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Lexikon Investmentfonds - Seite 17

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Synthetic Risk and Reward Indicator (SRRI)

Der synthetische Ertrags- und Risikoindikator (Synthetic Risk and Reward Indicator – SRRI) ist eine Kennzahl, welche sowohl Ertrag als auch Risiko eines Investmentfonds auf einer Skala von 1 bis 7 abbildet. Mit dem SRRI können Anleger damit einen Investmentfonds auf einen Blick hinsichtlich des Rendite-/Risikoprofils einschätzen. Ein niedriger Wert stellt dabei typischerweise ein relativ geringes Verlustrisiko und ein niedriges Ertragspotenzial dar. Hohe Werte stehen dementsprechend für ein höheres Verlustrisiko, aber auch ein höheres Ertragspotenzial.

Der SRRI ist im sogenannten Key Investor Document (KID), den „wesentlichen Anlegerinformationen“ zu finden.

Berechnung des SRRI bei Fonds

Die Berechnung basiert auf der Volatilität (Schwankung) der historischen Wertentwicklung des Investmentfonds der letzten fünf Jahre. Bei Fonds, die noch keine fünf Jahre am Markt sind, werden alternative Berechnungsansätze herangezogen. Als Basis dient in beiden Fällen das adjustierte Nettoinventarvermögen (das heißt, das Nettoinventarvermögen nach Abzug von Quellensteuern und Reinvestition von Ausschüttungen). Das Nettoinventarvermögen ist dabei die Summe aller Vermögenswerte eines Investmentfonds abzüglich aller ausstehenden Verbindlichkeiten zu einem Stichtag.

Dabei wird nicht zwischen Schwankungen nach oben und Schwankungen nach unten unterschieden: Die Volatilität gibt nur an, wie stark die Wertentwicklung des Fonds schwankt.

Grenzen der Aussagekraft des SRRI bei Investmentfonds

Der SRRI kann Anlegern einen ersten Anhaltspunkt darüber geben, ob ein Fonds in Bezug auf die potenziellen Renditechancen und das erwartete Risiko interessant ist. Anlegern muss bewusst sein, dass es sich beim dem synthetischen Ertrags- und Risikoindikator um eine vergangenheitsbezogene Kennzahl handelt, d. h. alle Daten, die in die Berechnung einfließen, sind historisch. Die vergangene Wertentwicklung eines Investmentfonds stellt keine Garantie für eine künftige Wertentwicklung dar.

Ferner kann eine einzige Kennzahl nur begrenzt informieren. Bei der Auswahl von Investmentfonds sollten Anleger daher weitere Informationen hinzuziehen. Der synthetische Ertrags- und Risikoindikator erfasst weiterhin die folgenden Risiken nicht:

  • eventuelle Kreditrisiken
  • das Liquiditätsrisiko
  • operationelle Risiken
  • Ausfallrisiken von Garantiegebern

Damit kann diese Kennzahl eine Orientierungshilfe bieten. Dennoch sollten sich Anleger bewusst sein, dass es sich bei dem SRRI um eine modellhafte, reduzierte Abbildung der realen Chancen und Risiken des jeweilien Investmentfonds handelt.

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Rendite von Investmentfonds

Die Rendite ist der prozentuale Erfolg, die effektive Verzinsung einer Kapitalanlage oder eines Fonds in einem definierten Zeitraum. Meistens erfolgt eine jährliche Betrachtung. Die Berechnung erfolgt, indem die Differenz aus Ertrag und Aufwand gebildet wird und das Ergebnis durch den Aufwand geteilt wird.

Der Ertrag ist dabei der Gesamtwert der Anlage am Ende des Beobachtungszeitraumes; der Aufwand ist der Gesamtwert zu Beginn des Beobachtungszeitraumes. Dies sei in folgendem Beispiel verdeutlicht:

Angenommen, ein Anleger erwirbt Anteile eines Investmentfonds im Wert von 1.000 € am 01.01.2017. Der Kurs des Investmentfonds schwankt im Lauf des Jahres, doch am 31.12.2017 sind die Anteile im Depot des Anlegers 1.080 € wert. Der Anleger hat damit im Jahr 2017 eine effektive Verzinsung seiner Kapitalanlage von (1.080 – 1.000)/1.000 = 80/1.000 = 0.08 = 8 Prozent erzielt.

Wovon hängt die zu erwartende Rendite ab?

Generell besteht ein Zusammenhang zwischen erzielbarer Rendite und dem Risiko einer Geldanlage. Hohe Renditechancen gehen mit einem hohen Risiko einher und eine niedrige erwartete Rendite mit einem niedrigen Risiko. Anleger „erkaufen“ damit höhere erwartete Renditechancen mit zusätzlichem Risiko.

Das Capital Asset Pricing Model, ein nobelpreisgekröntes Kapialmarktmodell, fußt auf der Annahme, dass sich sämtliche Wertpapiere am Markt hinsichtlich erwarteter Rendite und Risiko klassifizieren lassen.

In der Realität spielen natürlich noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Einer der wichtigsten ist die Liquidität, die angibt, wie schnell ein Vermögenswert in Geld umgewandelt werden kann. Wenn ein Anleger damit rechnen muss, sein Kapital plötzlich abziehen zu müssen, macht die Anlage in Vermögenswerte mit geringer Liquidität wenig Sinn – auch wenn diese eine hohe Rendite versprechen mögen.

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Capital Asset Pricing Model (CAPM)

Das Capital Asset Pricing Model (CAPM) ist ein Modell, welches die Funktion der Kapitalmärkte zu erklären sucht. Dieses Model wird zum Beispiel bei Produkten wie Investmentfonds oder Riesterfondssparplänen versucht umzusetzen. Mit dem CAPM lassen sich

  • die Preise riskanter Vermögenswerte zu bestimmen,
  • die zu erwartenden Renditen von Vermögenswerten bei gegebenem Risiko ermitteln und
  • die Kapitalkosten, d. h. die Refinanzierungskosten von Unternehmen kalkulieren.

Das Capital Asset Pricing Model erfasst sämtliche Wertpapiere und Investmentfonds anhand von zwei Größen: Zum einen der zu erwartenden Rendite und zum anderem dem Risiko. Das Risiko ist durch die Volatilität abgebildet und wird in einen systematischen (Marktrisiko) und einen unsystematischen (diversifizierbaren) Teil gesplittet. Damit handelt es sich bei dem Capital Asset Pricing Model um ein sogenanntes „Ein-Faktor-Modell“, da die erwartete Rendite mit einer einzigen Risikogröße erklärt wird.

Anlageentscheidung nach dem Capital Asset Pricing Model

Dreh- und Angelpunkt ist die Frage, wie ein risikoscheuer Anleger sein Kapital an den Finanzmärkten anlegt. Es wird angenommen, dass die Anlageentscheidung einzig von den zu erwartenden Renditen und den Risiken der Wertpapiere abhängig ist.

In diesem Zusammenhang baut das CAPM auf die Portfoliotheorie auf. Diese besagt, dass sich das Risiko einer Geldanlage durch Bildung eines Portfolios auf verschiedenen, unterschiedlich schwankenden Wertpapieren reduzieren lässt. Da die einzelnen Wertpapiere oder Fonds nicht gleichauf, sondern unterschiedlich schwanken, gleichen sich die Wertschwankungen teilweise aus, wodurch das Gesamtrisiko des Investmentportfolios reduzieren lässt.

Wenn man nun davon ausgeht, dass eine Vielzahl von risikoscheuen Finanzmarktteilnehmern rational nach der Portfoliotheorie investieren, so postuliert das CAPM ein Marktgleichgewicht. Dies ermöglicht, dass mit dem CAPM die theoretisch zu erwartende Rendite eines beliebigen Wertpapiers oder Investmentfonds abgeleitet werden kann, sofern der risikofreie Zins und das Risiko des Gesamtmarktes bekannt sind.

Grafisch ist das zentrale Ergebnis des CAPM ist die sogenannte Wertpapierkennlinie (Security Market Line, SML). Die Wertpapierkennlinie stellt alle Kombinationen aus einem beliebigen Wertpapier und der Anlage (bzw. Kreditaufnahme) zum risikofreien Zins dar.

Kritische Würdigung des Capital Asset Pricing Model

Das CAPM fußt auf idealtypischen Annahmen, aufgrund welcher sich das Modell einer empirischen Überprüfung entzieht. Insbesondere liegen die Annahmen zu Grunde, dass

  • die Renditen sämtlicher Wertpapiere oder Fonds normalverteilt sind,
  • Anleger risikoscheu sind und
  • Kapitalmärkte vollkommen sind, d. h. alle Marktteilnehmer sind rational und haben die gleichen Präferenzen, perfekter Wettbewerb vorherrscht und keine Transaktionskosten existieren.

Diese Annahmen sind in der Realität nicht haltbar. Dennoch hat das Capital Asset Pricing Model einen hohen Erklärungsgehalt – es besagt, dass der faire Preis eines Vermögenswertes vom Risiko dieses Vermögenswertes abhängt – im Gegensatz zu bisherigen Modellen, die sich auf einen Gleichgewichtspreis im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage fokussierten. Moderne Kapitalmarktmodelle wie das Drei-Faktor-Modell von Fama und French oder das Vier-Faktor-Modell von Carhart sind letztlich Weiterentwicklungen des CAPM.

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Value at Risk (VaR)

Value at Risk (VaR, wörtlich: „gefährdeter Wert“) ist ein Risikomaß, das angibt, welchen Verlust ein Portfolio oder Investmentfonds in einem definierten Zeitraum mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (dem Konfidenzintervall) nicht überschreitet. Value at Risk (VaR) – oder auch der „Wert im Risiko“ – ist also eine Kennzahl, die das Maß des Risikos in einem Wertpapierportfolio oder eines Investmentfonds beschreibt.

Beispielsweise bedeutet ein VaR auf Tagesbasis in Höhe von 12 Prozent im 99-prozentigen Konfidenzintervall, dass der potenzielle Verlust von einem Tag auf den nächsten mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit maximal bei 12 Prozent liegt.

Das Risikomaß Value at Risk wurde von der nordamerikanischen Großbank J. P. Morgan entwickelt. Deren damaliger CEO Sir Dennis Weatherstone war es Leid, Berichte mit einer Vielzahl verschiedener Risikomaße zu erhalten, welche sich dadurch kaum vergleichen ließen. Unter dem Dach der RiskMetrics™ – Methode stellte J. P. Morgan 1992 den Value at Risk vor und machte die Methode allen Marktteilnehmern zugänglich.

Anwendung des Value at Risk bei Fonds

Kennzahlen wie der VaR werden insbesondere von Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften verwendet. Beispielsweise nutzen Banken den VaR in Verbindung mit anderen Risikomaßen, um die notwendige Eigenkapitalunterlegung für Kredite festzulegen. Der Value at Risk Ansatz kann eine wichtige Basis für ein wirksames Risikomanagement bei Investmentfonds für den Fondsmanager sein. Für jeden Investmentfonds kann das Value at Risk (VaR) ermittelt werden, die dem Anleger zeigen soll, wie riskant das betrachtete Papier ist. Diese und weitere Kennzahlen finden Sie auf dem jeweiligen Datenblatt eines Fonds. Die Kennzahl VaR soll den größtmöglichen Verlust, den ein Anleger mit dem betrachteten Fonds unter bestimmten Vorraussetzungen erzielen kann anschaulich machen.

Grenzen der Aussagekraft:

Der VaR gibt an, welche Verlustschwelle eine Position mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nicht überschreitet. Doch damit kann keine Aussage über die Höhe des potenziellen Verlustes getroffen werden. Deshalb ist dieses Risikomaß anfällig gegenüber „schwarzen Schwänen“ (nach Nassim Nicholas Taleb). Dabei handelt es sich um seltene Ereignisse am Rande der Wahrscheinlichkeitsverteilung mit katastrophischen Konsequenzen. Ein Beispiel für ein solches Ereignis könnte ein extremes Wetterereignis sein. Deshalb wird der Value at Risk auch als „Schönwetter-Risikomaß“ bezeichnet.

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