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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 13/2021

Mitteilung vom 30.03.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die deutsche Wirtschaft leidet noch immer unter dem langen Lockdown, der sich bis ins zweite Quartal hinziehen wird. Finanzminister Olaf Scholz hat daher in dieser Woche einen neuen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr in Höhe von 60 Milliarden Euro vorgelegt, der vom Bundeskanzleramt bereits gebilligt wurde. Damit steigt das Nettokreditvolumen in diesem Jahr auf mehr als 240 Milliarden Euro.

Finanzmarkt USA

Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Februar gegenüber dem Vormonat um 1,1% zurückgegangen. Betroffen waren alle Sektoren mit Ausnahme von Flugzeugen. Damit wurde die positive Entwicklung unterbrochen, was uns in Anbetracht der guten Konjunkturaussichten überrascht.

Finanzmarkt Schwellenländer

Die südafrikanische Gesamt- und Kerninflation lagen im Februar bei 2,9% beziehungsweise 2,6% und damit unter den Januar-Werten (3,2% bzw. 3,3%) und unter dem Konsens (3,1% bzw. 2,8%). Der Grund für die Verlangsamung ist vor allem der deutliche Rückgang der Inflation bei Krankenversicherungen in den vergangenen 12 Monaten von 9,5% in auf 4,7% (Februar) und bei Gesundheitsgütern (2,8% im Februar nach 4,5% im Januar, alle Zahlen gegenüber Vorjahr).

Finanzmarkt Aktien

An den Aktienmärkten sind die Kurse in dieser Woche weiter zurückgegangen: Der MSCI World AC gab bis Donnerstag weitere 0,8% ab. Am 15. Februar hatten die Märkte ihren Höchststand erreicht, seitdem sind Anleger jedoch vorsichtiger geworden. Seit Freitag hat sich die Dynamik an den Märkten verändert: Auf den Rückgang der Renditen am Rentenmarkt reagierten die Aktienmärkte in dieser Woche mit fallenden Kursen. Zudem belasten neue Risiken die Stimmung, bestehende Risiken nehmen zu.

Finanzmarkt Anleihen

Die Treasury-Renditen beendeten die Vorwoche auf dem Stand von 1,70%, was den Ausverkauf in dieser Woche bis auf Weiteres stoppen konnte. Die Rendite auf zehnjährige US-Staatsanleihen fiel von 1,72% auf 1,65%. Deutsche Bundesanleihen gaben nach, zehnjährige Anleihen beendeten die Woche bei -0,35%. Die Breakeven-Inflationsraten blieben unverändert.

Wöchentliche Analyse

Nach drei unerwartet frühen oder unerwartet deutlichen Zinsanhebungen in den Schwellenländern in der vergangenen Woche (Russland: -25 BP; Brasilien: -75 BP; Türkei: -200 BP), standen in dieser Woche neutrale Entscheidungen im Mittelpunkt, die sich gleichwohl unterschiedlich interpretieren lassen.

Die philippinische BSP reagiert auf Inflationsrisiken:

Die philippinische Headline-Inflation lag im Februar bei 4,7% und damit über dem Zielkorridor der BSP (2- 4%), die Kerninflation stieg auf 3,5% (jeweils ggü. Vj.). Die BSP hat eingesehen, dass die durchschnittliche Gesamtinflation im laufenden Jahr über ihrem Zielwert liegen wird. Wir erwarten eine durchschnittliche Inflation von 4,5 bis 5,0% in 2021. Die Pandemie die Inflation weiter drücken, gleichzeitig treibt die Angebotsverknappung die Lebenserhaltungskosten in die Höhe. Anfang 2022 wird die Inflation voraussichtlich wieder den Zielkorridor der BSP erreichen.

In Anbetracht der wirtschaftlichen Lage sieht die philippinische Zentralbank keinen Grund, von ihrer expansiven Geldpolitik abzurücken. Gleichwohl hat sie schnell auf die hohe Inflation die damit verbundenen Risiken für ihre Preis- und Stabilitätsziele reagiert. In Anbetracht der unkonventionellen Geldpolitik und der angespannten Haushaltslage gehen wir davon aus, dass die philippinischen Zinsen in der zweiten Jahreshälfte 2021 steigen werden.

Neutrale Haltung der SARB in Südafrika:

Nach einer Mehrheitsentscheidung im Januar hat die südafrikanische Zentralbank dieses Mal einstimmig entschieden, die Zinsen stabil zu halten. Die SARB hält an ihrer expansiven Politik fest und erwartet keinen deutlichen Inflationsanstieg, obwohl sie ihre Prognosen angehoben hat. Die Märkte haben bereits ein bis zwei Zinsanhebungen im laufenden Jahr eingepreist, die südafrikanische Zentralbank achtet bei ihren Entscheidungen jedoch auf „die Risikobalance für ihren Ausblick“.

Ende des Expansionszyklus in Mexiko, Zinsanhebungen noch in 2021:

Im Februar hatte die Banxico noch eine Zinssenkung beschlossen, die Entscheidung gegen weitere Zinsschritte fiel einstimmig. Die Zentralbank bestätigte einen bedrohlichen Inflationsanstieg mit Risiken für die Finanzstabilität des Landes. In einer vagen Erwartungssteuerung kündigte sie gleichwohl nicht das Ende des Expansionszyklus an, sondern machte weitere Entscheidungen von der Datenlage abhängig. Wir erwarten eine Zinserhöhungen von 75 bis 100 Basispunkten. Dafür sprechen drei Gründe: die Schubumkehr im globalen Liquiditätszyklus, Gruppendruck und unterschätzte politische und Inflationsrisiken.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 26.03.2021. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie oder ein verlässlicher Indikator für die aktuelle oder zukünftige Wertentwicklung und Rendite.

Risikohinweis:

Investitionen bergen außerdem gewisse Risiken, darunter politische Risiken und Währungsrisiken. Die Anlagerendite und der Wert des investierten Kapitals können sowohl sinken als auch steigen und auch den Verlust des gesamten investierten Kapitals zur Folge haben. Es wird weder ausdrücklich noch implizit eine Aussage oder Zusicherung über die Richtigkeit oder Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen abgegeben. Amundi Asset Management übernimmt also keine Haftung für jeglichen Verlust, der direkt oder indirekt aus der Verwertung jeglicher in diesem Dokument enthaltenen Information entsteht.

Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 26.03.2021

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