Robo-Advisor – günstige automatisierte Vermögensverwaltung

Robo-AdvisorRobo-Advisor sollen die Finanzberatung automatisieren und dadurch die Kosten senken. Der Begriff setzt sich aus engl. Robot (Roboter) und Advisor (Berater) zusammen. Der Roboter soll frei von Emotionen die optimalen Anlageentscheidungen für den Kunden treffen und dadurch den klassischen Finanzberater ersetzen. Viele Robo-Advisor stellen sich sogar als günstige automatisierte Vermögensverwaltung dar.

In dem noch recht jungen Markt stehen sich Startups aus der Finanzbranche („Fintechs“) und Großbanken gegenüber. Gemein ist diesen, dass der Beratungsprozess automatisiert abläuft, um Kosten zu sparen: Konkret beantwortet der Kunde Fragen zu seiner Risikoneigung, seinen bisheriger Erfahrungen mit Geldanlagen und zu den Zielen seiner Anlage. Anhand der Ergebnisse ermittelt der Roboter eine optimale Anlage, die den Zielen und der Risikoneigung des Anlegers entspricht.

Selbige Anlage besteht meist aus einem Portfolio aus Investmentfonds, ETFs, passiv gemanagten Indexfonds. Einige Robo-Advisor können auch einzelne Wertpapiere oder Aktien ins Portfolio mischen. Ziel ist es, Marktchancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Je nach Risikopräferenz des Anlegers schlägt der Robo-Advisor unterschiedliche Portfolios vor.

Aktive Vermögensverwalter oder passive Tipp-Geber

Sogenannte Full-Service-Robos bieten eine aktive Vermögensverwaltung. Eine Dienstleistung, welche früher ausschließlich gut betuchten Privatkunden vorbehalten war, ist damit auch für normale Anleger verfügbar.

Der Robo-Advisor schichtet das Vermögen automatisch um, sobald sich das Marktgeschehen ändert oder definierte Schwellenwerte überschritten werden. Solche Finanzportfolioverwalter unterliegen besonderen Pflichten und benötigen nach § 32 Kreditwesengesetz die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Zu diesen gehört beispielsweise das fintego-Managed-Depot.

Neben dem Full-Service-Robo gibt es auch passive Robo-Advisor, die dem Anleger Vorschläge unterbreiten. Hierbei unterscheidet die Stiftung Warentest – Finanztest:

  • Half-Service-Robos, welche bei der Ermittlung des Risikoprofils und der Anlageentscheidung unterstützen. Anders als bei Full-Service-Robos unterbreiten sie bei geänderten Marktbedingungen zwar Vorschläge, der Kunde muss selbst entscheiden, ob er diese umsetzt oder nicht.
  • Self-Service-Robos, welche dem Anleger ausschließlich Tipps geben, wie er seine Anlage optimal gestalten kann. Der Anleger trifft dabei sämtliche Entscheidungen selbst, insbesondere auch die Risikoeinschätzung.

Diese passiven Robo-Advisor operieren meist nach § 34f der Gewerbeordnung. Damit treten sie rechtlich gesehen als reine Vermittler auf, die keine Portfolioumschichtungen durchführen dürfen. Zudem übernehmen sie keine Haftung für die unterbreiteten Anlagevorschläge.

Sicherheit der Anlagen

Die meisten Anbieter sind noch sehr jung und damit stellt sich die Frage nach der Sicherheit des verwalteten Kapitals. Da die Robo-Advisor in Investmentfonds anlegen, sind Kunden im Falle einer Insolvenz geschützt: Das Kapital wird bei einer depotführenden Bank verwahrt und ist somit vollständig abgekoppelt. Bei Banken mit Sitz in der EU gilt die Einlagensicherung bis 100.000 € je Sparer und Bank.

Kritik am Robo-Advisor

Kritiker führen an, dass sich die noch recht jungen Anbieter noch keine größere Krise überstanden haben. Die Anbieter zeigen meist anhand von Diagrammen, welche Rendite Anleger erwarten können. Die Daten basieren jedoch auf Werten der Vergangenheit und bieten somit keine Garantie für eine künftige Wertentwicklung. Auch im Falle der Robo-Advisor ist eine Geldanlage eine Abwägung aus Rendite und Risiko.

Für wen eignen sich Robo-Advisor?

Robo-Advisor eignen sich gut für erfahrene Anleger, die sich umfassend mit dem Thema Geldanlage beschäftigt haben. Wer möchte, bekommt von Full-Service-Anbietern eine aktive Vermögensverwaltung auf Basis Ihrer angestrebten Renditechancen und der akzeptierten Risiken. Auf unserer Hauptseite finden Sie weiterführende Informationen zu Chancen und Risiken.

Das magische Dreieck der Vermögensanlage bei Investmentfonds

Liquidität. Rendite, Sicherheit, Dreieck

Das magische Dreieck der Vermögensanlage aus Sicherheit, Liquidität und Rentabilität zeigt den Zielkonflikt einer jeden Geldanlage in Investmentfonds. Wenn zwei der drei Ziele maximiert werden, geht das auf Kosten des dritten Ziels. Damit stellt jede Geldanlage in Fonds ein Kompromiss dar. Anleger müssen sich daher entscheiden, was ihnen besonders wichtig ist bei der Anlage in Investmentfonds.

Welche Ziele hat das magische Dreieck der Vermögensanlage bei Investmentfonds?

1. Ziel: Sicherheit bei Fonds

Die Sicherheit der Geldanlage in Fonds beschreibt die Robustheit der Anlage gegenüber Wertschwankungen (Volatilität) und Inflation. Anders ausgedrückt, bietet eine sichere Geldanlage einen hohen Werterhalt. Investmentfonds werden in unterschiedliche Risikoklassen eingeteilt.

2. Ziel: Liquidität bei Investmentfonds

Die Liquidität gibt an, wie schnell der Vermögenswert gehandelt (liquidiert) werden kann. Eine hohe Liquidität heißt damit, dass ein Vermögenswert schnell verkauft werden kann. Beispielsweise haben die Aktien der Unternehmen des deutschen Aktienindex eine hohe Liquidität. Deshalb können Aktienfonds in der Regel sehr schnell gekauft und verkauft werden.

Umgekehrt haben beispielsweise Immobilienfonds eine eingeschränkte Liquidität: Um einen Immobilienfonds zu verkaufen, benötigen Anleger normalerweise einen spezieles Formular. Fristen und Grenzen müssen beim Verkauf eingehalten werden.

3. Rentabilität bei Fonds

Die Rentabilität eines Invetsmentfonds beschreibt die Wertentwicklung, die erzielbare Rendite. Hohe Renditechancen bedeuten, dass Kapital bei günstiger Wertentwicklung stark vermehrt werden kann. Zu besonders rentablen Geldanlagen zählen beispielsweise Aktienfonds.

Drei Gruppen von Geldanlagen hat das magische Dreieck der Vermögensanlage

Geldanlagen lassen sich in drei prototypische Gruppen einteilen. Bildlich sind das die Kanten des Dreiecks. Zu beachten ist, dass diese die Extreme darstellen – die Übergänge sind fließend und daher befinden sich die meisten Anlagen im mittleren Bereich.

  1. hohe Sicherheit, hohe Liquidität und niedrige Rentabilität. Zur ersten Gruppe gehören zum Beispiel Bankguthaben und Tagesgeld. In Deutschland besteht eine gesetzlichen Einlagensicherung, die Guthaben bis 100.00 Euro absichert. Zudem ist das Kapital täglich am Bankautomaten bzw. Online verfügbar. Ebenso lassen sich Investmentfonds mit geringem Risiko dieser Gruppe zuordnen: Beispielsweise schwanken Geldmarktfonds nur wenig im Wert; Handelsaufträge können börsentäglich aufgegeben werden.
  2. hohe Sicherheit, niedrige Liquidität und hohe Rentabilität. Zu dieser Gruppe zählen beispielsweise langfristige Anleihen und Immobilien. Das Anlagekapital ist gebunden und kann nicht von einem Tag auf den nächsten abgezogen werden. Im Gegenzug weisen diese Anlagen eine höhere Rentabilität auf als die Anlagen der ersten Gruppe.
  3. niedrige Sicherheit, hohe Liquidität und hohe Rentabilität. Die dritte Gruppe umfasst Geldanlagen mit höherem Risiko. Zu diesen gehören beispielsweise Aktienfonds, Rohstoff-Fonds oder Multi-Asset-Fonds. Anleger können mit Fondsanlagen in diesen Gruppen attraktive Renditechancen nutzen.

Das magische Dreieck der Vermögensanlage in der Praxis

Folgende Grundsätze können Anlageentscheidungen in Fonds erleichtern:

  • Sorgen Sie für ausreichend Liquidität. Beispielsweise empfiehlt die Stiftung Warentest Finanztest, zwei bis drei Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto vorzuhalten. Dadurch bleiben Sie flexibel und kommen nicht in Bedrängnis, wenn plötzlich das Auto in die Werkstatt muss und zur gleichen Zeit die Waschmaschine streikt.
  • Suchen Sie Gewinnchancen und nutzen Sie diese. Beispielsweise können Sie mit Investmentfonds an Börsengewinnen teilhaben, welche die Verzinsung von Banksparkonten weit übersteigen können.
  • Setzen Sie nicht alles auf eine Karte. Eine alte Börsenweisheit besagt: „Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb.“ Diesen Grundsatz können Sie umsetzen, indem Sie Ihr verfügbares Kapital auf verschiedene Vermögenswerte in allen drei Gruppen des magischen Dreiecks aufteilen. Investmentfonds unterstützen Sie hierbei, indem sie eine professionelle Risikostreuung (Diversifikation) ermöglichen.

Was kostet ein VL-Fondssparplan bei FondsClever.de?

Was kostet ein VL-Fondssparplan bei FondsClever.de?

Nutzen Sie die Chancen von einem VL-Fondssparplan

Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit vermögenswirksame Leistungen anzulegen. Egal ob tariflich oder per Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber geregelt, verschenken Sie kein Geld! Es stehen Ihnen verschiedene Anlageformen für Ihre vermögenswirksamen Leistungen zur Verfügung. Wir von FondsClever.de bieten Ihnen einen kostengünstigen VL-Fondssparplan an.

Arbeitgeber zahlen meist bis zu 40,- € monatlich. Grundsätzlich wird ein VL-Fondssparplan über sieben Jahre abgeschlossen. Ihr Arbeitgeber zahlt den zugesagten Betrag für sechs Jahre in Ihren VL-Vertrag ein. Im 7. und letzten Jahr ruht dieser. Sofern Sie eine Arbeitnehmersparzulage erhalten, wird Ihnen diese nach Ende der VL-Vertragslaufzeit vom zuständigen Finanzamt ausgezahlt. Nach sieben Jahren können Sie frei über Ihr angespartes Vermögen verfügen.

Nutzen Sie die Chancen des Aktienmarkts. Mit Investmentfonds können Sie mehr Rendite aus Ihren vermögenswirksamen Leistungen erzielen, als bei anderen Anlageformen.

Wieviel kostet ein VL-Fondssparplan bei FondsClever.de?

FondsClever.de bietet Ihnen in Kooperation mit der ebase sehr kostengünstige VL-Verträge mit Fonds an. Die ebase ist eine reine B2B-Bank. Als Kunde können Sie somit nur über einen Vermittler wie FondsClever.de ein Depot bei der ebase eröffnen. Sie erhalten unsere kostengünstigen Konditionen, die wir mit der ebase und den Fondsgesellschaften vereinbart haben. Hierzu ist es wichtig zu wissen, welche Kostenarten Ihnen bei einem VL-Fondssparplan entstehen.

1.) Auf Depotebene

Für einen reinen VL-Fondssparplan fällt lediglich ein VL-Vertragsentgelt in Höhe von 12,- € im Jahr an. Das VL-Vertragsentgelt entrichten Sie direkt an die ebase.

2.) Auf Fondsebene

Auf Fondsebene gibt es zwei unterschiedliche Kostenarten. Jeder Investmentfonds hat laufende Kosten und Kosten die beim Kauf bzw. Verkauf anfallen.

Die Gesamtkostenquote (englisch Total-Expense-Ratio) oder aber auch die All-In-Fee gibt die laufenden jährlichen Kosten in Prozent an. Diese Kosten beinhalten unter anderem auch die Verwaltungsvergütung. Die laufenden Kosten werden von der Fondsgesellschaft festgelegt und aus dem gesamten Fondsvolumen entnommen. Bei FondsClever.de entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. FondsClever.de erhält von der Fondsgesellschaft einen Teil der Verwaltungsvergütung.

Darüber hinaus fällt in der Regel beim Kauf ein Ausgabeaufschlag an. Bei FondsClever.de erhalten Sie auf rund 350 VL-Fonds einen 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag. Sie partizipieren so bereits ab dem 1. Euro an der Wertentwicklung des gewählten Fonds.

Exchange Traded Funds (ETF) nehmen eine Sonderstellung ein. Ein ETF hat grundsätzlich keinen Ausgabeaufschlag. Jedoch fällt bei einem ETF ein volumenabhängiges Transaktionsentgelt in Höhe von 0,20 % an. Die auflegenden Fondsgesellschaften vereinnahmen zusätzlich Additional Trading Costs (ATC) in Höhe von durchschnittlich ca. 0,21 % vom Transaktionsvolumen. Die ebase bezeichnet die ATC und das Transaktionsentgelt als ETF-Transaktionsentgelt. Dieses fällt bei jedem Kauf bzw. Verkauf an. Die ebase stellt beim Aufrufen der jeweiligen Fondsinformationen diese Kosten transparent dar. Bitte beachten Sie, dass das ETF-Transaktionsentgelt je nach ETF unterschiedlich hoch ist.

VL-Depot eröffnen

Ist ein ETF gegenüber einem aktiv gemanagten Fonds die bessere Wahl?

Die Kosten eines ETF scheinen auf den ersten Blick günstiger zu sein, als bei einem aktiv gemanagten Fonds. Aber Achtung! Als VL-Sparer sollten Sie neben der Kostenseite, auch die Chance auf eine bessere Rendite mit einem aktiv gemanagten Fonds als VL-Fonds beachten. Ein ETF bildet lediglich einen Index nach. Der Fondsmanager hat jedoch die Möglichkeit, „bessere Aktien“ in seinem Fonds gegenüber einem Index überzugewichten. Konkret bedeutet dies, dass diese Aktien prozentual stärker im Fonds vertreten sind als im Index. „Bessere Aktien“ können z. B. Aktien sein, bei denen der Fondsmanager zukünftig ein großes Wachstumspotenzial sieht.

Im nachfolgenden Beispiel wird deutlich, dass ein ETF für einen VL-Fondssparplan nicht zwingend die bessere Wahl ist. Für das Beispiel wird der aktiv gemanagte Fonds „DWS Deutschland“ (ISIN: DE0008490962) und der ETF „iShares Core DAX (R) UCITS ETF (DE)“ (ISIN: DE0005933931) zum Vergleich ausgewählt.

iShares Core DAX DWS Deutschland
VL-Vertragsentgelt: 12,- Euro 12,- Euro
Ausgabeaufschlag: entfällt 100 % Sofortrabatt
Gesamtkostenquote: 0,16 % jährlich 1,40 % jährlich
ETF-Transaktionsentgelt: 0,21 % je nach Ordervolumen entfällt
Wertentwicklung 10 Jahre:
(Stand: 07.01.2019)
7,45 % jährlich(1) 11,14 % jährlich(1)

Wie Sie im aufgezeigten Beispiel sehen können, hat der DWS Deutschland gegenüber dem DAX-ETF eine höhere Rendite über den vergangenen 10-Jahres-Zeitraum erzielt. Im Rahmen eines VL-Fondssparplans mit Aktienfonds sollten Sie daher nicht nur die Kosten als einziges Kriterium heranziehen. Bei FondsClever.de sparen Sie den Ausgabeaufschlag auf rund 350 VL-Fonds und partizipieren so bereits ab dem 1. Euro an der Wertentwicklung des gewählten Fonds.

Rentenfonds

Tipp:

Top 10 der gefragtesten VL-Fonds bei FondsClever.de!

Haftungsausschluss FondsClever.de

Dieser Blog stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die vorgenannten Informationen berücksichtigen nicht Ihre persönliche Steuersituation. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only) oder Steuerberatung. Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.


1) Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Beispiel zur Berechnung der Vorabpauschale

Die Vorabpauschale findet erstmals zum Anfang des Jahres 2019 Anwendung. Mit der im Jahr 2018 eingeführten Investmentsteuerreform werden dann thesaurierende Investmentfonds auf Wertzuwächse vorab besteuert. Die ebase wird zukünftig einen Stückeverkauf durchführen und die Vorabpauschale demzufolge an die Finanzbehörde abführen. Dies geschieht jedoch nur dann, wenn der Investmentfonds im Kalenderjahr einen Wertzuwachs verbuchen konnte. Die Systematik der Berechnung ist auf den ersten Blick jedoch nicht einfach. Nachfolgend finden Sie daher drei Beispiele zur Berechnung der Vorabpauschale bei Fonds.

Berechnung der Vorabpauschale über den Basisertrag

Die Berechnung erfolgt grundsätzlich über den Basisertrag und dieser wird über die Differenz der Anlage vom 01.01. bis 31.12. eines Jahres gerechnet. Lag im Kalenderjahr beispielsweise ein Gewinn vor, wird ein von der Bundesbank angesetzter Basiszins mit 70 % multipliziert und über den Wert zum 01.01. des Kalenderjahres pauschal berechnet. Für das Jahr 2017 betrug der Basiszins dementsprechend 0,59 %. Ausschüttungen werden demgegenüber wie bisher bei Zufluss versteuert. Iist jedoch die Ausschüttung geringer als der Basisertrag, wird sie für die Vorabpauschale berücksichtigt. Hinweis: Ist ein Freistellungsauftrag bei der ebase gestellt, ist dieser zunächst zu berücksichtigen.

Beispielrechnung zur Vorabpauschale bei Investmentfonds:

Rücknahmepreis zum 01.01.2018 ist 100 Euro; keine Ausschüttungen im Kalenderjahr

Möglichkeit 1:

Rücknahmepreis steigt und die Wertsteigerung ist höher als die errechnete Vorabpauschale

Kurs zum 31.12.2018 ist 120 Euro

0,7 (70 %) x 0,59 % (Basiszins) x 100 Euro = 0,41 Euro Vorabpauschale

Möglichkeit 2:

Rücknahmepreis steigt und die Wertsteigerung ist geringer als die errechnete Vorabpauschale

Kurs zum 31.12.2018 ist 100,20 Euro

0,7 (70 %) x 0,59 % (Basiszins) x 100 Euro = 0,20 Euro Vorabpauschale (rechnerisch 0,41 Euro jedoch ist die Vorabpauschale auf die Wertsteigerung im Kalenderjahr begrenzt)

Möglichkeit 3:

Rücknahmepreis zum 31.12.2018 ist geringer als der Rücknahmepreis am 01.01.2018

Kurs zum 31.12.2018 ist 90 Euro

0,7 (70 %) x 0,59 % (Basiszins) x 100 Euro = keine Vorabpauschale, da Wertsteigerung negativ

 

Quelle: https://www.bca.de/; Newsletter vom 07.12.2018.

 

Erklärvideo zum Thema Vorabpauschale

Zum Thema der Berechnung der Vorabpauschale bei thesaurierenden Investmentfonds hat der Deutsche Fondsverband (BVI) ein Erklärvideo veröffentlicht.

Quelle:https://www.bvi.de/regulierung/investmentsteuern/ueber-die-reform-2018/

Haftungsausschluss FondsClever.de

Dieser Blog stellt keine steuerliche Beratung dar. Bitte wenden Sie sich bei steuerlichen Fachfragen an Ihren Steuerberater. Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only) oder Steuerberatung. Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.

Ausbildungsfinanzierung mit Fonds – Kapitalbedarf wird unterschätzt

Kinder sind zuallererst das große Glück ihrer Eltern. Sie sind die Zukunft der Gesellschaft und die „Hoffnung der Welt“, wie es in der Gründungserklärung der UNICEF heißt. Unsere Kinder sind uns aber nicht nur lieb, sondern − an finanziellen Maßstäben gemessen − auch ganz schön teuer: So kostet ein Kind laut Statistischem Bundesamt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres durchschnittlich rund 126.144 Euro – und das nur gemessen an den Konsumausgaben. Vorsorge, Versicherungskosten oder Ausbildung – etwa ein Studium – kommen hier noch hinzu. Dieser Kapitalbedarf für die Ausbildungsfinanzierung wird oft unterschätzt.

Warum ist ein Vermögensaufbau zur Ausbildungsfinanzierung erforderlich

Wissen Sie eigentlich, was eine gute Ausbildung oder ein Studium zusätzlich kostet?
Die durchschnittlichen Kosten für ein Studium belaufen sich je nach Studienrichtung und Abschluss auf beispielsweise zwischen 40.000 und 70.000 Euro. Der Finanzbedarf Studierender beträgt dabei im Durchschnitt 820 Euro monatlich, ähnlich hohe Kosten entstehen für einen Auszubildenden mit eigenem Haushalt. Starten Sie deshalb frühzeitig mit einer Geldanlage in Investmentfonds für die Ausbildungsfinanzierung.

Kinderträume unterstützen mit einer Ausbildungsfinanzierung

„Was willst Du werden, wenn Du groß bist?“ – Schon im Kindergarten ist dies eine beliebte Frage. Und auch wenn sich die Antwort noch oft ändert, gleich bleibt: Jede Ausbildung muss auch finanziert werden. Denn die Gehälter in den ersten Ausbildungsjahren sind oft zu knapp bemessen, um sich beispielsweise eine eigene Wohnung leisten zu können. Vielen Eltern ist es wichtig, dass sich die Kinder voll auf die Ausbildung oder das Studium konzentrieren können, ohne zusätzlich noch arbeiten zu müssen. Oder dass die Wahl des späteren Berufs unabhängig von der Vergütung in der Ausbildungszeit erfolgen kann. Sind keine finanziellen Rücklagen für die Ausbildung vorhanden, bringen die hohen Studien- oder Ausbildungskosten Familien oftmals an ihre finanzielle Belastungsgrenze. Viele Studierende denken über Bafög oder Studienkredite nach und starten dann mit einem Schuldenberg ins Berufsleben. Daher empfiehlt es sich, bereits frühzeitig Vermögen für die Ausbildungsfinanzierung aufzubauen.

Sparen mit Fonds – eine gute Möglichkeit zum Vermögensaufbau für die Ausbildungsfinanzierung

Sind keine Rücklagen vorhanden, kommen Familien schnell an ihre finanzielle Belastungsgrenze. Umso wichtiger ist, dass Eltern bereits früh beginnen, ein finanzielles Polster aufzubauen – zum Beispiel mit einem Fondsparplan über FondsClever.de. Viele Eltern denken bereits bei der Geburt oder in der Kindergartenzeit ihres Schützlings über die Finanzierung der Ausbildung mit Investmentfonds nach. So auch die Eltern von Lea. Als diese drei Jahre alt war, begannen sie monatlich 200 Euro in einen Fondsparplan einzuzahlen. Nach 15 Jahren und einer Wertentwicklung von 6 % p.a. war eine Summe von 57.382 Euro zusammengekommen. Von dem Kapitalvermögen hatten die Eltern lediglich 36.000 Euro aus eigener Tasche bezahlt. Die restlichen 21.382 Euro ergeben sich aus dem Wertzuwachs z. B. durch die direkte Reinvestition der Erträge und Ausschüttungen der Fonds.

Vorteile eines Fondssparplans für den Aufbau von Vermögen für die Ausbildungsfinanzierung

  • Mehr als 5.000 sparplanfähige Fonds ohne Ausgabeaufschlag zur Auswahl
  • Fondsparpläne schon ab 10,- Euro Sparrate möglich
  • Sie können jederzeit Ihre Sparrate flexibel anpassen oder aussetzen
  • Sie wählen Ihren Sparrythmus (monatlich, viertel-, halb- oder ganzjährlich)
  • Sukzessive Auszahlung (Entnahmepläne) des Angesparten möglich
  • Keine Depotgebühren bis zum 18. Lebensjahr bei einem Juniordepot

Quelle: ebase.

Das ebase Business Depot

Sparschwein mit MünzenAktuell befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer glänzenden Verfassung. Nach Einschätzung der Regierung wird die deutsche Wirtschaft im Jahre 2018 um weitere 2,3 Prozent wachsen (BIP) und befindet sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung. Weiterhin wird für 2019 eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent erwartet (Frühjahrsprognose April 2018). Die deutschen Unternehmen fahren Rekordumsätze ein und verzeichnen ein starkes Wachstum. Aus diesem Grund sind die Kassen prall gefüllt und viele Unternehmer stellen sich nun die Frage: „Wie kann ich das Firmenkapital trotz Niedrigzinsphase am profitabelsten anlegen?“. Das ebase Business Depot ist die Antwort auf Ihre Frage!

Das ebase Business Depot – starke Renditechancen und hohe Flexibilität

Die Suche nach einem passenden Finanzinstrument, das zudem auch noch eine passable Rendite erzielt, ist nicht einfach. Zusätzlich zu einer möglichst hohen Rendite sollte eine Kapitalanlage auch jederzeit flexibel auf die jeweilige Unternehmenssituation anpassbar sein. Genau diese beiden Punkte machen Investmentfonds und das ebase Business Depot für Unternehmer so interessant: Das ebase Business Depot ist für Ihr Betriebsvermögen genau das richtige Finanzinstrument, es verbindet starke Renditechancen durch hochwertigen Investmentfonds und erhält gleichzeitig Ihre Flexibilität.

Weiterlesen

Fondak A – 67 Jahre & immer noch Top-Performer

Fondak - 67 Jahre und immer noch ein Top-PerformerHeute möchten wir den Lesern unseres Blogs von FondsClever.de ein absolutes Urgestein der Fondsbranche vorstellen. Es gibt ihn nunmehr schon 67 Jahre, er wurde am 30. Oktober 1950 aufgelegt und hat in seiner gesamten Historie ein Zuwachs von satten 89.910 % erwirtschaftet. Es handelt sich um den Fondak A, ein in jeglicher Hinsicht herausragender Investmentfonds. Er ist der älteste Publikumsfonds für deutsche Aktien. Hätte ein Anleger am 30.10.1950 in den Fondak eine Summe von 1.000 EUR investiert und am 31.12.2017 seine Fondsanteile wieder verkauft, wäre dieses Investment im Laufe seiner langen Geschichte auf einen stattlichen Betrag in Höhe von 891.000 EUR angewachsen (1). Seit Anfang des Jahres 2017 steht ein neuer Fondsmanager namens Thomas Orthen an der Spitze des ältesten, deutschen Publikumsfonds. Deshalb ist es nun an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Das Börsenjahr 2017: Ein voller Erfolg für den Fondak A

Das Börsenjahr 2017 war für Fondak ein voller Erfolg und zugleich ein toller Einstieg als neuer Fondsverwalter für Thomas Orthen. Der Fondak Publikumsfonds hat ein sattes Renditeplus von 22,3 % zu verzeichnen (Fondak A EUR, Nettoperformance) und das in einem extremen Niedrigzinsumfeld, in dem herkömmliche Sparformen, wie z.B. Fest- oder Tagesgeldanlagen, nahezu unverzinslich sind. Dabei wurde der DAX im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 13,1 % outperformed. Das unterstreicht einmal mehr die beeindruckende Stärke des Fondak und seines Managements.

Weiterlesen

Fondsbesteuerung und Investmentsteuerreform

Fondsbesteuerung ab 2018: Relevante Neuerungen für den Sparer

Fondsbesteuerung ab 2018Ab dem 1.1.2018 tritt die neue Investmentsteuerreform in Kraft. Hintergrund ist die Vereinheitlichung der Fondsbesteuerung von inländischen und ausländischen Kapitalanlagegesellschaften auf Fondsebene. Sowohl ETFs als auch klassische Investmentfonds sind betroffen. Es soll dadurch zu Erleichterungen bei der Fondsbesteuerung kommen und Steuerschlupflöcher geschlossen werden. Als Nebeneffekt sollen durch die neue Fondsbesteuerung ab 2018 thesaurierende und ausschüttende Investmentfonds steuerlich weitestgehend gleichgestellt werden.

Welche Auswirkungen ergeben sich ab 2018 für die Anleger?

Weitestgehend soll sich für den Sparer in Summe finanziell kein Unterschied ergeben. Zwar fällt eine neue Fondsbesteuerung schon auf Ebene der Fondsgesellschaft an, diese Belastung wird jedoch über Sonderregelungen abgemildert. Beim Anleger wird eine sog. „Vorabpauschale“ auf nicht realisierte Kursgewinne eingeführt. Eine Steuerstundung wird dadurch vermieden.

Die Vorabpauschale ab 2018:

Der Gesetzgeber will ab 2018 sicherstellen, dass die Anleger in Fonds jährlich einen Mindestbetrag, die sogenannte Vorabpauschale, versteuern. Die Vorabpauschale ist wirtschaftlich betrachtet eine vorweggenommene Besteuerung zukünftiger Wertsteigerungen. Bei einer späteren Veräußerung werden die vom Anleger versteuerten Vorabpauschalen vom tatsächlichen Veräußerungsgewinn abgezogen. In Jahren mit einer negativer Fondsperformance wird keine Vorabpauschale erhoben. Der Gesetzgeber ermittelt zukünftig für thesaurierende Fonds die steuerliche Bemessungsgrundlage, den sog. Basisertrag:

Basisertrag = 70 % des jährlichen Basiszinses x Rücknahmepreis der Fondsanteile zum Jahresbeginn des vorangegangenen Kalenderjahres.

Der Basiszins (für 2016 1,1%) leitet sich aus der langfristigen Rendite öffentlicher Anleihen ab und wird von der Deutschen Bundesbank berechnet. Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht den maßgeblichen Zinssatz im Bundessteuerblatt.

Nimmt der Fonds eine Ausschüttung vor, die höher ist als der errechnete Basisertrag, kann auf die Vorabpauschale verzichtet werden. Um hier ab dem 01.01.2018 flexibel reagieren zu können, werden einige thesaurierende Fonds bezüglich ihrer Ertragsverwendung auf „ausschüttend“ oder zu einer „Mischform“ umgestellt.

Neuerungen durch die Steuerreform auf Fondsebene

Die neue Fondsbesteuerung sieht zum Beispiel vor, dass Deutsche Fonds ab dem Kalenderjahr 2018 mit 15% Körperschaftsteuer auf Dividenden und Immobilienerträge auf Ebene des Fonds besteuert werden. Um eine Doppelbesteuerung zu verhindern gibt es künftig Teilfreistellungen von Dividendenzahlungen und Veräußerungsgewinnen auf Ebene des Anlegers. Zum Beispiel fällt für Aktienfonds ab dem Kalenderjahr 2018 weniger Abgeltungssteuer an. Bei Mischfonds und Immobilienfonds ebenfalls. So werden bei Aktienfonds 30 % der erzielten Dividenden und Kursgewinne von der Abgeltungssteuer freigestellt. Die neu eingeführte Belastung auf Fondsebene wird somit wesentlich entschärft.

Teilfreistellungsbeträge ab 2018:

Ab dem 01.01.2018 werden in- und ausländische Fonds auf inländische Dividenden, inländische Mieterträge und Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf inländischer Immobilien pauschal mit 15 % besteuert. Diese steuerliche Vorbelastung des Fonds gleicht der Gesetzgeber durch die sog. Teilfreistellungsbeträge aus. Der Teilfreistellungsbetrag beträgt für Privatanleger 30 %, bei einer Aktienquote von mindestens 51% im Fonds (Aktienfonds) beziehungsweise 15 % bei sog. Mischfonds, bei denen die Aktienquote mindestens 25 % beträgt. Diese Teilfreistellungen gelten auch für den Veräußerungsgewinn sowie die Vorabpauschale.

Übergangsphase und Freibeträge ab 2018:

Der bisherige Bestandsschutz für Fondsanteile („sog. Alt-Anteile“), die Privatanleger vor 2009 erworben haben, entfällt zum 31.12.2017. Die bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufenen unrealisierten Kursgewinne bleiben auch zukünftig steuerfrei.

Der Gesetzgeber besteuert die ab dem 01.01.2018 entstehenden Veräußerungsgewinne, gewährt aber einen persönlichen Freibetrag in Höhe von 100.000 €. Erst Gewinne, die diesen Betrag übersteigen, lösen eine Besteuerung aus.

Vortrag der ebase: „Reform der Investmentbesteuerung“

Fazit der Investmentsteuerreform

Der Gesetzgeber ändert ab 1. Januar 2018 das Besteuerungsprinzip für Investmentfonds. Das bisherige steuerliche Prinzip der Transparenz soll durch ein einfach zu administrierendes, pauschales Besteuerungssystem ersetzt werden.
Die meisten Privatanleger werden durch die neuen investmentsteuerlichen Regeln nicht schlechter gestellt und der Gesetzgeber gewährt für den Übergang hohe Freibeträge.

Haftungsausschluss FondsClever.de

Dieser Blog stellt keine steuerliche Beratung dar. Bitte wenden Sie sich bei steuerlichen Fachfragen an Ihren Steuerberater. Wertpapieraufträge werden von der DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de vermittelt bzw. für Sie ausgeführt (beratungsfreies Geschäft). Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir, damit wir Ihnen äußerst attraktive Konditionen anbieten können. Die DTW GmbH als Betreiber von FondsClever.de erbringt keine Anlageberatung (execution only) oder Steuerberatung. Alle Daten sind unverbindlich und ohne Gewähr.

Gold-Fonds als Vermögensanlage

Warum Gold-Fonds in unsicheren Zeiten attraktiv für Anleger sind

Gold-Fonds
Gold-Fonds sind Investmentfonds, die unter anderem in Goldminen und andere Gold verarbeitende Unternehmen, in das Edelmetall Gold selbst sowie Gold-bezogene Wertpapiere investieren. Erfahren Sie, warum Gold zur Vermögensanlage attraktiv ist und was Gold-Fonds bieten.

Faszination Gold

Das gelb-glänzende Edelmetall zieht die Menschheit seit Jahrtausenden in seinen Bann. Neben seinem Glanz und seinen besonderen physikalischen Eigenschaften ist Gold auch im Kontext der Geldanlage einzigartig.

Gold ist seit jeher ein universell akzeptiertes Zahlungsmittel. Schon die alten Griechen und die Römer nutzten Gold als Währung. Viele Papierwährungen, die Jahrhunderte später folgten, waren zur Absicherung mit Gold unterlegt. Ein Geldschein beinhaltete das Recht, gegen den Gegenwert in Gold eingetauscht zu werden. Diese Absicherung einer Währung mit Gold wird als Goldstandard oder als Goldbindung bezeichnet.

Ferner dient Gold der Wertaufbewahrung: Arbeitsleistung und Sachwerte können gegen Gold getauscht werden. Der Wert ist damit festgehalten: Der Gold-Besitzer kann sein Gold zu einem späteren Zeitpunkt wieder gegen Arbeitsleistung oder Sachwerte tauschen.

Gold hat für sicherheitsorientierte Anleger eine Versicherungsfunktion

In heutigen Zeiten, die beispielsweise durch Zinsen nahe Null Prozent und unerwartete politische Ereignisse geprägt sind, dient Gold als „sicherer Hafen“. Zum einen können Anleger die Funktion des Goldes als Instrument der Wertaufbewahrung zur Absicherung nutzen.

Zum Anderen können Anleger Gold nutzen, um das Risiko eines Investmentportfolios zu diversifizieren (zu streuen). Denn die Wertentwicklung von Gold stand in der Vergangenheit häufig in negativem Zusammenhang mit beispielsweise dem Deutschen Aktienindex (DAX). Das heißt, dass ein Anstieg des Goldpreises oft mit einem Fall des DAX zusammenhing und umgekehrt. Ein Anleger, der sowohl in den DAX als auch in Gold investiert war, konnte so sein Portfolio stützen und vor allzu großen Schwankungen bewahren. Experten raten daher jedem Anleger, dem eigenen Portfolio Gold beizumischen. Mit fünf bis zehn Prozent Gold sollte das eigene Portfolio an Stabilität gewinnen und weniger im Wert schwanken.

Doch physisches Gold ist faul

Ein wesentlicher Vorteil von Gold-Fonds gegenüber dem Edelmetall Gold ist, dass diese Erträge erwirtschaften. Denn

„Gold ist faul“ – Warren Buffett, Starinvestor.

Sie können Geld in Gold anlegen, doch ein Goldbarren wird auch nach langer Zeit noch ein Goldbarren sein. Der Goldbarren erwirtschaftet keine Zinsen oder Dividenden. Zudem wollen Goldbarren, Goldmünzen und Goldnuggets professionell verwahrt werden. Klassischerweise bieten sich Bankschließfächer an. Diese sind ab etwa 20 Euro pro Jahr zu haben. Meist wird noch eine besondere Versicherung für den Inhalt des Schließfaches benötigt, deren Kosten ebenfalls zu berücksichtigen sind.

Börsengehandelte Goldunternehmen dagegen können Anlegern eine Dividende zahlen. Ferner können Aktienkurse von Goldunternehmen überproportional steigen, wenn das betreffende Unternehmen neue Goldreserven entdeckt oder der Goldpreis ansteigt. Allerdings kann der Anleger auch Kapital verlieren, da Goldvorkommen zu großen Teilen in Ländern liegen, die politisch nicht so stabil sind wie die westlichen Industrieländer. Gold-Fonds können dieses Risiko streuen.

Was bieten Gold-Fonds Privatanlegern?

Mit Gold-Fonds können Sie an der Wertentwicklung von erfolgreichen Goldunternehmen teilhaben. Hauptsächlich investieren die professionellen Fondsmanager in Aktien von Goldminen und Unternehmen, die Goldvorkommen erforschen. Darüber hinaus existieren Fonds, die neben in Gold auch in Silber oder weitere Edelmetalle investieren. Die Wertentwicklung ist somit nicht von einer einzigen Goldminenaktie abhängig.

Da der Gesetzgeber Investmentfonds zur Risikostreuung verpflichtet, darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft nur bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens in physischem Gold halten.

Zudem ist das Vermögen der Anleger gesetzlich geschützt. Das Anlagevermögen muss als sogenanntes Sondervermögen von einer Depotbank verwahrt werden und ist im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft dem Zugriff der Gläubiger verschlossen.

FondsClever.de empfiehlt daher, sich mit Gold-Fonds auseinanderzusetzen. Denn anders als bei einem Einzelinvestment in Gold-bezogene Wertpapiere streut die Anlage in Gold-Fonds das Risiko. Mit einem Sparplan ist ein Investment in Gold-Fonds bereits ab zehn Euro im Monat möglich!

Bei FondsClever.de erhalten Sie die besten Gold-Fonds mit 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag!

Geldanlage mit FondsClever.de

Geldanlage mit FondsClever.deSie planen, zukünftig eine Geldanlage zu tätigen? Als Anleger werden Sie sich vermutlich einige wichtige Fragen stellen. Dieser Beitrag soll Sie dabei unterstützen, die Antworten zu finden und Ihnen die Suche nach einer passenden Kapitalanlage erleichtern.

Zunächst empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer Ausgangslage zu befassen. Dabei können Sie sich folgende Fragen stellen: Wie ist meine derzeitige Lebenssituation? Welche Ziele verfolge ich mit der Geldanlage? Wie wichtig ist mir Sicherheit und/ oder Rendite bei der Geldanlage? Aus diesen Fragen ergibt sich der „Fahrplan“ für Ihre Geldanlage. Der Fahrplan soll Ihnen eine Hilfestellung geben, welche Form der Anlage für Sie am besten geeignet ist und welcher bzw. welche Investmentfonds für Sie passend sein könnten. Der Fahrplan zu Ihrer Geldanlage könnte wie folgt aussehen: Weiterlesen