifel an Finanzprodukten oder Geschäftspraktiken, kann sie den Vertrieb einschränken oder bei schweren Mängeln ganz untersagen.

Die BaFin sammelt Marktinformationen zu den von den Banken angebotenen Produkten. Sie führt eigene Untersuchungen durch, analysiert die Daten und wertet die Ergebnisse aus. Durch die ständige Beobachtung des Marktgeschehens sollen Risiken schneller erkannt werden.

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