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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 17/2021

Mitteilung vom 27.04.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Der IHS Markit Eurozone Flash Composite Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im April auf 53,7, von 53,2 im März. Unterstützt durch starkes Wachstum des PMI im verarbeitenden Gewerbe, der ein Rekordhoch von 63,3 erzielte (davor 62,5) und durch die Rückkehr des Dienstleistungssektor-Index in den Wachstumsbereich, der auf 50,3 stieg (von 49,6).

Finanzmarkt USA

Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fielen um 39.000 auf 547.000 (für die Woche, die am 17. April endete). Das führte zu einem Sinken des 4-Wochen-Durchschnitts auf 651.000, ein neues Rekordtief. Auch die Zahl der Folgeanträge ist gesunken.

Finanzmarkt Schwellenländer

Chinas Fiskalausgaben waren im März eine negative Überraschung. Das Wachstum der allgemeinen Fiskalausgaben verlangsamte sich von 16,5 % (Jahresvergleich) im 4. Quartal auf 0,2 % im März, bzw. 6,2 % im 1. Quartal (Jahresvergleich). Das Wachstum der Ausgaben für den staatlichen Fonds für Grundstücksverkäufe und damit zusammenhängende Ausgaben verringerte sich im März auf -7,5% bzw. im ersten Quartal (Jahresvergleich) auf -12,2%, im 4. Quartal lag es bei 33,3% (Jahresvergleich).

Finanzmarkt Aktien

Es gab einige Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten trotz eines guten Starts in die Berichtssaison. Als Grund dienten der Rückgang der langfristigen Zinsen und die Fragen nach dem Ende der Gesundheitskrise in Europa, Japan und Indien, sowie die Ankündigung eines “American Families Plan”?, der durch eine Steuerbelastung vor allem der Vermögenden finanziert werden soll.

Finanzmarkt Anleihen

Die Renditen der Kernländer gingen vergangene Woche leicht zurück. Die Spreads der Peripheriemärkte blieben weitestgehend stabil.

Wöchentliche Analyse

Wer wird der nächste deutsche Bundeskanzler? Zwei Namen haben sich jetzt herauskristallisiert.

Während sich die Amtszeit von Angela Merkel dem Ende zuneigt, haben sich in dieser Woche zwei klare Favoriten herauskristallisiert, die nach den Bundestagswahlen am 26. September 2021 ihre Nachfolge als Bundeskanzler antreten könnten. Am 20. April 2021 nominierte Angela Merkels konservative Koalition CDU/CSU den CDU Vorsitzenden Armin Laschet als ihren Kandidaten. Als enger Verbündeter von Angela Merkel wurde er dem konservativeren Vorsitzenden der CSU, Markus Söder, vorgezogen.

Am Vortag hatten die Grünen Annalena Baerbock zu ihrer Kandidatin ernannt. Die Umfragen sagen derzeit der CDU/CSU 25 % und den Grünen 20 % der Stimmen voraus, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass eine dieser beiden Gruppierungen die Hauptpartei bei der Bildung einer Regierungskoalition sein wird und ihr Kandidat, wie üblich, Kanzler werden wird.

Die Zusammensetzung der zukünftigen Koalition ist jedoch alles andere als sicher. Je nach Wahlergebnis und anschließenden Absprachen könnten CDU/CSU und Grüne gemeinsam regieren oder sich mit einer oder mehreren anderen Parteien zusammentun, z.B. mit der SPD (Mitte Links, ca. 15 % der Stimmen), der FDP (liberal, ca. 10 %) oder Die Linke (links, ca. 7 %, allerdings wahrscheinlich
nur im Falle einer Koalition unter Führung der Grünen), während die AfD (rechts, ca. 10 %) theoretisch ausgeschlossen werden sollte. In den meisten dieser Szenarien wird es wahrscheinlich keine große Kehrtwende in der deutschen Politik geben, die normalerweise durch sorgfältige Koalitionsverhandlungen und eine Kultur des Konsenses festgelegt wird.

Schlüsselfaktor fiskalische Regeln

Ein Schlüsselfaktor, der für andere europäische Länder und Märkte von Interesse sein wird, ist die Frage, wie Deutschland seine Haltung in Bezug auf seine eigenen fiskalischen Regeln sowie die fiskalischen Regeln der EU ändern wird, sobald die Covid-Krise vorüber ist. Angesichts der Notwendigkeit, den Aufschwung weiter zu unterstützen und die Investitionen in den europäischen Markt angesichts einer sich neu ausrichtenden Weltwirtschaft zu stärken, wird die Toleranz Deutschlands in Bezug auf Defizite wahrscheinlich wachsen.

Es ist jedoch nicht sicher, dass die Zusammensetzung einer von der CDU/CSU geführten Koalition oder das Zustandekommen einer von den Grünen geführten Koalition unter Einbeziehung der CDU/CSU in dieser Hinsicht einen großen Unterschied machen würde. Nur das Szenario einer von den Grünen geführten Koalition ohne die CDU/CSU, das derzeit unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist, würde als klares Signal für deutlich großzügigere öffentliche Ausgaben wahrgenommen werden.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 23.04.2021. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 23.04.2021.

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