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Abwicklung der Vorabpauschale bei der ebase

Mitteilung vom 03.02.2020

Seit dem 01.01.2018 ist das neue Investmentsteuer­reform­gesetz in Kraft. Für Anleger bedeutet dies also eine grundlegende Umstellung bei der Abrechnung der Steuern für Investmentfonds. Neu ist die Einführung einer sogenannten „Vorabpauschale“. Seit 2018 werden thesaurierende und teilausschüttende Fonds mit einem Mindestbetrag versteuert und in Form der Besteuerung der Vorabpauschale abgegolten. Diese ist quasi eine vorweggenommene Besteuerung von zukünftigen Wertsteigerungen. Zukünftig muss der Anleger selbst die Mittel zur Zahlung der Steuer bereitstellen. Beim Verkauf der Fondsanteile wird die Vorabpauschale vom tatsächlichen Veräußerungsgewinn abgezogen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Blog von FondsClever.de.

Was ist die Vorabpauschale und wann sind Sie davon betroffen?

Durch die Vorabpauschale erfolgt eine Mindestbesteuerung auf Anlegerebene in Höhe des sogenannten Basisertrages. Der Basisertrag für 2019 beträgt 70% des für 2019 festgesetzten Basiszinssatz von 0,52% (entspricht 0,36%). Die Vorabpauschale für das Jahr 2019 ist zum 2. Januar 2020 als Ertrag anzusetzen, soweit:

  • der Fonds in 2019 eine ausreichende Wertsteigerung erzielt hat und
  • die Fondsausschüttungen in 2019 niedriger als der berechnete Basisertrag waren.

Was bedeutet das für ebase Kunden?

Die ebase berechnet die Vorabpauschale, sobald die entsprechenden Daten von der Fondsgesellschaft im Januar gemeldet sind. Eine Vorabpauschale ist nicht zu berücksichtigen wenn:

  • ein Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe vorliegt (nur im Privatvermögen)
  • noch nicht verrechnete Verluste vorhanden sind (nur im Privatvermögen)
  • eine entsprechende Nichtveranlagungs­bescheinigung eingereicht ist (sowohl im Privat- als auch im Betriebsvermögen.)

Der Betrag für den Einbehalt der Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und ggfs. Kirchensteuer auf die Vorabpauschale wird durch einen Stückeverkauf der Fondsanteile zur Verfügung gestellt.

Wichtiger Hinweis zur Abwicklung:

  • Bei einem Verkauf Ihrer Fondsanteile werden die bisher von Ihnen bereits versteuerten Vorabpauschalen vom Verkaufserlös wieder abgezogen, um eine doppelte Besteuerung zu vermeiden.
  • Sollte ein entsprechender Stückeverkauf für den Einbehalt der Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag und ggfs. Kirchensteuer auf die Vorabpauschale in einem Depot nicht möglich sein, ist die ebase gesetzlich dazu verpflichtet, den Betrag, auf den keine Kapitalertragsteuer einbehalten werden konnte, zusammen mit den persönlichen Daten an das Betriebsstättenfinanzamt zu melden.

Wie setzt die ebase die Belastung der Vorabpauschale um?

Die ebase zieht deshalb bei der Belastung der Vorabpauschale die jeweilige Depotposition heran. Fallen Steuern auf die Vorabpauschale an, wird die ebase einen Verkauf von Fondsanteilen in entsprechender Höher der zu zahlenden Steuern durchführen. Darüber hinaus behält sich die ebase das Recht vor, mögliche Steuern auf die Vorabpauschale vom Konto flex einzuziehen. Ist es der ebase nicht möglich die Steuern auf einer der beiden genannten Wege zu begleichen, kommt der Kunde seiner Verpflichtung nicht nach, der ebase die zu zahlenden Steuern zur Verfügung zu stellen. Es erfolgt seitens der ebase eine entsprechende Meldung an das Finanzamt. Tritt der letztgenannte Fall ein, sollten Sie sich an Ihre zuständige Steuerbehörde beziehungsweise Ihren steuerlichen Berater wenden.

Häufig gestellte Fragen zur Vorabpauschale

Wie erfolgt die Steuerbelastung?

Sofern eine Vorabpauschale als Ertrag anfällt und keine steuerliche Freistellung durch einen Freistellungsauftrag, eine Nichtveranlagungs­bescheinigung oder aus einem sonstigen Grund vorliegt, werden die darauf entfallende Kapitalertragsteuer, der Solidaritätszuschlag und ggfs. auch die Kirchensteuer durch einen entsprechenden Stückeverkauf des betroffenen Investmentfonds beglichen.

Wie hoch ist der Basiszins für 2019?

Gemäß Bundesministerium der Finanzen beläuft sich der Basiszinssatz für das Jahr 2019 auf 0,52 % p.a.

Was passiert, wenn kein Stückeverkauf möglich ist?

Die ebase ist verpflichtet, denjenigen Betrag der Vorabpauschale an das Betriebsstättenfinanzamt zu melden, auf den keine Kapitalertragsteuer einbehalten werden konnte.

Wann gilt die Vorabpauschale als steuerlich zugeflossen?

Der steuerliche Zufluss der Vorabpauschale erfolgte am 2. Januar 2020 für das Kalenderjahr 2019. Wir berechnen diese, sobald uns die entsprechenden Daten von der Fondsgesellschaft im Januar 2020 gemeldet werden.

Haftungsausschluss FondsClever.de

Dieser Beitrag stellt keine rechtliche und keine steuerliche Beratung dar. Bitte wenden Sie sich bei steuerlichen Fachfragen an Ihren Steuerberater. Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only) oder Steuerberatung. Alle Daten sind also unverbindlich und ohne Gewähr.

Quellen: ebase und BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

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