Fondssparen mit vermögenswirksamen Leistungen

Geld vom Arbeitgeber + vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksamen Leistungen mit FondsViele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit vom Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen (VL) zu erhalten. Vermögenswirksame Leistungen sind Sparbeträge, die der Arbeitnehmer entweder teilweise oder komplett zusätzlich zum eigenen Gehalt erhält. Wünscht der Arbeitnehmer Eigenleistungen in den VL-Vertrag einzubringen, so hat er jederzeit die Möglichkeit sein Sparguthaben aufzustocken. Oftmals sind die Sparbeträge in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag geregelt. Liegt das zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers unterhalb von bis zu 20.000,- € bzw. bei zusammen Veranlagte von bis zu 40.000,- €, kann er zusätzlich die sogenannte Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen. Gefördert wird die VL-Anlage bis zu einem Maximalbetrag von 400,- € pro Jahr mit 20 % bei VL-Fondssparen. Das bedeutet, dass eine maximale jährliche Förderung in Höhe von 80,- € möglich ist. Grundlage für die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen (VL) ist das Fünfte Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG).

Grundsätzlich muss der Arbeitnehmer in den VL-Sparvertrag sechs Jahre einzahlen und die sogenannte Sperrfrist einhalten. Darüber hinaus ruht die Anlage bis zu einem weiteren siebten Jahr. Danach kann die gesamte angesparte Summe inkl. der Arbeitnehmer-Sparzulage ausgezahlt werden. Damit der Arbeitnehmer die staatliche Förderung erhält, muss ein Antrag beim zuständigen Finanzamt gestellt und die VL-Bescheinigung der Steuererklärung beigefügt werden.

Eine Möglichkeit VL anzulegen ist z. B. das VL-Sparen mit Investmentfonds. Mit Investmentfonds können Anleger an der Chance von Kurssteigerungen am Aktienmarkt partizipieren. VL-Fonds müssen diversen Kriterien entsprechen, wie z. B. einer Aktienquote von mind. 60 %. Daher sind die meisten VL-Fonds auch in einer höheren Risikoklasse* (3 bzw. 4) bei der ebase eingestuft. Die Risikoklasse soll Ihnen als Anhaltspunkt dienen, wie stark die Schwankungen eines Fonds ausfallen können. Ein Investmentfonds, der in deutsche Standardaktien wie z.B. Adidas, BASF etc. anlegt, ist in der Regel in die Risikoklasse 3 eingestuft. Investmentfonds die einen größeren Teil in deutsche Nebenwerte, also mittlere bis kleinere deutsche Unternehmen, anlegen, werden bereits in die Risikoklasse 4 eingestuft.

Jeder Investmentfonds hat einen sogenannten Ausgabeaufschlag, der bei vielen Aktienfonds ca. 5 % beträgt. Dieser schmälert auf Dauer Ihre Rendite bei der Anlage in einen VL-Fonds. Freie Fondsvermittler, wie z. B. FondsClever.de, rabattieren Ihnen auf rund 550 VL-Fonds diesen Ausgabeaufschlag zu 100 %. Das bedeutet, dass Sie bereits ab dem ersten Euro an der Wertentwicklung des Fonds partizipieren.

Beispiel vermögenswirksame Leistungen:

Rahmenbedingungen

  • Einzahlung 25,- € monatlich
  • Ausgabeaufschlag 5 %
  • Angenommene Wertentwicklung des Fonds 5,0 % p.a.
  • Ansparzeit: 6 Jahre
  • Die Haltedauer eines möglichen 7. Jahres wird nicht berücksichtigt
Summe der Einzahlungen: 1.800,- €
Vermögen zum Ablauf des Anlagezeitraums bei einem anderen Anbieter: 1.998,- €
Vermögen zum Ablauf des Anlagezeitraums bei FondsClever.de: 2.103,- €
Ihre Einsparung bei FondsClever.de: 105,- €

Wie an dem Beispiel zu erkennen ist, sparen Anleger, die keinen Ausgabeaufschlag zahlen, rund 100,- €, wenn sie über einen freien Fondsvermittler ihre VL-Anlage tätigen. Anleger sollten sich daher vor Abschluss eines VL-Vertrags über die Kosten informieren.

FondsClever.de bietet Ihnen auf rund 550 VL-Fonds 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. Für Fragen zu Ihrer Anlage in vermögenswirksame Leistungen steht Ihnen das FondsClever.de Service-Team gerne zur Verfügung.


* Beim Chance / Risiko Profil handelt es sich um eine individuell von einem Dienstleister der ebase vorgenommene Kategorisierung der Fonds in unterschiedliche Risikogruppen auf Basis der von der Kapitalanlage-/Investmentgesellschaft gelieferten Fondsdaten (Fondskategorie, Anlageschwerpunkt, Regionen-/Währungs-Schwerpunkt). Ziel dieser Kategorisierung ist die vereinfachte Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Investmentfonds. Sie stellt keine Anlageempfehlung oder eine endgültige Risikoklassifizierung dar.

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