Die individuelle Ex-Post Kosteninformation

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Ex-post Kosteninformation – was ist das? Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind gemäß der zweiten europäischen Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) dazu verpflichtet, dem Kunden eine sogenannte Ex-post Kosteninformation jährlich zur Verfügung zu stellen. Die Ex-post Kosteninformation beinhaltet alle Kosten und Nebenkosten sowie Zuwendungen, die im Rahmen der Wertpapierdienstleistung und dem jeweiligen Finanzinstrument tatsächlich angefallen sind. Der Kunde erhält einen prozentualen sowie einen Cent-genauen Kostennachweis.

Kosten im Rahmen der Anlage in Investmentfonds wurden bereits vor der Umsetzung von MiFID II ausgewiesen, jedoch nicht so sehr im Detail. Meist waren die Kosten der Investmentfonds in verschiedenen Dokumenten enthalten, sodass sich der Kunde diese selbst zusammen suchen musste, wie z. B. in den wesentlichen Anlegerinformationen. Mit der Ausstellung der Ex-post Kosteninformation soll dem Kunden nun eine Übersicht an die Hand gegeben werden, mit der er transparent alle Kosten sofort erkennt sowie diese besser vergleichen kann.

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Geldanlage mit Investmentfonds – Warum sollte ich Geld anlegen?

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Geldanlage mit Investmentfonds ist wichtig und wird bei den aktuell historisch niedrigen Zinsen immer wichtiger! Das Geldvermögen der Deutschen ist im ersten Quartal 2019 auf einen neuen Rekordwert angestiegen. Laut Bundesbank besitzen Privathaushalte ca. 6,17 Billionen Euro an Geldvermögen. Trotz niedriger Zinsen, welche den Aufbau einer ordentlichen Altersvorsorge erschweren, legen die meisten Anleger ihr Geld aufs Sparbuch oder Girokonto. Ende März 2019 steckten so rund 2,5 Billionen Euro in Bargeld und sogenannten Sichteinlagen. Aber warum scheuen sich so viele Anleger Geld in Investmentfonds anzulegen? Jede Anlage ohne Zinsertrag bzw. wenig Zinsertrag bedeutet Geldverlust! Denn die Inflation frisst sozusagen die Kaufkraft des Geldes auf.

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Das magische Dreieck der Vermögensanlage bei Investmentfonds

Liquidität. Rendite, Sicherheit, Dreieck

Das magische Dreieck der Vermögensanlage aus Sicherheit, Liquidität und Rentabilität zeigt den Zielkonflikt einer jeden Geldanlage in Investmentfonds. Wenn zwei der drei Ziele maximiert werden, geht das auf Kosten des dritten Ziels. Damit stellt jede Geldanlage in Fonds ein Kompromiss dar. Anleger müssen sich daher entscheiden, was ihnen besonders wichtig ist bei der Anlage in Investmentfonds.

Welche Ziele hat das magische Dreieck der Vermögensanlage bei Investmentfonds?

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Beispiel zur Berechnung der Vorabpauschale

Die Vorabpauschale findet erstmals zum Anfang des Jahres 2019 Anwendung. Mit der im Jahr 2018 eingeführten Investmentsteuerreform werden dann thesaurierende Investmentfonds auf Wertzuwächse vorab besteuert. Die ebase wird zukünftig einen Stückeverkauf durchführen und die Vorabpauschale demzufolge an die Finanzbehörde abführen. Dies geschieht jedoch nur dann, wenn der Investmentfonds im Kalenderjahr einen Wertzuwachs verbuchen konnte. Die Systematik der Berechnung ist auf den ersten Blick jedoch nicht einfach. Nachfolgend finden Sie daher drei Beispiele zur Berechnung der Vorabpauschale bei Fonds.

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Fondsbesteuerung und Investmentsteuerreform

Fondsbesteuerung ab 2018: Relevante Neuerungen für den Sparer

Fondsbesteuerung ab 2018Ab dem 1.1.2018 tritt die neue Investmentsteuerreform in Kraft. Hintergrund ist die Vereinheitlichung der Fondsbesteuerung von inländischen und ausländischen Kapitalanlagegesellschaften auf Fondsebene. Sowohl ETFs als auch klassische Investmentfonds sind betroffen. Es soll dadurch zu Erleichterungen bei der Fondsbesteuerung kommen und Steuerschlupflöcher geschlossen werden. Als Nebeneffekt sollen durch die neue Fondsbesteuerung ab 2018 thesaurierende und ausschüttende Investmentfonds steuerlich weitestgehend gleichgestellt werden.

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Deutschlandfonds – Eine unterschätzte Anlageform

DeutschlandfondsZur Zeit überwiegt bei einigen Börsenanlegern mit Hinblick auf deutsche Titel eher Pessimismus. Dieser bleibt bei einer genaueren Betrachtung des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds jedoch gänzlich unbegründet.

Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin das Zugpferd Europas, es herrscht praktisch Vollbeschäftigung, den Unternehmen geht es blendend, der Eurowechselkurs ist historisch niedrig, Inflation ist praktisch nicht vorhanden und die Rohstoffpreise sind günstig. Auch die Fundamentalkennzahlen an den Aktienmärkten signalisieren ganz klar: Deutsche Aktien sind preiswert! Sowohl im Vergleich zu anderen Märkten, als auch auf historische Sicht. Kombiniert mit einem niedrigen Zinsniveau bedeutet das für viele Anleger: Investieren!

Partizipation am deutschen Aktienmarkt mit Deutschlandfonds

Eine attraktive Möglichkeit bieten in diesem Zusammenhang Deutschlandfonds. Deutschlandfonds zeichnen sich dadurch aus, dass die Aktienquote deutscher Titel innerhalb des Fonds mindestens 51% betragen muss. Die Titel der Deutschlandfonds sind überwiegend in einem der drei großen deutschen Indizes – DAX, MDAX oder TecDAX – notiert.

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Basiswissen Investmentfonds – Sondervermögen

Sondervermögen – Das Prinzip eines offenen Investmentfonds

Sondervermögen bei Investmentfonds?Das investierte Kapital der Anleger wird als sogenanntes Sondervermögen des Investmentfonds bezeichnet. Doch was ist ein Investmentfonds? Eine Fondsgesellschaft bündelt in einem offenen Investmentfonds das vom Anleger investierte Kapital. Innerhalb des Investmentfonds werden dann unterschiedliche Vermögenswerte wie z.B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, etc. angelegt. Das Prinzip eines offenen Investmentfonds ist daher relativ einfach zu beschreiben:

Viele unterschiedliche Anleger legen unterschiedlich hohe Geldbeträge in einen Topf. Daraus tätigt der Fonds dann seinerseits die verschiedenen Anlagen. Das investierte Kapital der Anleger ist das Sondervermögen des Investmentfonds. Die Verwaltung dieses Sondervermögens unterliegt der staatlichen Aufsicht. Daher muss es getrennt von dem Vermögen der Fondsgesellschaft gehalten werden.

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