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Finanzmarkt Kurzberichte von Amundi KW 30/2020

Mitteilung vom 21.07.2020

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die Industrieproduktion der Eurozone ist im Mai um 12,4% gestiegen und blieb damit hinter der Prognose von 15,0% zurück (vs. Vormonat; im April lag sie bei -18,2%). Im Jahresvergleich sank die Industrieproduktion um 20,9% (Prognose: -20,0%.).

Finanzmarkt USA

Zum ersten Mal seit Februar ist der Verbraucherpreisindex um 0,6% gestiegen, die
Kerninflation legte um 0,2% zu (jeweils vs. Vormonat; Mai: jeweils -0,1%).

Finanzmarkt Schwellenländer

Das indische Statistikamt hat in der vergangenen Woche die Headline-Inflationszahlen für April, Mai und Juni veröffentlicht. Aufgrund der Pandemie war es zuvor zu Problemen bei der Datenerhebung gekommen. Alle gemeldeten Zahlen lagen über den Zielwerten der RBI (7,2%, 6,3% bzw. 6,1%). Die Nahrungs-mittelkomponente hat die Inflation im April und im Mai angeheizt, in letzter Zeit hat die Teuerung jedoch nachgelassen.

Finanzmarkt Aktien

Die Kurse an den Aktienmärkten sind in der dritten Woche in Folge gestiegen, der
MSCI World AC lag vergangenen Donnerstag mit 0,8% im Plus. Die Märkte trotzten
erneuten Kontaktbeschränkungen in Kalifornien, durchwachsenen Wachstumsdaten in China, dem Ende des Sonderstatus von Hongkong und dem Ausschluss Huaweis durch die britische Regierung und hoffen nach Mitteilungen von Moderna Therapeutics und AstraZeneca stattdessen auf Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung.

Finanzmarkt Anleihen

Die Renditen auf zehnjährige US-Staatsanleihen liegen bereits seit mehreren
Monaten am unteren Ende ihrer Spanne und haben sich auch vergangene
Woche kaum bewegt. Hintergrund sind die enttäuschenden Fortschritte bei der
Eindämmung des Virus in den USA. Die Risikoaufschläge in der europäischen
Peripherie sinken weiter; die EZB zeigt sich entschlossen, das Volumen des
PEPP-Programms in Höhe von 1,35 Billionen Euro vollständig auszuschöpfen.

Wöchentliche Analyse

Die chinesische Wirtschaft ist im zweiten Quartal real um 3,2% gewachsen und hat damit die Erwartungen übertroffen (vs. Vorjahr; 1. Quartal: -6,8%). Sowohl
unsere eigenen Schätzungen als auch die offiziellen Quartalszahlen lassen eine deutliche V-förmige Erholung erkennen, die vom Industriesektor angeführt wird. Der Aufschwung geht nach unserer Analyse im Wesentlichen auf zwei Wachstumsquellen zurück: Einerseits hat sich der Export besser gehalten als erwartet. China hat als eines der ersten Länder seine Wirtschaft wieder geöffnet
und konnte im zweiten Quartal deutlich mehr PPEund andere medizinische Produkte sowie Computer exportieren und damit sinkende Ausfuhren in anderen
Bereichen kompensieren.

Sehr gut entwickelt haben sich außerdem der Finanzsektor (Aktienmarktrallye und hohes Emissionsvolumen am Rentenmarkt), IT-Dienstleistungen (steigender Anteil mobiler Arbeit) und der Immobiliensektor (hohe Nachfrage und weniger Angebotsbeschränkungen), die die schwache Entwicklung bei Verbraucherdienstleistungen ausgleichen konnten. Diese drei Sektoren machen allein ein Drittel der gesamten
Dienstleistungen aus und konnten die Wirtschaftsleistung des Sektors früher als erwartet wieder auf das Niveau von vor dem COVID19-Ausbruch anheben.

Wir erwarten einen erneuten Wachstumsanstieg auf 6% im zweiten Halbjahr und heben unsere Wachstumsprognose für das laufende Jahr um 0,2
Prozentpunkte von 1,4–2,4% auf 1,6–2,6% an. Nach dem starken Anstieg erwarten wir anschließend eine Normalisierung der Wachstumsraten. In der zweiten Jahreshälfte sollte zudem der Dienstleistungssektor aufholen, sofern Angebotsengpässe nachlassen und die Nachfrage wieder steigt. Mitte Juli hat die Regierung eine Lockerung der Reisebeschränkungen zwischen chinesischen Provinzen angekündigt, außerdem dürfen überall im Land die Kinos wieder öffnen. Für diese Sektoren, die der Erholung bisher hinterherliefen, sind dies gute Nachrichten. Die Haushaltseinkommen wachsen wieder, und damit könnte auch der Konsum wieder zunehmen. Der Industriesektor dürfte sich dank steigender
Auslandsnachfrage und öffentlicher Investitionen in China ebenfalls weiter erholen.

Allerdings lässt die Wirkung der frühen Öffnungsmaßnahmen inzwischen nach, außerdem haben die meisten Industrieunternehmen ihr Vorkrisenniveau schon wieder erreicht, weshalb auch die Wachstumsraten fallen sollten. Zu den Risiken für unser Szenario gehören eine restriktivere Geldpolitik in China, eine schwächere Erholung der Auslandsnachfrage und eine erneute Eskalation der Spannungen mit den USA. Das Treffen des Politbüros Ende Juli sollte Aufschluss über den weiteren Kurs der chinesischen Regierung geben.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 17.07.2020. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 17.07.2020

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