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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 46/2020

Mitteilung vom 09.11.2020

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Der Stillstand der privaten Wirtschaft der Eurozone wird durch den IHS Markit Eurozone Composite PMI bestätigt, der im Oktober bei 50,0 lag und damit den vorläufigen Wert von 49,4 nur geringfügig übertreffen konnte (September: 50,4). Der PMI für das verarbeitende Gewerbe stieg von 53,7 auf 54,8, der Dienstleistungsindex fiel von 48,0 auf 46,9.

Finanzmarkt USA

Die US-Wirtschaft nimmt weiter Fahrt auf, der IHS Markit Composite PMI steig von von 54,3 auf 56,3. Der Services PMI stieg im Oktober erneut von 54,6 (September-Wert) auf 56,9 und auch der Index für das verarbeitende Gewerbe verbesserte sich geringfügig von 53,2 auf 53,4.

Finanzmarkt Schwellenländer

Die Kommunistische Partei Chinas hat die Leitlinien für ihren 14. Fünfjahresplan und die langfristige Vision bis 2035 veröffentlicht. In einer gesonderten Erklärung versprach Präsident Xi, qualitatives Wachstum zu fördern. Außerdem soll China zum globalen Innovationsführer werden. An einem Wachstumsziel hält die Regierung jedoch fest. Laut Xi könne China seine Wirtschaftsleistung bis 2035 womöglich sogar verdoppeln.

Finanzmarkt Aktien

Die US-Wahlen haben die Anfang vergangener Woche begonnene Rallye an den Aktienmärkten nicht gestoppt. Nach dem Rückgang der langfristigen Anleiherenditen konnten vor allem Growth-Aktien und hier insbesondere Technologie- und Pharmawerte aufholen.

Finanzmarkt Anleihen

Seit Anfang Oktober hatten die US-Rentenmärkte eine „blaue Welle“ eingepreist: Die Rendite auf 10-jährige Anleihen kletterte um 0,25% auf 0,90%, die Zinskurve stieg an. Nach aktuellem Stand liegen beide Kandidaten jedoch dicht beieinander, weshalb das Risiko langwieriger Gerichtsverfahren steigt und die Wahrscheinlichkeit eines vereinten Kongresses sinkt. An den Rentenmärkten fielen daher die Renditen, die Zinskurve flachte ab.

Wöchentliche Analyse

Die Märkte begrüßen den wahrscheinlichen Sieg Bidens und die republikanische Mehrheit im Senat.

Zu Redaktionsschluss, Freitag Mittag (MEZ), waren noch nicht alle Stimmen für die US-Präsidentschafts- und Kongresswahlen ausgezählt, zu diesem Zeitpunkt sind daher noch immer mehrere Überraschungen denkbar. Am wahrscheinlichsten ist jedoch der Einzug Joe Bidens ins Weißen Haus, während die Republikaner die Kontrolle im Senat voraussichtlich halten können.

Die Aktienmärkte haben positiv auf dieses Szenario reagiert: Seit dem 4. November, dem Tag nach den Wahlen, steigen die Kurse. Ohne eine Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses werden die Demokraten Teile ihres Programms nur schwer umsetzen können. Darunter insbesondere Steuererhöhungen, von denen börsennotierte Unternehmen als erste betroffen wären. Außerdem könnte Biden eine Blockade im Senat zwar über Executive Orders umgehen (wie es auch Donald Trump mehrfach getan hat), hätte jedoch in Bereichen wie Umwelt, Gesundheit, Technologie und sogar Finanzen weniger Spielraum für Gesetze, die für manche Sektoren schlechte Nachrichten wären.

Im Senat werden die Republikaner derweil die Demokraten von höheren Ausgaben abhalten.

Wie sich die Pläne der Demokraten auswirken würden, ist unklar. In Erwartung steigender Ausgaben würden jedoch wahrscheinlich die langfristigen  Anleiherenditen steigen. In den internationalen Beziehungen erhoffen sich die
Märkte von Biden dagegen mehr Ruhe, sowohl in den Handelsbeziehungen als auch in der Geopolitik.

Die meisten dieser positiven Prognosen erscheinen vernünftig, in den kommenden Wochen könnten sich jedoch Risiken auftun. Zum einen könnten Stimmauszählungen, juristische Schritte Trumps und die Senatswahl, die womöglich erst Anfang Januar endgültig entschieden wird, Unsicherheit schaffen und die Märkte zwingen, ihre Erwartungen zu korrigieren.

Außerdem könnten Anleger auch einen Blick zurück auf die bisherige Entwicklung der Pandemie in den USA werfen. In Europa sind erneute  Lockdowns bereits Realität. Auch in den USA steigt das Risiko, dass ähnliche Restriktionen notwendig werden könnten, und auch hier würde der Aufschwung dadurch im Keim erstickt werden. Weder in Europa noch in den USA ist der weitere Verlauf bis zum Jahresende im Moment absehbar.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 06.11.2020. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 06.11.2020.

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