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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 50/2021

Mitteilung vom 13.12.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Der ZEW-Stimmungsindikator für die Eurozone stieg im Dezember nach offiziellen Zahlen von 25,9 auf 26,8, der Index zu aktuellen wirtschaftlichen Situation fiel dagegen von 11,6 auf -2,3. Im Gegensatz dazu fiel das deutsche ZEW-Stimmungsbarometer von 31,7 auf 29,9, der Index zur aktuellen wirtschaftlichen Situation von 12,5 auf -7,4.

Finanzmarkt USA

Laut den Zahlen des US Labour Department lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche bis zum 4. Dezember bei 184.000 und damit nicht nur unter den Prognosen (220.000), sondern auch unter dem Niveau der Woche davor (227.000). Die Zahl der Folgeanträge stieg in der Woche bis zum 27. November dagegen leicht von 1.954.000 auf 1.992.000 (Prognose: 1.910.000).

Finanzmarkt Schwellenländer

Die polnische Nationalbank (NBP) hat ihre Leitzinsen in der vergangenen Woche wie erwartet um 50 Basispunkte auf 1,75% angehoben, die brasilianische Zentralbank (BCB) erhöhte ihren Zinssatz um 150 Basispunkte auf 9,25%. Die indische Zentralbank (RBI) blieb dagegen bei ihrem expansiven Kurs und hielt die Zinsen stabil bei 4,0%.

Finanzmarkt Aktien

Die Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Kursgewinnen auf die schwindende Angst vor der neuen Covid-Variante, und auch die implizite Volatilität geht wieder zurück: Nach einem Anstieg über 30 sank der US-Volatilitätsindex (VIX) auf knapp 20. Die hohen Kursgewinne dieses Jahres bleiben also erhalten, der MSCI ACWI Aktienindex liegt seit Jahresbeginn mit über 15% im Plus. Einzige Ausnahme sind die Schwellenländer, die bisher um 4% unter dem Niveau zu Jahresbeginn liegen.

Finanzmarkt Anleihen

Vor zwei Wochen noch hatte die Sorge um die neue Covid-Mutation die Anleiherenditen fallen lassen. Doch mittlerweile haben die Märkte die Angst vor der Omikron-Variante und schwindender Wirksamkeit der Impfstoffe abgelegt. Die Renditen auf langfristige Anleihen zogen deutlich an, deutsche Bundesanleihen legten trotz durchwachsener Wirtschaftsdaten um 5 Basispunkte zu.

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Wöchentliche Analyse

China: Von der Reform der Angebotsseite in 2021 zu Stimulierung der Nachfrage in 2022

In der vergangenen Woche überraschte die chinesische Regierung mit ihrem wachstumsorientierten Kurs für das kommende Jahr. Die expansive Geldpolitik kehrt zurück, Konjunkturstabilität ist oberstes Ziel. Am vergangenen Montag gab die chinesische Zentralbank eine Senkung des Mindestreservesatzes um 50 Basispunkte bekannt. Am selben Tag legte das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas seinen wirtschaftspolitischen Kurs für das Jahr 2022 fest, der deutlich stärkere Wachstumsimpulse erwarten lässt.

Im vergangenen Dezember machte das Politbüro die Reform der Angebotsseite zum Kernthema und legte die politischen Prioritäten fest. Darunter die Bekämpfung von Monopolen in der Technologiebranche und die Eindämmung von Finanzrisiken im Immobiliensektor. Möglicherweise ist die chinesische Führung inzwischen selbst zu dem Schluss gekommen, dass die Reformen zu weit gegangen sind, und hat deshalb Wachstumsstabilität und Binnennachfrage im kommenden Jahr erneut in den Mittelpunkt ihrer Politik gerückt.

Maßnahmen zur Ankurbelung der Binnennachfrage

Zu den wichtigsten Initiativen werden wahrscheinlich neben einer flexibleren Geldpolitik auch eine wirksamere und präzisere Haushaltspolitik sowie Maßnahmen zur Ankurbelung der Binnennachfrage gehören:

  • Mit den neuen politischen Prioritäten rückt China auch von einer restriktiven Regulierung ab.
  • Wir erwarten keine deutlich steigenden Haushaltsausgaben, vielmehr wird die Regierung Effizienz, Präzision und Nachhaltigkeit einfordern. Zur Stabilisierung des Wachstums werden jedoch bestimmte Ausgaben vorgezogen werden.
  • Mit der Senkung des Mindestreservesatzes um 50 Basispunkte ist die Zentralbank auf einen deutlich expansiveren Kurs eingeschwenkt. Auch eine Zinssenkung scheint möglich. Parallel wurde der Mindestreservesatz für Devisen um 2 Prozentpunkte erhöht, um eine Aufwertung des chinesischen Yuan zu begrenzen.
  • Darüber hinaus wird eine effiziente Umsetzung der Strategie zur Förderung der Binnennachfrage gefordert. In einer deutlichen Abkehr von der diesjährigen Politik zur „Eindämmung einer unkontrollierten Kapitalexpansion“ will die Regierung im kommenden Jahr zudem die Vitalität der Märkte stärken.
  • Auch bei der Wohnungsbaupolitik sind weitere Anpassungen zu erwarten, zumal das Politbüro die gesunde Entwicklung und den positiven Kreislauf des Immobiliensektors fördern will – und damit konstruktivere Töne anschlägt als noch vor einigen Monaten.

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Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 10.12.2021. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 10.12.2021

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