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Lexikon Investmentfonds - Seite 2

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Pantoffel-Portfolio

Die Stiftung Warentest Finanztest preist das sogenannte Pantoffel-Portfolio als „pflegeleichte Langfristanlage“ an. Die Bezeichnung rührt daher, dass das Pantoffel-Portfolio maximal gemütlich und pflegeleicht sein soll. So soll es ausreichen, zu Beginn die Struktur des Portfolios festzulegen und etwa einmal im Jahr die Anteile zu überprüfen und gegebenenfalls eine Anpassung durchzuführen.

Aufbau und Struktur Pantoffel-Portfolio

Grundtyp

Die einfachste Variante eines Pantoffel-Portfolios ist eine 50/50 Aufteilung der Anlage in sichere Staatsanleihen und in chancenreiche Aktien. Dazu werden ein Rentenfonds (bspw. europäische Staatsanleihen) und ein breit streuender Aktienfonds (bspw. der MSCI World) ins Portfolio aufgenommen.

Sicherheits-Pantoffel

Besonders sicherheitsorientierte Anleger können ihr Risiko mit einer höheren Quote an Staatsanleihen im Portfolio senken. Die Stiftung Warentest schlägt hierzu eine 75/25 Aufteilung vor. Zu drei Viertel wird das verfügbare Kapital in Rentenfonds angelegt und das verbleibende Viertel in Aktienfonds.

Risiko-Pantoffel

Risikoorientierte Anleger können eine höhere Aktienquote wählen. Beispielsweise ist eine 25/75 Struktur möglich: 25 Prozent des Anlagebetrages werden in Rentenfonds angelegt und ganze 75 Prozent in Aktienfonds.

Einschränkung

Beachten Sie bitte, dass es sich um grundlegende Typen handelt, die keinesfalls die bestmögliche Anlage in Ihrer individuellen Situation darstellen müssen. Die optimale Geldanlage ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie beispielsweise ihren finanziellen Zielen, Ihrer Einkommenssituation, von Ihrer Risikofreudigkeit, Ihrem Alter und weiteren. Daher kann ein Pantoffel-Portfolio zwangsweise nur ein Kompromiss darstellen. Bei der Entscheidungsfindung kann Ihnen das „magische Dreieck der Vermögensanlage“ gute Anhaltspunkte geben.

Vorzüge des Pantoffel-Portfolios

Das Konzept des Pantoffel-Portfolios besticht durch seine Einfachheit: Man nehme einen Rentenfonds, kombiniere diesen mit einem breit streuenden Aktienfonds und voilà! – schon steht das Pantoffel-Portfolio! Dazu braucht es kein umfassendes Fachwissen und keine umfangreiche Recherche. Pflegeleicht ist das Portfolio zudem noch: Nur ab und an sei eine Anpassung nötig, so die Stiftung Warentest. Damit ist das Konzept für die meisten Anleger sehr attraktiv.

Kritik am Pantoffel-Portfolio

Die größte Stärke des Pantoffel-Portfolios ist zugleich die größte Schwäche: Die einfachen Faustregeln sind sehr leicht umzusetzen, können jedoch bei unbedachter Anwendung zu unangenehmen Überraschungen führen.

Beispielsweise gelten insbesondere südeuropäische Staatsanleihen nicht mehr uneingeschränkt als sicher. Ein Portfolio, das zu stark in diese Richtung fokussiert ist, kann mehr Risiko beinhalten als dem Anleger vielleicht bewusst ist.

Zudem lässt das Pantoffel-Portfolio einen der wichtigsten Faktoren außen vor: Das Alter des Anlegers. Denn unterschiedliche Lebensabschnitte bringen ganz unterschiedliche Anforderungen und Ziele mit sich: Für einen 25-jährigen Anleger kann ein 25/75 Anlagemix (25 Prozent Anleihen und 75 Prozent Aktien) sinnvoller sein als ein 75/25 Anlagemix, wohingegen für einen 75-jährigen Anleger genau das Gegenteil der Fall ist.

Umschichtung beim Pantoffel-Portfolio

Zudem gibt das Pantoffel-Portfolio nur vage Antworten auf die Frage, wie die Anpassung des Portfolios erfolgen sollte. Nehmen wir beispielsweise an, ein Anleger legt ein solches Pantoffel-Portfolio mit 50 Prozent Staatsanleihen und 50 Prozent Aktien auf. Die Aktien erzielen im Laufe des Jahres hohe Kursgewinne, so dass sich die Gewichtung innerhalb weniger Monate auf beispielsweise 30 Prozent Anleihen und 70 Prozent Aktien ändert. Damit hat der Anleger ein Portfolio, dass nicht mehr zu seinem Chance-Risiko-Profil passt: Wenn das 50/50 Portfolio genau den richtigen Kompromiss bietet, ist das 30/70 Portfolio viel zu riskant. Der Anleger muss eine Anpassung vornehmen. Im konkreten Fall bedeutet dass, Anteile der Aktienfonds zu verkaufen und zusätzliche Rentenfondsanteile ins Portfolio zu holen. Auch wenn die Umschichtung aus Kostengründen im Durchschnitt nicht zu oft erfolgen sollte, ist es sicherlich sinnvoll, die Entwicklung des Portfolios mehr als nur einmal im Jahr zu verfolgen.

Aktive vs. passive Fonds

Letztlich ist zu ergänzen, dass die Stiftung Warentest teilweise passiv gemanagte ETFs empfiehlt. Diese bilden den jeweiligen Aktienindex möglichst genau nach. Daher sind die Kosten von ETFs meist geringer als bei aktiv gemanagten Fonds. Doch wo aktiv gemanagte Fonds bei Abschwüngen an der Börse gegensteuern können, macht der Anleger mit ETFs den ganzen Rutsch mit.

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Sicherheit

Die Sicherheit ist das wichtigste Anlagekriterium in Deutschland. Sie sagt aus, dass der Rückzahlungsbetrag genau so hoch ist wie der Anlagebetrag. Das bedeutet, dass die Substanz des Vermögens keinen Schaden nimmt. Die Erwirtschaftung von Rendite ist hier erstmal nicht relevant. Die verschiedenen Risikoklassen geben an wie sicher eine Anlage ist. Unter Risikoklasse 1 fallen Sparbriefe, Tagesgeld, kurzfristiges Festgeld, aber auch Bausparverträge oder Euro-Geldmarktfonds. Diese Geldanlagen gelten als am sichersten. Dennoch gibt es für Sicherheit keine 100%ige Garantie.

Einflussfaktoren auf die Sicherheit

Bonitäts- und Emittentenrisiko:

Mit dem Kauf von Wertpapieren gibt der Anleger dem Emittenten ein Darlehen. Der Emittent muss das geliehene Geld inklusive Zinsen oder Dividendenausschüttung zurückzahlen. Ist er dazu nicht in der Lage, entsteht ein Verlust für den Anleger. Im Falle einer sich erheblich verschlechternden wirtschaftlichen Situation kommt es zu einem erhöhten Emittentenrisiko.

Kurs- und Kursänderungsrisiko:

Das allgemeine Marktrisiko ist das Risiko einer Preisänderung, die in keinem direkten Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation des einzelnen Unternehmens oder einer Branche steht. Ein Aktienkurs eines Unternehmens kann beispielsweise sinken, obwohl sich aktuell an der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens nichts geändert hat. Die Auslöser für so eine Entwicklung sind nicht vorhersehbar. Die Senkung des allgemeinen Marktzines bedeutet tendenziell eine Steigerung der Kurse. Umgekehrt fallen die Kurse, wenn der Marktzins steigt. Das unternehmensspezifische Risiko dagegen ist das Risiko einer rückläufigen Kursentwicklung durch Faktoren, die die emittierende Gesellschaft betreffen. Der Aktienkurs eines Unternehmens kann sich entgegen dem allgemeinen Trend entwickeln. Eine häufige Ursache dafür sind Fehlentscheidungen des Managements.

Liquiditätsrisiko:

Die Liquidität einer Geldanlage ist sichergestellt, solange Anteilsrückgaben und sonstige Zahlungsverpflichtungen jederzeit beglichen werden können. Ein Investmentfonds investiert beispielsweise das Geld der Anleger in Vermögenswerte. Diese schwanken im Wert. Demnach unterliegt das Fondsvermögen gewissen Risiken, die die Rendite und somit den Rückzahlungswert beeinflussen.

Inflationsrisiko:

Inflation bedeutet die Entwertung des Geldes. Dadurch erleidet der Anleger einen Verlust an seinem Vermögen. Der Realwert sinkt und auch die realen Erträge. Die Realverzinsung spielt daher eine große Rolle. Sie ist die Differenz zwischen der Rendite und der Inflationsrate. Die Inflationsrate sollte immer geringer sein als der nominale Zins.

Währungsrisiko:

Vermögensanlagen, die Anleihen in ausländischen Währungen oder Aktien ausländischer Unternehmen enthalten, sind risikobehaftet. Sinkt beispielsweise der Dollar, sinken ebenfalls die Erträge auf Euro-Basis. Das Währungsrisiko (Wechselkursrisiko) besagt also, dass beim Auflösen der Investition weniger Geld zurückgezahlt wir als erwartet.

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Magisches Dreieck der Vermögensanlage

Das magische Dreieck der Vermögensanlage ist eine Faustformel. Sie beschreibt das Verhältnis der Zielfaktoren bei Kapitalanlagen. Und zwar Liquidität, Sicherheit und Rendite. Die Realisierung von allen Zielen zur selben Zeit ist nicht möglich. Deshalb erfordert jede Kapitalanlage Kompromisse. Die drei Faktoren stehen gewissermaßen in Konkurrenz zueinander. Zum Beispiel bedeutet hohe Sicherheit immer auch Verzicht auf hohe Renditen. Die Anlagestrategie hängt individuell vom Anleger und seinen Präferenzen ab.

Liquidität. Rendite, Sicherheit, Dreieck

Rendite

Die Rendite bezieht sich immer auf das eingesetzte Kapital. Sie ist der jährlich erzielte Ertrag der Vermögensanlage. Somit ist die Rendite ein wichtiger Aspekt zur Erfolgsmessung. In der Regel vergrößern sich Renditechancen bei steigendem Risiko. Das bedeutet, ein Anleger kann mit dieser Strategie hohe Erträge erwirtschaften oder Verlust machen. Aktien sind die renditestärkste Anlageform. Aktionäre erhalten eine jährliche Dividende. Allerdings haben sie auch hohe Wertschwankungen zu befürchten. Verliert eine Aktie stark an Wert, dauert es einen längeren Zeitraum bis sie sich davon erholt hat.

Liquidität

Mit Liquidität ist die Verfügbarkeit über liquide Mittel gemeint. Ein Beispiel dafür ist das Bankguthaben oder das Tagesgeld, denn es ist täglich am Bankautomaten verfügbar. Allerdings steht die Liquidität im Konflikt mit der Rendite. Durch die sehr niedrigen Zinsen, lassen sich kaum Erträge erwirtschaften. Ebenso eignen sich Investementfonds mit geringem Risiko. Beispielsweise schwanken Geldmarktfonds nur wenig im Wert und Handelsaufträge können börsentäglich aufgegeben werden. Eine hohe Liquidität heißt auch, dass ein Vermögenswert schnell verkauft werden kann. Beispielsweise haben die Aktien der Unternehmen des deutschen Aktienindex eine hohe Liquidität. Deshalb können Aktienfonds in der Regel sehr schnell gekauft und verkauft werden. Anders als im ersten Beispiel, steht die Liquidität nun der Sicherheit gegenüber. Der Zielfaktor Liquidität bedeutet immer ein Verlustrisiko oder niedrige Renditechancen.

Sicherheit

Eine Geldanlage ist sicher, wenn der Anlagebetrag bis zur Rückzahlung vollständig erhalten bleibt. Sicherheit gewähren Anlagen aus der Risikoklasse 1. Dazu zählen Sparbriefe, Tagesgeld, kurzfristiges Festgeld sowie Bausparverträge und Euro-Geldmarktfonds. Allerdings muss hierbei auch die Inflation betrachtet werden. In der Regel übersteigt die Inflationsrate die Höhe der Zinserträge. Das bedeutet zwar, der Rückzahlungsbetrag entspricht nominal dem Anlagebetrag, aber die Kaufkraft sinkt und es entsteht ein Verlust. Es findet eine Entwertung des Geldes statt.

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Liquidität

Liquidität leitet sich von dem lateinischen Wort „liquidus“ (dt. flüssig) ab und setzt die Verfügbarkeit über genügend Zahlungsmittel voraus. Ein Unternehmen ist flüssig, wenn es mit liquiden Mitteln seinen Zahlungsverpflichtungen aus Schulden jederzeit nachkommen kann. Liquide Mittel sind Geldmittel und Bestände, die direkt zur Verfügung stehen oder unmittelbar in Geld verwandelt werden. Bei Investmentfonds geht es darum wie schnell der Vermögenswert gehandelt (liquidiert) werden kann. Das bedeutet, Fonds erfüllen mögliche Anteilrückgaben problemlos. Zum Beispiel weisen die Aktien der Unternehmen des deutschen Aktienindex eine hohe Liquidität auf. Der Vermögenswert wird schnell gekauft und wieder verkauft. Das ist nicht bei allen Investmentfonds der Fall. Zum Beispiel bei Fonds aus Schwellenländern erfolgt die Rückgabe nicht immer unmittelbar, sondern dauert etwas länger.

Liquidität bei Fonds

Viele Fonds besitzen Barreserven. Das sind (noch) nicht investierte liquide Mittel. Sie sind eine Art Puffer, um bei neuen Anlagechancen reagieren zu können. Natürlich auch, um Anteilrückgaben durchzuführen. Die Liquiditätsquote beschreibt die Höhe der Barreserven in einem Fonds. Umso höher die Quote, umso höher der Anteil an Barreserven. Ein Fonds darf maximal 49% seines Vermögens als Barresevere halten. Im Verkaufsprospekt steht die Liquiditätsquote unter dem Stichpunkt Geldmarkt/Kasse in der Assetverteilung. Klare Richtlinien sind bei der Höhe der liquiden Mittel nicht vorhanden. Die einzelnen Fondstypen unterscheiden sich voneinander. Ebenso ihre Anlagestrategie. Aktienfonds weisen oft eine sehr niedrige Liquiditätsquote auf. Dennoch ist es keine Regel und es gibt Ausnahmen. Rentenfonds sind dagegen flexibler. Daher fordern sie eine individuelle Betrachtungsweise. Dennoch gilt, dass Barreserven (ähnlich wie das Bankguthaben) zurzeit keinen Mehrwert bringen. Folglich sind hohe Reserven in einem Fonds über einen längeren Zeitraum kontraproduktiv.

Liquidität bei Geldanlagen

Liquidität. Rendite, Sicherheit, Dreieck

Das magische Dreieck der Vermögensanlage zeigt den Zielkonflikt einer jeden Geldanlage in Investmentfonds. Die grundlegenden Absichten eines Anlegers sind die Verfügbarkeit über liquide Mittel, das Erzielen einer hohen Rendite oder die Sicherheit seiner Geldanlage, um Verluste möglichst zu vermeiden. Es ist nicht möglich alle drei Ziele gleichzeitig zu Maximieren. Die Erfüllung zweier Ziele geht immer  nur auf Kosten des übrig gebliebenen Ziels. Die Anlagestrategie hängt individuell vom Anleger und seinen Präferenzen ab.

  1. hohe Sicherheit, hohe Liquidität und niedrige Rentabilität:  In diese Kategorie fallen Investmentfonds mit geringem Risiko. Beispielsweise schwanken Geldmarktfonds nur wenig im Wert. Daraus folgt für den Anleger eine hohe Sicherheit. Auch Handelsaufträge gehören dazu, denn sie können börsentäglich aufgegeben werden. Somit sind sie schnell liquidierbar.
  2. hohe Sicherheit, niedrige Liquidität und hohe Rentabilität: Zum Beispiel langfristige Anleihen und Immobilien. Das Anlagekapital ist bei diesen Geldanlagen gebunden. Das bedeuet es kann nicht von einem Tag auf den nächsten abgezogen werden. Allerdings weisen diese Anlagen eine höhere Rentabilität auf als die Anlagen unter Punkt 1. Ein konkretes Beispiel sind offene Immobilienfonds. Sie haben eine Haltungsfrist von zwei Jahren und eine Kündigungsfrist von einem Jahr. Der Anleger kommt also nicht sofort an sein Geld.
  3. niedrige Sicherheit, hohe Liquidität und hohe Rentabilität: Geldanlagen mit höherem Risiko sind beispielsweise Aktienfonds, Rohstoff-Fonds oder Multi-Asset-Fonds. Das Risiko entsteht durch unvorhergesehene Schwankungen im Markt. Allerdings können Anleger mit Fondsanlagen in diesen Gruppen auch attraktive Renditechancen nutzen. Unabhängig ob mit Verlust oder mit Gewinn, können diese Investmentfonds schnell liquidiert werden. Die Liquidität ist demnach hoch.
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