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Lexikon Investmentfonds - Seite 13

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Teilfreistellung

Die Teilfreistellung ist Teil des Investmentsteuerreform-Gesetzes. Sie soll die Doppelbesteuerung von Anlegern verhindern und die Steuererklärung vereinfachen. Seit dem 01.01.2018 ist das Investmentsteuer­reform­gesetz (InvStRefG) in Kraft. In- und ausländische Fonds sowie ETFs (Indexfonds, die den Markt nachbilden) werden seitdem gleich behandelt und nach demselben System besteuert. Einmal im Jahr wird deshalb eine Pauschale fällig. Sie wird direkt über die Depotbank abgerechnet.

Teilfreistellungen bieten Ausgleich

Zum Ausgleich für die steuerliche Vorausbelastung sieht das Investmentsteuer­reform-Gesetz eine Entschädigung vor: die Teilfreistellung. Dividenden und Verkaufsgewinne im In- oder Ausland sind für Anleger dementsprechend teilweise steuerfrei. Normalerweise muss auf Erträge aus Wertpapieranlagen Abgeltungsteuer gezahlt werden. Die Höhe der Teilfreistellung hängt dabei von der Art des Fonds ab. Außerdem gelten unterschiedliche Sätze für private und betriebliche Anleger.

Teilfreistellung unterscheidet zwischen privaten und betrieblichen Anlegern

Für private Anleger sind bei reinen Aktienfonds 30 Prozent aller Erträge steuerfrei. Das gilt auch für Mischfonds, die mindestens 51 Prozent in Aktien investieren. Bei Mischfonds mit einem Aktienanteil von mindestens 25 Prozent ist die steuerfreie Pauschale auf die Erträge geringer. Sie liegt nur noch bei 15 Prozent.

Bei offenen Immobilienfonds sind 60 Prozent des Gewinns steuerfrei. Liegt der Anlageschwerpunkt des Immobilienfonds im Ausland, beläuft sich der steuerfreie Anteil sogar auf 80 Prozent.

Andere Teilfreistellungs-Sätze für Betriebe

Für betriebliche Anleger gelten andere Teilfreistellungs-Sätze. Denn Erträge aus Investmentfonds sind Betriebseinnahmen. Sie werden daher im Rahmen der Einkommens- beziehungsweise Körperschaftsteuer angegben. 

Andere Fonds profitieren nicht von Teilfreistellung

Erträge aller anderen Fonds müssen zu 100 Prozent versteuert werden. Dazu zählen Geldmarktfonds, Rentenfonds oder Mischfonds mit einem geringem Aktienanteil. Auf sie wird also die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent (26,375 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag) erhoben.

Was bedeutet die Teilfreistellung für die Steuererklärung?

Grundsätzlich haben private Anleger es dadurch einfacher. Aufgrund der Teilfreistellung müssen sie im Ausland gezahlte Quellensteuer nicht mehr in der Steuererklärung angeben. Eine Anrechnung der Quellensteuer auf die Abgeltungssteuer ist nicht mehr möglich.

Teilfreistellung und Sparerfreibetrag nutzen

Für alle Arten von Kapitalerträgen gilt der Steuerfreibetrag von 801 Euro für Einzelpersonen (1602 Euro für Verheiratete). Wer seiner Bank einen Freistellungsauftrag gegeben hat, braucht Erträge aus Investmentfonds daher nicht mehr in der Steuererklärung anzugeben. Bis zur Obergrenze von € 801 fallen ohnehin keine Steuern an. Was darüber hinaus geht, errechnet die Depotbank und überweist es gleich an das Finanzamt.

Wer keinen Freistellungsauftrag erteilt, muss daher die Vorabpauschale über die Steuererklärung zurückholen.

Teilfreistellung bei Verkauf mit Verlust

Verliert ein Investmentfonds an Wert oder der Anleger verkauft ihn mit Verlust, ändert sich die Besteuerung nicht. Das kann für Anleger nachteilig sein. Halten sie Anteile an Aktienfonds oder ETFs, die zum Stichtag 31.12.2017, rechnerisch Gewinne gemacht haben und verkaufen sie die Anteile später mit Verlust, lässt sich der Verlust nur zum Teil auf mit früheren Gewinnen verrechnen.

Steuerbegünstigungen in Form der Teilfreistellung gelten auch für Indexfonds (ETFs), die einen kleinen Teil ihrer Kapitalbeteiligungen künstlich nachbilden. Von Teilfreistellungen ausgenommen sind dagegen sogenannte fully funded Swaps, da sie überwiegend eine künstliche Nachbildung des Marktes sind und keine oder nur in geringem Maße echte Kapitalbeteiligungen besitzen.

Investmentsteuer­reform-Gesetz

Das Investmentsteuer­reform-Gesetz hat also ein Steuerschlupfloch geschlosssen. Denn seit der Gesetzesreform erfährt das Finanzamt automatisch von Erträgen ausländischer Fonds. Vorher war der Fiskus auf die Angaben in der Steuererklärung angewiesen.

Vor allem gibt es durch das Investmentsteuer­reform-Gesetz auch nur noch ein Steuersystem für alle Investmentfonds. Das bedeutet, dass die Depotbank die Steuer in Form der Vorabpausschale direkt aus dem Fondsvermögen abführt.

Für Dividenden sowie Mieterträge beziehungweise Gewinne aus Immobilienverkäufen inländischer Immobilien fallen rund 15 Prozent Körperschaftsteuer an.

Für Anleger wichtig: Der Bestandsschutz für vor 2009 gekaufte Fondsanteile gilt nicht mehr.

Depotbank kümmert sich um Vorabpauschale

Die Depotbanken zahlen die Vorabpauschale aus dem Fondsvermögen. Für Anleger bedeutet das: Bei ausschüttenden Fonds werden weniger Erträge ausgezahlt. Aber es bedeutet auch weniger Arbeit bei der Steuererklärung. Denn Erträge aus Investmentfonds müssen nunmehr nicht mehr in der Steuererklärung angegeben werden.

So wird die Vorabpauschale berechnet

Die Vorabpauschale darf den Basisertrag nicht übersteigen. Der Basisertrag ist der Wert der Fondsanteile multipliziert mit dem Faktor 0,7 und dem Basiszins. Die Bundesbank veröffentlicht den gültigen Basiszins jeweils am Anfang des Jahres auf ihrer Webseite. Für das Jahr 2019 beträgt der Basiszins 0,52 Prozent.

Für Fondsanteile mit einem Wert von 10.000 Euro ergibt sich dadurch eine Vorabpauschale von 36,40 Euro = 10.000 Euro x 0,52 % x 0,7

Was Anleger beachten müssen:

  • Pauschale Besteuerung von Investmentfonds und ETFs
  • Einfachere Steuererklärung: Anleger müssen Dividenden und Verkaufsgewinne im In- oder Ausland nicht angeben –> die Besteuerung läuft über die Depotbank
  • Alle Investmentfonds und ETFs sind gleichgestellt –> bei der Auswahl eines Fonds ist die steuerliche Behandlung nicht relevant
  • Keine Steuerbefreiung mehr für vor 2009 gekaufte Anteile. Dafür haben Anleger für anfallende Gewinne einen zusätzlichen Freibetrag von 100.000 Euro
  • Keine Anrechnung der Quellensteuer auf ausländische Dividenden auf die Abgeltungssteuer
  • Nicht vergessen, den Freistellungsantrag einzureichen
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Depotbankgebühr

Die Depotbankgebühr fällt bei Investmentfonds für die Verwaltung des Depots bei einem Kreditinstitut an. Diese zusätzlichen Kosten sind Bestandteil der Managementgebühr eines Fonds. Die Depotbank berechnet die Gebühr sowohl für die Bereitstellung, Verwahrung als auch Verwaltung des Sondervermögens. Die Höhe der Depotbankgebühr wird in Promille des Fondsvermögens bemessen und liegt bei durchschnittlich rund 0,2 Prozent pro Jahr.

Depotbankvergütung aus dem Fondsvermögen des Investmentfonds

Angegeben ist die Depotbankgebühr oder auch Depotbankvergütung jeweils im Verkaufsprospekt unter den besonderen Vertragsbedingungen des konkreten Investmentfonds. Ebenso wie die Managementgebühr wird sie nicht dem Kapitalanleger belastet, sondern direkt aus dem Fondsvermögen bedient. Folglich geht die Depotbankgebühr zulasten des Sondervermögens bzw. der Wertentwicklung des Investmentfonds.

Abgrenzung der Depotbankgebühr zu anderen Gebühren

Abzugrenzen ist die Depotbankgebühr von der Depotgebühr. Letztere müssen Privatanleger für die Unterhaltung ihres Investmentdepots an die depotführende Bank, wie zum Beispiel ebase, zahlen. Somit belastet dieses Depotführungsentgelt im Gegensatz zur Depotbankgebühr nicht die Performance des Investmentfonds. Die bereits erwähnte Managementgebühr wird hingegen nicht von der Depotbank, sondern von der Fondsgesellschaft als Vergütung für die Verwaltung des Fonds und Tätigkeit der Fondsmanager erhoben. Diese Verwaltungs­vergütung beträgt im Schnitt jährlich rund 1,5 Prozent des Fondsvermögens, aus dem sie direkt entnommen wird. Manche Investmentfonds beinhalten auch eine zusätzliche Erfolgsgebühr, die sogenannte Performance-Fee. Wenn sich der Fonds gut entwickelt, hohe Gewinne erzielt und die entsprechenden Kriterien erfüllt, verlangen die Fondsgesellschaften eine Performancegebühr von etwa 20 bis 25 Prozent der erwirtschafteten Erträge.

Kostenfaktoren bei Investmentfonds

Während die Depotbankgebühr nur im Promille-Bereich liegt, ist der größte Kostenfaktor bei der Kapitalanlage in einen Investmentfonds ein anfallender Ausgabeaufschlag. Denn dieser kann bis zu sieben Prozent des Anteilswerts betragen und dient der Deckung der Beratungs- und Verkaufskosten der Banken. Da Fondsdiscounter keine Anlageberatungen vornehmen, bieten sie Rabatte in unterschiedlicher Höhe auf den Ausgabeaufschlag an. Fondsclever.de gewährt seinen Kunden bei Kapitalanlagen in rund 6.000 Investmentfonds grundsätzlich immer einen 100%-Sofortrabatt auf den Ausgabezuschlag.

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Einlagen­sicherungs­fonds

Die freiwilligen Einlagen­sicherungs­fonds schützen zusätzlich zu gesetzlichen Sicherungen die Bankguthaben von Anlegern im Insolvenzfall eines Kreditinstituts. 1979 wurde der Einlagen­sicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) gegründet, welcher noch heute neben der 1998 eingeführten Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH besteht. Gemäß den Vorgaben der Europäischen Union sind in jedem Mitgliedsstaat Einlagen­sicherungs­fonds vorgeschrieben.

Einlagensicherung bis zur Sicherungsgrenze

Nicht alle Banken wirken beim freiwilligen Einlagen­sicherungs­fonds mit. Welche Institute ihm angehören, kann man jederzeit online beim BdB abfragen. Die dort aufgeführten teilnehmenden Banken zahlen jährlich einen bestimmten Betrag in den freiwilligen Sicherungsfonds ein. Sollte eine Bank insolvent gehen, übernimmt der Fonds die Einlagenteile der Gläubiger, welche über der 100.000 Euro Grenze liegen – und zwar bis zur gültigen Sicherungsgrenze. Diese Sicherungsgrenze lag bis Ende Dezember 2014 noch bei 30 Prozent des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank pro Gläubiger. Seit dem 1. Januar 2015 reduziert sich die Sicherungsgrenze Schritt für Schritt. Bis Ende 2019 beträgt sie 20 Prozent, ab 2020 noch 15 Prozent und ab 2025 senkt sie sich ein weiteres Mal auf 8,75 Prozent ab.

Obschon nicht alle Kreditinstitute beim Einlagen­sicherungs­fonds mitmachen, müssen Banken, die in privater Rechtsform das Einlagengeschäft betreiben, zwingend der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angehören. Dort wo diese gesetzliche Sicherung endet, setzt dann die Absicherung durch den freiwilligen Einlagen­sicherungs­fonds an.

Welche Sicherungsfonds gibt es?

Neben dem Einlagen­sicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken
sowie des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands gibt es in der Bundesrepublik noch weitere Sicherungsfonds. Dazu zählen der Garantiefonds und Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie der Bausparkassen-Einlagen­sicherungs­fonds. Bei den Sparkassen besteht eine Kombination der Absicherung. Mehrere regionale Sparkassen-Stützungsfonds sowie Fonds der Landesbanken und Girozentralen werden durch den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen ergänzt, wobei ein überregionaler Ausgleich aller Sparkassen-Stützungsfonds und des Haftungsverbunds mit den Sicherungseinrichtungen der Landesbanken und Landesbausparkassen stattfindet.

Was schützen Einlagen­sicherungs­fonds?

Die Sicherungsfonds schützen die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Nicht geschützt sind Schuld­verschreibungen und Zertifikate. Auch bei Investmentfonds, Aktien und Wertpapieren, welche im Depot der Bank verwahrt sind, greifen die Sicherungsfonds nicht. Denn sie bleiben immer das Eigentum des Anlegers. Im Fall der Insolvenz einer Depotbank kann der Anleger die Herausgabe der Wertpapiere verlangen. Trotz des Zahlungs- und Veräußerungsverbotes im Insolvenzfall muss das Institut diesem Ansinnen nachkommen, weil die Herausgabe fremder Sachen nicht unter das Verbot fällt.

Die Einlagensicherung bei der ebase

Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist Pflichtmitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) und als freiwilliges Mitglied dem Einlagen­sicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen. Mehr zum Thema erfahren Sie auch auf der Seite von FondsClever.de.

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Fondsmanager

Fondsmanager verwalten professionell Investmentsondervermögen bzw. Investmentfonds. Ihre Aufgabe ist es, das Anlagevermögen möglichst rentabel anzulegen, wobei sie die Chancen und Risiken der Kapitalanlagen bewerten und berücksichtigen. Konkret entscheiden sie dabei, wie die jeweiligen Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Themenfonds oder Immobilienfonds zusammengestellt werden. Bei ihren Investment­entscheidungen besitzen Fondsmanager zwar einen recht großen Beurteilungsspielraum, müssen sich aber sowohl an die Anlagebedingungen und Anlagegrundsätze des Investmentfonds als auch an gesetzliche Vorgaben halten.

Fondsmanagement gemäß dem deutschen Investmentgesetz

Im bundesdeutschen Recht sieht das Investmentgesetz (InvG) eine Reihe von Verpflichtungen für das Fondsmanagement vor. Die Kapitalanlagegesellschaft muss gemäß § 7 InvG von der Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungs­aufsicht (BaFin) lizensiert sein. Sie sammelt und verwaltet Kapital von Anlegern in einem oder mehreren Investmentfons mit dem Ziel der Vermögensvermehrung. Nach § 20 InvG wird das Vermögen der Fonds bei einer Depotbank als Sondervermögen verwahrt und entsprechend den Anweisung der Fondsmanager verwaltet.

Rechtliche Pflichten der Fondsmanager

Um ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen, dürfen Fondsmanager die angestrebten Wertsteigerungen oder Renditen ausschließlich im Interesse der Anleger mit der sogenannten „Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns“ (§ 9 Abs. 1 InvG) verfolgen. Ebenso bindet die Pflicht zur Treue und Interessewahrung (§ 9 Abs. 2 InvG) die Fondsmanager im ausschließlichen Interesse der Anteilseigner zu agieren, um etwaige Interessenkonflikte zu vermeiden.

Zum Schutz der Anleger und zur Absicherung gegenüber übergroßen Risiken verbietet das Investmentgesetz zudem Leerverkäufe (§ 59 InvG), regelt den Einsatz von Derivaten (§ 53 InvG), verlangt angemessene Risikosteuerungsmaßnahmen (§ 119 InvG) und schreibt eine zahlreiche Informationspflichten gegenüber dem Anlegern vor. Hierzu zählen zum Beispiel das kostenlose Bereitstellen eines Verkaufsprospekt mit den Vertragsbedingungen (§ 121 InvG), die regelmäßige Veröffentlichung der berechneten Anteilspreise des Investmentfonds (§ 36 InvG) und das Offenlegen von Gebühren und Kosten des Fonds (§ 41 InvG). Und nicht zuletzt sind Fondsmanager sowie alle weiteren Fondsmitarbeiter zur Wahrung des Bankgeheimnisses und zur Vertraulichkeit entsprechend den Vorschriften des zweiten Finanzmarktförderungsgesetzes verpflichtet.

Ziel der Fondsmanger: die optimale Performance des Investmentfonds

Um eine möglichst gute Performance des Investmentfonds zu erreichen, versuchen Fondsmanager sowohl möglichst sicher als auch renditeorientiert anzulegen. Dabei müssen sie stets zwischen Chancen und Risiken jonglieren. Anhand von Computeranalysen werten sie makro- und mikroökonomische Daten aus. Sie nehmen Modellberechnungen vor und prognostizieren zukünftiger Kursverläufe. Häufig arbeiten spezialisierte Fondsmanager im Team, um ressortspezifische Kenntnisse zu bündeln. Von der Kompetenz und der Erfahrung der Fondsmanager hängt es schlussendlich auch ab, ob dem Investmentfonds die gewünschte Outperformance gelingt. Sie und somit auch die Qualität des Investmentfonds bzw. des Fondsmanagements werden an der Benchmark gemessen.

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