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Lexikon Investmentfonds - Seite 34

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Depot (Investmentdepot)

Ein Investmentdepot oder auch einfach Depot genannt ist ein Konto, über das Investmentfonds gehandelt und gehalten werden können. Möchte ein Anleger beispielsweise in Investmentfonds investieren, so muss er zunächst bei seiner Hausbank oder bei einer Online-Depotbank („Online-Broker“) ein Depot eröffnen. Erst dann kann er Fonds kaufen, verkaufen und halten.

Ein Depot eröffnen – bei der Bank oder online?

Ein Anleger muss sich entscheiden, ob er sein Investmentdepot persönlich bei einer Bank oder über das Internet bei einem Online-Broker eröffnen möchte. Generell sind die Depotführungsgebühren bei Filialbanken deutlich höher, dafür wird der Anleger professionell beraten. Im Jahr 2010 hat der Gesetzgeber ein Beratungsprotokoll vorgeschrieben, welches im Zweifelsfall rechtliche Sicherheit bietet. Dagegen entfällt bei einem Online-Broker die persönliche Beratung. Somit ist der Anleger vollständig selbst für seine Geldanlage verantwortlich.

Depotführung als Gemeinschaftskonto

Bei Verheirateten besteht die Möglichkeit, ein Depotkonto als Gemeinschaftskonto zu führen. Man unterscheidet zwischen einem Und-Konto und einem Oder-Konto. In ersterem Falle können die beiden Kontoinhaber Transaktionen nur gemeinsam durchführen. Daher werden Gemeinschaftskonten in der Regel als Oder-Konten geführt, die es beiden Inhabern erlauben, alleine zuzugreifen.

Voraussetzungen und Auskunft des Anlegers

Bei der Erföffnung des Investmentdepots wird eine freiwillige Selbstauskunft verlangt, um die bisherigen Erfahrungen des Anlegers im Wertpapierhandel und seine Anlageziele zu erfassen. In Folge wird der Anleger wird einer Risikoklasse zugeordnet. Bei Verweigerung der Selbstauskunft ist es möglich, dass dem Anleger riskante Geschäfte zu versagen.

Bei Termingeschäften wie beispielsweise dem Handel mit Optionen muss der Anleger zudem eine Termingeschäftsfähigkeit nachweisen. Diese ist gegeben, wenn er Vollkaufmann ist oder wenn er beruflich Börsen- oder Bankgeschäfte tätigt.

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Fondsgesellschaft (Investmentgesellschaft)

Eine Fondsgesellschaft (auch Investmentgesellschaft oder Kapitalverwaltungsgesellschaft) ist eine Unternehmung, die einen Investmentfonds auflegt und verwaltet. Das Fondsmanagement sammelt liquide Mittel bei Anlegern ein und investiert das Kapital nach genau definierten Anlagekriterien in Vermögenswerte wie Wertpapiere oder Immobilien. Im Gegenzug erhalten die Anleger Fondsanteile, die ihrer Anlagesumme entsprechen. Die Leistung eines Fonds wird meist an einer Benchmark gemessen, einem Bezugswert wie einem Aktienindex oder einer Zielrendite.

Nach deutschem Recht sind Fondsgesellschaften dazu verpflichtet, das Kapital der Anleger bei einer Depotbank in einem Sondervermögen zu halten. Damit ist das Fondsvermögen im Falle einer Insolvenz vor Gläubigern geschützt.

Warum existiert eine Fondsgesellschaft?

Privatanleger, die sich noch nicht so sehr mit dem Thema befasst und wenig Zeit haben, können ihr Kapital von Fondsmanagern professionell verwalten lassen können. Besonders in unserer heutigen schnelllebigen Zeit erfordert die Anlage an sehr volatilen (stark schwankenden) Kapitalmärkten tiefgehendes Fachwissen.

Sehr vermögende Privatanleger nutzen professionelle Vermögensverwalter schon seit vielen Generationen. Über Investmentfonds kommen auch normal vermögende Anleger in den Genuss einer professionellen Kapitalanlage, die den Grundsätzen der Risikostreuung (Diversifikation) folgt. Ferner sind Fondsgesellschaften in der Lage, auch große Investments zu stemmen. Somit erhalten Anleger indirekt Zugang zu Märkten, die ihnen andernfalls verschlossen bleiben würden.

Rechtliche Lage und Anlegerschutz

In Deutschland unterliegen Kapitalverwaltungs­gesellschaften der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Ferner gelten das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) sowie weitere Gesetze zum Schutz der Anleger.

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International Securities Identification Number (ISIN)

Investmentfonds können über die International Securities Identification Number (ISIN) eindeutig identifiziert werden. Die ISIN ist eine international gültige Buchstaben-Zahlen-Kombination zur eindeutigen Identifizierung von börsengehandelten Wertpapieren. Die ISIN enthält jedoch keinerlei Informationen über die Art des Wertpapiers. Sie wird unter anderem für Investmentfonds, Aktien, Anleihen sowie für Finanzderivate vergeben.

Es ist zu beachten, dass es für einen Investmentfonds durchaus mehrere ISIN Nummern geben kann. Dies ist dann der Fall, wenn es verschiedene Tranchen eines Fonds gibt. Beispielsweise kann es eine auschüttende und eine thesaurierende Tranche eines Fonds geben, die dann jeweils eine eigene ISIN aufweisen.

International Securities Identification Number (ISIN) löst die WKN ab

Am 22.04.2003 wurde die Wertpapierkennummer (WKN) durch die zwölfstellige International Securities Identification Number (ISIN) abgelöst. Diese ist international gültig und ist ebenfalls eine Buchstaben-Zahlen-Kombination, welche in der ISO 6166 beschrieben ist. Die ersten beiden Zeichen zeigen das Herkunftsland an, beispielsweise DE für Deutschland. Die folgenden neun Zeichen sind eine nationale Kennnummer, bei deutschen Wertpapieren ist es die WKN. Das letzte Zeichen ist eine Prüfziffer.

In Deutschland besitzen Wertpapiere jedoch meist beide Identifizierungsnummern, welche durch die Wertpapier-Mitteilungen Keppler, Lehmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main vergeben werden. Damit ist in der Praxis noch keine Ablösung der WKN erfolgt.

Für Papiere, die nicht börsennotiert sind, können Banken zum Zwecke der Abbildung in deren IT-Systemen interne ISINs definieren. Diese beginnen mit dem Pseudo-Länderschlüssel „XF“. Sie dürfen jedoch nicht im Interbanken-Verkehr verwendet werden.

Schlagwörter:

ISIN, Wertpapier, WKN

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Performance-Fee

Manche Investmentfonds berechnen eine sogenannte Performance-Fee oder Performancegebühr, wenn der Fonds Gewinne erwirtschaftet. Der Grundgedanke hinter einer Performancegebühr ist es, die Interessen von Anlegern und Fondsmanagement anzugleichen. Denn durch eine zusätzliche Vergütung bei hohen Erträgen des Investmentfonds hat das Fondsmanagement einen großen Anreiz, Gewinne zu erwirtschaften.

Berechnung der Performance-Fee

Grundsätzlich unterscheidet man drei Modelle, die festlegen, wann das Fondsmanagement eine Performancevergütung erhält:

  • Das Benchmark-Modell orientiert sich an einem Maß, dass es zu übertreffen gilt (die Benchmark). Dies kann beispielsweise ein Aktienindex sein oder eine definierte Zielrendite. Im ersten Fall versucht das Fondsmanagement die Wertentwicklung des Index nachzubilden oder zu übertreffen, im zweiten Fall eine absolute Rendite zu erzielen. Somit lässt die Leistung des Fonds objektiv messen.
  • Hurdle-Rate-Modell. Bei dem Hurdle-Rate-Modell ist eine Performance-Fee dann fällig, wenn die erwirtschafteten Erträge eine bestimmte Mindestverzinsung erreichen. Diese nennt man Hurdle, zu deutsch: Hürde.
  • High-Water-Mark-Verfahren. Bei diesem Verfahren erhält das Fondsmanagement nur eine zusätzliche Vergütung, wenn die Performance des Fonds alle bisherigen Werterzielungen übersteigt.

Üblicherweise beträgt die Performancegebühr 20 – 25 Prozent der erwirtschafteten Gewinne bei Erfüllung der Kriterien. Teilweise wird kritisiert, dass das Fondsmanagement durch Performancegebühren den Anreiz hat, zusätzliche Risiken einzugehen, da Verluste nicht direkt „bestraft“ werden. Dem entgegenhalten lässt sich das Argument der Gewinnbeteiligung bzw. der variablen Vergütung, wie sie beispielsweise im Vertrieb üblich ist.

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