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Lexikon Investmentfonds - Seite 7

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Einlagensicherung

Die Einlagensicherung dient dem Schutz von Bankguthaben im Insolvenzfall des Kreditinstituts. Gemäß der europäischen Einlagensicherungsrichtlinie sind Bankeinlagen EU-weit bis zu 100.000 Euro pro Bankkunden und pro Bank abgesichert. Allerdings unterscheiden sich in den einzelnen Mitgliedstaaten die gesetzlichen Einlagensicherungssysteme. In Deutschland hat die Bundesregierung die Vorgaben aus Brüssel im Juli 2015 im neuen Einlagensicherungsgesetz (EinSiG), welches das frühere Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) ablöst, umgesetzt. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es in Deutschland noch weitere freiwillige Sicherungssysteme, die bei einer Bankenpleite auch über die 100.000 Euro-Deckungssumme hinaus greifen. Auch die Fondsdepotbank ebase ist eine Vollbank mit Sitz in Deutschland und unterliegt den gesetzlichen Vorschriften bei Einlagen auf den Konten.

Einlagensicherung bei Investmentfonds

Investmentfonds sind keine Einlagen oder Sichteinlagen. Das investierte Vermögen eines offenen Investmentfonds bezeichnet man als Sondervermögen. Es wird getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft verwaltet und ist daher im Insolvenzfall vor dem Gläubigerzugriff geschützt.

Mindestschutzanforderungen im Einlagensicherungsgesetz verankert

Das Einlagensicherungsgesetz sieht in § 5 EinSiG für den Bankkunden einen Rechtsanspruch auf Entschädigung vor, wenn ein Kreditinstitut aufgrund seiner finanziellen Lage vorerst nicht mehr in der Lage ist, fällige Einlagen zurückzuzahlen, und keine Aussicht darauf besteht, dass der Zahlungsausfall nur vorübergehend ist. Ob dieser Entschädigungsfall vorliegt, entscheidet die Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungs­aufsicht (BaFin).

Gemäß § 8 EinSiG sind zum einen 100 Prozent der Einlagen bis zur gesetzlichen Deckungssumme geschützt. Sie beträgt maximal 100.000 Euro. Zum anderen sind 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften in Höhe von maximal 20.000 Euro abgesichert. Beide Sicherungsgrenzen gelten pro Kunde und Kreditinstitut. Bei einem Gemeinschaftskonto von Ehepaaren erhöht sich die Deckungssumme auf 200.000 Euro.

Mehrere Entschädigungseinrichtungen zur Einlagensicherung

Falls der Entschädigungsfall eingetreten ist, gehen die Forderung der Einleger gegen das Kreditinstitut auf die jeweiligen Einlagensicherungssysteme über. Bei jenen sind zwei Arten zu unterscheiden: Erstens die beiden gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen für privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Kreditinstitute. Und zweitens sieht das EinSiG institutsbezogene Sicherungssysteme vor. Diese sollen zuvorderst die angeschlossenen Banken bei finanziellen Schwierigkeiten stützen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sie auch als Einlagensicherungssysteme anerkennen zu lassen. Diesen Status hat die Bafin den institutionsbezogenen Sicherungseinrichtungen der Sparkassen-Finanzgruppe und der BVR Institutssicherung erteilt. Damit fallen sie vollumfänglich unter die Aufsicht der Behörde.

Freiwilliger Einlagensicherungsfonds bietet weitergehenden Schutz

Neben den gesetzlichen Einrichtungen gibt es noch ein wichtiges zusätzliches Konstrukt zur Einlagensicherung, nämlich die Einlagensicherungsfonds. Denn in ihrer Richtlinie hat die Europäische Union den Mitgliedsstaaten auch auferlegt, nationale Einlagensicherungsfonds aufzubauen und sie innerhalb der nächsten 20 Jahre mit einem Mindestvermögen auszustatten. In der deutschen komplizierten Bankenlandschaft mit ihrer großen Anzahl an unterschiedlichen Rechtsformen gibt es eine ganze Reihe von Einlagensicherungsfonds. Der älteste ist der 1979 gegründete, immer noch bestehende, freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), in dem viele Privatbanken Mitglied sind. Allen Einlagensicherungsfonds gemein ist, dass sie eine Einlagensicherung für den Bankkunden über den gesetzlichen Mindestrahmen hinaus gewährleisten sollen.

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Fondsanlage

Von Fondsanlage spricht man, wenn ein Anleger sein Geld in Investmentfonds anlegt. Eine Fondsanlage dient dem gewünschten Kapitalaufbau. Man kann sie für die private Altersvorsorge nutzen und sie beispielsweise auch in Form eines regelmäßigen Fondsparplans realisieren. Gegenüber einer Geldanlage wie Fest- oder Tagesgeld oder in ein einzelnes Aktienpaket, profitiert der Anleger bei einer Fondsanlage von mehreren Vorteilen.

Professionelle Fondsmanager verwalten die Kapitalanlage

Bei Investmentfonds wird die Fondsanlage professionell verwaltet. Die spezialisierten Fondsmanager analysieren mit aufwändigen Analysen die Marktsituation. Entsprechend ihrer Bewertung von Chancen und Risiken sowie fest definierten Anlage-Richtlinien versuchen sie das Fonds-Gesamtvermögen möglichst rentabel zu investieren. Dabei profitiert der einzelne Anleger mit seinem vergleichsweise geringen Anlagevolumen davon, dass sich mit dem hohem Gesamtvolumen des Investmentfonds bessere Konditionen erzielen lassen.

Die jeweilige Fondsgesellschaft kann beliebig viele Fondsanteile ausgeben. So haben auch Privatanleger, die eher kleinere Beträgen investieren möchten, die Gelegenheit Fondsanteile zu erwerben. Diese können sie dann später wieder zum aktuellen Rücknahmepreis – mit möglichst einer Wertsteigerung – wieder verkaufen. Viele Fondsanbieter und Fondsvermittler offerieren ihren Kunden zudem verschiedene Fondssparpläne. FondsClever.de bietet zum Beispiel die Fondsanlage durch VL-Fondssparen oder einen Riester-Fondssparplan an. Mit dem VL-Fondsparen kann man seine vermögenswirksamen Leistungen bei FondsClever.de in rund 450 VL-Fonds ohne Ausgabeaufschlag anlegen. Der 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag gilt natürlich auch beim Riester-Fondssparplan, den FondsClever.de zusammen mit DWS anbietet.

Risikominderung bei einer Fondsanlage

Bei einem Investmentfonds streut das Fondmanagement das Anlagevermögen auf mehrere Unternehmen und Investments. Ziel dieser sogenannten Diversifikation ist die Optimierung der Zusammenstellung verschiedener Wertpapiere in einem Portfolio. Der Fondsmanager trifft die Entscheidung, welche Papiere in den Fonds nach bestimmten Parametern ins Portfolio aufgenommen werden. Zusätzlichen Schutz gewährleistet bei einer Fondsanlage auch das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAAG), das den Fondgesellschaften entsprechende Anlageregelungen vorschreibt.

Fondsanlage in verschiedene Fondsformen

Eine gute Performance mit hoher Rendite ist das erhoffte Ziel eines jeden Investments. Wem noch andere Aspekte bei seinem Kapitalaufbau wichtig sind, hat bei einer Fondsanlage die Wahl zwischen vielen verschiedenen Fondsarten. So gibt es zum Beipiel Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, offene Immobilienfonds, Themenfonds, Nachhaltigkeitsfonds oder Ökofonds. Bei Nachhaltigkeits- und Ökofonds werden etwa nur Investitionen vorgenommen, wenn dabei die definierten Voraussetzungen in den Bereichen Ethik, soziale Standards, Umweltfreundlichkeit oder dergleichen erfüllt sind.

Unterschied von ausschüttenden und thesaurierenden Fonds

Außerdem unterscheidet man bei Investmentfonds in ausschüttende und thesaurierende Fonds. Bei einem Fonds mit Ausschüttung bekommt der Anleger die erwirtschafteten Erträge durch die Kursgewinne der Wertpapiere sowie Zins- und Dividendenzuflüssen ausgezahlt. Im Gegensatz dazu, werden bei einem Fonds mit Thesaurierung die Gewinne des Investmentfonds automatisch wieder in denselben investiert.

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Teilfreistellung

Die Teilfreistellung ist Teil des Investmentsteuerreform-Gesetzes. Sie soll die Doppelbesteuerung von Anlegern verhindern und die Steuererklärung vereinfachen. Seit dem 01.01.2018 ist das Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) in Kraft. In- und ausländische Fonds sowie ETFs (Indexfonds, die den Markt nachbilden) werden seitdem gleich behandelt und nach demselben System besteuert. Einmal im Jahr wird deshalb eine Pauschale fällig. Sie wird direkt über die Depotbank abgerechnet.

Teilfreistellungen bieten Ausgleich

Zum Ausgleich für die steuerliche Vorausbelastung sieht das Investmentsteuerreform-Gesetz eine Entschädigung vor: die Teilfreistellung. Dividenden und Verkaufsgewinne im In- oder Ausland sind für Anleger dementsprechend teilweise steuerfrei. Normalerweise muss auf Erträge aus Wertpapieranlagen Abgeltungsteuer gezahlt werden. Die Höhe der Teilfreistellung hängt dabei von der Art des Fonds ab. Außerdem gelten unterschiedliche Sätze für private und betriebliche Anleger.

Teilfreistellung unterscheidet zwischen privaten und betrieblichen Anlegern

Für private Anleger sind bei reinen Aktienfonds 30 Prozent aller Erträge steuerfrei. Das gilt auch für Mischfonds, die mindestens 51 Prozent in Aktien investieren. Bei Mischfonds mit einem Aktienanteil von mindestens 25 Prozent ist die steuerfreie Pauschale auf die Erträge geringer. Sie liegt nur noch bei 15 Prozent.

Bei offenen Immobilienfonds sind 60 Prozent des Gewinns steuerfrei. Liegt der Anlageschwerpunkt des Immobilienfonds im Ausland, beläuft sich der steuerfreie Anteil sogar auf 80 Prozent.

Andere Teilfreistellungs-Sätze für Betriebe

Für betriebliche Anleger gelten andere Teilfreistellungs-Sätze. Denn Erträge aus Investmentfonds sind Betriebseinnahmen. Sie werden daher im Rahmen der Einkommens- beziehungsweise Körperschaftsteuer angegben. 

Andere Fonds profitieren nicht von Teilfreistellung

Erträge aller anderen Fonds müssen zu 100 Prozent versteuert werden. Dazu zählen Geldmarktfonds, Rentenfonds oder Mischfonds mit einem geringem Aktienanteil. Auf sie wird also die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent (26,375 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag) erhoben.

Was bedeutet die Teilfreistellung für die Steuererklärung?

Grundsätzlich haben private Anleger es dadurch einfacher. Aufgrund der Teilfreistellung müssen sie im Ausland gezahlte Quellensteuer nicht mehr in der Steuererklärung angeben. Eine Anrechnung der Quellensteuer auf die Abgeltungssteuer ist nicht mehr möglich.

Teilfreistellung und Sparerfreibetrag nutzen

Für alle Arten von Kapitalerträgen gilt der Steuerfreibetrag von 801 Euro für Einzelpersonen (1602 Euro für Verheiratete). Wer seiner Bank einen Freistellungsauftrag gegeben hat, braucht Erträge aus Investmentfonds daher nicht mehr in der Steuererklärung anzugeben. Bis zur Obergrenze von € 801 fallen ohnehin keine Steuern an. Was darüber hinaus geht, errechnet die Depotbank und überweist es gleich an das Finanzamt.

Wer keinen Freistellungsauftrag erteilt, muss daher die Vorabpauschale über die Steuererklärung zurückholen.

Teilfreistellung bei Verkauf mit Verlust

Verliert ein Investmentfonds an Wert oder der Anleger verkauft ihn mit Verlust, ändert sich die Besteuerung nicht. Das kann für Anleger nachteilig sein. Halten sie Anteile an Aktienfonds oder ETFs, die zum Stichtag 31.12.2017, rechnerisch Gewinne gemacht haben und verkaufen sie die Anteile später mit Verlust, lässt sich der Verlust nur zum Teil auf mit früheren Gewinnen verrechnen.

Steuerbegünstigungen in Form der Teilfreistellung gelten auch für Indexfonds (ETFs), die einen kleinen Teil ihrer Kapitalbeteiligungen künstlich nachbilden. Von Teilfreistellungen ausgenommen sind dagegen sogenannte fully funded Swaps, da sie überwiegend eine künstliche Nachbildung des Marktes sind und keine oder nur in geringem Maße echte Kapitalbeteiligungen besitzen.

Investmentsteuerreform-Gesetz

Das Investmentsteuerreform-Gesetz hat also ein Steuerschlupfloch geschlosssen. Denn seit der Gesetzesreform erfährt das Finanzamt automatisch von Erträgen ausländischer Fonds. Vorher war der Fiskus auf die Angaben in der Steuererklärung angewiesen.

Vor allem gibt es durch das Investmentsteuerreform-Gesetz auch nur noch ein Steuersystem für alle Investmentfonds. Das bedeutet, dass die Depotbank die Steuer in Form der Vorabpausschale direkt aus dem Fondsvermögen abführt.

Für Dividenden sowie Mieterträge beziehungweise Gewinne aus Immobilienverkäufen inländischer Immobilien fallen rund 15 Prozent Körperschaftsteuer an.

Für Anleger wichtig: Der Bestandsschutz für vor 2009 gekaufte Fondsanteile gilt nicht mehr.

Depotbank kümmert sich um Vorabpauschale

Die Depotbanken zahlen die Vorabpauschale aus dem Fondsvermögen. Für Anleger bedeutet das: Bei ausschüttenden Fonds werden weniger Erträge ausgezahlt. Aber es bedeutet auch weniger Arbeit bei der Steuererklärung. Denn Erträge aus Investmentfonds müssen nunmehr nicht mehr in der Steuererklärung angegeben werden.

So wird die Vorabpauschale berechnet

Die Vorabpauschale darf den Basisertrag nicht übersteigen. Der Basisertrag ist der Wert der Fondsanteile multipliziert mit dem Faktor 0,7 und dem Basiszins. Die Bundesbank veröffentlicht den gültigen Basiszins jeweils am Anfang des Jahres auf ihrer Webseite. Für das Jahr 2019 beträgt der Basiszins 0,52 Prozent.

Für Fondsanteile mit einem Wert von 10.000 Euro ergibt sich dadurch eine Vorabpauschale von 36,40 Euro = 10.000 Euro x 0,52 % x 0,7

Was Anleger beachten müssen:

  • Pauschale Besteuerung von Investmentfonds und ETFs
  • Einfachere Steuererklärung: Anleger müssen Dividenden und Verkaufsgewinne im In- oder Ausland nicht angeben –> die Besteuerung läuft über die Depotbank
  • Alle Investmentfonds und ETFs sind gleichgestellt –> bei der Auswahl eines Fonds ist die steuerliche Behandlung nicht relevant
  • Keine Steuerbefreiung mehr für vor 2009 gekaufte Anteile. Dafür haben Anleger für anfallende Gewinne einen zusätzlichen Freibetrag von 100.000 Euro
  • Keine Anrechnung der Quellensteuer auf ausländische Dividenden auf die Abgeltungssteuer
  • Nicht vergessen, den Freistellungsantrag einzureichen
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Depotbankgebühr

Die Depotbankgebühr fällt bei Investmentfonds für die Verwaltung des Depots bei einem Kreditinstitut an. Diese zusätzlichen Kosten sind Bestandteil der Managementgebühr eines Fonds. Die Depotbank berechnet die Gebühr sowohl für die Bereitstellung, Verwahrung als auch Verwaltung des Sondervermögens. Die Höhe der Depotbankgebühr wird in Promille des Fondsvermögens bemessen und liegt bei durchschnittlich rund 0,2 Prozent pro Jahr.

Depotbankvergütung aus dem Fondsvermögen des Investmentfonds

Angegeben ist die Depotbankgebühr oder auch Depotbankvergütung jeweils im Verkaufsprospekt unter den besonderen Vertragsbedingungen des konkreten Investmentfonds. Ebenso wie die Managementgebühr wird sie nicht dem Kapitalanleger belastet, sondern direkt aus dem Fondsvermögen bedient. Folglich geht die Depotbankgebühr zulasten des Sondervermögens bzw. der Wertentwicklung des Investmentfonds.

Abgrenzung der Depotbankgebühr zu anderen Gebühren

Abzugrenzen ist die Depotbankgebühr von der Depotgebühr. Letztere müssen Privatanleger für die Unterhaltung ihres Investmentdepots an die depotführende Bank, wie zum Beispiel ebase, zahlen. Somit belastet dieses Depotführungsentgelt im Gegensatz zur Depotbankgebühr nicht die Performance des Investmentfonds. Die bereits erwähnte Managementgebühr wird hingegen nicht von der Depotbank, sondern von der Fondsgesellschaft als Vergütung für die Verwaltung des Fonds und Tätigkeit der Fondsmanager erhoben. Diese Verwaltungsvergütung beträgt im Schnitt jährlich rund 1,5 Prozent des Fondsvermögens, aus dem sie direkt entnommen wird. Manche Investmentfonds beinhalten auch eine zusätzliche Erfolgsgebühr, die sogenannte Performance-Fee. Wenn sich der Fonds gut entwickelt, hohe Gewinne erzielt und die entsprechenden Kriterien erfüllt, verlangen die Fondsgesellschaften eine Performancegebühr von etwa 20 bis 25 Prozent der erwirtschafteten Erträge.

Kostenfaktoren bei Investmentfonds

Während die Depotbankgebühr nur im Promille-Bereich liegt, ist der größte Kostenfaktor bei der Kapitalanlage in einen Investmentfonds ein anfallender Ausgabeaufschlag. Denn dieser kann bis zu sieben Prozent des Anteilswerts betragen und dient der Deckung der Beratungs- und Verkaufskosten der Banken. Da Fondsdiscounter keine Anlageberatungen vornehmen, bieten sie Rabatte in unterschiedlicher Höhe auf den Ausgabeaufschlag an. Fondsclever.de gewährt seinen Kunden bei Kapitalanlagen in rund 6.000 Investmentfonds grundsätzlich immer einen 100%-Sofortrabatt auf den Ausgabezuschlag.

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Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only). Quellen für alle Daten/Fakten zu Investmentfonds: FWW GmbH (Kurse/ Daten), Stiftung Warentest (Ratings/Bewertungen). Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.

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