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Liquid Alternatives

Liquid Alternatives werden in Deutschland oft als alternative Anlagestrategien bezeichnet. Sie setzen auf fallende oder steigende Kurse. Häufig werden sie auch als Hedgefonds light bezeichnet, da sie Hedgefonds-Strategien einsetzen. Liquid Alternatives sind allerdings deutlich transparenter und regulierter als Hedgefonds.

Eine ganz konkrete Definition von Liquid Alternatives gibt es nicht. Ihr Hauptaugenmerk ist eine geringe Schwankungsbreite und hohe Verfügbarkeit des Kapitals. In der Regel können Anleger ihr Geld innerhalb von zwei Wochen flüssig machen. Bei Hedgefonds kann das wesentlich länger dauern.

Liquid Alternatives versus Hedgefonds

Eigentlich hatten Hedgefonds das Ziel, Risiken bei der Geldanlage zu minimieren. Daher auch der Begriff Hedging, was „absichern“ bedeutet. Im Laufe der Zeit ging es aber in erster Linie um schnelle, maximale Gewinne. Die Liquid Alternatives dienen da schon eher der Absicherung. Sie können eine nützliche Ergänzung eines Portfolios mit Aktien– oder Investmentfonds sein. Sie sind weniger volatil. Insbesondere in einer schwierigen Marktphase lassen sich damit Renditen erzielen. Liquid Alternatives nutzen verschiedene Strategien.

Long-Short-Equity

Die Strategie „lang“ oder „kurz“ ist an sich eine beliebte Hedgefonds-Technik. Aber auch Liquid Alternatives setzen auf „long“, also eine Aktie zu kaufen und zu halten – in der Annahme, dass der Kurs steigt. Oder sie gehen „short“, spekulieren also auf sinkende Kurse. Um von Kursverlusten zu profitieren, verkaufen Anleger geliehene Aktien. Fällt der Wert der Aktie, kaufen sie diese für einen geringeren Preis und geben sie an den Verleiher zurück. Der bekommt dafür eine Leihgebühr. Steigt der Kurs der Aktie jedoch, kann der Verleiher die verliehenen Aktien zurückfordern – der Anleger müsste sie dann zum höheren Preis am Markt zurückkaufen. Da die Kurse theoretisch unendlich steigen können, ist das Risiko bei Leerverkäufen extrem hoch. In Deutschland sind sie eher institutionellen Anlegern vorbehalten. Privatanleger haben über Investmentfonds die Möglichkeit in Liquid Alternatives mit einer Long-Short-Equity Strategie zu investieren.

Relative-Value

Diese Strategie setzt darauf, über Preis-, Kurs- und Zinsunterschiede kurzfristige Gewinne zu erzielen. Fondsmanager kaufen unterbewertete Papiere und verkaufen sie gleich weiter. Die Kunst ist es, einen Markt zu finden, wo die Papiere deutlich über dem Einkaufspreis verkauft werden.

Event-Driven

Wie der Name schon sagt, ist das Ziel der Event-Driven-Strategie, bestimmte Ereignisse für sich zu nutzen. Das können Fusionen oder Übernahmen sein. Bei Übernahmen werden Aktien des übernommenen Unternehmens gekauft. Denn normalerweise steigt der Kurs des übernommenen Unternehmens. Aktien des Übernahme-Unternehmens dagegen werden verkauft. Man geht davon aus, dass der Kurs erst einmal fällt, weil die Investition den Wert der Aktie drückt. Auch Firmen, die in Schwierigkeiten sind, sind im Fokus der Strategen. Gelingt die Sanierung, winken auch hier Kursgewinne.

Global-Makro

Bei dieser Strategie steht die weltwirtschaftliche Enwicklung im Mittelpunkt. Davon ausgehend spekuliert der Anleger auf die Kursentwicklung unterschiedlicher Anlageformen, wie Gold, Rohöl oder Aktien.

Finanzkrise verlieh Liquid Alternatives Aufschwung

Liquid Alternatives haben vor allem nach der Finanzkrise 2008 einen unerwarteten Aufschwung erfahren. 76 Prozent mehr Produkte gab es im Dezember 2018 in diesem Bereich im Vergleich zu 2008. Keine andere Anlageklasse ist in dem Zeitraum stärker gewachsen (Stand: März 2019; Quelle: Morningstar).

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