0800 - 11 55 700

Anruf kostenfrei! Mo.-Fr. 9:00-18:00 Uhr

Lexikon Investmentfonds - Seite 27

Vorteile bei FondsClever.de:
Kein Ausgabeaufschlag
Keine versteckten Kosten
Mit Vertrauensgarantie
StartseiteRatgeberLexikon Investmentfonds
A
AbgeltungssteuerAbsolute Return FondsAktieAktienfondsAktiengesellschaft (AG)AktienindexAktionärAll-In-FeeAltersvorsorge-SondervermögenAnlageklasseAnleihenAnteilsklassenAnteilspreisAnteilswertAsset AllocationAsset (Vermögenswert)Auflagedatum InvestmentfondsAusgabeaufschlagAusschüttung
B
BaFinBenchmarkBetaBiotechnologie Fonds - Biotech FondsBluechipsBottom-upBranchenfonds
C
Capital Asset Pricing Model (CAPM)ChartCost-Average-EffektCut-off-Zeit
D
DachfondsDepot (Investmentdepot)DepotbankgebührDepotbankvergütungDepoteinzugDepotführungsentgeltDepotübertragDerivate (Finanzderivate)Deutscher Aktienindex (DAX)DeutschlandfondsDiversifikationDividendenfondsDuration
E
EinlagensicherungEinlagensicherungsfondsEinmalanlageEmerging-Markets-FondsEntnahmeplanEnvironment Social Governance (ESG)ErtragsverwendungEU-TransparenzregisterEuropa-FondsEx-ante-KosteninformationenExchange Traded Fund (ETF)ExPost-Report
F
FondsanlageFondsanteilFondsdiscountFondsdomizilFondsgesellschaft (Investmentgesellschaft)FondsmanagerFondsratingFondstauschFondsvermittlerFondsvermögenFondsvolumenFondswährungForward-PricingFreistellungsauftrag
G
GeldmarktfondsGeldmengeGold-Fonds
H
HausseHedge-Fonds
I
ImmobilienaktienInflationInformation RatioInternational Securities Identification Number (ISIN)
J
JahresberichtJahressteuerbescheinigung
K
KapitalmarktKonsumgüter-FondsKorrelationKorrelationskoeffizient
L
Large CapsLimits und Dynamische Limits beim Handel mit FondsLong-Short-Strategie
M
Markowitz PortfoliotheorieMarktkapitalisierungMid CapsMischfondsMulti-Asset-Fonds
N
NachhaltigkeitsfondsNachhaltigkeitsindexNebenwerteNet Asset Value
O
ÖkofondsOffene ImmobilienfondsOutperformance
P
PerformancePerformance-FeePortfolioPortfolio-TheoriePreislieferung
R
Real Estate Investment Trust (REIT)REITRendite von InvestmentfondsRentenfondsRisikoRisiko-Ertrags-ProfilRisikostreuungRobo-AdvisorRobotics-FondsRohstoff-FondsRücknahmegebühr von Fondsanteilen
S
Sharpe RatioSmall CapsSondervermögenStandardwerteSustainable and Responsible Investment (SRI)Sustainable Development Goals (SDG)Synthetic Risk and Reward Indicator (SRRI)
T
TeilfreistellungThesaurierungTotal Expense Ratio (TER)Total Return FondsTracking ErrorTransaktionskosten
U
Umbrella-FondsUnited Nations Global Compact
V
Value at Risk (VaR)Valuta Kauf und VerkaufVerkaufsprospekt InvestmentfondsVerlustverrechnungstopfVermögenswirksame LeistungenVertriebsprovisionVerwaltungsvergütungVL SparenVolatilität
W
Wertpapierkennnummer (WKN)Wesentliche Anlegerinformationen
X
Xetra
Z
ZielfondsZins

Neuste Einträge im Lexikon Investmentfonds

Nachhaltigkeitsfonds

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Nachhaltigkeitsfonds oder auch „Ethikfonds“ einen Investmentfonds, dessen Investmentstrategie nicht nur auf die bloße Erzielung einer möglichst hohen Rendite ausgerichtet ist. Gerade die Punkte verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Handeln besitzen einen enormen Stellenwert bei Nachhaltigkeitsfonds. Dabei kommen lediglich Unternehmen in Betracht, die nachhaltig wirtschaften. Die Auswahl der Wertpapiere, in die der Fonds anlegt, erfolgt nach einer im Fondsprospekt festgeschriebenen Methode. Dementsprechend kommen die Methoden „Ausschlusskriterium“, „Positivauswahl“, „Best in class-Ansatz“ und „Themenfonds“ zum Einsatz.

Ethisch-nachhaltige Geldanlage in Nachhaltigkeitsfonds

Die Nachfrage nach nachhaltigen Investmentprodukten wächst seit geraumer Zeit stetig an und liegt voll im Trend. Dementsprechend achten immer mehr Privatanleger aber auch institutionelle Kapitalgeber und Unternehmen bei ihrer Kapitalanlage auf die Einhaltung sozialer, ökologischer und kultureller Kriterien. Viele Investoren wollen neben einer guten finanziellen Rendite auch einen gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert durch ihre Kapitalanlage in Fonds erwirtschaften.

Der Leitgedanke der ethisch-nachhaltigen Kapitalanlage liegt in der aktiven Mitgestaltungsmöglichkeit des Anlegers auf wirtschaftliche Abläufe und unternehmerisches Handeln begründet. Dadurch leistet der Anleger durch seine Geldanlage in Nachhaltigkeitsfonds einen konkreten Beitrag zu mehr Ethik und Nachhaltigkeit und schont gleichzeitig die Ressourcen der heutigen und zukünftigen Generationen. Das Fondsmanagement bedient sich dabei verschiedener Methoden, um die passenden Investments zu identifizieren und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

ESG-Kriterien: Schlüsselkriterien zur Nachhaltigkeit

Die Schlüsselkriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, wurden von der „Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management“ (DVFA) ins Leben gerufen. Aus dem Englischen leitet sich die Abkürzung „ESG“ ab und steht für „Environment Social Governance“. Der Impuls war und ist, dass weder Nachhaltigkeitsberichte noch Lageberichte den Erfordernissen von Investoren, Finanzanalysten und Kreditgebern genügen. Es sollten also neue extra-finanzielle Leistungsindikatoren, die sich an den Bedürfnissen der Finanzbranche orientieren, geschaffen werden.

Die ESG-Kriterien sind messbar und sollen die unterschiedlichen Firmen unter Einbeziehungen ökologischer und sozial-gesellschaftlicher Kriterien vergleichbarer machen. Kapitalanleger finden in den ESG also eine Orientierungshilfe, ebenso wie zahlreiche Ratingagenturen, die ihre Analysen darauf aufbauen. So betreffen ESG-Kriterien beispielsweise Maßnahmen zu Umweltverträglichkeit, Nutzung erneuerbarer Energiequellen, Gesundheit und Sicherheit von Produkten bzw. gegen Fehlquoten bei Mitarbeitern, Belegschaftsänderungen infolge von Umstrukturierungen oder Korruption. Kurzum, es geht um die Evaluierung der unternehmerischen Sozialverantwortung auf freiwilliger Basis, welche über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht.

Rabattangebot jetzt gratis und unverbindlich anfordern!

Geldmenge

Im Eurowährungsgebiet beschreibt der Begriff Geldmenge den gesamten Bestand an Bargeld und Bankeinlagen, der sich auf alle Nichtbanken, wie z.B. Privatpersonen und Unternehmen, verteilt. Guthaben der Banken, zum Beispiel bei der EZB, finden dabei keine Berücksichtigung. Für die Wirtschaft stellt die Geldmenge eine wichtige ökonomische Größe dar und hängt eng mit der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen zusammen. Sie liefert Informationen bezüglich der langfristigen Preisentwicklung. Die wesentlichen Funktionen von Geld sind zum einen Tausch- und Zahlungsmittel und zum Anderen Wertaufbewahrungsmittel. Da der Übergang zwischen den beiden ersten Funktionen einerseits und der Wertaufbewahrungsfunktion andererseits gleitend ist, werden auch mehrere Geldmengen betrachtet. Deshalb unterscheidet das Eurosystem drei Geldmengen M1, M2 und M3 in Abhängigkeit von der jeweiligen Verfügbarkeit des Geldes für den Bankkunden.

Geldmenge M1

Die Geldmenge M1 umfasst diejenigen Geldguthaben von Nichtbanken, die ein Kunde am schnellsten in liquides Bargeld umtauschen kann. Dazu zählen alle außerhalb des Bankensektors zirkulierenden Bargeldbestände zum einen und täglich fällige Einlagen (Sichteinlagen) der Privatpersonen und Unternehmen auf Girokonten zum anderen. Die Einlagen können jederzeit in uneingeschränkt liquides Bargeld umgewandelt werden und zählen deshalb auch dazu. Anders ausgedrückt gehören zur Geldmenge M1 alle Geldbestände über die jederzeit verfügt werden kann.

Geldmenge M2

Zusätzlich zum gesamten Bargeldbestand und Bankeinlagen rechnet die Geldmenge M2 noch Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten und Termineinlagen mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren dazu. Als Termineinlagen bezeichnet man Gelder, die bei einer Bank zu einem Festzins und zu einer bestimmten Laufzeit angelegt werden können.

Dagegen sind Spareinlagen grundsätzlich unbefristet und nach einer bestimmten Kündigungsfrist rückforderbar. Die Verzinsung gestaltet sich in der Regel variabel und passt sich dem allgemeinen Zinsniveau an. Normalerweise kann ein Bankkunde bei Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist bis zu 2.000,- Euro pro Monat abheben. Für Beträge, die über diese Summe hinausgehen, muss der Privatanleger jedoch die jeweiligen Kündigungsfristen beachten. Unterlässt er dies, kann die Bank einen Strafzins erheben.

Im Gegensatz zu den Sichteinlagen kann der Sparer die Spareinlagen gerade nicht jederzeit für Zahlungen heranziehen. Jedoch sind Termingelder und Spareinlagen mit kurzen Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen relativ fix in Bestandteile der Geldmenge M1 umwandeln. Deshalb bilden sie zusammen mit M1 die Geldmenge M2.

Geldmenge M3

Die nächste Stufe ist die sogenannte Geldmenge M3. Sie beinhaltet die Bestandteile von M2 und darüber hinaus noch weitere kurzfristige Geldanlagen, die Banken und Finanzinstitute ausgeben und hinsichtlich ihres Liquiditätsgrads mit Bankeinlagen vergleichbar sind. Es ist die Rede von kurzfristigen Bankschuldverschreibungen (Laufzeit bis 2 Jahre), Geldmarktfondsanteile sowie Repogeschäfte.

Bei einer Bankschuldverschreibung zahlt die Bank nach Ablauf der Laufzeit den Nennwert an den Inhaber der Schuldverschreibung zurück. Der Käufer erhält Zinsen für die Überlassung seines Kapitals.

Geldmarktfonds verkaufen Anteile an Investoren, um sich Kapital zu beschaffen, die sie dann in kurzfristige Anlageformen anzulegen. Verkauft der Anleger seine Fondsanteile wieder zurück, bekommt er den Gegenwert als Sichteinlage auf sein Konto ausbezahlt.

Bei Repogeschäften besteht eine kurzfristige Rückkaufverpflichtung zwischen einer Bank und einer Nichtbank bezüglich eines gegen Zahlung an die Nichtbank verkauften Vermögensgegenstandes (z.B. ein Wertpapier). Ziel ist die kurzfristige Liquiditätsbeschaffung der Bank. Ökonomisch betrachtet liegt eine Termineinlage vor, die mit Wertpapieren besichert ist.

Keine eindeutige Definition der Geldmenge möglich

Die Übergänge der drei vorgestellten Geldmengen sind fließend. Deshalb ist es schwer, eine eindeutige Definition herauszuarbeiten. Letztendlich verwenden verschiedene Länder verschiedene Geldmengenbegriffe, je nachdem welche Kriterien für das jeweilige Land am wichtigsten erscheinen und zur Erfüllung der geldpolitischen Ziele am besten passen. Beispielsweise verwenden die Schweiz und die USA eine andere Definition als die EU und der Euroraum. Das Eurosystem verwendet die Geldmenge M3 für seine monetären Lageeinschätzungen.

Rabattangebot jetzt gratis und unverbindlich anfordern!

Deutschlandfonds

Deutschlandfonds sind Investmentfonds, die in Aktien deutscher Unternehmen investieren. Deutsche Unternehmen gelten im internationalen Vergleich als sehr solide. Beispielsweise hat sich die deutsche Wirtschaft in der Finanzkrise 2009 stark gezeigt und sich schnell wieder erholt. Privatanleger können mit Deutschland-Fonds von dieser robusten Wertentwicklung profitieren.

Die Stärke der größten deutschen Unternehmen zeigt sich beispielsweise auch im DAX, dem deutschen Aktienindex. Der DAX bildet die Wertentwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen ab und hat sich als Leitindex für deutsche Aktiengesellschaften etabliert. Historisch gesehen hat der DAX in einem rollierenden Zeitraum von 13 Jahren und mehr immer ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Das heißt, dass ein Anleger über einen langfristigen Anlagehorizont von mindestens 13 Jahren mit dem DAX immer sein Vermögen vermehren konnte.

Deutschlandfonds stehen auf solidem Fundament

Die größte europäische Volkswirtschaft verspricht eine nachhaltige Entwicklung. „Made in Germany“ ist weltweit ein Gütesiegel, dass für höchste Qualität steht. Hohe Bildungsstandards, die gute Infrastruktur und die Krisenfestigkeit machen Deutschland auch für internationale Investoren sehr attraktiv. Zudem sind in Deutschland sind viele Hidden Champions („versteckte Gewinner“) ansässig. Dies sind vergleichsweise unbekannte Unternehmen, die auf dem Weltmarkt eine führende Position innehaben. All dies spricht eindeutig für den „Standort Deutschland“.

Informieren Sie sich jetzt unverbindlich über die Anlage in Deutschland-Fonds!

Rabattangebot jetzt gratis und unverbindlich anfordern!

Zins

Der Zins ist der Geldbetrag, den ein Schuldner einem Gläubiger für die befristete Überlassung von Kapital oder Sachen entrichtet. Die Zinsen stellen das Entgelt für die zeitliche Überlassung des Kapitals dar. Beispielsweise verzinsen Banken eingezahltes Sparguthaben. Auf die Zinszahlungen fallen dann wiederum Zinsen an, die sogenannten Zinseszinsen.

Abgrenzung von Zinsen zu Erträgen

Allgemein unterscheiden sich Zinsen von Erträgen darin, dass Gläubiger Zinsen für die Verleihung von Kapital erhalten, wohingegen Erträge dem Besitzer eines Vermögenswertes zufließen. Dies ist der Grund, weshalb Investmentfonds im Gegensatz zu Banksparprodukten keine Zinsen auszahlen. Investmentfonds legen das Kapital der Anleger direkt in Vermögenswerte wie beispielsweise Aktien, Anleihen oder Immobilien an, welche Erträge erwirtschaften. Diese Erträge fließen dem Investmentfonds zu – der Wert eines Anteils steigt. Ferner existieren ausschüttende Investmentfonds, welche erzielte Erträge in regelmäßigem Turnus an die Anleger ausschütten.
„Zins“ weiterlesen…

Infopaket jetzt gleich gratis und unverbindlich anfordern!

Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only). Quellen für alle Daten/Fakten zu Investmentfonds: FWW GmbH (Kurse/ Daten), Stiftung Warentest (Ratings/Bewertungen). Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.

Kontakt

0800 - 11 55 700

Anruf ist kostenfrei!Anruf für Sie kostenfrei!

Mo.-Fr. 9:00-18:00 Uhr

Kontaktformular Rückruf-Service Anschrift Gratis Infopaket
Online Depoteröffnung

Depoteröffnung

Einfach online eröffnen!

Jetzt Depot bei FondsClever.de eröffnen und 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag sichern!

Wir verwenden auf unseren Webseiten Cookies. Neben technischen und funktionalen Cookies setzen wir Cookies zur Statistik und zum Marketing.

Mit "Cookies akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung aller Cookies zu.Unter "Cookie-Einstellungen" können Sie eine Auswahl treffen und erteilte Einwilligungen widerrufen.Siehe Datenschutz und Impressum.

Cookie-Einstellungen ändern
Cookies akzeptieren

© 2020 DTW GmbH - www.FondsClever.de

FondsClever.de ist ein Geschäftsbereich der DTW GmbH