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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 37/2020

Mitteilung vom 08.09.2020

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die Inflationsrate der Eurozone sank im August auf -0,2% (vs. Vorjahr), von 0,4% im Juli, gemäß ersten Daten von Eurostat. Gleichzeitig sank die Kerninflationsrate auf 0,4% von 1,2% im Juli (alle Zahlen vs. Vorjahr).

Finanzmarkt USA

Der US IHS Markit Composite Purchasing Managers? Index (PMI) stand im August bei 54,6, was eine Erhöhung gegenüber Juli ist, als er bei 50,3 lag. Die Verbesserung basiert auf einer deutlichen Erholung sowohl beim Index des verarbeitenden Gewerbes (auf 53,1 vs. 50,9 im Juli), als auch beim Dienstleistungsindex (55,0 im August vs. 50,0 im Juli).

Finanzmarkt Schwellenländer

Die BIP-Daten von drei wichtigen Schwellenländern für das 2. Quartal 2020 wurden veröffentlicht. Indiens BIP sank massiv um -23,9%, von 3,1% im ersten Quartal – die Schätzungen lagen bei – 18%. Das BIP der Türkei gab um -9,9% nach, von +4,4% im ersten Quartal – erwartet wurden -10,7%. Und in Brasilien gab das BIP um 9,7% nach von -2,5% im ersten Quartal, hier lagen die Erwartungen bei -9,2%. (alle Zahlen vs. Vorjahr)

Finanzmarkt Aktien

Wir sahen neue Allzeit-Hochs vergangene Woche, bevor es mit Gewinnmitnahmen – speziell im Technologiebereich – losging. Nicht zu vergessen: Der Nasdaq 100 machte ein Plus von 77% in 4 Monaten (vom 23. März bis zum 2. September).

Finanzmarkt Anleihen

Angesichts der Euro-Inflation, die mit -0,2% in den negativen Bereich rutschte,
während die Volkswirte 0,2% erwartet hatten und mit Einkaufsmanagerindizes, die eine schwächere Nachfrage suggerieren, sind die Renditen der Anleihen gefallen. 10-jährige US-Papiere um 7 Basispunkte (Bp) auf 0,62%, deutsche 10-jährige Staatsanleihen um 5 Bp, womit sie sich Ende vergangener Woche bei ihren 3-Monats-Tiefstständen befanden.

Wöchentliche Analyse

Der zweijährige Konjunkturplan „Relaunch France“ steht im Einklang mit dem Präsidentschaftsprogramm von Emmanuel Macron. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit französischer Unternehmen wiederherzustellen,
Start-ups zu unterstützen und die Einstellungspraxis durch Lockerung von Regeln und Formalitäten zu fördern. Auch soll die Ausbildung der Jugend forciert
werden, um die Arbeitslosigkeit zu verringern und Wachstum zu generieren.

Es gibt keine Pläne, die Nachfrage direkt anzukurbeln, wie in den USA und
in Deutschland (über Stimulationsmaßnahmen bzw. Mehrwertsteuersenkungen). Trotzdem wird erwartet, dass das massive Kurzarbeitsprogramm bis zum Jahresende anhält, zumindest für die Sektoren, die am stärksten in Bedrängnis sind. Es wurden bereits 30 Mrd. EUR bereitgestellt. Kurz, die französische Regierung möchte, dass die französischen Haushalte ihre Brieftaschen
öffnen, und versucht zu diesem Zweck, das Vertrauen wiederherzustellen, was eine Stärkung des Arbeitsmarkts erfordert.

Die Regierung hat sich verpflichtet, keine Steuern zu erhöhen. Der Plan wird zu 40% von der EU finanziert. Dadurch wird die Schuldenquote Frankreichs von 100% auf 120% des BIP angehoben. 30 Mrd. EUR sind für den ökologischen Wandel bereitgestellt, werden jedoch hauptsächlich für umweltfreundliche Infrastruktur (Ausbau des Güterverkehrs, der Radwege, Förderung der Wärmedämmung) und umweltfreundliche Fahrzeuge (Elektroautos, umweltfreundliche Flugzeuge) ausgegeben. Dies erfolgt durch staatliche Förderungen oder Prämien für Käufer.

Die Unterstützung des Arbeitsmarkts wird hauptsächlich vom Bausektor kommen (einer der größten Arbeitgeber Frankreichs). 15 Mrd. EUR werden für Innovation und Standortwechsel ausgegeben, hauptsächlich für den pharmazeutischen und digitalen Bereich. Da es einfacher sein wird, große Unternehmen anzusprechen, werden Regionen zusammengeschlossen, um die Auswirkungen auf kleine und mittlere Unternehmen zu verbessern, die zusammen Frankreichs größte Arbeitgeber sind und die am stärksten in das soziale Gefüge eingebunden sind.

Mit 20 Mrd. EUR werden Produktions- und Grundsteuersenkungen finanziert,
wobei drei Viertel auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet sind. Die restlichen 30 Mrd. EUR werden für die Soziales ausgegeben, darunter fast 7 Mrd. EUR für Lehrstellen und mehr als 7 Mrd. EUR für die Kurzarbeit (als „Schutzschild gegen Arbeitslosigkeit” bezeichnet). Die drei Säulen des Konjunkturplans sind konsistent und miteinander verflochten und sollen einen positiven Wirtschaftskreislauf in Gang bringen. Der Zeitplan ist jedoch ehrgeizig. Für 2021 sind 30 Mrd. EUR vorgesehen. Das Programm könnte bis 2024 dauern.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 04.09.2020. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 04.09.2020

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