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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 38/2020

Mitteilung vom 15.09.2020

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die Industrieproduktion der Eurozone konnte sich im Juli weiter erholen und das zum Teil stärker, als erwartet: Italien wies ein Plus von 7,4% aus (Prognose: 3,5%), Spanien sogar +9,3% (3,5%); die französische und deutsche Industrieproduktion wuchsen mit 3,8% bzw. 1,2% dagegen schwächer als erwartet (Prognose: 5,0% bzw. 4,5%; alle Zahlen vs. Vormonat).

Finanzmarkt USA

In der Woche, die am 5. September endete, lagen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit 884.000 auf dem Niveau der Vorwoche und damit über den Erwartungen der Märkte. Die Folgeanträge stiegen um 93.000 von 13.292 Mio. auf 13.385 Millionen (KW 36).

Finanzmarkt Schwellenländer

In Lateinamerika wurden zahlreiche Inflationszahlen veröffentlicht: Die Gesamtinflation Brasiliens stieg geringfügig auf 2,44%, die Kern- und Dienstleistungs-Inflation sank unter die Marke von 2% bzw. 1%. In Mexiko durchbrach die Gesamtinflation mit 4,05% die Zielmarke der Zentralbank, die Kerninflation lag bei 4,1%, die Dienstleistungs-Inflation mit 2,5% dagegen deutlich unter dem Zielwert. In Chile sank die Inflation geringfügig auf 2,4%, in Kolumbien auf 1,9% und damit den niedrigsten Stand seit 2013 (alle Zahlen vs. Vorjahr).

Finanzmarkt Aktien

Technologie- und Energieaktien lösten vergangene Woche einen breiten Abverkauf an den US-Börsen aus. Die Verkaufswelle erreichte auch die Aktienmärkte der Schwellenländer – die ohnehin unter Druck stehen durch wachsende Spannungen zwischen Washington und Peking im Zuge der US-Präsidentschaftswahlen. Europäische Aktien gaben ihre Gewinne vom Wochenanfang wieder ab, nachdem die EZB keine Zinsänderungen oder weitere Konjunkturmaßnahmen angekündigt hatte.

Finanzmarkt Anleihen

Es war eine ruhige Woche an den Anleihenmärkten, die ganz im Zeichen der EZB-Sitzung stand. Die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen sanken geringfügig. Die Europäische Zentralbank scheint mit ihrem geldpolitischen Kurs zufrieden zu sein und machte nur wenige Angaben zu nächsten Schritten.

Wöchentliche Analyse

Bei der letzten Sitzung beschloss der EZB-Rat keine Zinsänderung, auch die Prognosen blieben unverändert. Wir hatten von der Europäischen Zentralbank expansivere Töne erwartet. Nachstehend fassen wir die fünf wichtigsten
Ergebnisse der Sitzung zusammen:

1. Christine Lagarde äußerte sich positiv über die Wirtschaft der Eurozone: „Wir sehen eine deutliche Erholung, die weitestgehend unseren Erwartungen entspricht.“ Im Zusammenhang mit dem weiteren Verlauf der Pandemie sieht die Zentralbank nach wie vor Risiken. Die EZB hat ihre Prognosen an mehreren Stellen nach oben korrigiert:

– Wirtschaftswachstum im Jahr 2020 (von -8,7% auf -8%)
– Gesamtinflation im Jahr 2021 (von 0,8% auf 1%)
– Kerninflation im Jahr 2022 (von 0,9% auf 1,1%).

2. Trotz der deutlichen Aufwertung des Euro gibt sich die EZB weiterhin abwartend.

3. Christine Lagarde betonte die positive Wirkung der letzten Konjunkturmaßnahmen. Das Pandemie-Notkaufprogramm (PEPP) hat
erfolgreich zur geldpolitischen Expansion beigetragen. „Wir sind jetzt ungefähr wieder da angekommen, wo wir vor der Pandemie standen, sowohl bei den
Risikoaufschlägen als auch bei der Renditestreuung.” Längerfristigen Refinanzierungsoperationen (TLTRO) zur Wachstumsförderung waren erfolgreich. Tatsächlich stand die jährliche Kreditwachstumsrate außerhalb des
Finanzsektors im Juli wie schon im Vormonat bei 7%. Das Notkaufprogramm (PEPP) verfügt noch über Reserven in Höhe von 850 Milliarden Euro.

4. Die EZB machte kaum Angaben zur weiteren Entwicklung der Geldpolitik. Christine Lagarde bekräftigte, dass die EZB das Notkaufprogramm voraussichtlich voll ausschöpfen werde, fügte jedoch hinzu, eine Aufstockung der Mittel stehe nicht zur Diskussion. Mit der leichten Korrektur der Prognosen nach oben wird eine weitere geldpolitische Expansion bis Jahresende
unwahrscheinlicher.

5. Die strategische Überprüfung der EZB soll nach einer pandemiebedingten Pause kurzfristig wieder anlaufen. Das nächste Seminar zum Thema Inflationsmessung ist für den 23. September angesetzt. Der Schwerpunkt liegt klar auf der „Definition von Preisstabilität“. Wir erwarten eine Verlängerung des Kaufprogramms noch vor Ende des Jahres. Um die Stabilität der Finanzmärkte
und eine reibungslose Implementierung ihrer Geldpolitik zu gewährleisten, wird die EZB auch in den kommenden Quartalen in erheblichem Umfang Anleihen kaufen müssen.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 11.09.2020. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 11.09.2020

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