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Dividendensaison 2021 - Welche Branchen Gewinne ausschütten

Mitteilung vom 03.05.2021

Die Dividendensaison 2021 ist in vollem Gange. Etwa 40 Milliarden Euro schütten deutsche Unternehmen aus Dax, MDax und TecDax in den kommenden Monaten an die Aktionäre aus. Und die gute Nachricht für Aktionäre: Nach einem für Dividenden mageren Krisenjahr 2020, erwarten Experten aktuell nur einen leichten Rückgang von etwa drei Prozent. 2020 gingen die Dividendenzahlungen dagegen um 16 Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die DZ Bank in einer Studie.

Grund dafür ist, dass die Einbrüche in der Wirtschaft bei weitem nicht so stark ausfielen wie befürchtet. Leitbörsen wie der Dow Jones oder der Dax eilen von einem Rekord zum nächsten. Die Impfkampagne und die damit verbundene Aussicht die Corona-Pandemie zu überwinden sorgen für einen optimistischen Blick auf die Zukunft.

Dividendensaison 2021: Bessere Rendite als Staatsanleihen

Zwar haben Erträge aus Dividenden in den vergangenen Monaten gelitten. Sie liegen rund zehn Prozent unter dem langjährigen Schnitt. Dennoch bieten sie laut der Studie nach wie vor eine bessere Rendite als Staatsanleihen. Der sogenannte Renditeaufschlag liegt bei 330 Basispunkten. Das entspricht 3,3 Prozentpunkten. Die DZ-Analysten rechnen außerdem damit, dass es die Unternehmensgewinne in den kommenden Jahren wieder steigen. Das sollte sich dann auch in künftigen Dividendenzahlungen bemerkbar machen. Die Experten erwarten, dass die Ausschüttungsrekorde von 2018 schon in zwei Jahren wieder erreicht werden. Während deutsche Unternehmen im Durchschnitt der letzten 16 Jahre „rund 43 Prozent der Gewinne ausgeschüttet haben, ist die Quote zuletzt auf fast 60 Prozent angestiegen“, schreibt DZ Bank-Analyst Michael Bissinger.

Aussicht auf Sonderdividenden

Auch die Prognose der Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle für die aktuelle Dividendensaison ist optimistisch. Die Manager rechnen mit einer Steigerung der Ausschüttungen im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt zehn Prozent.

Viele Unternehmen haben in 2020 aus Vorsicht oder weil sie staatliche Hilfen erhalten haben keine oder kaum Dividenden ausgezahlt. Fondsverwalter Jonathan Crown von Columbia Threadneedle erwartet, dass viele von ihnen inzwischen in der Dividendensaison 2021 wieder dazu bereit sind und teilweise auch Sonderdividenden ausschütten. Das gelte insbesondere für Branchen, die sich gerade erholen, wie die Automobilbranche. Auch in der Rohstoffindustrie erwartet der Fondsmanager üppigere Dividendenzahlungen. Mehr als 15 Prozent Wachstum seien hier möglich.  Ausschlaggebend sind laut Crown die hohen Rohstoffpreise. Bei Banken und Versicherungen ist seine Einschätzung verhaltener – bis sie wieder Dividenden zahlen, könne es länger dauern „als die Investoren es sich wünschen, da die Aufsichtsbehörden warten, bis wir wirklich über den Berg sind“, so der Manager.

Dividendensaison 2021: Sorgenkinder Unterhaltungs- und Luftfahrtindustrie

Wenig Freude dürften auch in der Dividendensaison 2021 Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie oder der Reisebranche, aber auch der Luftfahrt bereiten. Experten sind sich einig, dass diese angeschlagenen Branchen auch 2021 keine Dividenden ausschütten dürften. Schließlich ist ihre Zahlungsfähigkeit ohnehin belastet.

Die „Dividendenaristokraten“

Für Unternehmen, die in den vergangenen zehn Jahren ihre Ausschüttungen stetig gesteigert bezeihungsweise zumindest nicht gekürzt haben, hat die DZ-Bank den schönen Begriff der Dividendenaristokraten geprägt. Immer mehr deutsche Unternehmen haben sich für diesen Club empfohlen.

Dividendensaison 2021: Welche Branchen die meisten Gewinne ausschütten

Nimmt man alle Unternehmen aus Dax, MDax und TecDax zusammen zeigt sich laut Bissinger, dass 75 Prozent der ausgeschütteten Dividenden von Unternehmen aus sechs Branchen kommen: Chemie, Versicherung, Industrie, Gesundheit, Auto und Telekommunikation. Chemieunternehmen machten dabei mit etwas mehr als 15 Prozent den größten Anteil aus. Direkt danach kommen Versicherungen mit knapp 15 Prozent.

Die insgesamt positiven Aussichten machen ein Investment in diesem Bereich interessant. Denn gerade in Zeiten von Nullzinsen oder Negativzinsen können Fonds, die sich auf Unternehmen mit hohen Dividendenzahlungen konzentrieren, ein wichtiger Bestandteil für langfristige Geldanlagen sein.

DWS Top Dividende LD (DE0009848119)

Der DWS Top Dividende (DE0009848119) ist ein Klassiker unter den Dividendenfonds. 2003 aufgelegt investiert er vor allem in große Unternehmen auf der ganzen Welt, von denen das Management eine höhere Rendite erwartet als der Durchschnitt. Allerdings hat der Fonds während der Coronakrise deutlich Federn gelassen und ist noch immer von seiner Bestform entfernt. Als Gründe nennt Barbara Claus, die für Scope den Finanzmarkt analysiert, dass kaum Wachstumstitel im Portfolio liegen. „Zudem hielt seine Performance, insbesondere im Vergleich mit einem globalen Aktienindex, das für Dividendenstrategien typische Untergewicht in Technologie und Übergewicht in Versorgern und defensivem Konsum zurück.“ Mit Royal Dutch Shell oder Total liegen Werte im Portfolio, die die Krise hart getroffen hat. Auch in Wachstumsbranchen wie dem Bereich Healthcare setzt der DWS Top Dividende auf Schwergewichte wie Merck oder Novartis. Sie machten jedoch im vergangenen Jahr keine großen Sprünge.

Der DWS Top Dividende ist ein reiner Aktienfonds. Er ist gewinnorientiert und im SRRI-Risikorating mit 5 bewertet (auf einer Skala von 1 bis 7). Das Fondvermögen von mehr als 18 Milliarden Euro ist zu knapp 96 Prozent investiert, der Rest liegt in der Kasse bereit (Stand: 31.03.2021; Quelle: ebase.com). Der Löwenanteil von knapp 40 Prozent ist in Unternehmen in den USA angelegt. Dahinter folgt Großbritannien mit neun Prozent sowie Deutschland und Frankreich mit jeweils um die sechs Prozent. Der Bereich Healthcare ist mit über 13 Prozent etwa so stark vertreten wie Lebensmittel- oder Finanztitel. Zu den Top-Holdings zählen der Halbleiterhersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing, die Bergbauunternehmen BHP, die in australisch-britischer Hand sind, und Newmont Mining Corporation aus den USA. Den DWS Top Dividende gibt es in zwei verschiedenen Tranchen – die eine schüttet die Gewinne an die Anleger aus, die andere investiert die Erträge.

BL Equities Dividend (LU0309191657)

Den BL Equities Dividend (LU0309191657) gibt es schon seit 1993. Sein Nettovermögen beläuft sich aktuell auf rund 560 Millionen US-Dollar. Das Fondsmanagement investiert in Unternehmen aller Größen in aller Welt. Dabei müssen mindestens 75 Prozent der Aktien die Aussicht auf Dividendenzahlungen haben, die über der aktuellen oder erwarteten Dividendenrendite des Referenzindex liegt. Der Fonds ist gewinnorientiert ausgerichtet. Im SRRI-Risikorating ist er mit 5 bewertet (auf einer Skala von 1 bis 7). Ein Viertel der Investments ist in US-Dollar, dahinter folgen Euro und Schweizer Franken (Stand: 26.03.2021; Quelle: ebase.com).

Nach einem stetigen Aufwärtstrend in den vergangenen fünf Jahren hat der BL Equities Dividend im März 2020 schwer gelitten. Er brauchte ein Jahr, um diese Verluste wieder aufzuholen. Top-Holdings sind aktuell Werte aus der Konsumgüterbranche wie Unilever, Pepsico oder Nestlé (Stand: 26.03.2021; Quelle: ebase.com).

M&G Global Dividend (LU1670710075)

Der M&G Global Dividend (LU1670710075) ist ein Aktienfonds, der in Unternehmen aller Größen und Branchen investiert. Auch Aktien aus Schwellenländern finden sich im Portfolio. Die Auswahl ist übersichtlich – normalerweise hat der Fonds weniger als 50 Titel. Das Fondsmanagement schaut dabei nicht allein auf die ausgeschütteten Dividenden. Wichtig ist ebenfalls, wie diszipliniert die Unternehmen mit ihrem Kapital umgehen und welche langfristigen Wachstumsaussichten sie bieten.

Der M&G Global Dividende fusionierte 2018 mit einem britischen Fonds. Aktuell hat er ein Nettovermögen von knapp zwei Milliarden Euro (Stand: 31.03.2021; Quelle: ebase.com). Der Fonds ist gewinnorientiert und im SRRI-Rating mit 6 (auf einer Skala von 1 bis 7) bewertet. Im Feri-Fonds-Rating hat er die Note gut. Den M&G Global Dividend gibt es in verschiedenen Varianten – einmal thesaurierend (LU1670710075). Das heißt, alle Erträge werden wieder angelegt. In der zweiten Variante werden die Gewinne einmal pro Jahr an die Anleger ausgeschüttet (LU1670710158).

Schwerpunkt der Investments liegt im englischsprachigen Raum: In den USA sind mehr als 40 Prozent angelegt. Dahinter folgen Kanada und Großbritannien mit 20 beziehungsweise um die 14 Prozent. Werte von Unternehmen der Grundstoffindustrie, der Lebensmittelbranche und dem Bereich Healthcare sind am stärksten vertreten (Stand: 31.03.2021; Quelle: ebase.com). Durch seinen flexiblen Ansatz und den hohen Anteil an Nebenwerten legte der M&G Global Dividend insbesondere im vergangenen Jahr eine gute Entwicklung hin.

DJE Dividende und Substanz (LU0159550150)

Der DJE Dividende und Substanz (LU0159550150) ist ein gewinnorientierter Aktienfonds. Der Name ist Programm – der Fonds investiert in erster Linie in Unternehmen mit starker Substanz, die außerdem regelmäßig üppige Dividenden ausschütten. Ziel ist eine langfristige Wertsteigerung. Anleger sollten daher von einem Anlagezeitraum von fünf Jahren oder länger ausgehen. Das Fondsmanagement um Jan Erhardt achtet außerdem auf eine anlegerfreundliche Unternehmenspolitik. Dazu zählen Kapitalrückgaben und Aktienrückkäufe – beides Instrumente, die ein Unternehmen gegen Krisen absichern. Der Fonds wird aktiv gemanagt und ist unabhängig von Indexvorgaben. Investiert wird in Werte, die an der Börse gehandelt werden, aber auch in andere geregelte Märkte. Der MSCI World Index dient als Vergleichsmaßstab für die Wertentwicklung. Seit seiner Auflage im Jahr 2003 übertrifft die Wertsteigerung des DJE Dividende und Substanz den MSCI World kontinuierlich.

Der Fonds hat ein Nettovolumen von knapp 1,4 Milliarden Euro (Stand 20.04.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Gewinne werden reinvestiert – für das Fondsmanagement ein wichtiger Beitrag zur Gesamtentwicklung. Im SRRI-Rating ist der DJE Dividende und Substanz mit 5 bewertet (auf einer Skala von 1 bis 7). Im Feri Fonds Rating erhält er die Note gut. Bei der Zusammensetzung des Portfolios werden Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt. So ist der Fonds bei Global Compact anerkannt und größtenteils frei von Unternehmen, die in den Bereichen Atomkraft oder Rüstung tätig sind.

Zusammensetzung des DJE Dividende und Substanz

Rund 13 Prozent des Vermögens liegen in Aktien in der Chemiebranche, darunter auch des Branchenriesen BASF (Stand 31.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite), dahinter folgen Technologiewerte und Aktien von Industrieunternehmen. Ein Viertel der Aktien stammt aktuell aus den USA, danach folgen deutsche Titel mit etwa 19 Prozent. Die Schweiz, Kaiman Inseln und Frankreich sind mit jeweils um die acht Prozent vertreten (Stand 31.03.2021; Quelle: Unternehmenswebseite). Die Corona-Krise hat der Fonds bislang gut gemeistert. Die Gründe dafür sieht Scope-Analystin Claus in seinem flexiblen Ansatz und der „Möglichkeit, neben Aktien auch in Kasse und Anleihen zu investieren“. Das habe sich im Markteinbruch im Frühjahr 2020 positiv in den Performance- und Risikokennzahlen bemerkbar gemacht.

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