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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 41/2021

Mitteilung vom 11.10.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex der Eurozone lag im September bei 56,2 (59,0 im August), so die jüngste Veröffentlichung von IHS Markit. Sowohl der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe als auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor gaben etwas nach und  lagen bei 58,6 (davor 61,4) bzw. 56,4 (davor 59,0).

Finanzmarkt USA

Der IHS Markit Composite Purchasing Managers' Index für die Vereinigten Staaten ging im September auf 55,0 zurück, verglichen mit 55,4 im August. Ein ähnlicher Trend lag dem Index für das verarbeitende Gewerbe und dem für den Dienstleistungssektor zugrunde, die beide leicht auf 60,7 (von 61,1) und 54,9 (von 55,1) zurückgingen.

Finanzmarkt Schwellenländer

Die polnische Nationalbank hat ihren Referenzzinssatz unerwartet um 40 Basispunkte (auf 0,5 %) angehoben, nachdem sie monatelang eine zurückhaltende Haltung eingenommen hatte. Der Mindestreservesatz wurde von 0,5 % auf 2,0 % angehoben. Obwohl dies nicht offiziell erklärt wurde, deuten Pressestimmen darauf hin, dass die quantitative Lockerung ausgesetzt wird. Es wurde keine Aussage über mögliche weitere Maßnahmen in der Zukunft gemacht.

Finanzmarkt Aktien

Anhaltende Zurückhaltung an den Aktienmärkten mit abwechselnd steigenden und fallenden Kursen. Energie und Banken profitieren weiterhin von steigenden Ölpreisen und langfristigen Zinsen. Die Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex und das Nachlassen der Spannungen in Bezug auf die US-Schuldenobergrenze waren gute Nachrichten. Die Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals beginnt.

Finanzmarkt Anleihen

Der starke Anstieg der Rohstoffpreise in den letzten Wochen (insbesondere bei den Erdgas-Futures) hat zu einem weiteren Anstieg der Inflationserwartungen in mehreren Ländern geführt, selbst bei 10-jährigen Laufzeiten, also weit über das Übergangsstadium hinaus. Infolgedessen kam es auf beiden Seiten des Atlantiks zu einem Abverkauf von Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten.

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Wöchentliche Analyse

Japans neuer Premier setzt Vorgänger-Kurs fort

Fumio Kishida wurde zum neuen Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei Japans (LDP) gewählt. Er trat am 4. Oktober sein Amt als neuer Premierminister an und steht für die Aussicht auf eine Fortsetzung der unterstützenden Geld- und Steuerpolitik. Die Wahl des LDP-Vorsitzenden war eine Enttäuschung für den Aktienmarkt. Der Nikkei-225-Aktienindex ist um 6,8 % gefallen, seit Kishida die LDP-Wahl gewonnen hat. Da Sugas Rücktritt als Akt zur Rettung der sinkenden Zustimmungsraten der Partei angesehen wurde, erwarteten die Märkte, dass die LDP den populärsten Kandidaten, Kono, wählen würde, dessen Politik die Steigerung des japanischen Wachstumspotenzials in den Vordergrund stellt.

Kishidas gemäßigte Ansichten zu vielen Themen, einschließlich der Außenpolitik, brachten ihm jedoch die Unterstützung der wichtigsten Fraktionsvorsitzenden der LDP ein. Politisch wird das Kabinett Kishida an dem Inflationsziel von 2 % festhalten, und wir erwarten, dass der Gouverneur der Bank of Japan, Kuroda, bis zum Ende seiner Amtszeit (8. April 2023) im Amt bleiben wird.

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Kishida versprach, die Verbrauchssteuer 10 Jahre lang unverändert bei 10 % zu belassen. Er schlug einen "groß angelegten" fiskalischen Stimulus von mehr als 30 Billionen japanischen Yen (= 270 Milliarden US-Dollar) vor. Im Mittelpunkt seiner Wirtschaftspolitik steht die Forderung nach einer Einkommensumverteilung, bei der die Märkte über eine mögliche Erhöhung der Kapitalertragssteuer spekuliert haben. Zu den weiteren Vorschlägen gehören eine verstärkte Förderung von Forschung und Entwicklung, die Digitalisierung und die Nutzung der Atomenergie beim Übergang zu grüner Energie.

Der nächste Meilenstein wird die Unterhauswahl am
31. Oktober sein.

Die Zustimmungsraten für neue Kabinette sind zu Beginn in der Regel hoch und stehen für eine politische Schonzeit. Mehrere Umfragen zeigen jedoch, dass die Ausgangswerte des Kabinetts Kishida niedriger waren als die von Suga oder Abe, was die Partei vor den Parlamentswahlen in eine riskante Lage bringt. Positiv zu vermerken ist, dass die Regierungspartei selbst in den Meinungsumfragen weit vor allen anderen Parteien liegt. Außerdem kann sie es sich leisten, 45 Sitze im Unterhaus zu verlieren (es gibt insgesamt 465 Sitze) und hätte trotzdem eine einfache Mehrheit. Dennoch wird die politische Unsicherheit groß bleiben, bis die Verhältnisse klar sind.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 08.10.2021. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 08.10.2021

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