Gold-Fonds als Vermögensanlage

Warum Gold-Fonds in unsicheren Zeiten attraktiv für Anleger sind

Gold-Fonds sind Investmentfonds, die unter anderem in Goldminen und andere Gold verarbeitende Unternehmen, in das Edelmetall Gold selbst sowie Gold-bezogene Wertpapiere investieren. Erfahren Sie, warum Gold zur Vermögensanlage attraktiv ist und was Gold-Fonds bieten.

Faszination Gold

Das gelb-glänzende Edelmetall zieht die Menschheit seit Jahrtausenden in seinen Bann. Neben seinem Glanz und seinen besonderen physikalischen Eigenschaften ist Gold auch im Kontext der Geldanlage einzigartig.

Gold ist seit jeher ein universell akzeptiertes Zahlungsmittel. Schon die alten Griechen und die Römer nutzten Gold als Währung. Viele Papierwährungen, die Jahrhunderte später folgten, waren zur Absicherung mit Gold unterlegt. Ein Geldschein beinhaltete das Recht, gegen den Gegenwert in Gold eingetauscht zu werden. Diese Absicherung einer Währung mit Gold wird als Goldstandard oder als Goldbindung bezeichnet.

Ferner dient Gold der Wertaufbewahrung: Arbeitsleistung und Sachwerte können gegen Gold getauscht werden. Der Wert ist damit festgehalten: Der Gold-Besitzer kann sein Gold zu einem späteren Zeitpunkt wieder gegen Arbeitsleistung oder Sachwerte tauschen.

Gold hat für sicherheitsorientierte Anleger eine Versicherungsfunktion

In heutigen Zeiten, die beispielsweise durch Zinsen nahe Null Prozent und unerwartete politische Ereignisse geprägt sind, dient Gold als „sicherer Hafen“. Zum einen können Anleger die Funktion des Goldes als Instrument der Wertaufbewahrung zur Absicherung nutzen.

Zum Anderen können Anleger Gold nutzen, um das Risiko eines Investmentportfolios zu diversifizieren (zu streuen). Denn die Wertentwicklung von Gold stand in der Vergangenheit häufig in negativem Zusammenhang mit beispielsweise dem Deutschen Aktienindex (DAX). Das heißt, dass ein Anstieg des Goldpreises oft mit einem Fall des DAX zusammenhing und umgekehrt. Ein Anleger, der sowohl in den DAX als auch in Gold investiert war, konnte so sein Portfolio stützen und vor allzu großen Schwankungen bewahren. Experten raten daher jedem Anleger, dem eigenen Portfolio Gold beizumischen. Mit fünf bis zehn Prozent Gold sollte das eigene Portfolio an Stabilität gewinnen und weniger im Wert schwanken.

Doch physisches Gold ist faul

Ein wesentlicher Vorteil von Gold-Fonds gegenüber dem Edelmetall Gold ist, dass diese Erträge erwirtschaften. Denn

„Gold ist faul“ – Warren Buffett, Starinvestor.

Sie können Geld in Gold anlegen, doch ein Goldbarren wird auch nach langer Zeit noch ein Goldbarren sein. Der Goldbarren erwirtschaftet keine Zinsen oder Dividenden. Zudem wollen Goldbarren, Goldmünzen und Goldnuggets professionell verwahrt werden. Klassischerweise bieten sich Bankschließfächer an. Diese sind ab etwa 20 Euro pro Jahr zu haben. Meist wird noch eine besondere Versicherung für den Inhalt des Schließfaches benötigt, deren Kosten ebenfalls zu berücksichtigen sind.

Börsengehandelte Goldunternehmen dagegen können Anlegern eine Dividende zahlen. Ferner können Aktienkurse von Goldunternehmen überproportional steigen, wenn das betreffende Unternehmen neue Goldreserven entdeckt oder der Goldpreis ansteigt. Allerdings kann der Anleger auch Kapital verlieren, da Goldvorkommen zu großen Teilen in Ländern liegen, die politisch nicht so stabil sind wie die westlichen Industrieländer. Gold-Fonds können dieses Risiko streuen.

Was bieten Gold-Fonds Privatanlegern?

Mit Gold-Fonds können Sie an der Wertentwicklung von erfolgreichen Goldunternehmen teilhaben. Hauptsächlich investieren die professionellen Fondsmanager in Aktien von Goldminen und Unternehmen, die Goldvorkommen erforschen. Darüber hinaus existieren Fonds, die neben in Gold auch in Silber oder weitere Edelmetalle investieren. Die Wertentwicklung ist somit nicht von einer einzigen Goldminenaktie abhängig.

Da der Gesetzgeber Investmentfonds zur Risikostreuung verpflichtet, darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft nur bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens in physischem Gold halten.

Zudem ist das Vermögen der Anleger gesetzlich geschützt. Das Anlagevermögen muss als sogenanntes Sondervermögen von einer Depotbank verwahrt werden und ist im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft dem Zugriff der Gläubiger verschlossen.

FondsClever.de empfiehlt daher, sich mit Gold-Fonds auseinanderzusetzen. Denn anders als bei einem Einzelinvestment in Gold-bezogene Wertpapiere streut die Anlage in Gold-Fonds das Risiko. Mit einem Sparplan ist ein Investment in Gold-Fonds bereits ab zehn Euro im Monat möglich!

Bei FondsClever.de erhalten Sie die besten Gold-Fonds mit 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag!

Geldanlage mit FondsClever.de

Geldanlage mit FondsClever.deSie planen, zukünftig eine Geldanlage zu tätigen? Als Anleger werden Sie sich vermutlich einige wichtige Fragen stellen. Dieser Beitrag soll Sie dabei unterstützen, die Antworten zu finden und Ihnen die Suche nach einer passenden Kapitalanlage erleichtern.

Zunächst empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrer Ausgangslage zu befassen. Dabei können Sie sich folgende Fragen stellen: Wie ist meine derzeitige Lebenssituation? Welche Ziele verfolge ich mit der Geldanlage? Wie wichtig ist mir Sicherheit und/ oder Rendite bei der Geldanlage? Aus diesen Fragen ergibt sich der „Fahrplan“ für Ihre Geldanlage. Der Fahrplan soll Ihnen eine Hilfestellung geben, welche Form der Anlage für Sie am besten geeignet ist und welcher bzw. welche Investmentfonds für Sie passend sein könnten. Der Fahrplan zu Ihrer Geldanlage könnte wie folgt aussehen:

  1. Analyse Ihrer derzeitigen Lebenssituation
  2. Ziele für Ihre Geldanlage definieren
  3. Arten der Geldanlage eingrenzen
  4. Auswahl der Investmentfonds

1. Analyse Ihrer derzeitigen Lebenssituation

Bevor Sie mit der Auswahl einer passenden Geldanlage beginnen, sollten Sie Ihre derzeitige Lebenssituation analysieren. Stellen Sie sich die Frage: „In welchem Lebensabschnitt befinde ich mich derzeit und wie sind die Rahmenbedingungen?“. Mit dem Beginn einer Ausbildung stehen Sie noch ganz am Anfang Ihres beruflichen Werdegangs. Vielleicht haben Sie gerade geheiratet und planen eine Familie zu gründen oder sind bereits im Ruhestand. Möglicherweise verreisen Sie gerne oder träumen von einem neuen Auto?

2. Ziele für Ihre Geldanlage definieren

Nachdem Sie Ihren aktuellen Ist-Zustand analysiert haben, empfehlen wir Ihnen die Ziele zu formulieren, die Sie mit einer Geldanlage verfolgen möchten. Ziele könnten z. B. der Beginn eines Studiums, die erste eigene Wohnung oder auch eine Reise sein. Dabei sollten Sie immer die finanziell machbaren Möglichkeiten und den sich daraus ergebenden Zeithorizont berücksichtigen.

Analyse Ihrer finanziellen Möglichkeiten

Ihre finanziellen Möglichkeiten werden zum einen von Ihrem „Bruttovermögen“ und zum anderen von Ihrem frei verfügbaren „Nettovermögen“ bestimmt. Ermitteln Sie zur Bestimmung des Nettovermögens den Wert Ihres Bruttovermögens (z. B. monatlicher Gehaltseingang, Miet- und Zinserträge, Auszahlung einer Lebensversicherung, etc.) und ziehen Sie den Wert Ihrer Verbindlichkeiten (z. B. Mietzahlungen, laufende Kredite, regelmäßig anfallende Rechnungen) ab. Der hieraus resultierende Betrag ist das Ihnen frei zur Verfügung stehende Nettovermögen. Ausgehend vom Nettovermögen können Sie sich dann entscheiden, welchen Geldbetrag sie regelmäßig zur Geldanlage aufwenden möchten.

Nun haben Sie einen guten Anhaltspunkt über die finanziellen Möglichkeiten zur Erreichung Ihrer Ziele. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen ergibt sich auch automatisch der mögliche Zeithorizont der Geldanlage. Beispiel: Sie sparen jeden Monat 100,- €, um in fünf Jahren eine Weltreise machen zu können. Die finanziellen Möglichkeiten machen die Zielerreichnung möglich.

3. Arten der Geldanlage eingrenzen

Die Rahmenbedingungen haben Sie in den ersten beiden Punkten bereits festgelegt. Es gibt viele Möglichkeiten zur Geldanlage, wie z . B.  Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag, etc. Bei vielen Geldanlagen erzielen Sie aktuell jedoch kaum noch eine attraktive Rendite. Das allgemeine Zinsniveau ist sehr niedrig, so dass die Anbieter von Finanzdienstleistungsprodukten keine hohe Rendite mehr garantieren können. Darüber hinaus sind zahlreiche Produkte eher unflexibel in der Vertragsgestaltung. Für die Geldanlage von heute braucht es Alternativen, wie z. B. die Anlage in Investmentfonds. Investmentfonds können Sie jederzeit kaufen und verkaufen. Sie sind stets flexibel bei der Höhe der Sparrate (bei einem Fondssparplan) oder bei der Einmalanlage. Sie selbst können entscheiden, welcher Investmentfonds am besten zu Ihrer Risikoeinschätzung passt. Investmentfonds eignen sich somit sehr gut zur Geldanlage. Hierfür benötigen Sie lediglich ein Investmentdepot

Die Auswahl des passenden Investmentdepots hängt von oben genannten Anlagezielen ab. Dazu bietet FondsClever.de Ihnen in Kooperation mit der European Bank for Financial Services GmbH (ebase), ein Unternehmen der comdirect Gruppe, verschiedene Depotsformen für Ihre Geldanlage an:

  1. ebase-Depot: Das Standard ebase Depot für bis zu 99 Investmentfonds Ihrer Wahl.
  2. VL-Depot: Für das Sparen mit vermögenswirksamen Leistungen.
  3. Junior-Depot 4Kids: Das ebase Depot für Ihre Kinder und Enkelkinder
  4. ebase Minisparplan: Sparen mit Kleinstbeträgen ab zehn Euro monatlich.
  5. ebase Managed-Depot: Die standardisierte Vermögensverwaltung der ebase.
  6. fintego Managed-Depot: Die standardisierte Vermögensverwaltung basierend auf ETFs.

Hier finden Sie eine kompakte Übersicht zu allen ebase Depots. Ferner haben Sie die Möglichkeit, über einen Demozugang das ebase Depot kostenlos und unverbindlich zu testen!

4. Auswahl der Investmentfonds

Bei der Wahl Ihres Investmentfonds bzw. Ihrer Geldanlage sollten Sie immer beachten, dass jegliche Form der Anlage ein Kompromiss aus Rentabilität, Liquidität und Sicherheit darstellt (siehe hierzu auch das magische Dreieck der Vermögensanlage). Der Kauf von Fondsanteilen ist im Vergleich zu vielen anderen Anlageformen liquide. Das heißt, dass sie leichter handelbar sind.

Darüber hinaus ist die Rentabilität und die Sicherheit eng miteinander verbunden. Höhere Renditechancen gehen mit einem höheren Risiko einher. Ihre Risikobereitschaft ist daher ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des passenden Investmentfonds. Es gibt bei der ebase vier Risikoklassen, in welche die Investmentfonds eingeteilt sind. Diese kann man wie folgt beschreiben:

  1. Sie möchten Verluste auf mittel-/ langfristiger Sicht auf jeden Fall vermeiden? Dann ist die Risikoklasse 1, der sicherheitsorientierte Anleger, für Sie geeignet.
  2. Sie sind bereit, geringe Verlustrisiken zu akzeptieren um Renditechancen zu nutzen? Dann ist die Risikoklasse 2, der konservative Anleger, für Sie geeignet.
  3. Sie sind bereit, hohe Verlustrisiken einzugehen um attraktive Renditechancen wahrnehmen zu können? Dann ist die Risikoklasse 3, der gewinnorientierte Anleger, für Sie geeignet.
  4. Sie streben eine sehr offensive Geldanlage an und können dabei Wertverluste von mehr als 15 Prozent jährlich akzeptieren? Demgegenüber besteht die Chance auf das Erzielen von sehr hohen Kursgewinnen. Dann ist die Risikoklasse 4, der risikobewusste Anleger, für Sie geeignet.

Bei der Auswahl Ihres Investmentfonds empfehlen wir Ihnen, die Geldanlage als „ganzheitliches Konzept“ zu sehen. Oftmals hat man bereits andere Finanzdienstleistungen wie z. B. einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung abgeschlossen. Diese Produkte sind eher defensiv ausgerichtet, sodass z. B. ein risikoreicherer Investmentfonds der Geldanlage insgesamt einen kleinen Renditeschub verleihen könnte. Umgekehrt haben Sie vielleicht bereits offensive Produkte im Portfolio, wie z. B. Zertifikate oder Einzelaktien. Dann wären defensiver ausgerichtete Investmentfonds zur Risikominimierung eine Option.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie haben noch kein Kapital in Wertpapiere investiert. Erfahrung konnten Sie bisher auch nicht sammeln. Ein allzu großes Risiko möchten Sie nicht eingehen. Unter diesen Voraussetzungen ist ein Aktienfonds, welcher z. B. in risikoreiche kleinere asiatische Unternehmen investiert, eher eine sehr risikoreiche Wahl.

Diese Anlage ist aus zwei Gründen sehr riskant:

  1. Die geografische Konzentration kann ein erhöhtes Risiko darstellen (beispielsweise durch politische Risiken und Währungsrisiken).
  2. Die Anlage birgt durch die Konzentration auf kleinere Unternehmen weiteres Risikopotenzial. Kleinere Unternehmen können z. B. Liquiditätsengpässe haben oder sie sind an der Börse nur schwer zu kaufen/ verkaufen.

Unter genannten Voraussetzungen ist beispielsweise ein Investmentfonds, welcher vorrangig in Staats- und Unternehmensanleihen von höchster Bonität investiert, eine zielführendere Wahl. Als Alternative kann auch ein defensiver Mischfonds, der zum Großteil in Anleihen und im geringen Maße in Aktien investiert, ebenfalls sinnvoll sein.

Ein Aktienfonds mit Fokus auf kleinere asiatische Unternehmen kann für einen anderen Anleger dagegen eine sehr gute Wahl zur Geldanlage sein. Ist das Portfolio beispielsweise vornehmlich auf europäische und amerikanische Aktien ausgerichtet, könnte eine Beimischung von asiatischen Investmentfonds das regionale Risiko minimieren.

FondsClever.de bietet für Ihre Geldanlage über 6.000 Investmentfonds mit 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag an. So partizipieren Sie bereits ab dem ersten Euro an der Rendite des Investmentfonds. Auf unserer Homepage haben wir für Sie mehrere Kategorien angelegt, in denen Sie den für Sie passenden Investmentfonds finden können:

 

Kategorie Aktienfonds

Kategorie Europa-Fonds

Kategorie Mischfonds

Kategorie Rentenfonds

 

Diese und weitere Kategorien finden Sie auf der Webseite von FondsClever.de.

Offene Immobilienfonds: Eine Anlagealternative!

Offene Immobilienfonds: Eine AnlagealternativeOffene Immobilienfonds ermöglichen Ihnen eine Teilhabe an den teuersten Hotels, Bürogebäuden in New York City, Chicago, Paris oder Shanghai und Logistikobjekten in den besten Lagen. Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld rückt für viele Privatanleger der Bau oder Erwerb einer eigenen Immobilie immer häufiger in den Vordergrund. Dieser ist jedoch mit einer hohen Kapitalbindung und Verwaltungsaufwand verbunden. Offene Immobilienfonds stellen hierzu eine attraktive Alternative dar und helfen Privatanlegern dabei aus den niedrigen Zinsen Profit zu schlagen! In der Vergangenheit erzielten offene Immobilienfonds eine stabile Rendite von durchschnittlich 2 bis 6 Prozent pro Jahr. Zudem unterliegt die Wertentwicklung im Vergleich zu anderen Fondsgattungen in der Regel lediglich geringen Schwankungen.

Was genau sind eigentlich offene Immobilienfonds?

Offene Immobilienfonds sammeln Kapital von Privatanlegern. Dieses bündeln sie und investieren es hauptsächlich in Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude, Einkaufszentren, Hotels und Logistikimmobilien. Wohnimmobilien spielen lediglich eine untergeordnete Rolle. Der Anleger erhält im Gegenzug Anteilsscheine, die seinen Anteil am Gesamtvermögen des Fonds darstellen. Offene Immobilienfonds fallen in die Kategorie des Grundstück-Sondervermögens, sind also im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft jederzeit geschützt. Die Wertentwicklung des Fonds setzt sich aus den Miet- und Zinseinnahmen sowie der Wertentwicklung der im Bestand befindlichen Immobilien zusammen. Offene Immobilienfonds bieten Anlegern den Vorteil, dass sie ihr Vermögen über eine Vielzahl verschiedener Immobilien und Regionen streuen. Somit ist der Anleger nicht auf die Wertentwicklung oder Mieteinnahmen einer einzelnen Immobilie angewiesen. Da die Entwicklung der Immobilienpreise größtenteils unabhängig von den allgemeinen Entwicklungen an den Finanzmärkten ist, erhöhen offene Immobilienfonds effektiv die Diversifikation des Portfolios. Zudem bietet eine Investition in offene Immobilienfonds einen Schutz vor Inflation: Gewerblich genutzte Immobilien besitzen in der Regel langfristige Mietverträge. Diese sind häufig an die Entwicklung der Verbraucherpreise gekoppelt. Dies bedeutet: Steigt die Inflationsrate, steigt auch die Miete entsprechend.

Besonderheiten beim Verkauf

Aufgrund in der Vergangenheit aufgetretener Liquiditätsprobleme, haben sich die Rücknahmeregeln für offene Immobilienfonds nach und nach verschärft:

Für Anteile, die nach dem 21. Juli 2013 (KAGB tritt in Kraft) gekauft werden, gilt:

  • 12 Monate Kündigungsfrist
  • 24 Monate Ersthaltefrist (bereits während dieser Frist können Anleger kündigen)
  • ENTFÄLLT: Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalender-Halbjahr

Für Anteile, die zwischen dem 1. Januar 2013 (Umstellung auf AnsFuG Pflicht) und dem 21. Juli 2013 gekauft wurden, gilt:

  • 12 Monate Kündigungsfrist
  • 24 Monate Ersthaltefrist (bereits während dieser Frist können Anleger kündigen)
  • Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalender-Halbjahr

Für Anteile, die vor dem 1. Januar 2013 gekauft wurden, gilt:

  • 12 Monate Kündigungsfrist
  • Keine Ersthaltefrist
  • Freibetrag von 30.000 Euro pro Kalender-Halbjahr

Offene Immobilienfonds und ihre steuerlichen Besonderheiten

Auch in Bezug auf die steuerliche Behandlung der laufenden Erträge (Ausschüttungen) sowie der Erträge bei Veräußerung der Anteile sind einige Besonderheiten unter der ab dem Jahr 2018 geltenden Investmentsteuerreform zu beachten:

Gewinne aus Veräußerung

Bisher waren Erträge aus einem Verkauf von Anteilen aus einem Offenen Immobilienfonds, für die die Haltefrist von zehn Jahren erfüllt war, steuerfrei. Diese Regelung ändert sich bei einem Erwerb von Fondsanteilen ab 2018. Dann muss nämlich die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis unabhängig von der Haltedauer voll versteuert werden. Für Anteile, die beispielsweise im Jahr 2005 erworben worden sind und im Jahr 2020 veräußert werden (Haltedauer > 10 Jahre) gilt Folgendes: Die Änderung des Verkehrswertes zwischen Erwerb im Jahr 2005 und dem Verkehrswert zum 31.12.2017 ist steuerfrei. Die Änderung des Verkehrswertes ab Beginn des Jahres 2018 bis zur Veräußerung (hier im Jahr 2020) muss nun hingegen versteuert werden. Hierauf gewährt der Gesetzgeber jedoch einen Freibetrag von 100.000 Euro pro Anleger.

Laufende Erträge (Ausschüttungen)

Bei der Besteuerung der laufenden Erträge von Offenen Immobilienfonds gilt bis zum Jahr 2018 grundsätzlich das Transparenzprinzip. Unter dem Transparenzprinzip werden laufende Erträge, egal ob ausgeschüttet oder thesauriert, gleichsam wie Einkünfte aus einer Direktinvestition mit der Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 Prozent (plus Solidaritätszuschlag) belegt. Diese Erträge konnten bisher mit dem steuerlichen Freibetrag von 801 Euro bei Ledigen (1.602 Euro bei Eheleuten) verrechnet werden. Ab 2018 entfällt diese Regelung. Dann wird nicht mehr der Anleger, sondern der offene Immobilienfonds direkt besteuert. Ab Beginn des Jahres 2018 werden Mieteinnahmen und Veräußerungsgewinne direkt beim Fonds mit einer Pauschalsteuer von 15,83 Prozent (inklusive Solidaritätszuschlag) versteuert. Die direkte Besteuerung reduziert somit die Ausschüttung an den Anleger. Zudem müssen offene Immobilienfonds dann auch Steuern auf Veräußerungsgewinne bezahlen, wenn sich die Immobilien länger als zehn Jahre in Besitz des Fonds befunden haben. Da sich die neuen Steuerregeln nur auf deutsche Objekte im Besitz des Fonds beziehen, sind offene Immobilienfonds unterschiedlich stark von der Neuregelung betroffen. Dabei gilt: Je höher der Deutschland-Anteil im Fonds, desto höher die Steuerlast.

Im Ausland erzielte Erträge – insbesondere Mieterträge – sind im Falle eines bestehenden Doppelbesteuerungsabkommens im Inland steuerfrei. Informationen darüber, in welcher Höhe die Erträge offener Immobilienfonds beim Anleger zu besteuern sind, können der von der Kapitalanlagegesellschaft jährlich im Bundesanzeiger zu veröffentlichenden Besteuerungsgrundlagen entnommen werden. Anfallende steuerliche Abschreibungen auf den Gebäudewert hingegen erhöhen den steuerfreien Anteil. Die genaue Abwicklung übernimmt die depotführende Stelle aus Basis der Daten, die sie von der Fondsgesellschaft erhält. Die steuerlichen Vorzüge an der Ausschüttung werden somit automatisch an den Privatanleger weitergegeben.

Bitte beachten Sie: Die Hinweise sind kein Ersatz für die Beratung durch einen Steuerberater. Sie sollen lediglich dabei helfen einen ersten Überblick zu verschaffen und beziehen sich auf den Stand vom 19.05.2017.

Bei FondsClever.de erhalten Sie ausgewählte offene Immobilienfonds mit 100 % Sofortrabatt auf den Ausgabeaufschlag bereits ab dem ersten Euro!

Offene Immobilienfonds

Tipp:

Finden Sie offene Immobilienfonds hier.

Sehen Sie auch:

Aktienfonds

Rentenfonds

Mischfonds

5-Sterne-Fonds

Was für Sie auch noch interessant sein könnte:

Deutschland-Fonds

Europa-Fonds

Dividenden-Fonds

Top-Fonds

 

Anlage in Fonds – Alternative zur Bankempfehlung!

FondssparplanViele Anleger verlassen sich bei ihren Investmententscheidungen oftmals auf die Empfehlung ihres Hausbankberaters. Der Erfolg der Anlage bleibt jedoch häufig hinter den Versprechungen des Beraters und den Erwartungen des Kunden zurück. Vorallem im Bereich der Anlage in Fonds stellen die vorgeschlagenen Produkte des Bankberaters in vielen Fällen nicht die optimale Lösung für die Bedürfnisse der Kunden dar. Die Bankberater stecken dabei in einer Zwickmühle: Einerseits wollen sie den Kunden durch eine überlegte Anlage in Fonds zufriedenstellen, andererseits stehen sie unter dem Druck persönliche Zielvorgaben seitens ihres Arbeitgebers zu erfüllen. Beides ist dabei oftmals nicht möglich. Wie bereits in einem unserer vorherigen Blogbeiträge erwähnt, sind die Bankberater in erster Linie dazu angehalten die hauseigenen Fonds zu vertreiben. In einer Untersuchung von Finanztest stellten sich vorallem Mischfonds als das Lieblingsprodukt vieler Bankberater dar. Grundsätzlich ist Mischen die richtige Idee, die Berater setzen sie jedoch nicht gut um. Egal ob Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, Hypovereinsbank oder Sparkassen und Genossenschaftsbanken: Die empfohlenen Produkte für die Anlage in Fonds waren oft zu teuer und sollten für Anleger in vielen Fällen besser nur die zweite Wahl darstellen.

Provisionen als Hauptargument bei Empfehlung zur Anlage in Fonds

Bei den konkreten Produktempfehlungen wird eines schnell klar: Die Banken raten, wenn es um eine Anlage in Fonds geht, vorrangig zu Produkten, an denen sie viel verdienen. Weiterlesen

Das sind die Kosten eines Investmentfonds!

Kosten eines InvestmentfondsHäufig stellen sich Anleger die Frage: „Was kosten Investmentfonds überhaupt?“. Zugegebenermaßen sind die Kosten eines Investmentfonds  für viele Anleger teilweise schwer verständlich, sollten aber in der Investmententscheidung eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen. Daher haben wir für Sie im Folgenden eine Aufstellung der wichtigsten Kosten eines Investmentfonds zusammengestellt.

Weiterlesen

Leitzinserhöhung – Auswirkung auf Rentenfonds?

Leitzinserhöhung – Auswirkung auf Rentenfonds?Zum ersten Mal seit rund einem Jahrzehnt hat die amerikanische Federal Reserve (Fed) im Dezember des vergangenen Jahres wieder ihre Leitzinsen erhöht. Für viele Experten war dieser Schritt bereits längst überfällig. Seit Beginn der globalen Finanzkrise im Jahr 2007 senkten die Notenbanken weltweit ihre Leitzinsen radikal gegen null, um die Kreditvergabe und die Konjunktur wieder anzukurbeln. Die Botschaft an die Märkte ist unmissverständlich: Die Fed erklärt die Finanzkrise endgültig für beendet! Viele Anleger stellen sich nun die Frage: Welche Auswirkung hat die Zins-Erhöhung auf meine Rentenfonds? Weiterlesen

Welcher Anbieter hat die besten Fonds?

Welcher Anbieter hat die besten Fonds?Der Start in das Börsenjahr 2016 war für deutsche Aktien der schlechteste seit mehreren Jahrzehnten. Mit einem Absinken unter die Marke von 9000 Punkten büßte der Dax zeitweise sämtliche Zugewinne des Jahres 2015 ein. Man sollte meinen, dass Fondsmanagern eine sehr unruhige Zeit bevorsteht, bzw. sie sich bereits darin befinden. Doch in Wirklichkeit bietet sich ein anderes Bild. Dies belegt eine Auswertung des Analysehauses Morningstar, in der sie nach den besten Fonds sucht.

In der angesprochenen Auswertung vergleicht Morningstar Fondsgesellschaften mit einem verwalteten Vermögen von mindestens fünf Milliarden Euro. Das Ergebnis ist insbesondere für deutsche Anleger ernüchternd. Bekannte deutsche Fondsgesellschaften wie Deka Investments und Union Investment landen in der Auswertung lediglich im hinteren Teil der Plätze. Einzig die Allianz Global Investors kann sich mit dem zehnten Rang etwas weiter im Vorderfeld platzieren. Gerade in Zeiten, in denen viele Deutsche ihr Vermögen nicht auf Spar- und Tagesgeldkonten verkümmern lassen wollen, gewinnt diese Herausforderung für den Anleger an Relevanz. Viele sind auf der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Wie groß der Abstand zwischen den Fondsgesellschaften teilweise ist, zeigt die Auswertung von Morningstar. Bei Zustandekommen des Ratings wird die Wertentwicklung unter Berücksichtigung des vorhandenen Risikos bewertet. So benotet Morningstar 82 Prozent der Fonds der britisch-amerikanischen Fondsgesellschaft Threadneedle, Sieger im Vergleich, mit der Note “sehr gut“ oder “gut“. Deka Investments erreicht hier lediglich einen Wert von 30 Prozent.

Warum die besten Fonds im Ausland sitzen

Das große Plus, welches die deutschen Kapitalanlagegesellschaften Union Investment sowie Deka Investment gegenüber ihren internationalen Mitstreitern haben, besteht in ihrem exklusiven Vertriebsnetz über die Volks- und Raiffeisenbanken sowie über Sparkassen. Weiterlesen

Ihre Top Fonds bei FondsClever.de!

Top Fonds Der Start in das neue Jahr war rasant an den Weltbörsen. Konjunktursorgen aus China, rapide fallende Rohstoffpreise, die unsicheren Folgen der Flüchtlingsthematik in Europa sowie die immer wieder aufkeimenden Finanzkrise schicken den DAX zu Jahresbeginn auf Talfahrt. Die Szenarien und Jahresprognosen der Banken und Börsenanalysten liegen teils meilenweit auseinander. In einer Sache sind sich die Experten jedoch einig: Das Jahr 2016 wird von massiven Schwankungen an der Börse geprägt sein! Doch wie verhalten Sie sich am besten in dieser schwierigen Zeit?

Eine Möglichkeit sich die Schwankungen in seinem Depot zunutze zu machen ist eine Anlage in Fondssparpläne. Sehen Sie hierzu auch den Beitrag Fondssparplan im Blog von FondsClever.de. In schwierigen Phasen ist vor allem eines wichtig: Kontinuität! Daher hat FondsClever.de eine Liste von Top Fonds für Sie zusammengestellt. Alle ausgewählten Top Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass sie seit mindestens 10 Jahren bestehen. Um für jeden Anlegertypen das passende Produkt bereitzustellen, ist die Auswahl der Top Fonds nach Asset- und Risikoklassen unterteilt. Als weiteres Qualitätssiegel führt FondsClever.de außerdem das Morningstar und das Feri-Fonds Rating auf.

Top Fonds Kategorie Aktienfonds

Aktienfonds sind Investmentfonds, die überwiegend oder vollständig in Aktien investieren. Sie unterscheiden sich anhand der Kriterien nach denen sie investieren. So investieren zum Beispiel Aktienfonds Europa nur in Aktien europäischer Unternehmen. Weiterlesen

Fondssparplan – Kontern Sie Marktrisiken aus!

FondssparplanDie Zinssätze auf Spar- und Tagesgeldkonten sind im Keller. Die Renditen auf Bundesanleihen teils negativ. Selbst kurzlaufende italienische und spanische Staatsanleihen, die vor wenigen Jahren noch im Zentrum der Schuldenkrise standen und deren Renditen sprunghaft angestiegen sind, rentieren mittlerweile unter null. Die Schwankungen – und somit auch die Risiken – an den Aktienmärkten haben in letzter Zeit wieder deutlich zugenommen. Kurz gesagt: Die Geldanlage wird zunehmend schwieriger! Ein Fondssparplan bietet Ihnen in dieser Zeit eine attraktive Möglichkeit Ihr Vermögen gewinnbringend zu investieren. Darüber hinaus schützen Sie sich mit einer Anlage in einen Fondssparplan aktiv vor einem Realverlust. Als Realverlust bezeichnet man den Verlust, den Sparer erleiden, wenn die Inflationsrate höher ist als die Zinssätze auf Spar- und Tagesgeldkonten. Geht man seit dem Jahr 2012 von einem durchschnittlichen Zinssatz auf Spareinlagen von 0,5% aus, haben Sparer in dieser Zeit nach Abzug von Steuer und Inflationsrate einen realen Verlust in Höhe von ca. 5% angehäuft.

Niedrigzinsen erschweren die private Vorsorge

Das niedrige Zinsniveau stellt auch Eltern und Großeltern vor eine komplizierte Aufgabe, denn die Vorsorge für den eigenen Nachwuchs oder die private Altersvorsorge gestaltet sich zunehmend schwieriger. Weiterlesen

Multi-Asset-Fonds: Effektive Streuung von Risiken!

Multi-Asset-Fonds„Erhöht die Fed erstmals wieder seit zehn Jahren die Zinsen und wann genau wird sie das tun?“ Ungefähr so lautet die zentrale Frage, die sich momentan der Großteil der Teilnehmer an den Finanzmärkten stellt. Seit dem Jahr 1980 befinden wir uns übergeordnet in einem Umfeld mit sinkenden Zinsen und – natürlich mit leichten Schwankungen – sinkenden Renditen bei Staatsanleihen. In Kombination mit einem Anstieg der Aktienkurse auf neue Rekordstände, bereitete dies für Anleger in den vergangenen Jahren ein nahezu ideales Marktumfeld. Doch diese Zeit könnte nun vorerst vorüber sein. Laut Experten ist in den nächsten Jahren mit keinem weiteren Anstieg der Anleihekurse mehr zu rechnen. Manche halten sogar eine Trendumkehr für möglich, bzw. für bereits erfolgt. Für Privatanleger wird es somit zunehmend schwieriger ihr Vermögen sicher und gewinnbringend zu investieren. Umso wichtiger ist es nun, sich optimal auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Eine geeignete Alternative stellen in diesem Zusammenhang Multi-Asset-Fonds – eine besondere Kategorie von Mischfonds – dar. Mit einer Investition in Multi-Asset-Fonds streuen Sie Ihr Risiko nicht nur breit, sondern wahren auch Ihre Chance auf eine ordentliche Rendite.

Multi-Asset-Fonds: Diversifikation über mehrere Anlageklassen und über Strategien!

Multi-Asset-Fonds sind aktiv gemanagte Investmentfonds. Sie investieren in ein breites Spektrum von Anlageklassen, wie zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und Währungen. Weiterlesen