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Amundi Finanzmarkt Kurzberichte KW 03/2021

Mitteilung vom 19.01.2021

Der Weekly Market Review von der Fondsgesellschaft Amundi Asset Management ist ein Update vom Finanzmarkt.

Finanzmarkt Eurozone

Die vergangenen Mittwoch veröffentlichten Zahlen von Eurostat weisen für die Eurozone einen Anstieg der Industrieproduktion im November um 2,5 % (vs. Vormonat) bzw. einen Rückgang von 0,6 % (versus Vorjahr) aus.

Finanzmarkt USA

Die Inflation blieb im Dezember unter ihrem Zielwert, die einzelnen Inflationskomponenten entwickelten sich uneinheitlich. Die Kernrate des VPI (Verbraucherpreisindex) stieg um 0,1% (vs. Vormonat) bzw. 1,6% (vs. Vorjahr), die Gesamtinflation um 0,4% (vs. Vormanat) bzw. 1,4% (vs. Vorjahr).

Finanzmarkt Schwellenländer

Die Gesamtinflation in Indien lag im Dezember bei 4,6% (vs. Vorjahr, November: 6,8%). Nachdem die Inflationszahlen in den vergangenen zwölf Monaten konstant über dem Zielwert der indischen Zentralbank lagen, hat die RBI die Teuerungsrate damit endlich unter Kontrolle gebracht. Verantwortlich für den Rückgang war vor allem die Lebensmittelkomponente, die fast die Hälfte des Warenkorbs ausmacht.

Finanzmarkt Aktien

Die Schwellenländer vor allem die asiatischen Länder, führten die Aktienmärkte an. An der Spitze standen Korea und Taiwan. Wegen steigender Arbeitslosenzahlen in den USA war der S&P 500 Schlusslicht. Mit 965.000 stieg die Zahl der Neuanträge so deutlich wie zuletzt im März, die Arbeitslosigkeit erreichte ihren höchsten Stand seit August. An den europäischen Börsen hatte das US-Konjunkturpaket für gute Stimmung gesorgt, doch nach neuen Infektionen in China drehte die Stimmung.

Finanzmarkt Anleihen

Wegen der schwierigen medizinischen Lage in Europa und steigenden Arbeitslosenzahlen in den USA blieben die Renditen auf 10-jährige US-Treasuries im Wochenverlauf stabil, die deutschen Anleiherenditen fielen um 5 Basispunkte (Bp) auf -0,53%.

Wöchentliche Analyse

Wegen steigender Infektions- und Todeszahlen fordert der designierte US-Präsident Joe Biden ein neues Konjunkturpaket in Höhe von bis zu 1,9 Billionen Dollar zur Unterstützung amerikanischer Haushalte sowie zum Ausbau der Test- und Impfkapazitäten. Eine weitere, beispiellose Erhöhung der öffentlichen Ausgaben in diesem Jahr ist damit wahrscheinlich – trotz der bereits jetzt hohen Schuldenquote der USA. Biden wies jedoch zu Recht darauf hin, dass weitere staatliche Unterstützung die Lage des Haushalts der USA nicht verschlechtern, sondern dank besserer und verlässlicherer Konjunkturprognosen sogar stabilisieren würde. Die US-Wirtschaft hat sich in Anbetracht der Pandemie als robuster erwiesen und wächst schneller, als die meisten Ökonomen im vergangenen Jahr erwartet hatten. Zusätzliche staatliche Ausgaben sollten die Erholung daher beschleunigen.

Lage in China:

In China sind neue Covid-19-Fälle aufgetreten, mehrere Städte in der Region Peking wurden abgeriegelt. Das Ursprungsland der Pandemie hat jedoch großes Geschick im Umgang mit dem Virus bewiesen. Die meisten Bereiche der chinesischen Wirtschaft haben sich schon vor Monaten vollständig erholt. Sofern sich die Lage nicht verschlechtert, sollte China zumindest in den kommenden Quartalen auf Wachstumskurs bleiben.

Lage in Europa:

Anders die Lage in Europa: In den vergangenen Wochen haben mehrere Länder die Kontrolle über das Virus verloren und mussten erneut teilweise oder vollständige Lockdowns einführen, die die Wirtschaft abwürgen. Im vierten Quartal 2020 sowie im ersten Quartal dieses Jahres erwarten wir daher schwächere Wachstumszahlen. Ein weiteres Konjunkturpaket ist jedoch unwahrscheinlich, zumal schon dem Wiederaufbaufonds Next Generation EU – mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro – im Juli 2020 schwierige Verhandlungen vorangegangen waren. Eigentlich ist jetzt die Umsetzung des Konjunkturprogramms das zentrale Thema, nicht dessen Ausweitung. Obwohl die Erholung der europäischen Wirtschaft lediglich um einige Monate oder Quartale verschoben wurde, könnte mangelnde staatliche Unterstützung in Europa die Wachstumslücke zu den USA und China vergrößern, mit langfristigen Folgen für Wohlstand und den Arbeitsmarkt. Damit fällt erneut der Europäischen Zentralbank die Aufgabe zu, der Wirtschaft der Eurozone unter die Arme zu greifen. Unklar ist, ob die EZB dazu noch die Mittel hat.

Wichtige Informationen und Quelle:

Weekly Market Review von Amundi Asset Management, von Research, Strategy and Analysis, Amundi. Sofern nicht anders angegeben, stammen alle in dieser News enthaltenen Informationen von Amundi Asset Management. Diese entsprechen also dem Stand vom 15.01.2021. Diese Information richtet sich ausschließlich an Privatanleger und professionelle Kunden mit Wohnsitz beziehungsweise Sitz in Österreich oder Deutschland. Die Information ist deshalb nicht für „U.S. Persons“ gemäß Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 bestimmt. Dieses Dokument ist eine Marketingmitteilung und keine unabhängige Finanzanalyse. Es stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen eines Investmentfonds oder zum Bezug einer Dienstleistung dar.

Die geäußerten Ansichten können sich jederzeit aufgrund von Markt- und anderen Bedingungen ohne Verständigung ändern. Die Informationen, Einschätzungen oder Feststellungen in diesem Dokument wurden auf Basis von Informationen aus Quellen erstellt oder getroffen, die nach bestem Wissen als verlässlich eingestuft wurden. Es gibt keine Garantie dafür, dass Länder, Märkte oder Sektoren sich wie erwartet entwickeln. Die geäußerten Ansichten sollten also nicht als Anlageberatung, Wertpapierempfehlungen, oder als Hinweis auf den Handel für ein Produkt von Amundi Asset Management angesehen werden.

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Amundi Asset Management, Société par Actions Simplifiée (S.A.S., frz. Vereinfachte Aktiengesellschaft) mit einem Grundkapital von 1.086.262.605 Euro – durch die Autorité des Marchés Financiers (AMF, frz. Aufsichtsbehörde) unter der Nummer GP04000036 regulierte Fondsverwaltungs­gesellschaft – 90 boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich – Handels- und Gesellschaftsregister Paris (RCS) Nummer 437 574 452.

Die veröffentlichten Prospekte und die Kunden­informations­dokumente der von Amundi in Österreich beziehungsweise Deutschland angebotenen Fonds und Investmentfonds stehen außerdem unter www.amundi.at bzw. www.amundi.de in deutscher bzw. englischer Sprache kostenlos zur Verfügung. Datum der erstmaligen Verwendung: 15.01.2021

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