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Lexikon Investmentfonds - Seite 14

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Jahressteuer­bescheinigung

Die Jahressteuer­bescheinigung gibt einen Überblick über alle steuerpflichtigen Kapitalerträge aus Konten oder Depots. Dazu zählen Gewinne aus Zinsen, Dividenden oder Wertpapier- und Fondverkäufen. Sie informiert auch über die Höhe der Steuern aus Kapitalerträgen, welche die Bank abgeführt hat. Die Daten braucht man, um zuviel gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückzuholen. Das geht über die Anlage KAP in der Steuererklärung.

Was genau steht in der Jahressteuer­bescheinigung?

Die Jahressteuer­bescheinigung zeigt detailliert, welche Steuern für welche Anlageprodukte eines Kunden angefallen sind. Sie umfasst alle Transaktionen, aus denen Einkünfte gemäß §20 EStG entstanden sind. Unter anderem werden folgende Zahlen angegeben:

  • Höhe der Kapitalerträge, beispielsweise Zinsgewinne oder Gewinne aus Wertpapiergeschäften
  • Gewinne aus Kapitalanlagen, beispielsweise aus dem Verkauf von Fondsanteilen
  • angegebener Sparerpauschbetrag
  • Summe der abgeführten Kapitalertragssteuer
  • Summe des abgeführten Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer
  • Angerechnete sowie noch nicht angerechnete ausländische Steuern (für Fonds, die im Ausland investieren und dort Steuern abführen)

Die Banken müssen ihren Kunden kostenlos eine Jahressteuer­bescheinigung ausstellen. Manche Geldinstitute verschicken sie unaufgefordert zu Jahresbeginn. Bei anderen muss der Kunde sie anfordern. Bei der ebase wird die Jahressteuer­bescheinigung in der Regel Anfang März in den persönlichen Online-Postkorb eingestellt.

Abgeltungssteuer

Seit Anfang Januar 2009 gilt für Kapitaleinkünfte die Abgeltungssteuer. Seitdem führen die Banken Steuern für im Inland erzielte Gewinne automatisch ab. Der Steuersatz auf Kapitalerträge liegt pauschal bei 25 Prozent. Dazu kommen von dieser Summe noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer in Höhe von acht oder neun Prozent, je nach Bundesland.

Anleger müssen ihre Kapitalerträge also grundsätzlich nicht mehr in der Steuererklärung angeben. In einigen Fällen kann es aber dennoch sinnvoll sein.

Jahressteuer­bescheinigung wichtig für Anlage KAP

Anhand der Jahressteuer­bescheinigung lässt sich überprüfen, in welcher Höhe die Bank Kapitalertragssteuer abgeführt hat. Außerdem braucht man die Daten für die Anlage KAP der Steuererklärung.

Über die Anlage KAP kann man zuviel gezahlte Kapitalertragssteuer zurückholen. Beispielsweise, wenn noch kein Freistellungsauftrag bei der Bank oder Fondsgesellschaft vorliegt. Oder wenn das Jahreseinkommen unter 16.000 Euro (32.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen) liegt. Dann werden auch Kapitalerträge zum individuellen, niedrigeren Steuersatz veranlagt, anstatt der pauschalen 25 Prozent.

Sparerfreibetrag ausschöpfen

Bis zu einem Betrag von 801 Euro pro Jahr sind Gewinne auf Kapitalerträge steuerfrei (bei gemeinsam veranlagten Personen 1.602 Euro). Voraussetzung ist, dass ein Freistellungsauftrag ausgefüllt wurde. Ansonsten berechnet die Bank die Steuern ab dem ersten Euro Gewinn.

Der Freistellungsauftrag ist bei den meisten Banken oder Finanzdienstleistern über die Webseite abrufbar. Er gilt jeweils für ein Kalenderjahr. Es gibt auch die Möglichkeit, ihn unbefristet bis auf Widerruf zu beantragen.

Wer Geld bei mehreren Banken oder Fondsgesellschaften angelegt hat, kann den Freibetrag aufteilen. Übersteigen die Erträge aus einem Konto oder Depot den dafür beantragten Pauschbetrag oder hat man den Freistellungsantrag vergessen, lässt sich das nachträglich über die Anlage KAP korrigieren.

Nichtveranlagungs­bescheinigung

Liegt das jährliche Einkommen unterhalb des steuerfreien Existenzminimuns (bei Alleinstehenden im Jahr 2018 9.000 Euro), die Kapitalerträge aber über dem Sparerfreibetrag, kann beim Finanzamt eine Nichtveranlagungs­bescheinigung beantragt werden.

Bestandsschutz für Alt-Anteile

Investmentfondsanteile, die vor Einführung der Abgeltungssteuer gekauft wurden, haben Bestandschutz. Wurden sie vor dem 31. Dezember 2017 verkauft, sind die Gewinne daraus steuerfrei. Gemäß der am 1. Januar 2018 eingeführten Investmentsteuerreform sind die Gewinne aus Alt-Anteilen zwar steuerpflichtig, doch es gilt ein Freibetrag von 100.000 Euro.

In unserem FondsClever.de Lexikon und Blog finden Sie noch viele weitere spannende Einträge zum Thema Investmentfonds, Fondsbesteuerung und Kapitalanlagen. Schauen Sie sich einfach rein!

Disclaimer:

FondsClever.de bietet keinerlei rechtliche oder steuerliche Beratung an. Dieser Beitrag dient allein der Information und ersetzt keine Beratung beim Steuerberater bzw. Rechtsanwalt. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.

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Nachhaltigkeitsindex

Ein Nachhaltigkeitsindex ist ein Index, der ökologischen oder ethischen Auswahlkriterien unterliegt. Wie jeder andere Börsenindex umfasst er eine Auswahl von Aktien und Wertpapieren. Allerdings listet ein Nachhaltigkeitsindex ausschließlich Unternehmen, die sich besonders im Bereich Ökologie, Soziales und Ethik hervortun. In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach nachhaltigen Geldanlagen gestiegen. Und so sind seitdem immer mehr solcher Nachhaltigkeitsindizes auf dem internationalen Markt eingeführt worden.

Orientierung für nachhaltige Wertanlagen

Nachhaltigkeitsindizes bieten dem Anleger eine Orientierung, sofern für ihn neben dem ökonomischen Erfolg auch ein ethisch verantwortliches Wirtschaften der Unternehmen wichtig ist. Da der Begriff der Nachhaltigkeit einen weiten Interpretationsspielraum besitzt, unterscheiden sich auch  Nachhaltigkeitsindizes in der Zusammensetzung und den Auswahlkriterien. Daher ist bei einem entsprechenden Nachhaltigkeitsinteresse ein genaues Hinsehen erforderlich, um bei der Geldanlage den eigenen Vorstellungen möglichst deckungsgleich folgen zu können.

Nachhaltigkeitsindex mit verschiedenen Kriterien

Grundsätzlich kann ein Nachhaltigkeitsindex nach Positivkriterien, Negativkriterien oder dem sogenannten Best-in-Class-Prinzip konzipiert sein. Bei Positivkriterien werden nur Unternehmen berücksichtigt, die hohen Anforderungen im Hinblick auf nachhaltiges Handeln erfüllen. Gelten hingegen Negativkriterien, so kommt ein Unternehmen, bei denen sie vorliegen, nicht für eine Aufnahme in den Index infrage. Meist handelt es sich dabei um Unternehmen aus Branchen wie der Rüstung, Atomenergie, Glückspiel etc. Auch konkretere Ausschlusskriterien wie beispielsweise der Einsatz von Gentechnik oder Tierversuchen können bei einem Nachhaltigkeitsindex als Negativkriterien angelegt sein.

Wird das Best-in-Class-Prinzip zur Beurteilung der Nachhaltigkeit verwendet, werden Unternehmen innerhalb einer Branche nach ihrem ethischen und / oder ökologischen Wirtschaften bewertet. Aus der so erzielten Rangliste können die besten Unternehmen in den Nachhaltigkeitsindex aufgenommen werden. Ein grundsätzlicher Ausschluss von Branchen erfolgt also nicht. Daher könen auch Chemiekonzerne, Atomenergiehersteller oder Rüstungsfirmen im Index gelistet sein, wenn sie im brancheninternen Nachhaltigskeitsvergleich am besten abschneiden.

Nachhaltigkeitsindizes aus den USA und Europa

Der älteste und immer noch existierende Nachhaltigkeitsindex ist der Domini 400 Social Index von KLD Research & Analytics aus Boston, der Unternehmen aus den Branchen Alkohol, Glücksspiel, Kernenergie oder Rüstung ausschließt. Stattdessen werden Unternehmen aufgrund ihres besonderen sozialen Engagements in den Index aufgenommen. Hierzulande wesentlich bekannter ist allerdings der Dow Jones Sustainability Index (DJSI), der Nachhaltigkeitsindex von Dow Jones. Nach dem Best-in-Class-Ansatz im Hinblick auf die Nachhaltigkeit beinhaltet er die besten zehn Prozent der 2 500 weltgrößten Unternehmen des Dow Jones World Index. Nach vergleichbarem Vorgehen ist auch der britische Nachhaltigkeitsindex FTSE4Good zusammengestellt. Bei ihm werden allerdings Unternehmen aus der Tabak- und Rüstungsindustrie sowie Kernkraftwerkbetreiber ausgeklammert.

Der Natur-Aktien-Index (NAI) umfasst als kleinerer Nachhaltigkeitsindex nur 25 kleinere und mittlere Unternehmen aus der ganzen Welt, die als ökologische Pioniere eingeschätzt werden. Weitere Indizes mit dem Schwerpunkt Umwelt sind zum Beispiel der UmweltBank-AktienIndex (UBAI) und der ÖkoDAX. Ausgerichtet auf den Fokus Energie sind die Indizes DAXglobal Alternative Energy Index, MAC Solar Energy Index und WilderHill Clean Energy Index. Und das Thema Soziales steht bei den Indizes MSCI KLD 400 Social Index, ECPI Global Ethical Equity Index und UN Global Compact 100 im Mittelpunkt.

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Fondswährung

Die Fondswährung ist die Währung, in welcher ein Investmentfonds den Kauf- und Rücknahme-Preis der Fondanteile ausweist. Meist werden Investmentfonds in den „großen“ Währungen Euro, US Dollar oder Britische Pfund aufgelegt.

Fondswährung bei Aktienfonds

Grundsätzlich können Fondsgesellschaften frei entscheiden, in welcher Währung sie einen Investmentfonds notieren. Üblicherweise wählen sie aber die Fondswährung, in welcher der Fonds auch investiert. Das bedeutet, ein Aktienfonds-Deutschland oder ein Aktienfonds-Frankreich wird in Euro herausgegeben. Ein US-Aktienfonds wird dagegen in US-Dollar und ein Aktienfonds mit dem Fokus Schweiz wird wohl in Schweizer Franken notieren.

Chancen und Risiken der Fondswährung

Wer als Anleger international investieren möchte, scheut womöglich den Kauf von Fonds, die nicht in der eigenen „Heimatwährung“ aufgelegt sind, weil er ein Fremdwährungsrisiko befürchtet. Das Fremdwährungsrisiko ist aber auch gleichzeitig die Chance mit einer anderen, als der heimischen Fondswährung, sogenannte „Währungsgewinne“ zu erzielen. Der Aspekt der Chance bzw. des Risikos der Fondswährung ist nicht nur auf den Fall beschränkt, bei dem ein Anleger Fondsanteile in einer fremden Währung kauft.

Global ausgerichtete Investmentfonds können sowohl in die Heimatwährung als auch in andere Währungen investieren. Ist solch ein Investmentfonds in Euro aufgelegt, kann dieser innerhalb des Fonds auch in andere Währungen, wie z. B. US-Dollar, Yen, o.ä. anlegen. Formal gesehen besteht für einen Anleger aus dem Euro-Raum kein Fremdwährungsrisiko. Allerdings können bei der Performance des Investmentfonds Währungsschwankungen innerhalb des Fonds durchaus die Höhe der Rendite beeinflussen. Größer ist die Chance bzw. das Risiko, wenn ein Euro-Anleger beispielsweise in einen US-Aktienfonds investiert, der in US-Dollar aufgelegt ist. Denn der Wechselkurs zwischen Euro und der Fondswährung US-Dollar kann die Rendite hierbei stärker beeinträchtigen.

Währungsabsicherung verursacht Zusatzkosten

Kapitalanleger, die dem Fremdwährungsrisiko aus dem Weg gehen möchten, können auf währungsgesicherte Fonds zurückgreifen. Viele Fondsgesellschaften bieten Investmentfonds mit einer Währungsabsicherung, die „Currency Hedge“ genannt wird, an. Diese gesicherten Fonds führen etwa den Zusatz „EUR hedged“, „USD hedged“ oder „CHF hedged“. Bei einem EUR-hedged-Fonds, der beispielsweise das Euro-Kapital nur in US-Dollar-Aktien investiert, wird dabei der Dollar- gegenüber dem Euro-Bestand zusätzlich abgesichert, damit die Kursentwicklung des Dollars keinen Einfluss auf die Wertentwicklung des Fonds in der Fondswährung Euro nimmt.

Solche Absicherungen sind für den Anleger mit Zusatzkosten verbunden. Je nach der Zinsdifferenz zwischen den Währungsländern können währungsgesicherte Fonds sehr teuer werden. Die Kosten steigen in der Regel umso mehr, je größer die Zinsdifferenz zwischen den zwei Ländern ist.

Alternative: Diversifikation bei Investmentfonds

Von Finanzexperten wird der Sinn und Nutzen dieser Form der Währungsabsicherung kontrovers gesehen. Die Kritiker monieren die hohen Zusatzkosten gegenüber der Risikominderung und der Verringerung der Renditenchancen. Denn wie bereits erwähnt, kann eine andere Fondswährung auch eine Chance sein, mit der man Währungsgewinne erzielen kann. Viele Experten schlagen daher als Alternative vor, die Volatilität eines Wertpapier-Portfolios durch Diversifikation zu reduzieren. Durch diese Splittung des Anlagekapitals auf unterschiedliche Anlageformen und Investmentfonds – statt eines Einzelinvestments – optimiert der Anleger die Zusammenstellung seines Portfolios – und zwar sowohl hinsichtlich des Risikos auf der einen Seite, als auch der Renditechancen auf der anderen Seite.

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Performance

Unter Performance bei Investmentfonds versteht man deren Wertentwicklung. Angegeben wird die prozentuale Veränderung der Fondsanteile während eines bestimmten Zeitraums. Sie dient so als Maßstab, um den Erfolg verschiedener Investmentfonds zu vergleichen. Allerdings müssen dafür zum einen die Berechnungsmethoden einheitlich sein. Zum anderen sind dabei nur Fonds wirklich sinnvoll vergleichbar, die ungefähr die gleichen Anlageobjekte und eine ähnliche Anlagestrategie besitzen.

Unterschied von Brutto- und Netto-Wertentwicklung

Wichtig ist bei der Performance grundsätzlich die Unterscheidung von Brutto- und Netto-Wertentwicklung des Fonds. Während man bei der Brutto-Wertentwicklung keinerlei Kosten des Anlegers beim Investment berücksichtigt, fließen bei der Netto-Wertentwicklung anfallende Kosten wie Ausgabeaufschläge, Depotgebühren etc. in die Berechnung ein.

Performance ist demgemäß also nicht immer gleich Performance. Der Kapitalanleger sollte in jedem Fall genau hinsehen, welche Annahmen oder Kriterien methodisch in die jeweilige Berechnung einfließen. Hohe Werte können trügerisch sein. Fonds mit einer eher niedrigen Angabe des Prozentsatzes können hingegen durchaus sehr lukrativ sein. Und für die persönliche Investitionsentscheidung mag beispielsweise der Unterschied von ausschüttenden und thesaurierenden Fonds Relevanz besitzen, bei denen sich verschiedene Performance-Werte ergeben.

Übliche Berechnung der Performance bei Investmentfonds

Meist und üblicherweise erfolgt die Berechnung der Performance bei Investmentfonds in Deutschland nach der Methode des Bundesverbandes Deutscher Investment­gesellschaften (BVI). Um zu ermitteln, wie sich der Anlagewert in einer bestimmten Zeitperiode entwickelt hat, wird zunächst der Anteilswert oder Rücknahmepreis herangezogen. Die Ausgabeaufschläge bleiben dabei unberücksichtigt. Denn ansonsten wären Investmentfonds mit und ohne Ausgabeaufschlag nicht miteinander vergleichbar. Zudem geht die BVI-Berechnung von der Annahme aus, dass die Anleger alle Ausschüttungen des Investmentfonds am selben Tag in denselben reinvestieren, und zwar ohne jegliche Spesen und Steuerabzüge. Durch diese angenommene Thesaurierung beinhaltet die Messung ein Zinseszinseffekt, welcher den Prozentwert des Endresultats erhöht.

Verwendung des Performance-Begriffs

Den Performance-Begriff findet man in vielen Bereichen von der IT-Technik bis hin zur darstellenden Kunst. Auch im Investmentgeschäft kann eine uneinheitliche Verwendung des Begriffs beobachtet werden. Das kann bei Kapitalanleger durchaus zu Missverständnissen führen. Viele Wertentwicklungen beispielsweise bei Indizes, einschließlich dem DAX, beschreiben Börsianer, Fondsmanger, Experten der Volkswirtschaft, Finanzjournalisten etc. ebenfalls als Performance. Bei Aktien, Fonds und weiteren Anlagen, deren Entwicklung besser als die des Index verlief, sprechen sie davon, dass sie eine „Outperformance“ im Gegensatz zu einer „Underperformance“ hingelegt haben. Letztlich lässt sich daher der weit verbreitete Begriff Performance am Kapitalmarkt ganz allgemein als eine Kombination aus einer Kurs- und Ertragsentwicklung der Geldanlage zusammenfassen.

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